
Wenn Wissenschaft auf Familienunternehmertum trifft, entsteht lebhafter Austausch. Mit verschiedenen Formaten bietet das FIF genau hierfür inspirierende Plattformen zur Vernetzung und zum Austausch für Familienunternehmer und Familienunternehmerinnen, Nachfolger, Nachfolgerinnen und Studierende. Alle FIF-Events eint, dass sie familiär, ungezwungen und interaktiv sind – und das Thema Familienunternehmen aus verschiedenen Perspektiven in Angriff nehmen.

Der Friedrichshafener FamilienFrühling ist ein Unternehmerkongress auf Augenhöhe, für Familienunternehmer und Familienunternehmerinnen aus allen Generationen, der gemeinschaftlich vom FIF und von Studierenden organisiert wird.
Neben dem lebhaften Austausch zwischen Wissenschaft und Familienunternehmertum bietet der FamilienFrühling eine seltene Gelegenheit, sich ausschließlich mit Familienunternehmern und Familienunternehmerinnen auszutauschen und voneinander zu lernen.
Das Projekt 2024 ist ein einzigartiges Langzeitprojekt, in dem junge Mitglieder von Unternehmerfamilien ab 18 Jahren (und natürlich auch darüber hinaus) auf ihrem individuellen Entwicklungsweg wissenschaftlich und bei Interesse auch persönlich begleitet werden.
Was wirst du im Jahr 2024 machen? Welche Rolle wirst du in der Unternehmerfamilie und im Familienunternehmen einnehmen? Wie verändern sich deine Einstellungen und Pläne? Welche Erfahrungen wirst du in den nächsten zehn Jahren machen?
Ein Unternehmen als „Familienmitglied“ ist oftmals ein Segen, genauso kann es aber hin und wieder auch ein Fluch sein. Spätestens in der Phase, in der man sich für eine Berufsausbildung oder ein Studium und schließlich für den ersten Job entscheidet, rückt das Thema der künftigen Rolle im Familienunternehmen häufig von selbst oder durch die Familie immer wieder ins Bewusstsein.
„Möchte ich das Familienunternehmen künftig einmal selbst operativ leiten oder in einer anderen Rolle mitgestalten? Will das meine Familie eigentlich? Will ich überhaupt etwas mit dem Unternehmen zu tun haben oder verfolge ich völlig andere Pläne? Wie gehe ich mit der ganzen Verantwortung um, kann ich die Fußstapfen füllen und wenn ja, wie? Wie rede ich die Mitarbeitenden an: mit „Du“ oder „Sie“?“ Oder „Wie trete ich als Gesellschafter:in in Gesellschafterversammlungen und vor den Mitarbeitenden auf? Und wie kann ich mich eigentlich auf meine künftige Rolle vorbereiten – auch wenn ich noch nicht viel Ahnung von BWL habe?“

Gefördert durch die EQUA Stiftung

Zum Familienklatsch werden Unternehmerpersönlichkeiten aus der Wirtschaft, die ihr Unternehmen in der zweiten, dritten oder einer folgenden Generation führen, an die ZU eingeladen, um in familiärer Atmosphäre mit Studierenden zu diskutieren. Moderiert von Prof. Dr. Andreas Wiedemann werden Fragen zur Nachfolge, der besonderen Rolle von Familienunternehmen, aber auch zu möglichen Konfliktfeldern in Unternehmensfamilien beleuchtet.
Zu unserem letzten Familienklatsch durften wir Dr. Jan Herzog (Herzog Leasing AG) begrüßen
