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Lehre

Lehre im Spring 2017

Einführung in die empirische Sozialforschung (Prof. Dr. Martin Elff)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die verschiedenen Stufen des Prozesses der empirschen Sozialforschung. Themen der Veranstaltung sind die

  • Grundprobleme empirischer Sozialforschung
  • Theoriebildung und Ableitung von Hypothesen
  • Übersetzung theoretischer Konzepte in Messprozeduren (Operationalisierung)
  • Stichprobenziehung und Datenerhebung
  • Kausale Analysen in experimentellen und nicht-experimentellen Studien
  • Datenaufbereitung und Datenanalyse


Empirisches Untersuchungsdesign (Dr. Nadine Meidert)

Die Veranstaltung führt in die verschiedenen in der empirischen Sozialwissenschaft üblichen Forschungsdesigns ein. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Diskussion des Beitrages, den theoriegeleitete empirische Sozialforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten kann. Darauf aufbauend wird die Unterscheidung der Grundtypen empirischer Untersuchungen - experimentelle, quasi-experimentelle und nicht-experimentelle Untersuchungen - herausgearbeitet und werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Grundtypen beleuchtet. Ein weiteres Thema bilden die Strategien der Auswahl von Untersuchungseinheiten, in Form von Einzelfallstudien, systematischen Vergleichen und Ziehung von Stichproben. Abgerundet wird die Veranstaltung mit der Diskussion verschiedener Verfahren der Datengewinnung - wie etwa Dokumenten- und Inhaltsanalyse, (teilnehmende und nicht-teilnehmende) Beobachtung, Sammlung prozessproduzierter Daten, standardisierte und nicht-standardisierte Interviews - sowie der Herausforderungen, die sich diesen Verfahren jeweils stellen. Zentraler Gesichtspunkt ist dabei stets, wie Forschungsfragen und theoretische Grundannahmen die Auswahl von Designs und Verfahren anleiten.


Methoden der Datenanalyse (Prof. Dr. Martin Elff)

In der Veranstaltung wird eine Einführung in die Datenanalyse und die Statistiksoftware "R" anhand von Anschauungsbeispielen und Übungsaufgaben gegeben.
Behandelt werden:

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Statistische Kennwerte für Verteilungen
  • Überprüfung statistischer Hypothesen
  • Statistische Graphik
  • Statistische Kennwerte für bivariate Zusammenhänge
  • Grundlagen der Regressionsanalyse
  • Datenmanagement

Die Veranstaltung wird durch ein Tutorium begleitet.


Methodenwerkstatt (Dr. Nadine Meidert, gemeinsam mit Prof. Dr. Franziska Peter)
Bei der Datenauswertung an einer Stelle nicht weitergekommen? Nicht ganz klar wie die Ergebnisse interpretiert werden? Oder einfach nur Interesse an einer Datenauswertung zu arbeiten und, wenn eine Frage auftaucht, die Möglichkeit zu haben, kurz zu fragen? Dann ist die Methodenwerkstatt genau das richtige. Sie richtet sich an Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten und methodische Fragen haben. Die Methodenwerkstatt soll dabei nicht die Betreuung der Arbeit ersetzen, sondern ist ein ergänzendes Angebot. Sie wird von Prof. Dr. Franziska Peter (Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie) und Dr. Nadine Meidert (Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie) betreut. An einzelnen Terminen gibt es zum Einstieg einen 20- bis 30-minütigen Input. Termine der Methodenwerkstatt finden sich im SystemOne.


National & Comparative Governance (Prof. Dr. Martin Elff)

So near, so far -- this is how one could characterise the political systems of Germany and the UK. One the one hand both are industrial European countries in some geographical proximity. On the other hand, various aspects of the political system are quite divergent. An examination of the political system of the UK can therefore help to get a deeper understanding of the variety of political systems. The seminar focuses therefore on the main structures of the political system of the UK, including their historical genesis. But of course also actual developments in Great Britain and Northern Ireland will be discussed. Against this backdrop, the following themes and topics are addressed in the seminar.

  • The evolution of the United Kingdom
  • The transition to democracy in Great Britain
  • Myth and reality of parliamentary sovereignty
  • Government and administration in the UK
  • Peoples and countries in the UK and the tension between centralist tradition and the recent devolution of governmental function
  • The peculiarities of British parties
  • Patterns of electoral research in the UK
  • The United Kingdom in the EU and the so-called "Brexit"


Quantitative Methoden (Dr. Nadine Meidert)

Die Lehrveranstaltung soll Grundkenntnisse in quantitativen Datenerhebungs und -analysemethoden vermitteln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Fähigkeit, eigenständig einzelne Methoden anzuwenden. Der Kurs wird neben den Grundlagen des Forschungsablaufs vor allem verschiedene Methoden behandeln.

  • Kritische Betrachtung von Forschungsprozessen
  • Verständnis für die Entwicklung eines quantitativen Forschungsdesigns
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile quantitativer Forschung
  • Anwendung quantitativer Daterhebungs und -analysemethoden
  • Grundlagen der Datenanalyse mit R, angewandte Statistik


Lehre Fall 2016

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Advanced Methods: Analyse von Paneldaten (Prof. Dr. Martin Elff)
In den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften interessiert man sich oft für Entwicklungen in mehreren Untersuchungseinheiten - mehrerer Staate, mehrerer Wertpapierkurse, oder mehrerer Individuen - und zwar nicht nur mit der Absicht zu beschreiben, sondern vor allem auch mit der Absicht, zu erklären oder Hypothesen zu testen. Daten, die entsprechend Zeitreihen oder wiederholte Messungen an mehreren Untersuchungseinheiten beinhalten, bezeichnet man üblicherweise als Panel-Daten (wenn die Anzahl der Zeitpunkte klein ist im Vergleich zur Anzahl der Untersuchungseinheiten), als gepoolte Zeitreihen oder Time-Series Cross-Section-Daten (wenn die Anzahl der Zeitpunkte relativ hoch ist). Zwar ermöglicht die Analyse dieser Daten Einsichten, die über reine Zeitreihen-Analysen oder reine Querschnittsanalysen hinausgehen, allerdings stellen sich dabei auch besondere Herausforderungen, die sich aus der Kombination von serieller Abhängigkeit der Datenpunkte mit der Heterogenität der Untersuchungseinheiten ergeben. Dieser Kurs macht diese Herausforderungen verständlich und zeigt Wege auf, ihnen in der praktischen Analyse zu begegnen. Hierzu werden entsprechende Verfahren der Datenanalyse mit geeigneter Software (Zusatzpaketen in R oder Stata) praktisch eingeübt.
Themen im Kurs sind:

  • Rückblick I: Die Annahmen der klassischen Inferenz im linearen Regressionsmodell
  • Rückblick II: Grundkonzepte der Zeitreihenanalyse
  • Umgang mit heterogenen Untersuchungseinheiten: Spezifikation und Schätzung von Modellen mit Fixed Effects und Random Effects
  • Modelle zur Erklärung von Einheiten-Heterogenität: Fixed Effect Vector Decomposition und Hausmann-Taylor-Schätzer
  • Simultane Panel-Effekte und Panel-Corrected Standardfehler


Empirisches Unterschungsdesign (Dr. Nadine Meidert)
Die Veranstaltung führt in die verschiedenen in der empirischen Sozialwissenschaft üblichen Forschungsdesigns ein. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Diskussion des Beitrages, den theoriegeleitete empirische Sozialforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten kann. Darauf aufbauend wird die Unterscheidung der Grundtypen empirischer Untersuchungen - experimentelle, quasi-experimentelle und nicht-experimentelle Untersuchungen - herausgearbeitet und werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser Grundtypen beleuchtet. Ein weiteres Thema bilden die Strategien der Auswahl von Untersuchungseinheiten, in Form von Einzelfallstudien, systematischen Vergleichen und Ziehung von Stichproben. Abgerundet wird die Veranstaltung mit der Diskussion verschiedener Verfahren der Datengewinnung - wie etwa Dokumenten- und Inhaltsanalyse, (teilnehmende und nicht-teilnehmende) Beobachtung, Sammlung prozessproduzierter Daten, standardisierte und nicht-standardisierte Interviews - sowie der Herausforderungen, die sich diesen Verfahren jeweils stellen. Zentraler Gesichtspunkt ist dabei stets, wie Forschungsfragen und theoretische Grundannahmen die Auswahl von Designs und Verfahren anleiten.

Introduction to Political Attitudes & Electoral Behavior | US Elections 2016 (Prof. Dr. Martin Elff)
On the eve of election day, the race of the parties is replaced by the race of the prognoses. Even before an official electoral result is announced, the TV public is presented with predictions made by polling agencies about how likely each party is to win, by which groups of voters it is supported, and how many voters have changed their decisions in comparison to the previous election. What follows are the days of exegesis of the popular mandate. Leaders of almost every party put forward their views about it and almost always find their own positions vindicated. Nevertheless one may ask about what we really know of citizens' opinions and preferences?

Social science research in opinions, attitudes and electoral behaviour tries to overcome a merely impressionistic interpretation of electoral behaviour and to find out the actual motives of voting decisions. Who votes how, and why? Is it that voters try to maximize their own utilities and interests or do they pass moral judgement over the parties? Is voting a tally of the performance of government and opposition or a mandate for future policies? How do citizens form their opinions and attitudes about social or foreign policy and how well informed are these? What are the effects of campaigns on the decision in the voting booth? This course gives an introduction to the various attempts at answering these fascinating questions.

This course focuses on Electoral Behavior in the United States and especially the Presedential Elections in 2016

Methoden der Datenanalyse (Prof. Dr. Martin Elff)
In der Veranstaltung wird eine Einführung in die Datenanalyse und die Statistiksoftware "R" anhand von Anschauungsbeispielen und Übungsaufgaben gegeben.
Behandelt werden:

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Statistische Kennwerte für Verteilungen
  • Überprüfung statistischer Hypothesen
  • Statistische Graphik
  • Statistische Kennwerte für bivariate Zusammenhänge
  • Grundlagen der Regressionsanalyse
  • Datenmanagement


Methodenwerkstatt (Dr. Nadine Meidert, gemeinsam mit Prof. Dr. Franziska Peter)
Bei der Datenauswertung an einer Stelle nicht weitergekommen? Nicht ganz klar wie die Ergebnisse interpretiert werden? Oder einfach nur Interesse an einer Datenauswertung zu arbeiten und, wenn eine Frage auftaucht, die Möglichkeit zu haben, kurz zu fragen? Dann ist die Methodenwerkstatt genau das richtige. Sie richtet sich an Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten und methodische Fragen haben. Die Methodenwerkstatt soll dabei nicht die Betreuung der Arbeit ersetzen, sondern ist ein ergänzendes Angebot. Sie wird von Prof. Dr. Franziska Peter (Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie) und Dr. Nadine Meidert (Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Soziologie) betreut. An einzelnen Terminen gibt es zum Einstieg einen 20- bis 30-minütigen Input. Termine der Methodenwerkstatt finden sich im SystemOne.

Polity, Politics & Policy (Prof. Dr. Martin Elff)
Mit Polity, Policy, und Politics bezeichnet man im Englischen die drei Grunddimensionen des Politischen. Grob ins Deutsche übersetzt bezeichnen diese Begriffe das politische System, das Regierungshandeln und den politischen Wettbewerb. Um ein umfassendes Grundverständnis der Politik und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr zu liefern, befasst sich das Seminar zunächst mit den Begriffen des Staates und der Nation und den verschiedenen Formen, die politische Systeme annehmen können. Ein weiteres Themenfeld bilden die verschiedenen Akteure, die um Einfluss auf politische Entscheidungen ringen, also insbesondere auch Parteien, Interessengruppen und soziale Bewegungen. Schließlich wird in dem Blick genommen, wie sich das Zusammenspiel von politischen Institutionen und politischen Akteuren auf das Regierungshandeln in verschiedenen Politikfeldern, wie z.B. Sozialpolitik, Umweltpolitik, oder Außenpolitik auswirkt. Grundsätzlich wird in der Behandlung der Themen dieses Seminars eine vergleichende Perspektive eingenommen, in der nicht nur die Politik in Deutschland, sondern auch in anderen Demokratien und in semi-demokratischen und autoritären Regimen betrachtet wird.