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Ringvorlesungen, Symposien & Summer Schools

Dream Kill

Um sich systematisch mit aktuellen Fragen der Gegenwart zu befassen, setzt sich der Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis gemeinsam mit dem artsprogram und seit 2016 auch mit dem Lehrstuhl für Kulturtheorie und -analyse, seit 2013 jährlich ein Jahreshema. Bisherige Themen lauteten „Ökologien des Menschlichen“ (2015/16), „Politik der Einfachheit“ (2016/17), „Krisen der Realität“ (2017/18) oder "Inseln der Freiheit" (2018/19). 2019/20 lautet das Jahresthema "Ökonomien der Sichtbarkeit".


Im Anschluss an die Rede vom „post-faktischen“ Zeitalter wurde im Herbst (27. & 28. Oktober 2017) ein interdisziplinäres Symposium zwischen Kunst und Wissenschaft zum Thema „Krisen der Realität“ veranstaltet. Desweiteren fand im Semester darauf eine zwölfteilige öffentliche Ringvorlesung, ausgerichtet von Prof. Dr. Karen van den Berg (Lehrstuhl für Kunsttheorie und inszenatorische Praxis) und Prof. Dr. Jan Söffner (Lehrstuhl für Kulturtheorie und Kulturanalyse), zu Schlüsselwerken der Künste statt.


Die Symposien und Ringvorlesungen werden von Kunst- und Ausstellungsprojekten mit Begleitprogramm im universitären Ausstellungsraum, der White Box, begleitet.

Öffentliche Ringvorlesungen

Ökonomien der Sichtbarkeit

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2020

Ökonomien der Sichtbarkeit

Eine Ringvorlesung zu Schlüsselwerken der Künste


Die öffentliche Ringvorlesung, die im Frühjahr 2020 beginnt, erörtert aus kunst- und kulturwissenschaftlicher Perspektive die historischen Ökonomien und Ordnungen der Sichtbarkeit. In diesem Rahmen werden Kunst- und KulturwissenschaftlerInnen den Zusammenhang von Macht, Herrschaft, Präsenz und Sichtbarkeit an beispielhaften Kunstwerken und -projekten zur Diskussion stellen. In zwölf Vorträgen wird das Spektrum dabei von der Antike bis zur Gegenwart reichen.


Ein ausgearbeitetes Programm folgt demnächst.

Weitere Informationen zum Jahresthema finden sie hier.

Inseln der Freiheit

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2019
Inseln der Freiheit
Eine Ringvorlesung zu Schlüsselwerken der Künste


1 Mo, 11. Feb. 2019          19:15     20:45       Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Jan Söffner (ZU): Freiheit und Abenteuer - Drei Schnappschüsse aus dem 12., 17. und 21. Jahrhundert

Zur Veranstaltung


2 Mo, 18. Feb. 2019         19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Jürgen Stöhr (Universität Konstanz): Befreiung vom Mythos des Freiheitskampfs - Anselm Kiefers Malerei zur Hermannsschlacht

Zur Veranstaltung


3 Mo, 25. Feb. 2019         19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Dr. Joachim Landkammer (ZU): „Freiheit, Weitergehen“ – Beethovens Spielräume.

Zur Veranstaltung


4 Mo, 4. Mär. 2019           19:15     20:45       Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Maren Lehmann (ZU): Cy Twombly und die Kunst zu schwimmen (Hero and Leandro, 1984)

Zur Veranstaltung


5 Mo, 11. Mär. 2019          19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU): Ad Reinhardt und die Befreiung des Künstlers von sich selbst

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6 Mo, 18. Mär. 2019         19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Dr. Philipp Kleinmichel (ZU): Vladimir Tatlin und die Aufhebung der Freiheit

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7 Mo, 25. Mär. 2019         19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Pierre Cassou-Noguès (Université Paris 8): Sea, Sex, and Sun

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8 Mo, 1. Apr. 2019            19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Johan Hartle (Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe): Freiheit und Digitaler Populismus. Zu den Arbeiten von Natalie Bookchin

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9 Mo  8. Apr. 2019           19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Gill Zimmermann (ZU): Der monadische Käfig

Zur Veranstaltung


10 Mo, 29. Apr. 2019        19:15     20:45      Fab 3 | 1.09 Blackbox –

Prof. Dr. Alice Lagaay (HAW Hamburg): Freiheit in Personae --
Gedanken zu einer Philosophie des ‚Freiseins‘ entlang des Werkes von Pop-Ikon David Bowie

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Krisen der Realität

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2018

Krisen der Realität
Eine Ringvorlesung zu Schlüsselwerken der Künste

  • Dienstag, 30. Januar: „Wir sind nie real gewesen. Wirklichkeit, Gleichnis und Proceß“ mit Prof. Dr. Jan Söffner
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  • Dienstag, 6. Februar: „Simulationskrisen. Zum Werk von Harun Farocki“ mit Ina Neddermeyer, Leiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum Friedrichshafen
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  • Dienstag, 13. Februar: „Lachend die Wahrheit...? Das Wirklichkeitsverständnis der Satire“ mit Dr. Joachim Landkammer, Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis an der ZU
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  • Dienstag, 20. Februar: „Realität in Serie“ mit Dr. Susanne Schmetkamp von der Universität Basel
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  • Dienstag, 27. Februar: „Yngve Holen. Die Realität des Begehrens“ mit Dr. Philipp Kleinmichel, Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis an der ZU
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  • Dienstag, 6. März: „Stimmungsräume. Welterzeugung und Realitätserfahrung in der Kunst“ mit Prof. Dr. Kerstin Thomas von der Universität Stuttgart
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  • Mittwoch, 14. März: „,…wie die Schranken, welche die Gaukler vor den Zuschauern sich erbauen‘. Zu einer Realitätsreflexion des Computerspiels“ mit Prof. Dr. Thomas Hensel von der Hochschule Pforzheim
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  • Dienstag, 20. März: „Wahrnehmungen in der Dunkelheit. Über Wolfgang Hilbig“ mit Prof. Dr. Maren Lehmann, Lehrstuhl für Soziologische Theorie an der ZU
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  • Dienstag, 10. April: „Die Möglichste aller schlechten Welten. The Good Place, Moralphilosophie und die Frage nach der Realität“ mit Prof. Dr. Adrian Daub von der Stanford University
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  • Dienstag, 17. April: „Geteilte Wahrheit. Fakt und Fiktion in der Arbeit von Robert Smithson“ mit Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen von der Universität Bozen
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  • Dienstag, 24. April: „Realität in der Renaissance und die Renaissance der Realität“ mit Prof. Dr. Karen van den Berg, Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis an der ZU
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  • Dienstag, 8. Mai: „Die Idee des Realismus“ mit Prof. Dr. Helmut Draxler von der Universität für Angewandte Kunst Wien
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Politik der Einfachheit?

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2017
Politik der Einfachheit?
Eine Ringvorlesung zu künstlerischen Formen des Reduktionismus

  • Dienstag, 31. Januar: Professor Dr. Karen van den Berg: „Dan Perjovschi und die Politiken der Einfachheit“
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  • Dienstag, 7. Februar: Professor Dr. Jan Söffner (ZU) über „Sermo humilis – Das Einfache und das Wahre“
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  • Dienstag, 14. Februar: Professor Dr. Christoph Jamme (Leuphana Universität Lüneburg) über „Phänomenologie des Unscheinbaren“
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  • Dienstag, 21. Februar: Professor Dr. Olaf Peters (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) über „Einfachheit und Klarheit – Ästhetik und Kunstpolitik im Nationalsozialismus“
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  • Dienstag, 28. Februar: Professorin Dr. Maren Lehmann (ZU) über „Ornament und Verbrechen“
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  • Dienstag, 7. März: Dr. Thorsten Philipp (ZU) über „Semplicità – Neorealismus und Poetik des Alltags im Italien der Nachkriegsphase“
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  • Dienstag, 14. März: Michael Lentz (Schriftsteller, Berlin) über „Inside/Outside – Über die Unverständlichkeit des Einfachen bei Eugen Gomringer, Michael Lentz und Ror Wolf“
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  • Dienstag, 21. März: Professor Dr. Oliver Fahle (Ruhr-Universität Bochum) über „Zur filmischen Ästhetik des Nullpunkts“
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  • Dienstag, 28. März: Dr. Klaus Birnstiel (Universität Basel) über „Sample/copy/paste – Literarische Praktiken der Einfachheit zwischen Buch- und Onlinekultur“
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  • Dienstag, 4. April: Professor Dr. Philip Ursprung (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) über „Poetik des Einfachen – Peter Zumthors Bruder Klaus Kapelle“
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  • Dienstag, 25. April: Dr. Joachim Landkammer (ZU) über „Dreiklang, Glöckchen, Transzendenz – Arvo Pärt zwischen Neuer Einfachheit und Wellnessraum-Musik“
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  • Dienstag, 2. Mai: Professorin Dr. Verena Krieger (Friedrich-Schiller-Universität Jena) über „Einfachheit der Form – Komplexität der Erinnerung. Dani Karavans Gedenkort für Walter Benjamin in Portbou“
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Ökologien des Menschlichen

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2016
Ökologien des Menschlichen


  • Dienstag, 16. Feb. 2016 Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU): Die Rückseite Gottes. Altäre der Folter und Grausamkeit
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  • Dienstag, 23. Feb. 2016 Prof. Dr. Frank Fehrenbach (Universität Hamburg): Macht. Statue und Mensch
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  • Dienstag, 01. Mrz. 2016 Dr. Joachim Landkammer (ZU): Nixen, Puppen, Nussknacker – Grenzgängerinnen des Menschlichen in Musik, Ballett und Oper
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  • Dienstag, 08. Mrz. 2016 Dr. Thorsten Philipp (ZU): Im Dunkel aller Existenz: Dante Alighieris Jenseitsfahrt in die neun Kreise der Hölle
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  • Dienstag, 15. Mrz. 2016 Prof. Dr. Maren Lehmann (ZU): Dich sehen, wie du mich siehst" oder: Fragmente eines "Menschenbeobachters"
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  • Dienstag, 22. Mrz. 2016 Prof. Dr. Lorenz Engell (Bauhaus Universität Weimar): Stanley Kubrick: 2001
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  • Dienstag, 05. Apr. 2016 Prof. Dr. Dieter Thomä (Universität St. Gallen): Menschen oder wilde Tiere? Die Armen in Theorie und Literatur des 19. Jahrhunderts
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  • Dienstag, 12. Apr. 2016 Prof. Dr. Christiane Voss (Bauhaus Universität Weimar): Der Leihkörper des Films
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  • Dienstag, 19. Apr. 2016 Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen(ZU): Das choreografierte Ich - Gordon Matta Clark in seinem Werk
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  • Dienstag, 26. Apr. 2016 Prof. Dr. Eva Schürmann (Universität Magdeburg): Rene Magritte - Hybride Körper
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  • Dienstag, 03. Mai 2016 Prof. Dr. Karen van den Berg: Von der Odyssee im Weltraum zu Oligarchen-Fantasien
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Zu den Veranstaltungen im Einzelnen

Welche Meisterschaft!? Werk, Subjekt und Masse

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2015
Welche Meisterschaft!? Werk, Subjekt und Masse

  • 03.02.2015: Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU): einführende Sitzung
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  • 10.02.2015: Raoul Schrott (Schriftsteller, Vorarlberg): Gespräch mit Raoul Schrott
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  • 24.02.2015: Dr. Joachim Landkammer(ZU): „Die Komposition als ,Opfer der Persönlichkeit‘ - Atonale Musik ohne Autor?“
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  • 03.03.2015: Raimar Stange (Kunstkritiker, Berlin): „FANtastische Kunst?“
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  • 17.03.2015: Dr. Lutz-Henning Pietsch (ZU): „Die ,Marseillaise der expressionistischen Rebellion‘: Jakob van Hoddis’ Gedicht Weltende (1911)“
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  • 24.03.2015: Prof. Dr. Maren Lehmann (ZU): „Schöpferische Zerstörung“
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  • 31.03.2015: Prof. Dr. Gottfried Boehm (Universität Basel) : „Fragilität der Originale“
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  • 14.04.2015: Dr. Thorsten Philipp (ZU): „Nur Spiel, kein Ziel: Postmoderne Ästhetik der Oberfläche in Umberto Ecos ,Il nome della rosa‘“
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  • 28.04.2015: Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen (ZU): „,Jeder Künstler ist ein Mensch‘ Martin Kippenberger gestaltet Martin Kippenberger“
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  • 05.05.2015: Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU): abschließende Sitzung
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Meisterwerke ohne Meister

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2014
Meisterwerke ohne Meister


  • Di, 28. Jan. 2014 19:30 21:00 – LZ 02 – Karen van den Berg (ZU): Warum eigentlich Meisterwerke? Einführende Veranstaltung
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  • Di, 04. Feb. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 – Rainer Rappmann (Verleger, Achberg): Joseph Beuys’ soziale Plastik als Werk
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  • Di, 11. Feb. 2014 19:30 21:00 – LZ 02 – Prof Dr. Thomas Hensel (FH Pforzheim): »Gaming’s Citizen Kane Moment – a Masterpiece«
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  • Di, 18. Feb. 2014 19:30 21:00 – LZ 02 Dr. Joachim Landkammer (ZU): Johann Sebastian Bach – Komposition als Handwerk der Transzendenz
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  • Di, 25. Feb. 2014 19:30 21:00 – LZ 02 Prof. Dr. Peter Geimer (FU Berlin): Das falsche Meisterwerk. Originalität und Fälschung
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  • Di, 04. Mär. 2014 19:30 21:00 – LZ 02 Prof. Dr. Stephan Schmidt-Wulffen (ZU): Yael Bartana, "And Europe Will Be Stunned"
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  • Di, 11. Mär. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Dr. Lennart Brand (ZU): Ernst Jünger, „Auf den Marmorklippen“
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  • Di, 18. Mär. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Dr. Christian Demand (Kunstwissenschaftler / Herausgeber des Merkur): „Der Vetter aus Dingsda“ – Kunstgeschichte als Kunst des Vergessens
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  • Di, 25. Mär. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Prof. Dr. Maren Lehmann (ZU): Labyrinthe der Provinz – Jean Pauls Weltbeschreibungen
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  • Di, 01. Apr. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Prof. Dr. Felix Thürlemann (Universität Konstanz): "M - ein Werk sucht einen Maler"
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  • Di, 08. Apr. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Prof. Elmar Lampson ((Hochschule für Musik und Theater, Hamburg): Wie komponiert man ein Violinkonzert?
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  • Di, 15. Apr. 2014 19:30 21:00 – LZ 09 Karen van den Berg (ZU): Abschließende Sitzung
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Meisterwerke?

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2013
Meisterwerke?


  • 24.01. Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU): Einführende Sitzung
  • 31.01. Prof. Elmar Lampson (Hochschule für Musik und Theater Hamburg): Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie
  • 14.02. Andrew McNiven, PhD (Künstler, GB): Francisco Goya: Truth & Invention
  • 21.02. Prof. Dr. Karen van den Berg: Reflektionen zum Masterpiece II
  • 07.03. Dr. Joachim Landkammer / Johanna Försterling (ZU): Igor Stravinsky: Le sacre de printemps
  • 14.03. Markus Müller (Dipl. Ing. Architekt, Meckenbeuren) – Le Corbusier: Villa Savoye
  • 21.03. Prof. John Roberts (PhD) (University Wolverhampton)– Marcel Duchamp: Fountain
  • 04.04. Jun.-Prof. Kerstin Stakemeier (Kunstakademie München)- Lynda Benglis: Anzeige im Artforum Magazine 1974
  • 11. 04 Prof. Dr. Markus Rieger-Ladich (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg): Philip Roth: Nemesis
  • 18. 04. Prof. Dr. Natascha Adamovski (Universität Freiburg): Atari: Pong
  • 24.04. Prof. Dr. Karen van den Berg (ZU) Christoph Schlingensief 10 Tage Notruf Deutschland

Symposien

Krisen der Realität

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Ein interdisziplinäres Symposium zwischen Kunst und Wissenschaft

27 & 28 | 10 | 2017

Wie sinnvoll ist die Rede von Realität heute noch? Wenn Fakten in der Politik immer weniger Effekte auf die Meinungsbildung und das Wählerverhalten haben, scheint es an der Zeit, von einer Krise des Realen und der Realität zu sprechen. Krisen der Realität sind schon häufig ausgerufen worden. Doch steckte dahinter das Bedürfnis, sich von der Macht herrschender Realismen zu befreien. Die gegenwärtige Krise aber ist keine ausgerufene, sondern eine vorgefundene. Sie scheint sich also von den vorausgegangenen zu unterscheiden. Worin aber besteht dieser Unterschied genau? Ist unsere Informationsgesellschaft in Zeiten von Post Truth und Augmented Reality keine Realitätsgesellschaft mehr? Mit diesen Fragen möchte sich das interdisziplinäre Symposium „Krisen der Realität“ an der Zeppelin Universität befassen. Renommierte Vertreter aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Kultur- und Medienwissenschaften sowie der Philosophie, Kunst und Literatur werden dazu ihre Sicht auf das Thema zur Diskussion stellen.

Mit folgenden Gästen:


Dr. Armen Avanessian (Philosoph, Berlin)
Prof. Eva Illouz (Soziologin und Anthropologin, Hebrew University of Jerusalem)
Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Literaturwissenschaftler, Universität Konstanz)
Sibylle Lewitscharoff (Schriftstellerin, Berlin)
Tania Martini (Redakteurin der taz, Berlin)
Prof. Dr. Birger Priddat (Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph, Universität Witten/Herdecke)
Prof. Dr. Christiane Voss (Medienphilosophin, Bauhaus-Universität Weimar)

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Workshopreihe: Was tun wir, wenn wir tätig sind?

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20 & 21 | 09 | 2017

jeweils 10-12 Uhr und 13.30-15.30 Uhr

Workshops des Forschungsprojektes “Working Utopias“


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A Symposium on „Socially Engaged Art”


28 - 29 | 10 | 2016


Aktivistische und sozial engagierte Kunst war vor einigen Jahren noch ein eher randständiges Phänomen. Heute ist künstlerischer Aktivismus aus sozialen Bewegungen, politischen Netzwerken und auch dem Kunstfeld selbst kaum mehr wegzudenken. Das Symposium „From Social Sculpture to Art Related Action” befasst sich deshalb mit der Geschichte sozial engagierter Kunst. Es fragt danach, was sich seit der Entwicklung des Begriffs der „Sozialen Plastik“ von Joseph Beuys in den 1970er Jahren gewandelt hat und wie das Konzept im internationalen Kontext diskutiert und weiterentwickelt wurde. Ausgangspunkt des Symposiums ist das seit 2015 an der Zeppelin Universität angesiedelte „Archiv für Soziale Plastik", in dem der Verleger und Kunstvermittler Rainer Rappmann Materialien versammelt hat, die jene Diskurse aus den 1970er Jahren dokumentieren, als sich in Achberg im Allgäu eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern, Aktivisten, Lehrern, Designern und Künstlern (unter ihnen Joseph Beuys) versammelten und unter dem Begriff „Der Dritte Weg“ nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchten. Renommierte Repräsentanten und Kenner sozial engagierter Kunst aus Europa und Amerika werden diese Ansätze aus heutiger Sicht beleuchten.

Gefördert wird das Symposium durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln des „Innovationsfonds Kunst 2015“.

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Politik des Zeigens

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Tagung im Rahmen des Forschungsprojekts zur Theoriebildung des Ausstellens

(theory of displaying, exhibiting and staging)

veranstaltet von

  • Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht, Stanford University, Department of Comparative Literature
  • Prof. Dr. Karen van den Berg, Zeppelin University Friedrichshafen, Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis


Zum Programm


In dem Forschungsvorhaben sollen die epistemologischen Möglichkeiten des Ausstellens und öffentlichen bildlichen Präsentierens am Leitbegriff des Zeigens kritisch untersucht werden. Ausgehend von theoretischen Überlegungen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven (Philosophie, Soziologie, Pädagogik, Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaften, Anthropologie, Theologie, Kommunikations- und Medienwissenschaften) geht es dabei um die speziellen Erkenntnischancen und Vermittlungsmöglichkeiten von Ausstellungen und bildlichen Inszenierungen und damit um eine spezifischen Modus des Zeigens, der vielfach mit dem Begriff des „Displaying“ beschrieben wurde. Leitend für das hier entwickelte Forschungsvorhaben sind vier Fragerichtungen: 1) Welche Bedeutung und Funktion hat das Zeigen und das öffentliche Präsentieren von Objekten und Bildwerken in gegenwärtigen und vergangenen Kulturen für Subjektivierungspraktiken, Bildungs- und Kulturalisierungsprozesse? Welche Form von Bildungsprozessen und welche Wissensformen erzeugen heutige Museen und Ausstellungshäuser? 2) Welche Geltungen und Machtverhältnisse werden durch welche Ausstellungsformierungen, -konstellierungen und -inszenierungen erzeugt? Kann der Akt des Zeigens überhaupt diskursiv oder aufklärend sein oder enthält er immer schon eine Dimension von Bevormundung oder gar Überwältigung? Ist die kommunikativ-soziale Seite des deiktischen Aktes (displaying, exhibiting, staging), in welchem „jemand“ „etwas“ immer im Hinblick auf einen potentiellen „Anderen“ zeigt überhaupt ohne ein autoritäres Gefälle denkbar? 3) Inwieweit kann das Präsentieren, Ausstellen und Zeigen von Gegenständen, selbst zu einer Forschungsstrategie werden, so dass im Displaying Wissen nicht nur illustriert und popularisiert, sondern selbst generiert wird? Lässt sich im Zeigen als einer performativen Technik auf spezifische Weise etwas In-Beziehung setzen? Lassen sich Modi des analytischen Zeigens denken? Eine Tagung, die sich mit dem epistemologischen Status des Zeigens befasst, soll als Eröffnung des länger angelegten Forschungsprojekts dienen. Für den Lehrstuhl für Kulturmanagement sind die hier bearbeiteten Fragen insofern relevant als sie die gesellschaftliche Funktion von Ausstellungen betreffen und ein theoretisches Fundament für die Fragen nach dem Selbstverständnis von Ausstellungen bilden. Am 8./9. Mai 2009 hat an der ZU die von Karen van den Berg und Hans Ulrich Gumbrecht konzipierte Tagung “Politik des Zeigens” stattgefunden. Die Vortragenden waren: Klaus Prange (Oldenburg), Hilge Landweer (Berlin), Thomas Alkemeyer (Oldenburg), Ursula Pasero (Berlin), Stephan Schmidt-Wulffen (Wien), Josef Früchtl (Amsterdam).


Die Konferenz wurde gefördert von der Zeppelin Universitätsgesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.


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Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes

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Die Zeppelin Universität organisierte gemeinsam mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg am 18. Juni 2011 eine eintägige Veranstaltung zum Thema “Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes”.
Die Veranstaltung zielte darauf ab, jene nicht kunstmarktkonformen Arbeitspraktiken und Netzwerke im Kunstfeld zu beleuchten, die sich in den Bereichen Stadtentwicklung, Forschung, Internet und Design herausgebildet haben. Diese Praktiken wurden auf ihr jeweiliges Selbstverständnis, ihre Organisationsstrukturen, Netzwerkbildungen und Ökonomien hin befragt werden. Es wird diskutiert, welche alternati-ven Märkte und Produktionsverhältnisse sich jenseits des Kunsthandels herausgebildet haben, welchen Logiken diese folgen und welchen Vereinnahmungen sie ausgesetzt sind. Vortragende des Symposiums waren folgende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen: Margit Czenki (Hamburg), Anke Haarmann (Lüneburg), Judith Hopf (Frankfurt/Berlin), Birte Kleine-Benne (Berlin), Andrea Knobloch (Düsseldorf/Hamburg), Dr. Ursula Pasero (Berlin), Oliver Ressler (Wien), Christoph Schäfer (Hamburg), Dr. Stephan Schmidt-Wulffen (Wien), Apolonija Sustersic (Amsterdam/Ljubljana), Jun.Prof. Dr. Martin Tröndle (Friedrichshafen), Prof. Dr. Karen van den Berg (Friedrichshafen), Prof. Dr. Ulf Wuggenig (Lüneburg).

In diesem Rahmen sind VertreterInnen von Künstlerinitiativen, Projekträumen und Künstler-netzwerken, die ihre Aktivitäten jenseits der gängigen Kunstmarkt-Ökonomien verorten, eingeladen, sich in Form von Postern, Flyern, Publikationen, Kurzfilmen (bis zu fünf Minuten) oder PDF-Präsentationen (bis zu fünf Seiten) vorzustellen. Erbeten sind Einsendungen, die ein Bild der alternativen Arbeits- und Organisationsformen entwerfen und/oder programmatische, durchgeführte Projekte vorstellen. Geeignete Einsendungen werden auf Wänden, Boards, Tischen und Vitrinen in einer eintä-gigen Ausstellung gezeigt, die während des Symposiums am 18. Juni in der Zeppelin Universität zu sehen sein wird.


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Summer Schools

Critical Studies in the Art Mar­ket

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Summer School

15. – 19. Juni 2015


Die internationale Summer School "Critical Studies in the Art Market" brachte etablierte Expertinnen und Experten aus den Feldern der Soziologie, der Kunstökonomie sowie der Kunsttheorie zusammen, die bereits wegweisende Forschungsprojekte zu dem noch jungen Gebiet der Kunstmarktforschung beigetragen haben. Über die Dauer von insgesamt 5 Tagen war die Summer School eine einzigartige Gelegenheit, sich in Workshops intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Geleitet wurden die Workshops von Prof. Dr. Bruno Frey (Visiting Professor, ZU), Prof. Dr. Franz Schultheis (Lehrstuhl für Soziologie, Universität St. Gallen), Gregory Sholette (Künstler und Aktivist, New York) und Prof. Dr. Karen van den Berg (Lehrstuhl für Kunsttheorie und Inszenatorische Praxis, ZU), die darin Einblicke in ihre gegenwärtigen For­schungs­projekte gaben. Angesprochen wurden dabei sowohl Master- als auch PhD-Studierende mit dem Ziel, ihnen einen Einblick in das Spektrum an For­schungsmöglichkeiten in diesem Feld zu geben. Der Fokus lag dabei auf der Vermitt­lung von Ideen und Methodologien, mit denen die drängendsten Fragen rund um den Kunstmarkt beantwortet und bereits bestehende Ansätze kritisch hinterfragt werden können.

Die Summer School endete mit einer Exkursion zur Art Basel, welche gemeinhin als eine der wichtigsten Kunstmessen der Welt betrachtet wird. Dort hatten die TeilnehmerInnen die einzigartige Gelegenheit, sich im Rahmen eines individuellen Programms mit einigen der einflussreichsten Akteuren des Kunstmarkts auseinanderzusetzen.


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