Auf dieser Seite
Fragen?
Ihre Frage:
 

Februar 2014

18 Di
Wissenschaftliche Events
Wissenschaftliche Events Neben forschungsorientierten Symposien, Vorträgen und Kolloquien geben neue ProfessorInnen der ZU im Rahmen ihrer Antrittsvorlesungen Ein- und Ausblicke in ihre Forschungstätigkeit.
19.30 – 21.00 Uhr
Friedrichshafen | SeeCampus
Öffentliche Vorlesungsreihe zum Thema "Meisterwerke ohne Meister"
Joachim Landkammer: Johann Sebastian Bach - Komposition als Handwerk der Transzendenz
Der scheinbar reduktionistische Versuch, Bachs Tonkunst als "Handwerk" zu beschreiben, soll zum Einen sein Schaffen im Gegenlicht zur romantischen Genieästhetik und zu einem subjektiven, weltenthobenen Künstlertum konturieren, zum andern zeigen, wie sein Handwerk durch dessen unzweifelhafte "Meisterschaft" Qualitäten überpersönlicher Transzendenz erzielt und so die handwerklichen Merkmale des "Meisterhaften" weit hinter sich läßt: so dass auch hier von einem "Meisterwerk ohne Meister" gesprochen werden kann. Der Vortrag stellt exemplarisch einige live mit der Master-Studentin Natascha Klotschkoff (Viola) musizierte Werkausschnitte aus BWV 1027 vor. Joachim Landkammer hat nach dem Studium der Philosophie in Genua und der Promotion in Turin an den Universitäten Marburg und Witten/Herdecke unterrichtet und ist seit 2004 an der ZU als wissenschaftlicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Kunsttheorie und inszenatorische Praxis von Prof Dr. Karen van den Berg. Er betreut den Musik-Bereich des artsprograms der ZU und ist laienmusikalischer Überzeugungstäter.
Veranstaltungsart
Öffentlich
Teilen | Merken

Joachim Landkammer: Johann Sebastian Bach - Komposition als Handwerk der Transzendenz

event_location

event_dates
Di, 18.02.2014, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Der scheinbar reduktionistische Versuch, Bachs Tonkunst als "Handwerk" zu beschreiben, soll zum Einen sein Schaffen im Gegenlicht zur romantischen Genieästhetik und zu einem subjektiven, weltenthobenen Künstlertum konturieren, zum andern zeigen, wie sein Handwerk durch dessen unzweifelhafte "Meisterschaft" Qualitäten überpersönlicher Transzendenz erzielt und so die handwerklichen Merkmale des "Meisterhaften" weit hinter sich läßt: so dass auch hier von einem "Meisterwerk ohne Meister" gesprochen werden kann. Der Vortrag stellt exemplarisch einige live mit der Master-Studentin Natascha Klotschkoff (Viola) musizierte Werkausschnitte aus BWV 1027 vor. Joachim Landkammer hat nach dem Studium der Philosophie in Genua und der Promotion in Turin an den Universitäten Marburg und Witten/Herdecke unterrichtet und ist seit 2004 an der ZU als wissenschaftlicher Mitarbeit am Lehrstuhl für Kunsttheorie und inszenatorische Praxis von Prof Dr. Karen van den Berg. Er betreut den Musik-Bereich des artsprograms der ZU und ist laienmusikalischer Überzeugungstäter.