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Forschendes Lernen 2.0

International. Integrativ. Individuell.

Jedes Lernen ist ein Forschen. Warum gilt das nicht für jede Lehre? Diese Frage hat sich die ZU zum didaktischen Konzept des Forschenden Lernens gestellt.“

Prof. Dr. Jan Söffner | Vizepräsident Lehre und Didaktik

In den letzten Jahren hat das Forschende Lernen als didaktisches Hochschulkonzept große Aufmerksamkeit in der internationalen Studienlandschaft gewonnen. Forschendes Lernen hat an der Zeppelin Universität bereits Tradition und ist ein wichtiger Baustein ihrer strategischen Ausrichtung. Neben dem Zeppelin-Projekt und dem Humboldt-Jahr wird das Forschende Lernen nun um eine internationale Komponente erweitert und in den Masterprogrammen stärker verankert. Darüber hinaus wird mit der Einrichtung einer Methodenwerkstatt die individuelle Methodenberatung weiter ausgebaut.

International | Internationalisierung des Forschenden Lernens

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Weltkarte

Im Zuge der ZU-weiten Internationalisierungsstrategie wird auch die Internationalisierung der studentischen Forschung vorangetrieben. Studierende der Zeppelin Universität werden im Rahmen ihrer Forschungsprojekte an Partneruniversitäten oder Institutionen im Ausland aktiv unterstützt. Darüber hinaus wird das Ziel verfolgt, internationalen Studierenden einen Forschungsaufenthalt an der Zeppelin Universität zu ermöglichen.


Unsere internationalen Partneruniversitäten für studentische Forschung

  • UC San Diego
  • Goldsmiths University of London
  • Copenhagen Business School
  • University of Pretoria

Visiting Student Research Program

Die Zeppelin Universität hat für internationale Studierende ein spezielles Förderprogramm entwickelt. Dieses Programm umfasst Stipendien für Reise- und Konferenzkosten, die wissenschaftliche Betreuung eines Forschungsvorhabens, Beratungsangebote für Unterkunft, Visa, Versicherung etc. sowie Sprachkurse und kulturelle Aktivitäten. Das Programm startet erstmalig im Fall Semester 2019 und fördert den internationalen Austausch in der studentischen Forschung.

Unsere ersten Visiting Students aus Südafrika und Australien zu Gast an der Zeppelin Universität: Wendy van Eyck von der University of Pretoria (3.v.l.), Brendan Kazmierczak von der Western Sydney University (4.v.l.) und Hlulani Mathebula (3.v.r.), ebenfalls von der University of Pretoria. Die Co-Betreuung für die Studentinnen aus Südafrika übernimmt Dominik Fischer (1.v.l.). Professor Jochum (2.v.l.) betreut unseren australischen Studenten. Das Programm koordiniert Kathrin Isabelle Krautheimer (1.v.r.) unter der Leitung von Dr. Aynur Erdogan (2.v.r.), Direktorin für studentische Forschung.
Unsere ersten Visiting Students aus Südafrika und Australien zu Gast an der Zeppelin Universität: Wendy van Eyck von der University of Pretoria (3.v.l.), Brendan Kazmierczak von der Western Sydney University (4.v.l.) und Hlulani Mathebula (3.v.r.), ebenfalls von der University of Pretoria. Die Co-Betreuung für die Studentinnen aus Südafrika übernimmt Dominik Fischer (1.v.l.). Professor Jochum (2.v.l.) betreut unseren australischen Studenten. Das Programm koordiniert Kathrin Isabelle Krautheimer (1.v.r.) unter der Leitung von Dr. Aynur Erdogan (2.v.r.), Direktorin für studentische Forschung.

Bewerbungsfristen

Forschungssemester im Fall Term: 1. Juni

Forschungssemester im Spring Term: 1. November

International Student Research Award

Die Zeppelin Universität vergibt im Rahmen des MWK-Projektes Preise in verschiedenen Kategorien für internationale studentische Forschung. Studierende, die eine Forschungsarbeit zu einem internationalen Thema geschrieben und/oder ihre Forschung im Ausland durchgeführt haben, können sich für diesen Award bewerben. 

Ein paar Impressionen

Im Rahmen des Workshops "Community in Crisis? Political Identification in Europe” wurden internationale Studierende eingeladen, ihre Forschungsarbeiten in einer Poster-Session zu präsentieren. Wir haben uns sehr gefreut, Studierende aus Lissabon und Sankt Petersburg zu diesem interessanten Workshop begrüßen zu dürfen, der im Oktober 2018 stattfand .

Das sagen MWK-StipendiatInnen:


(1) Till Staschik (PAIR): "Ich möchte mich ganz herzlich für die Unterstützung durch das MWK-Stipendium bedanken. Dieses ermöglichte mir einen zweiwöchigen Forschungsaufenthalt in Somaliland, wo ich Interviews mit Somaliländern zu ihren Migrationserfahrungen durchführte. Neben vielen spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen hatte ich die einmalige Chance ein Land näher kennenzulernen, von dem die meisten Deutschen noch nicht einmal wissen, dass es existiert.“


(2) Cristina Plett (CCM): "Ich hatte zwei sehr spannende Tage in St. Petersburg, bei denen ich einige interessante Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt kennengelernt habe und in die Welt der "Academia" eintauchen konnte. Es war echt eine einmalige und tolle Chance dank des MWK-Stipendiums, in diesem internationalen Rahmen mein Paper vorstellen zu können.“


(3) Fabien Matthias (SPE): "Richtiges Design und die Erforschung davon kann wachsenden Konsum und die Zerstörung unserer Lebenswelt voneinander trennen. Das MWK-Stipendium hat mir die Möglichkeit geboten, 60 StudentenInnen - 60 zukünftige DesignerInnen - in Nepal zu interviewen und zu erforschen, wie stark das Bewusstsein für eine nachhaltige und dennoch konsumoffene Zukunft in den Köpfen der anwachsenden Generation vorhanden ist.“


(4) Marius Schuler (SPE): "Dank des MWK-Stipendiums ist es mir möglich gewesen, einen empirischen Workshop mit Experten der Blockchain-Szene in Zürich zu veranstalten sowie an einer mehrtägigen Konferenz zum Thema Blockchain und Wissenschaft in Berlin teilzunehmen. Dem MWK möchte ich daher nochmals sehr herzlich für die Unterstützung danken."

Förderung

Unsere internationalen Mobilitätsprogramme im Bereich der Studentischen Forschung werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie von der Gips-Schüle Stiftung gefördert.

"Die ZU stellt sich ihrer globalen Verantwortung. Dies gilt für Forschungsthemen, die sich mit den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts beschäftigen und für eine aktive Unterstützung der Bearbeitung von Forschungsprojekten im Ausland."

Aus dem ZU-Leitbild Lehre

MWK
Gips-Schüle-Stiftung

Integrativ | Forschendes Lernen im Masterstudium

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Forschendes Lernen an der ZU ist ein wesentliches Element einer auf Individualisierung ausgerichteten Lehr-Lern-Kultur und eine wirkungsvolle Antwort auf die didaktische Herausforderung studentischer Heterogenität. Kennzeichnend für die Formate Forschenden Lernens sind offene Lehr-Lern-Arrangements, die Raum für unterschiedliche Zugänge, Ideen, Problembeschreibungen und Lösungswege der Studierenden lassen und sie zu integrieren vermögen.


Nachdem die ZU im Bachelorbereich mit ihren prominenten Formaten, namentlich dem Zeppelin-Projekt sowie dem Humboldt-Jahr, bereits erfolgreich Forschendes Lernen verankert hat, werden nun auch forschungsorientierte Formate im Masterbereich nachhaltig gestärkt.


Dazu gehören besondere Maßnahmen, um Studierende im Forschungsprozess zu unterstützen und ihre Forschungsergebnisse sichtbar zu machen.

Input-Workshops

Durch verschiedene Workshops, die das Kursangebot im Masterstudium flankieren, soll gezielt Expertenwissen vermittelt werden.


Spring 2019
| Workshop mit Prof. Peschl von der Universität Wien zu 'Knowledge Creation'
| Partizipativer und ergebnisoffener Workshop mit Moritz Kempf zu 'Forschung im Master'

Fall 2019
| Advanced Methods Workshop zu wissenschaftlichem Schreiben "Forschung schreiben, schreibend forschen"


Gips-Schüle-Stiftung

Exkursion nach Wien mit Prof. van den Berg, Fall 2018

Exkursionen

Im Rahmen des Projekts werden auch Exkursionen gefördert, die unmittelbar mit Forschung verbunden sind und dezidiert das forschende Lernen fördern.


So fand zum Beispiel im Rahmen der Masterveranstaltung „Project & Field Studies in Culture & Media“ eine gemeinsame Exkursion zur „Vienna Art Week“ statt, die dazu diente, die Bandbreite kultureller Initiativen und Institutionen zu erkunden.


Die Veranstaltung war als angeleitete ethnographische Instant-Felderkundung angelegt. Es ging dabei im Wesentlichen um die Begegnung mit unterschiedlichsten Akteuren und das Erfassen der Heterogenität im kulturellen Feld. Da die Studierenden sich im Anschluss selbst im Rahmen von Einzel-Feldstudien zu bestimmten Kultureinrichtungen ihrer Wahl befassten, sollte im Rahmen der Exkursion eingeübt werden, wie man sich einen Überblick über das Kulturangebot einer Stadt verschafft, systematisch Notizen anfertigt, dokumentiert und kurze Nachbesprechungen und Reflexionsrunden in der Gruppe durchführt.

Individuell | Methodenwerkstatt

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Die Idee der Methodenwerkstatt an der ZU

Im Rahmen der Methodenwerkstatt werden die vielfältigen Methodenkompetenzen der Forscherinnen und Forscher der Zeppelin Universität gebündelt, um daraus ein systematisches Beratungsangebot für Studierende und ihre individuellen Forschungsfragen anzubieten. Die Beratung durch Lehrende wird durch das Format des „peer tutoring“ ergänzt. Das Angebot der Methodenwerkstatt kann von allen Studierenden in Anspruch genommen werden.

Wie kann die Methodenwerkstatt weiterhelfen?

Sie haben einen Arbeitstitel, ein Forschungsprojektthema oder ein Forschungsvorhaben und wissen nicht, mit welchen Methoden, Kompetenzen oder Praktiken Sie Ihre Forschungsfragen beantworten können? Sie wissen nicht, welche Art von Daten oder Artefakte Sie nutzen sollen? Sie kommen mit der Datenauswertung nicht weiter? Ihnen ist nicht ganz klar wie die Ergebnisse zu interpretieren sind?


Dann ist die Methodenwerkstatt genau die richtige Anlaufstelle. Sie richtet sich an Studierende, die an eigenen Forschungsprojekten arbeiten und methodische Fragen haben. Die Methodenwerkstatt soll dabei nicht die Betreuung der Arbeit ersetzen, sondern ist ein ergänzendes Angebot.


Wie können Studierende das Angebot in Anspruch nehmen?
Nach einem ersten Beratungsgespräch werden Studierende ausgehend von ihrer Forschungsfrage, ihrem Forschungsdesign und dem konkreten methodischen Beratungsbedarf an den Dozenten bzw. die Dozentin verwiesen, die mit seiner bzw. ihrer methodischen Expertise die individuelle Beratung übernehmen kann.


Um bereits im ersten Beratungsgespräch den Studierenden konkrete Hilfestellung geben zu können, ist es wichtig, dass wir uns in Ihr Forschungsprojekt und Ihre Problemstellung schnell reindenken können. Füllen Sie daher bitte die Projektbeschreibung (siehe Download-Datei weiter unten) aus und bringen Sie diese zur Beratung mit, sodass gleich zu Beginn des Gesprächs einige grundsätzliche Punkte geklärt werden können.


Termine für das Beratungsgespräch Di-Mi nach Vereinbarung


Soft- und Hardware

Informationen zur Verwendung von bestimmten Software-Programmen und/oder technischen Geräten für die studentische Forschung finden Sie hier.

Ansprechpartner

Hellpap, Robert L.
Akademischer Mitarbeiter Projekt „Forschendes Lernen 2.0“
Methoden-Center für Wirtschafts-, Kultur- und Sozialwissenschaften
Tel:+49 7541 6009-2243
Raum:FAB 3 | 1.15


Ansprechpartnerin

Krautheimer, Kathrin Isabelle MA
Projektkoordinatorin „Forschendes Lernen 2.0“
Tel:+49 7541 6009-1138
Raum:FAB 3 | 1.25


"Forschendes Lernen ist auch Befähigung zum Handeln. Die ZU lotet diesen Spielraum aus, indem sie Wissen und Anwendung nicht trennt."

Aus dem ZU-Leitbild Lehre

Förderung

MWK-Logo

Das Projekt "Forschendes Lernen 2.0" wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.