
Das Forschungsprojekt Gaia-X 4AMS zielt darauf ab, innovative Mobilitätslösungen für das autonome Fahren zu entwickeln, die auf dem Gaia-X-Datenökosystem basieren. Gaia-X ermöglicht einen souveränen und dezentralen Datenaustausch zwischen Unternehmen, Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur. Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die sichere Integration von Daten aus verschiedenen Quellen, um die Effizienz und Sicherheit in modernen Mobilitätsdiensten zu erhöhen. Schwerpunkte sind die Kommunikation zwischen vernetzten Fahrzeugen, die intelligente Verkehrssteuerung und die Einrichtung von Rettungskorridoren in Notfallsitutationen.
Das Projekt bringt führende Akteure aus Industrie und Forschung zusammen, um die technologische Entwicklung von Mobilitätsdiensten voranzutreiben. Ziel ist es, durch die Verknüpfung von fortschrittlichen Technologien wie Lidar, Radar und KI-basierten Systemen ein robustes, interoperables und skalierbares Mobilitätsökosystem zu schaffen. Der dezentrale Ansatz von Gaia-X stärkt dabei den Datenschutz und die Datensouveränität aller beteiligten Partner.
Gaia-X 4AMS trägt somit dazu bei, eine nachhaltige und sichere Zukunft der Mobilität zu gestalten, indem es innovative Anwendungen für den vernetzten und autonomen Verkehr auf einer europaweiten Ebene ermöglicht.
Unsere Forschungsarbeit
Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung einer dezentralen Systemarchitektur für ein diskriminierungsfreies Datenökosystem, das durch technisch-ökonomische Rollenmodelle gestützt wird. Dabei widmen wir uns besonders folgenden Forschungsfragen:
Mehr zu Gaia-X 4AMS
Projektleiter: Jens Gessler
Projektlaufzeit: 12/2021 - 05/2025
Projektvolumen: 20,8 Mio. Euro (davon 72 % Förderanteil durch BMWK)
Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Projektkonsortium: