Lehrstuhl für Politische Soziologie

Lehre im Fall 2021

Grundlagen & Themen der Politischen Soziologie (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird dem interessierten Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Gruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler*innen ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter*innen fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber, was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Die Politische Soziologie beschäftigt sich mit den politischen Einstellungen und dem Verhalten von Individuen und Gruppen und somit mit gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen. Sie versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens wegzukommen und unter anderem die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden.

Wieso wählen gewisse Bürgerinnen und Bürger die SPD und andere die CDU? Versuchen Wähler*innen mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger*innen zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Wieso nehmen gewisse Menschen an Demonstrationen wie Black Lives Matter, Fridays for Future, Pegida etc. teil und andere nicht? Wieso wählt jemand eine rechtspopulistische Partei? Welche Einstellungen führen zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Migranten und Migrantinnen? Wie können solche Phänomene untersucht werden? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Ziel der Veranstaltung ist es, die zentralen Argumente und Theorien in den Bereichen Politische Sozialisation, Einstellungen und Partizipation vorzustellen. Dabei werden auch Einblicke in die jeweiligen methodischen Vorgehensweisen gegeben. Diese sind nicht nur für die Durchführung eigener Analysen unentbehrlich, sondern auch für das Verständnis eines erheblichen Teils der relevanten sozial- und politikwissenschaftlichen Literatur.

Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Lehrveranstaltung "Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung" bildet, neben der Veranstaltung "Politische Einstellungen und politisches Verhalten", das Modul "Politische Soziologie und empirische Politikforschung". Sie baut dabei auf den Kenntnissen auf, die die Studierenden in den Lehrveranstaltungen zu Forschungsdesign und Datenanalyse in den vorangegangenen Semestern erworben haben, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre methodischen Fertigkeiten in der Anwendung auf Themen und Fragestellungen aus Bereichen der Politischen Soziologie zu erproben, einzuüben und zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei die Analyse sozialwissenschaftlicher Datensätze, z.B. der Deutschen GLES-Wahlstudie oder des European Social Survey, mit der frei verfügbaren statistischer Software R. Neben der eigentlichen Datenanalyse widmet sich der Kurs aber auch dem Management von wissenschaftlichen Daten und der graphischen Aufbereitung von Analyseergebnissen.

Begleitend zu dem Kurs wird ein Tutorium angeboten.

Advanced Methods – Advanced Statistical Graphics with R (Prof. Dr. Martin Elff)
Die graphische Aufbereitung von Daten und Analyseergebnissen ist nicht nur
hilfreich für die Darstellung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse im
akademischen Kontext, sondern insbesondere auch wichtig für deren Kommunikation
in die nichtwissenschaftliche Öffentlichkeit oder an private Auftraggeber:innen.
Die statistische Software R stellt hierfür eine exzellente Infrastruktur
bereit. In dieser Lehrveranstaltungen wird diskutiert, wie diese Infrastruktur
genutzt werden kann, um informative und ansprechende statistische Graphiken zu
erstellen, die sich effektiv in der Wissenschaft, in der angewandten Forschung und im Datenjournalismus
einsetzen lassen.

Unter anderem werden die folgenden Themen in der Veranstaltung behandelt:

Standarddiagramme: Streudiagramme, Boxplots, Balkendiagramme etc.
Graphikformate
Die Bausteine komplexer Graphiken
ggplot und die "Grammar of Graphics"
Interaktive Graphiken für Web-Anwendungen

Avdanced Methods – Analyse binärer und kategorialer Daten (Prof. Dr. Martin Elff)
In der sozialwissenschaftlichen Forschung begegnet man häufig kategorialen oder "qualitativen" Daten wie zum Beispiel Bildungsabschlüssen, Schichtzugehörigkeiten, Nationalitäten oder Parteipräferenzen. Zwar lassen auch diese sich in Zahlen "übersetzen", jedoch ist es oft nicht sinnvoll, dann mit solchen Rechenoperationen durchzuführen, wie etwa die Bildung von Summen und Differenzen. Entsprechend eignen sich "klassische" statistische Werkzeuge wie die lineare Regression nicht für die Analyse derartiger Daten.

In dieser Lehrveranstaltungen werden für kategoriale geeignete Analyseverfahren vorgestellt und in ihrer praktischen Anwendung mit statistischer Software demonstiert. Dabei wird auch auf Fragen der Darstellung und Interpretation von Analyseergebnisse eingegangen, sowie auf die Eigenheiten der statistischen Inferenz auf der Grundlage dieser Verfahren.

Im einzelnen werden die folgenden Analyseverfahren diskutiert:

binare Logitmodelle bzw. logistische Regression
cumulative Logitmodelle für ordinale abhängige Variablen
multinomiale Logitmodelle für nominale abhängige Variablen
log-lineare Modelle für mehrdimensionale Kontingenztabellen

Social change and politics in Western Europe (Prof. Dr. Martin Elff)
Das Seminar behandelt die langfristigen Veränderungen, die sich in den Gesellschaften Westeuropas vollzogen haben, und ihren politischen Konsequenzen. Insbesondere die Veränderungen in den Mustern des Wahlverhaltens und der politischen Partizipation werden dabei in Betracht gezogen.

Zu den Themen des Seminars gehören:

die überkommenen Muster des Zusammenhangs zwischen sozialer Schichtung, Religion und Wahlverhalten
der Wandel zur postindustriellen Gesellschaft und die Transformation des class voting
die politischen Konsequenzen der Säkularisierung der Gesellschaft
ethnisch-regionale Konfliktlinien und Politik
Wertewandel und neue soziale Bewegungen
Kognitive Mobilisierung und die Herausbildung des critical citizen
Wohlfahrtsstaaten und die Folgen von Austeritätspolitik
Globalisierung und Migration als neue politische Konfliktlinien
die politischen Konsequenzen des demographischen Wandels | Wissenschaft, Technologie und Klimawandel als politische Themen und Herausforderungen

Research Design and Methods (Prof. Dr. Martin Elff)
In dieser Lehrveranstaltung werden die Grundzüge und Grundlagen der Forschung in den Sozialwissenschaften diskutiert, von der grundlegenden "Logik der Forschung" über die Analyse kausaler Beziehungen bis zu Aspekten der Datenerhebung.

In dieser Lehrveranstaltung werden die folgenden Themen behandelt:

Erklären, Vorhersagen und Verstehen
Die Struktur wissenschaftlicher Theorien und die Herleitung von überprüfbaren Hypothesen
Die empirsche Überprüfung wissenschaftlicher Aussagen
Messung und Operationalisierung von Konzepten
Kausale Modelle und kausale Inferenz
Standardisierte und nicht-standardisierte Erhebungsverfahren

Lehre im Spring 2021

Politische Einstellungen & politisches Verhalten (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird dem interessierten Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber, was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Die Politische Soziologie beschäftigt sich mit den politischen Einstellungen und dem Verhalten von Individuen und Gruppen und somit mit gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen. Sie versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens wegzukommen und unter anderem die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden.

Wieso wählen gewisse Bürger und Bürgerinnen die SPD und andere die CDU? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Wieso nehmen gewisse Menschen an Demonstrationen wie Black Lives Matter, Fridays for Future, Pegida etc. teil und andere nicht? Wieso wählt jemand eine rechtspopulistische Partei? Welche Einstellungen führen zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Migranten? Wie können solche Phänomene untersucht werden? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Ziel der Veranstaltung ist es, die zentralen Argumente und Theorien in den Bereichen Politische Sozialisation, Einstellungen und Partizipation vorzustellen. Dabei werden auch Einblicke in die jeweiligen methodischen Vorgehensweisen gegeben. Diese sind nicht nur für die Durchführung eigener Analysen unentbehrlich, sondern auch für das Verständnis eines erheblichen Teils der relevanten sozial- und politikwissenschaftlichen Literatur.

Angewandte Statistik / Angewandte Datenanalyse (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Lehrveranstaltung "Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung" bildet, neben der Veranstaltung "Politische Einstellungen und politisches Verhalten", das Modul "Politische Soziologie und empirische Politikforschung". Sie baut dabei auf den Kenntnissen auf, die die Studierenden in den Lehrveranstaltungen zu Forschungsdesign und Datenanalyse in den vorangegangenen Semestern erworben haben, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre methodischen Fertigkeiten in der Anwendung auf Themen und Fragestellungen aus Bereichen der Politischen Soziologie zu erproben, einzuüben und zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei die Analyse sozialwissenschaftlicher Datensätze, z.B. der Deutschen GLES-Wahlstudie oder des European Social Survey, mit der frei verfügbaren statistischer Software R. Neben der eigentlichen Datenanalyse widmet sich der Kurs aber auch dem Management von wissenschaftlichen Daten und der graphischen Aufbereitung von Analyseergebnissen.

Begleitend zu dem Kurs wird ein Tutorium angeboten.

Political Behavior & Public Opinion (Prof. Dr. Martin Elff)
Auch wenn die Institutionen eines Landes noch so gut aufgebaut sind, eine Demokratie wird nur dann wirklich stabil sein, wenn sie in den Einstellungen und Orientierungen der Bürgerinnen und Bürger Unterstützung findet. Zum einen braucht es ein gewisses Maß an Vertrauen in Institutionen und Amtsträger, damit politische Entscheidungen auch akzeptiert werden, andererseits darf das nicht in ein blindes Folgen autoritärer Führungsfiguren ausarten. Ohne den Willen zu politischer Teilnahme und Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger ist eine Demokratie ebenso der Gefahr eines Abgleitens in ein autoritäres Regime ausgesetzt, wie ohne die Bereitschaft Entscheidungen einer politischen Mehrheit zu akzeptieren, der man selbst nicht angehört. Die Entwicklung zur Demokratie passender Einstellungen ist allerdings keine Selbstverständlichkeit.

Diese Lehrveranstaltungen behandelt grundlegende Muster politischer Orientierungen und Einstellungen zum politischen System auf der Grundlage sowohl klassischer Texte als auch aktueller Forschungsliteratur. Mögliche Themen sind dabei Autoritarismus, Populismus, und Nationalismus, sowie politische Toleranz und politisches Vertrauen. Dabei ist die Perspektive nicht auf die nationale Arena beschränkt, sondern es können auch die Einstellungen zur EU als politischem System thematisiert werden.

Research Design and Methods II (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Veranstaltung baut auf die Veranstaltung "Research Design and Methods II" auf, die die Teilnehmenden im vorangegangen Semester besucht haben sollten, und runded die methodische Grundausbildung für Studierende im MA Programm ab. Im Vordergrund steht dabei die Einführung in die Analyse empirischer Daten. Dabei werden die zentralen Konzepte der deskriptiven und schließenden Statistik behandelt, sowie deren praktische Umsetzung mit statistischer Software. Schließlich wird auch die Darstellung wissenschaftlicher Befunde und die Dokumentation der sie hervorbringenden Forschungsaktivitäten diskutiert.


Lehre im Fall 2020

Politische Einstellungen & politisches Verhalten (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird dem interessierten Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber, was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Die Politische Soziologie beschäftigt sich mit den politischen Einstellungen und dem Verhalten von Individuen und Gruppen und somit mit gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen. Sie versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens wegzukommen und unter anderem die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden.

Wieso wählen gewisse Bürger und Bürgerinnen die SPD und andere die CDU? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Wieso nehmen gewisse Menschen an Demonstrationen wie Black Lives Matter, Fridays for Future, Pegida etc. teil und andere nicht? Wieso wählt jemand eine rechtspopulistische Partei? Welche Einstellungen führen zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Migranten? Wie können solche Phänomene untersucht werden? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Ziel der Veranstaltung ist es, die zentralen Argumente und Theorien in den Bereichen Politische Sozialisation, Einstellungen und Partizipation vorzustellen. Dabei werden auch Einblicke in die jeweiligen methodischen Vorgehensweisen gegeben. Diese sind nicht nur für die Durchführung eigener Analysen unentbehrlich, sondern auch für das Verständnis eines erheblichen Teils der relevanten sozial- und politikwissenschaftlichen Literatur.

Methodenworkshop – Empirisches Forschungsdesign (Tatjana Jungkunz M.A.)
Im Workshop lernen die Studierenden ein eigenes empirisches Forschungsprojekt mit gegebenen Anforderungen und Ressourcen zu planen und umzusetzen. Neben der Entwicklung geeigneter Forschungsfragen und/oder testbarer Hypothesen geht es um klassische Fragen des Forschungsdesigns (Form der Datenerhebung, Stichprobenverfahren, Operationalisierung und Messung, Feldarbeit, Auswertungsplanung), und zwar aus forschungspraktischer Perspektive. Dabei spielen auch diskutierte Fragen der Reproduzierbarkeit von Forschung (Open Science) eine Rolle.


Advanced Methods - Quantitative Textanalyse (Tatjana Jungkunz M.A.)
Die quantitative Textanalyse hat sich zu einem wichtigen Bestandteil sozialwissenschaftlicher Methoden entwickelt. Sie erlaubt uns Texte, als zentrales Kommunikationsmittel sozialer und politischer Prozesse, umfangreich zu analysieren. Die Menge an generierten Textdaten aus Blogs, sozialen Medien, politischen Dokumente, etc. hat sich in den letzten Jahren massiv erhöht. Dieser Kurs soll den Studierenden grundlegende Werkzeuge vermitteln, die für die Arbeit mit Textdaten erforderlich sind. Es wird eine fundierte Einführung in den Umgang mit Textdaten geben und deren Vorteile, sowie Nachteile und Gefahren diskutiert. Neben Grundkenntnissen des Programmierens und des Umgangs mit Texten am Computer werden auch spezifische Verfahren hinsichtlich ihrer Durchführung und methodologischen Implikationen diskutiert. Anschließend werden wir wichtige deskriptive und Inferenzmethoden der quantitativen Textanalyse genauer betrachten. 

Angewandte Statistik (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Lehrveranstaltung "Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung" bildet, neben der Veranstaltung "Politische Einstellungen und politisches Verhalten", das Modul "Politische Soziologie und empirische Politikforschung". Sie baut dabei auf den Kenntnissen auf, die die Studierenden in den Lehrveranstaltungen zu Forschungsdesign und Datenanalyse in den vorangegangenen Semestern erworben haben, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre methodischen Fertigkeiten in der Anwendung auf Themen und Fragestellungen aus Bereichen der Politischen Soziologie zu erproben, einzuüben und zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei die Analyse sozialwissenschaftlicher Datensätze, z.B. der Deutschen GLES-Wahlstudie oder des European Social Survey, mit der frei verfügbaren statistischer Software R. Neben der eigentlichen Datenanalyse widmet sich der Kurs aber auch dem Management von wissenschaftlichen Daten und der graphischen Aufbereitung von Analyseergebnissen.

Begleitend zu dem Kurs wird ein Tutorium angeboten.

Research Design and Methods I - Einführung in die empirische Sozialforschung (Prof. Dr. Martin Elff)
In dieser Lehrveranstaltung werden die Grundzüge und Grundlagen der Forschung in den Sozialwissenschaften diskutiert, von der grundlegenden "Logik der Forschung" über die Analyse kausaler Beziehungen bis zu Aspekten der Datenerhebung.
In dieser Lehrveranstaltung werden die folgenden Themen behandelt:

  • Erklären, Vorhersagen und Verstehen
  • Die Struktur wissenschaftlicher Theorien und die Herleitung von überprüfbaren Hypothesen
  • Die empirsche Überprüfung wissenschaftlicher Aussagen
  • Messung und Operationalisierung von Konzepten
  • Kausale Modelle und kausale Inferenz
  • Standardisierte und nicht-standardisierte Erhebungsverfahren


Wahlen und Wahlverhalten (Prof. Dr. Martin Elff)
Wahlen sind das zentrale Element repräsentativer Demokratien. Das macht es natürlich wichtig, zu verstehen, wie Wahlsysteme Wahlergebnisse beeinflussen, welche Beweggründe Wahlentscheidungen motivieren und wann und warum sich Bürgerinnen und Bürger an Wahlen beteiligen. Aufbauend auf dem Modul "Einführung in die Politische Soziologie" bietet die Lehrveranstaltung die Möglichkeit, sich vertiefend mit den Mustern des Wahlverhaltens auseinander zu setzen. In diesem Rahmen werden die folgenden Themen behandelt:

  • Vorhersagen von Wahlergebnissen und Hochrechnungen
  • Wahlsysteme und ihre Konsequenzen für Wahlergebnisse
  • Die Wirkung von Wahlkampagnen
  • Kandidat*innen und ihr Effekt auf das Wahlverhalten
  • Sachfragen und ideologische Orientierungen
  • Retrospektives Wählen, Wirtschaftslage und Wahlverhalten
  • Parteianhängerschaft und Parteiidentifikation
  • Soziale Gruppen, Sozialstruktur und Wahlverhalten
  • Wahlbeteiligung und elektorale Mobilisierung  

Die Themen werden vor allem in Kontext der aktuellen und vergangenen amerikanischen Präsidentschafswahlen diskutiert.

Lehre im Spring 2020

Politische Einstellungen & politisches Verhalten (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird dem interessierten Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber, was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Die Politische Soziologie beschäftigt sich mit den politischen Einstellungen und dem Verhalten von Individuen und Gruppen und somit mit gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen. Sie versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens wegzukommen und unter anderem die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden.

Wieso wählen gewisse Bürger und Bürgerinnen die SPD und andere die CDU? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Wieso nehmen gewisse Menschen an Demonstrationen wie Pegida, Fridays for Future etc. teil und andere nicht? Wieso wählt jemand eine rechtspopulistische Partei? Welche Einstellungen führen zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Migranten? Wie können solche Phänomene untersucht werden? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Angewandte Statistik (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Lehrveranstaltung "Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung" bildet, neben der Veranstaltung "Politische Einstellungen und politisches Verhalten", das Modul "Politische Soziologie und empirische Politikforschung". Sie baut dabei auf den Kenntnissen auf, die die Studierenden in den Lehrveranstaltungen zu Forschungsdesign und Datenanalyse in den vorangegangenen Semestern erworben haben, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre methodischen Fertigkeiten in der Anwendung auf Themen und Fragestellungen aus Bereichen der Politischen Soziologie zu erproben, einzuüben und zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei die Analyse sozialwissenschaftlicher Datensätze, z.B. der Deutschen GLES-Wahlstudie oder des European Social Survey, mit der frei verfügbaren statistischer Software R. Neben der eigentlichen Datenanalyse widmet sich der Kurs aber auch dem Management von wissenschaftlichen Daten und der graphischen Aufbereitung von Analyseergebnissen.

Begleitend zu dem Kurs wird ein Tutorium angeboten.

Einführung in die empirische Sozialforschung (Prof. Dr. Martin Elff)

Die Veranstaltung baut auf die Veranstaltung "Wissenschaftstheorie und Forschungsdesign" auf, die die Teilnehmenden im vorangegangen Semester besucht haben sollten, und runded die methodische Grundausbildung für Studierende im MA Programm ab. Im Vordergrund steht dabei die Einführung in die Analyse empirischer Daten. Dabei werden die zentralen Konzepte der deskriptiven und schließenden Statistik behandelt, sowie deren praktische Umsetzung mit statistischer Software. Schließlich wird auch die Darstellung wissenschaftlicher Befunde und die Dokumentation der sie hervorbringenden Forschungsaktivitäten diskutiert.

Public Opinion & Political Participation (Prof. Dr. Martin Elff)
Building on the Seminar "Political Attitudes & political Behaviour", this course deals with special topics of the research on attitudes and opinions. In this semester the focus is on the causes of populism and of the polarisation of public opinion in the countries of Europe and North America. Therefore the seminar is concerned with the following questions:

  • What is the role of information, predispositions, and value orientations for the formation of opinions?
  • How well informed and structured are citizens' political opinions?
  • With whom do citizens discuss political topics and from whom are they persuaded?
  • What is "motivated reasoning" and what are the consequences for opinion formation? | How does the greater availability of information from new media and the Internet affect the formation of opinions?
  • To what degree can the polarisation of public opinion and the rising populism be accounted for by motivated reasoning and Internet filter bubbles?


Lehre im Fall 2019

Grundlagen & Themen der Politischen Soziologie (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird dem interessierten Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber, was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Die Politische Soziologie beschäftigt sich mit den politischen Einstellungen und dem Verhalten von Individuen und Gruppen und somit mit gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen. Sie versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens wegzukommen und unter anderem die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden.

Wieso wählen gewisse Bürger und Bürgerinnen die SPD und andere die CDU? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Wieso nehmen gewisse Menschen an Demonstrationen wie Pegida, Fridays for Future etc. teil und andere nicht? Wieso wählt jemand eine rechtspopulistische Partei? Welche Einstellungen führen zu diskriminierendem Verhalten gegenüber Migranten? Wie können solche Phänomene untersucht werden? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Ziel der Veranstaltung ist es, die zentralen Argumente und Theorien in den Bereichen Politische Sozialisation, Einstellungen und Partizipation vorzustellen. Dabei werden auch Einblicke in die jeweiligen methodischen Vorgehensweisen gegeben. Diese sind nicht nur für die Durchführung eigener Analysen unentbehrlich, sondern auch für das Verständnis eines erheblichen Teils der relevanten sozial- und politikwissenschaftlichen Literatur.

Angewandte Datenanalyse der empirischen Politikforschung (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Lehrveranstaltung "Angewandte Datenanalyse in der empirischen Politikforschung" bildet, neben der Veranstaltung "Politische Einstellungen und politisches Verhalten" das Modul "Politische Soziologie und empirische Politikforschung". Sie baut dabei auf den Kenntnissen auf, die die Studierenden in den Lehrveranstaltungen zu Forschungsdesign und Datenanalyse in den vorangegangenen Semestern erworben haben, und bietet ihnen die
Möglichkeit, ihre methodischen Fertigkeiten in der Anwendung auf Themen und Fragestellungen aus Bereichen der Politischen Soziologie zu erproben,
einzuüben und zu vertiefen. Im Zentrum steht dabei die Analyse sozialwissenschaftlicher Datensätze, z.B. der Deutschen GLES-Wahlstudie oder
des European Social Survey, mit der frei verfügbaren statistischer Software R. Neben der eigentlichen Datenanalyse widmet sich der Kurs aber auch dem
Management von wissenschaftlichen Daten und der graphischen Aufbereitung von Analyseergebnissen.

Begleitend zu dem Kurs wird ein Tutorium angeboten.

Research Design (Prof. Dr. Martin Elff)
In dieser Lehrveranstaltung werden die grundlegenden Ansätze der Wissenschaftstheorie diskutiert und auf ihre Implikationen für die Forschungspraxis hin beleuchtet. Dabei werden Ziele wie gesellschaftliche Relevanz und Wertfreiheit, Nachvollziehbarkeit und Genauigkeit mit einer konfrontiert und gegeneinander abgewogen.

In dieser Lehrveranstaltung werden die folgenden Themen behandelt:

  • Die Struktur wissenschaftlicher Theorien und die Herleitung von überprüfbaren Hypothesen
  • Die empirsche Überprüfung wissenschaftlicher Aussagen
  • Messung und Operationalisierung von Konzepten
  • Experimentelle, quasi-experimentelle und Ex-post-facto-Designs
  • Standardisierte und nichtstandardisierte Erhebungsverfahren


Democracy & Elections (Prof. Dr. Martin Elff)
Der Kurs "Democracy & Elections" befasst sich mit der Analyse von Wahlverhalten. Er kombiniert die Diskussion der wichtigsten Theorien des Wahlverhaltens mit einer Einführung in die praktische Analyse von Daten wissenschaftlicher Wahlstudien. Im ersten Teil des Kurses werden die zentrale Konzepte der Wahlforschung diskutiert. Im zweiten Teil stehen die praktischen Aspekte der Wahlforschung im Vordergrund obei die Teilnehmenden ihre eigenen Fragestellungen entwickeln und eigene Analysen mit Datensätzen wissenschaftlicher Wahlstudien durchführen sollen. Mögliche Fragestellungen wären die sozialen Hintergründe und Einstellungen, die die Wählerinnen und Wähler bewegen, Parteien wie die AfD zu wählen und wie sich dies Faktoren so geändert haben, dass sie zum Aufstieg der AfD zwischen 2013 und 2017 geführt haben.
Andere Fragestellungen könnten sich mit dem Rückgang der Stimmenanteile der "Volksparteien" befassen und wie sich dieser mit sozialstrukturellem Wandel und dem Entstehen neuer sozialer Spannungslinien erklären lassen.

Lehre im Spring 2019

Politische Einstellungen & politisches Verhalten (Tatjana Jungkunz M.A.)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird der interessiertem Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen.
Aber - was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Sozialwissenschaftliche Einstellungs- und Wahlforschung versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens weg zukommen und die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden. Wer wählt, wie und warum? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Lehre im Fall 2018

Politische Einstellungen & politisches Verhalten (Prof. Dr. Martin Elff)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird der interessiertem Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber -- was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Sozialwissenschaftliche Einstellungs- und Wahlforschung versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens weg zukommen und die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden. Wer geht überhaupt wählen, wählt wen und warum? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.


Praxis der Forschung (Dr. Nadine Meidert)
Die Veranstaltung vermittelt einerseits praktisches Wissen zur Planung von Forschungsvorhaben und anderseits einen Überblick über verschiedene Forschungsdesigns. Somit wird Fragen nach der grundsätzlichen Herangehensweise, der theoretische Einordnung des Vorhabens, der Entwicklung einer passenden Fragestellung für den gegeben Zeitrahmen und dem für die Fragestellung passenden Forschungsdesign nachgeganen. Durch das kritische Lesen von Forschungsartikeln werden Standards wissenschaftlicher Forschung erarbeitet.

Politics & Society (Prof. Dr. Martin Elff)
Der Kurs "Politics and Society" betrachtet die Beziehungen zwischen Sozialstruktur und den Mustern der Politik aus einer theoretischen und empirischen Perspektive. Er baut sowohl auf klassischen Arbeiten wie auf zeitgenössischer Forschungsliteratur auf. Zu den behandelten Themen gehören die marxistischen und weberianischen Perspektiven auf den Staat, die gesellschaftlichen Grundlagen von autoritären und demokratischen Regimen, soziale Ungleichheit und politische Partizipation, sowie sozial Lage und Wahlverhalten.

Demokratien & Wahlen: Bundestagswahl 2017 (Prof. Dr. Martin Elff)
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung "Democracy & Election" ist die Bundestagswahl von 2017. Unter Verwendung von Daten aus der 2017er Welle der Deutschen Longitudinalen Wahlstudie (GLES) wird untersucht, wer - in Hinblick auf soziale Position, Wertorientierung und ideologische Ausrichtung - an der Wahl teilgenommen und wer sich enthalten hat und wer für welche Partei gestimmt hat; welche Themen die Wähler bewegt haben; ob sich die Muster der Parteianhängerschaft verändert haben. Der Kurz zielt darauf ab, eine theoretisch-systematische Perspektive mit der praktischen Analyse genuiner wissenschaftlicher Forschungsdaten zu verbinden. Zu den Gegenständen des Kurses gehören die Hauptkonzepte der Wahlforschung, Forschungsstrategien der empirischen Wahlforscung und praktische Aspekte der Analyse von Umfragedaten.

Lehre im Spring 2018

Polity, Politics & Policy | B (Dr. Nadine Meidert)
Polity, Politics und Policy beschreiben die drei Grunddimensionen des Politischen, die Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung sein können. Polity beschreibt die strukturelle und institutionelle Dimension (z.B. politische Institutionen, Verfassungen), Politics die prozedurale (z.B. Wahlverfahren, Lobbyismus) und Policy die inhaltliche (Unterscheidung verschiedener Politikfelder z.B. Umweltpolitik, Arbeitsmarktpolitik). Inhalt des Kurses sind einerseits relevante politikwissenschaftliche Grundbegriffe sowie Gegenstände politikwissenschaftlicher Forschung und anderseits Theorien und Methoden der Politikwissenschaft. Die Inhalte sollen dabei anhand konkreter politischer Beispiele und aktueller Studien diskutiert werden.


Introduction to Empirical Social Research (Prof. Dr. Martin Elff)
Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die verschiedenen Stufen des Prozesses der empirschen Sozialforschung. Themen der Veranstaltung sind die

  • Grundprobleme empirischer Sozialforschung
  • Theoriebildung und Ableitung von Hypothesen
  • Übersetzung theoretischer Konzepte in Messprozeduren (Operationalisierung)
  • Stichprobenziehung und Datenerhebung
  • Kausale Analysen in experimentellen und nicht-experimentellen Studien
  • Datenaufbereitung und Datenanalyse


Political Attitudes & Political Behaviour: An Introduction to Political Sociology (Prof. Dr. Martin Elff)
An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird der interessiertem Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber -- was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?
Sozialwissenschaftliche Einstellungs- und Wahlforschung versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens weg zukommen und die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden. Wer wählt, wie und warum? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.

Public Opinion & Political Participation: Populism & Polarization in Europe & the US (Prof. Dr. Martin Elff)
Aufbauend auf dem Seminar "Politische Einstellungen & politisches Verhalten" befasst sich diese Veranstaltung mit speziellen Themen der Einstellungsforschung. Im Vordergrund in diesem Semester stehen vor allem die Ursachen von Populismus und der Polarisierung der öffentlichen Meinung in den Staaten Europas und Nordamerika. Die Fragen, mit denen sich das Seminar auseinandersetzt, sind:

  • Welche Rolle spielen Information, Prädispositionen und Wertorientierungen bei der Meinungsbildung?
  • Wie gut informiert und strukturiert sind die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?
  • Mit wem diskutieren Bürgerinnen und Bürger politische Themen und von wem lassen sie sich beeinflussen?
  • Was ist "motivated reasoning" und welche Folgen hat es für die Meinungsbildung?
  • Welche Folgen hat das vergrößerte Informationsangebot durch Neue Medien und Internet für die Meinungsbildung?
  • In welchem Maße lassen sich eine Polarisierung der öffentlichen Meinung und der neue Populismus auf "motivated reasoning" und das entstehen von "Filterblasen" im Internet zurückführen?

Lehre im Fall 2017

Advanced Methods | Mixed Methods (Dr. Nadine Meidert)

Mixed Methods beschreibt einen multi-methoden Ansatz bei dem sowohl qualitative als auch quantitative Datenerhebungs- und Datenanalysemethoden sowie verschiedene Untersuchungsdesigns und Forschungsparadigmen kombiniert werden. Im Mittelpunkt des Kurses steht einerseits die Frage, wie ein gesamtheitliches Forschungsdesign im Sinne des Mixed Methods Approach entwickelt werden kann und anderseits die Anwendung einzelner qualitativer und quantitativer Datenerhebungs- und Datenanalysemethoden und die Kombination dieser. Welche Einzelmethoden (z.B. verschiedene Formen der Inhaltsanalyse, OLS-Regression in R, andere Regressionsmodelle, …) Gegenstand des Kurses sind, wird vorab mit den Kursteilnehmenden abgestimmt.


Advanced Methods | Strukturgleichungsmodelle (Prof. Dr. Martin Elff)
Komplexe Kausalmodelle spielen eine wichtige Rolle in vielen Bereichen der Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Dieser Kurs soll zu einem Verständnis dieser Modelle und dessen praktischer Umsetzung in selbständigen Analysen verhelfen. Den ersten Abschnitt bildet eine Wiederholung und Vertiefung der multiplen linearen Regression. Davon ausgehend wird in die Konstruktion und Analyse von Pfad- und Simultangleichungsmodellen eingeführt. Einen dritten Abschnitt bildet Analyse von Strukturgleichungsmodellen mit latenten Variablen.

Der mathematisch-statistische Hintergrund dieser Verfahren wird zunächst (nur) so weit diskutiert, wie es dem Verständnis von Analyseergebnissen dient. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung dieser Verfahren auf konkrete Fragestellung auf der Grundlage von sozialwissenschaftlichen Daten. Daher sind die Sitzungen eine Kombination von Dozentenvortrag und praktischen Übungen.


Democracy and Elections (Prof. Dr. Martin Elff)

Focus of this year's course on "Democracy & Elections" is the US presidential election of 2016. Using data from the 2016 American Election Study and earlier election studies we will examine who - in terms of social position, value orientation, and ideological outlook - voted for Donald Trump or Hillary Clinton and who abstained from voting; what moved issues the voters and whether and how the patterns of partisanship have changed. The course aims to combine a theoritical and systematic perspective with a hands-on approach to actual research. Topics of the course are the main concepts and ideas of electoral research, strategies and designs of empirical research in voting behavior, and practical aspects of data analysis with survey data.


Elections & Electoral Behavior | German Bundestag 2017 (Dr. Nadine Meidert)

Elections are an essential part of modern Western democracies and belong not only therefore to the most popular research objects in political science. Elections give reseraches the chance to analyze voting behaviour to get a better understading of the citizens' interests, attitudes, and motives which lead to a vote decision. Who votes how, and why is the guiding question throughout the course.
The course focuses on elections and voting behaviour in the German context with a special emphasis on the election to the German Bundestag 2017.


Quantitative Methoden (Dr. Nadine Meidert)

Die Lehrveranstaltung soll Grundkenntnisse in quantitativen Datenerhebungs und -analysemethoden vermitteln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Fähigkeit, eigenständig einzelne Methoden anzuwenden. Der Kurs wird neben den Grundlagen des Forschungsablaufs vor allem verschiedene Methoden behandeln.
| Kritische Betrachtung von Forschungsprozessen
| Verständnis für die Entwicklung eines quantitativen Forschungsdesigns
| Kennenlernen der Vor- und Nachteile quantitativer Forschung
| Anwendung quantitativer Daterhebungs und -analysemethoden
| Grundlagen der Datenanalyse mit R, angewandte Statistik


Political Attitudes & Political Behavior (Prof. Dr. Martin Elff)

An jedem Wahlabend findet ein Wettrennen der Prognosen statt. Schon bevor ein amtliches Endergebnis vorliegt, wird der interessiertem Fernsehpublikum von Umfrageinstituten vorgeführt, welche Parteien vorne liegen, von welchen Wählergruppen sie gewählt wurden und wie viele Wähler ihr Wahlverhalten gegenüber der vorangegangenen Wahl geändert haben. Es folgen die Tage der Exegese des Wählerwillens. Spitzenvertreter fast jeder Partei legen ihn in ihrem Sinne aus und sehen darin fast immer eine Bestätigung der eigenen politischen Positionen. Aber - was weiß man wirklich über die politischen Meinungen der Bürgerinnen und Bürger?

Sozialwissenschaftliche Einstellungs- und Wahlforschung versucht, von einer bloß impressionistischen Interpretation des Wählerverhaltens weg zukommen und die tatsächlichen Beweggründe des Wählens herauszufinden. Wer wählt, wie und warum? Versuchen Wähler mit ihrer Entscheidung ein Eigeninteresse zu verwirklichen oder drücken sie ihre moralische Bewertung der jeweiligen Parteien aus? Ist das Wählen eine Abrechnung mit den Leistungen von Regierung und Opposition oder ein Votum für künftige Politik? Wie kommen die Bürger zu ihren Einstellungen über Sozial- oder Außenpolitik und wie gut informiert sind diese? Welche Wirkung haben Wahlkämpfe auf die Wahlentscheidung? Eine Annäherung an diese spannenden Fragen, die keineswegs abschließend beantwortet sind, ist der Inhalt dieser Veranstaltung.


Politics and Society (Prof. Dr. Martin Elff)

The course "Politics and Society" looks from a theoretical and empirical perspective on the relations between social structure and the patterns of politics and policy making. It builds on classical works as well as contemporary research literature. Topics covered are the Marxist and Weberian perspectives on the state, the societal foundations of authoritarianism and democracy, social inequality and political participation, and social position and electoral choice.

Lehre im Spring 2017

Einführung in die empirische Sozialforschung (Prof. Dr. Martin Elff)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die verschiedenen Stufen des Prozesses der empirschen Sozialforschung. Themen der Veranstaltung sind die

  • Grundprobleme empirischer Sozialforschung
  • Theoriebildung und Ableitung von Hypothesen
  • Übersetzung theoretischer Konzepte in Messprozeduren (Operationalisierung)
  • Stichprobenziehung und Datenerhebung
  • Kausale Analysen in experimentellen und nicht-experimentellen Studien
  • Datenaufbereitung und Datenanalyse


Empirisches Untersuchungsdesign (Dr. Nadine Meidert)

Die Veranstaltung führt in die verschiedenen in der empirischen Sozialwissenschaft üblichen Forschungsdesigns ein. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Diskussion des Beitrages, den theoriegeleitete empirische Sozialforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten kann. Darauf aufbauend wird die Unterscheidung der Grundtypen empirischer Untersuchungen - experimentelle, quasi-experimentelle und nicht-experimentelle Untersuchungen - herausgearbeitet und werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Grundtypen beleuchtet. Ein weiteres Thema bilden die Strategien der Auswahl von Untersuchungseinheiten, in Form von Einzelfallstudien, systematischen Vergleichen und Ziehung von Stichproben. Abgerundet wird die Veranstaltung mit der Diskussion verschiedener Verfahren der Datengewinnung - wie etwa Dokumenten- und Inhaltsanalyse, (teilnehmende und nicht-teilnehmende) Beobachtung, Sammlung prozessproduzierter Daten, standardisierte und nicht-standardisierte Interviews - sowie der Herausforderungen, die sich diesen Verfahren jeweils stellen. Zentraler Gesichtspunkt ist dabei stets, wie Forschungsfragen und theoretische Grundannahmen die Auswahl von Designs und Verfahren anleiten.


Methoden der Datenanalyse (Prof. Dr. Martin Elff)

In der Veranstaltung wird eine Einführung in die Datenanalyse und die Statistiksoftware "R" anhand von Anschauungsbeispielen und Übungsaufgaben gegeben.
Behandelt werden:

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Statistische Kennwerte für Verteilungen
  • Überprüfung statistischer Hypothesen
  • Statistische Graphik
  • Statistische Kennwerte für bivariate Zusammenhänge
  • Grundlagen der Regressionsanalyse
  • Datenmanagement

Die Veranstaltung wird durch ein Tutorium begleitet.


Methodenwerkstatt (Dr. Nadine Meidert, gemeinsam mit Prof. Dr. Franziska Peter)
Bei der Datenauswertung an einer Stelle nicht weitergekommen? Nicht ganz klar wie die Ergebnisse interpretiert werden? Oder einfach nur Interesse an einer Datenauswertung zu arbeiten und, wenn eine Frage auftaucht, die Möglichkeit zu haben, kurz zu fragen? Dann ist die Methodenwerkstatt genau das richtige. Sie richtet sich an Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten und methodische Fragen haben. Die Methodenwerkstatt soll dabei nicht die Betreuung der Arbeit ersetzen, sondern ist ein ergänzendes Angebot. Sie wird von Prof. Dr. Franziska Peter (Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie) und Dr. Nadine Meidert (Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie) betreut. An einzelnen Terminen gibt es zum Einstieg einen 20- bis 30-minütigen Input. Termine der Methodenwerkstatt finden sich im SystemOne.


National & Comparative Governance (Prof. Dr. Martin Elff)

So near, so far -- this is how one could characterise the political systems of Germany and the UK. One the one hand both are industrial European countries in some geographical proximity. On the other hand, various aspects of the political system are quite divergent. An examination of the political system of the UK can therefore help to get a deeper understanding of the variety of political systems. The seminar focuses therefore on the main structures of the political system of the UK, including their historical genesis. But of course also actual developments in Great Britain and Northern Ireland will be discussed. Against this backdrop, the following themes and topics are addressed in the seminar.

  • The evolution of the United Kingdom
  • The transition to democracy in Great Britain
  • Myth and reality of parliamentary sovereignty
  • Government and administration in the UK
  • Peoples and countries in the UK and the tension between centralist tradition and the recent devolution of governmental function
  • The peculiarities of British parties
  • Patterns of electoral research in the UK
  • The United Kingdom in the EU and the so-called "Brexit"


Quantitative Methoden (Dr. Nadine Meidert)

Die Lehrveranstaltung soll Grundkenntnisse in quantitativen Datenerhebungs und -analysemethoden vermitteln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Fähigkeit, eigenständig einzelne Methoden anzuwenden. Der Kurs wird neben den Grundlagen des Forschungsablaufs vor allem verschiedene Methoden behandeln.

  • Kritische Betrachtung von Forschungsprozessen
  • Verständnis für die Entwicklung eines quantitativen Forschungsdesigns
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile quantitativer Forschung
  • Anwendung quantitativer Daterhebungs und -analysemethoden
  • Grundlagen der Datenanalyse mit R, angewandte Statistik

Lehre Fall 2016

Advanced Methods: Analyse von Paneldaten (Prof. Dr. Martin Elff)
In den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften interessiert man sich oft für Entwicklungen in mehreren Untersuchungseinheiten - mehrerer Staate, mehrerer Wertpapierkurse, oder mehrerer Individuen - und zwar nicht nur mit der Absicht zu beschreiben, sondern vor allem auch mit der Absicht, zu erklären oder Hypothesen zu testen. Daten, die entsprechend Zeitreihen oder wiederholte Messungen an mehreren Untersuchungseinheiten beinhalten, bezeichnet man üblicherweise als Panel-Daten (wenn die Anzahl der Zeitpunkte klein ist im Vergleich zur Anzahl der Untersuchungseinheiten), als gepoolte Zeitreihen oder Time-Series Cross-Section-Daten (wenn die Anzahl der Zeitpunkte relativ hoch ist). Zwar ermöglicht die Analyse dieser Daten Einsichten, die über reine Zeitreihen-Analysen oder reine Querschnittsanalysen hinausgehen, allerdings stellen sich dabei auch besondere Herausforderungen, die sich aus der Kombination von serieller Abhängigkeit der Datenpunkte mit der Heterogenität der Untersuchungseinheiten ergeben. Dieser Kurs macht diese Herausforderungen verständlich und zeigt Wege auf, ihnen in der praktischen Analyse zu begegnen. Hierzu werden entsprechende Verfahren der Datenanalyse mit geeigneter Software (Zusatzpaketen in R oder Stata) praktisch eingeübt.
Themen im Kurs sind:

  • Rückblick I: Die Annahmen der klassischen Inferenz im linearen Regressionsmodell
  • Rückblick II: Grundkonzepte der Zeitreihenanalyse
  • Umgang mit heterogenen Untersuchungseinheiten: Spezifikation und Schätzung von Modellen mit Fixed Effects und Random Effects
  • Modelle zur Erklärung von Einheiten-Heterogenität: Fixed Effect Vector Decomposition und Hausmann-Taylor-Schätzer
  • Simultane Panel-Effekte und Panel-Corrected Standardfehler


Empirisches Unterschungsdesign (Dr. Nadine Meidert)
Die Veranstaltung führt in die verschiedenen in der empirischen Sozialwissenschaft üblichen Forschungsdesigns ein. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Diskussion des Beitrages, den theoriegeleitete empirische Sozialforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten kann. Darauf aufbauend wird die Unterscheidung der Grundtypen empirischer Untersuchungen - experimentelle, quasi-experimentelle und nicht-experimentelle Untersuchungen - herausgearbeitet und werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Grundtypen beleuchtet. Ein weiteres Thema bilden die Strategien der Auswahl von Untersuchungseinheiten, in Form von Einzelfallstudien, systematischen Vergleichen und Ziehung von Stichproben. Abgerundet wird die Veranstaltung mit der Diskussion verschiedener Verfahren der Datengewinnung - wie etwa Dokumenten- und Inhaltsanalyse, (teilnehmende und nicht-teilnehmende) Beobachtung, Sammlung prozessproduzierter Daten, standardisierte und nicht-standardisierte Interviews - sowie der Herausforderungen, die sich diesen Verfahren jeweils stellen. Zentraler Gesichtspunkt ist dabei stets, wie Forschungsfragen und theoretische Grundannahmen die Auswahl von Designs und Verfahren anleiten.

Introduction to Political Attitudes & Electoral Behavior | US Elections 2016 (Prof. Dr. Martin Elff)
On the eve of election day, the race of the parties is replaced by the race of the prognoses. Even before an official electoral result is announced, the TV public is presented with predictions made by polling agencies about how likely each party is to win, by which groups of voters it is supported, and how many voters have changed their decisions in comparison to the previous election. What follows are the days of exegesis of the popular mandate. Leaders of almost every party put forward their views about it and almost always find their own positions vindicated. Nevertheless one may ask about what we really know of citizens' opinions and preferences?

Social science research in opinions, attitudes and electoral behaviour tries to overcome a merely impressionistic interpretation of electoral behaviour and to find out the actual motives of voting decisions. Who votes how, and why? Is it that voters try to maximize their own utilities and interests or do they pass moral judgement over the parties? Is voting a tally of the performance of government and opposition or a mandate for future policies? How do citizens form their opinions and attitudes about social or foreign policy and how well informed are these? What are the effects of campaigns on the decision in the voting booth? This course gives an introduction to the various attempts at answering these fascinating questions.

This course focuses on Electoral Behavior in the United States and especially the Presedential Elections in 2016

Methoden der Datenanalyse (Prof. Dr. Martin Elff)
In der Veranstaltung wird eine Einführung in die Datenanalyse und die Statistiksoftware "R" anhand von Anschauungsbeispielen und Übungsaufgaben gegeben.
Behandelt werden:

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Statistische Kennwerte für Verteilungen
  • Überprüfung statistischer Hypothesen
  • Statistische Graphik
  • Statistische Kennwerte für bivariate Zusammenhänge
  • Grundlagen der Regressionsanalyse
  • Datenmanagement


Methodenwerkstatt (Dr. Nadine Meidert, gemeinsam mit Prof. Dr. Franziska Peter)
Bei der Datenauswertung an einer Stelle nicht weitergekommen? Nicht ganz klar wie die Ergebnisse interpretiert werden? Oder einfach nur Interesse an einer Datenauswertung zu arbeiten und, wenn eine Frage auftaucht, die Möglichkeit zu haben, kurz zu fragen? Dann ist die Methodenwerkstatt genau das richtige. Sie richtet sich an Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten und methodische Fragen haben. Die Methodenwerkstatt soll dabei nicht die Betreuung der Arbeit ersetzen, sondern ist ein ergänzendes Angebot. Sie wird von Prof. Dr. Franziska Peter (Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie) und Dr. Nadine Meidert (Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie) betreut. An einzelnen Terminen gibt es zum Einstieg einen 20- bis 30-minütigen Input. Termine der Methodenwerkstatt finden sich im SystemOne.

Polity, Politics & Policy (Prof. Dr. Martin Elff)
Mit Polity, Policy, und Politics bezeichnet man im Englischen die drei Grunddimensionen des Politischen. Grob ins Deutsche übersetzt bezeichnen diese Begriffe das politische System, das Regierungshandeln und den politischen Wettbewerb. Um ein umfassendes Grundverständnis der Politik und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr zu liefern, befasst sich das Seminar zunächst mit den Begriffen des Staates und der Nation und den verschiedenen Formen, die politische Systeme annehmen können. Ein weiteres Themenfeld bilden die verschiedenen Akteure, die um Einfluss auf politische Entscheidungen ringen, also insbesondere auch Parteien, Interessengruppen und soziale Bewegungen. Schließlich wird in dem Blick genommen, wie sich das Zusammenspiel von politischen Institutionen und politischen Akteuren auf das Regierungshandeln in verschiedenen Politikfeldern, wie z.B. Sozialpolitik, Umweltpolitik, oder Außenpolitik auswirkt. Grundsätzlich wird in der Behandlung der Themen dieses Seminars eine vergleichende Perspektive eingenommen, in der nicht nur die Politik in Deutschland, sondern auch in anderen Demokratien und in semi-demokratischen und autoritären Regimen betrachtet wird.

Zeit, um zu entscheiden

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