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ZU in den Medien

 
  • Deutschlandfunk Informationen am Mittag | 01.04.2017

    „Welche Forderungen Trump an Europa richtet, das wissen wir noch nicht“

    Das hohe Handelsdefizit der Vereinigten Staaten ist US-Präsident Donald Trump seit seinem Amtsantritt ein Dorn im Auge. Um dem entgegenzuwirken, hat er nun angeordnet, die Handelsbeziehungen zu allen Ländern überprüfen zu lassen. In einem Interview erklärt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter die Ursachen und Gründe für das amerikanische Handelsdefizit und die aggressive Wirtschaftspolitik der Regierung Trump. Ein historischer Vergleich zeigt zumindest, dass Europa keineswegs ohnmächtig ist gegenüber radikalen wirtschaftspolitischen Maßnahmen seitens der USA.

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  • SWR Landesschau Baden-Württemberg | 01.03.2017

    Politischer Aschermittwoch

    Der Politische Aschermittwoch hat eine lange Tradition und ist fester Bestandteil der politischen Kultur in Deutschland. Einmal im Jahr kommen große wie kleine Parteien in unterschiedlichen Landesteilen zusammen, Politiker aller Couleur treten ans Pult, um in Bierzeltatmosphäre mit teils deftiger Wortwahl und viel Polemik den politischen Gegner zu attackieren und sich von den eigenen Anhängern feiern zu lassen. Die Hintergründe des politischen Brauches erläutert ZU-Professor Markus Rhomberg.

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  • Fake News, also Falschmeldungen, sind sprichwörtlich in aller Munde, denn erst einmal in die (Online-)Welt gesetzt, verbreiten sie sich rasend schnell, können dabei Meinungsbilder gezielt beeinflussen und sich damit sogar auf den Ausgang von Wahlen auswirken. Was Fake News mit dem Soziologen Niklas Luhmann zu tun haben, wie sie unser Wirklichkeitsverständnis verändern und was sie von Zeitungsenten unterscheidet, das erklärt ZU-Professor Udo Göttlich in einem Interview.

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  • Stuttgarter Zeitung Online | 09.02.2017

    Reform des Wahlrechts scheitert

    Die gesamte Legislaturperiode hindurch hat der Bundestag darüber diskutiert, das umstrittene Wahlrecht zu reformieren. Ohne Ergebnis, sodass nach der Bundestagswahl am 24. September das Parlament erneut durch Überhang- und Ausgleichsmandate aufgebläht sein wird. ZU-Professor Joachim Behnke hat nachgerechnet und geht von statt der nominell 598 Abgeordneten von 660 bis 700 Abgeordneten aus.

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  • Neue Zürcher Zeitung Online | 04.01.2017

    Wider die Erstarrung

    Der politische Liberalismus befindet sich nicht erst seit der Flüchtlingskrise und den damit verbundenen (irrationalen) Verlustängsten im deutschen Bürgertum in einer gewissen Schockstarre. Diese Meinung vertreten ZU-Honorarprofessor Markus M. Müller und Werner Bruns vom Europa-Institut für Erfahrung und Management (METIS) in einem Gastkommentar. Ein Ausweg aus der Misere besteht für die Autoren zuvorderst in der Überwindung eines Dilemmas, das seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat: die enge Verzahnung von Liberalismus und Bürgertum. „Der politische Liberalismus muss sich von der Vorstellung lösen, dass er naturgewachsen nur im gutsituierten Bürgertum beheimatet sein kann.“

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  • Deutsche Welle Online | 22.12.2016

    China – The Donald lässt die Muskeln spielen

    Das Wirtschaftswachstum in China schwächelt, die Kommunistische Partei gerät zusehends unter Druck – doch nicht nur von innen wächst der Druck, sondern auch von außen. So sendet der künftige US-Präsident Donald Trump mit der Ernennung von chinakritischen Beratern und Ministern Signale, die auf eine Einhegung der wirtschaftlichen und geostrategischen Bedeutung Chinas abzielen. Selbst ein offener Handelskrieg scheint damit in Reichweite zu rücken. Das Reich der Mitte hätte dabei weit mehr zu verlieren als die USA, meint ZU-Gastprofessor Heribert Dieter.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 20.12.2016

    Wenn im TV die Adventskerzen brennen

    In der Weihnachtszeit ist alles ein wenig anders als im Rest des Jahres – im Dezember schmecken selbst gebackene Plätzchen am besten und auch die erste Tasse Glühwein am Nachmittag ist nichts Ungewöhnliches. Bevor man das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet hat, werden bereits allerlei Gebäck im Supermarkt verkauft, Weihnachtslieder im Radio gespielt und Weihnachtsfilme im Fernsehen gesendet. Doch was flimmert da eigentlich alle Jahre wieder über die Bildschirme? Eine Antwort darauf gibt ZU-Wissenschaftler Martin R. Herbers in einem Interview.

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  • Deutschlandfunk Computer und Kommunikation | 10.12.2016

    Online-Manipulation der Wähler

    Dass das Verhalten von Netznutzern genauestens verfolgt wird, das ist nichts Neues: Inzwischen hat man sich an die individuell zugeschnittenen Werbebotschaften gewöhnt, die einem überall im Internet auflauern. Die lückenlose Netzüberwachung hat nun aber eine neue Dimension erreicht: Denn anhand der Analyse von Big Data-Algorithmen lassen sich Wahlentscheidungen manipulieren – auch politisches Direktmarketing genannt. Laut manchem Experten soll so die US-Präsidentschaftswahl mitentschieden worden sein. ZU-Professor Jörn von Lucke sieht dabei die Gefahr, dass vor allem Feinde der offenen Gesellschaft die Big Data-Technologien nutzen werden, „um im Wahlkampf ihre Positionen einzubringen, um mit Desinformation und Gegenpropaganda ihre eigenen Punkte zu setzen.“

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  • tagesschau.de | 30.11.2016

    Schöne Bilder, wenig Substanz

    Deutschland hat seit dem 1. Dezember und nun für ein Jahr die G20-Präsidentschaft inne. Auch wenn auf Seiten der Bundesregierung ein Fünkchen Hoffnung besteht, dass bei Themen wie Migration und Freihandel Fortschritte erzielt werden, erwarten Experten eher das Gegenteil – angesichts der Vielfalt an globalen Konfliktherden, der anstehenden Regierungswechsel und den sich weiter verbreitenden nationalistischen und protektionistischen Tendenzen nicht ganz zu Unrecht. So werden der G20 Trägheit und Schwerfälligkeit bescheinigt, mit tragfähigen Beschlüssen sei denn auch in naher Zukunft nicht zu rechnen. „Die Erwartungen sind so niedrig, dass sie kaum noch enttäuscht werden können“, bringt es ZU-Gastprofessor Heribert Dieter auf den Punkt.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 13.11.2016

    Warum Meinungsforscher immer wieder irren

    Meinungsforscher haben derzeit einen schweren Stand – sowohl beim Ausgang des britischen EU-Referendums als auch beim Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl lagen sie mit ihren Vorhersagen deutlich daneben. Warum das so ist, erklärt ZU-Professor Joachim Behnke. Zumindest attestiert der Politikwissenschaftler den Meinungsforschungsinstituten, dass sie im Prinzip gute Arbeit leisten. „Aber sie sind noch nie so gut gewesen, wie viele geglaubt oder die Institute selbst suggeriert haben.“

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  • Das Ergebnis steht fest: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Nach der Vereidigung im Januar nächsten Jahres zieht damit ein Mann ins Weiße Haus, der während des gesamten Wahlkampfes durch seine populistischen Äußerungen aufgefallen ist, die sich vor allem gegen das politische Establishment richteten. In einem Interview erklärt ZU-Vertretungsprofessor Alexander Ruser, warum so viele Menschen anfällig sind für Populisten.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 07.11.2016

    Zweifel an Dobrindts Maut-Einnahmen wachsen

    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gibt sich nach wie vor optimistisch, wenn es um die Einführung der Pkw-Maut in Deutschland geht. Nicht ganz unberechtigt, rückt doch eine Einigung zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission in greifbare Nähe. Widerstand gegen die Mautpläne regt sich nicht nur beim Koalitionspartner und bei den Grünen. So bezeichnet etwa ZU-Professor Alexander Eisenkopf die Pkw-Maut als Nullsummenspiel und bürokratisches Monstrum.

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  • UNICUM ABI Online | 04.11.2016

    Gute Vorsätze, wenig Motivation?

    Viele Menschen verbinden mit dem Beginn eines neuen Jahres auch einen persönlichen Neuanfang. Das drückt sich vor allem darin aus, dass man sich gute Vorsätze vornimmt, deren Umsetzung sich dann aber schwieriger gestaltet als gedacht, für manche gar zu einer unlösbaren Aufgabe und eher belastenden Situation wird. So übernehmen in den meisten Fällen spätestens nach einigen Monaten alte Denk- und Verhaltensmuster die Regie. Für alle, die ihre guten Vorsätze auch einhalten möchten, gibt es hilfreiche Apps und Tipps von ZU-Professorin Anja Achtziger.

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  • Frankfurter Rundschau Online | 28.10.2016

    Es gibt nicht den Verbraucher

    „Verletzlich“, „vertrauend“ und „verantwortungsvoll“: Diese Begriffe stehen in der Verbraucherforschung für ein differenziertes Verbraucherleitbild, das inzwischen auch Eingang in den politischen Diskurs gefunden hat. „Gleichzeitig fällt jedoch negativ auf, dass zum Beispiel in der Erörterung zur Aufnahme und Versorgung von Menschen auf der Flucht oder auch in der Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der digitalen Welt zunehmend häufiger das eigentlich differenzierende Leitbild bedauerlicherweise undifferenziert eingesetzt wird.“ Zu diesem Ergebnis kommen ZU-Gastprofessorin Lucia A. Reisch und Professor Dr. Andreas Oehler von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in einem Gastbeitrag.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 20.10.2016

    Digitialisierung verändert unsere Kommunikation

    Die fortschreitende Digitalisierung hat tiefgreifende Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, beeinflusst mitunter unser Sozial- und Kommunikationsverhalten. ZU-Vertretungsprofessorin Ulrike Klinger bestreitet keineswegs die damit einhergehenden einschneidenden Veränderungen, sagt aber: „Wir alle sind Teil der Digitalisierung, wir machen mit, wir treiben die Möglichkeiten voran und nutzen sie.“ In einem Interview spricht sie über weitere schöne wie unschöne Seiten der vermehrten digitalen Kommunikation.

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  • ZDFzeit | 18.10.2016

    Der große Bahn-Check

    Fast jeder hat es schon einmal erlebt: der Zug ist unpünktlich und dann auch noch überfüllt, der Fahrkartenkontrolleur unfreundlich und die Toilette verschmutzt, hinzu kommt, dass die Preise für das Ticket, die Speisen und Getränke überzogen sind. Doch was ist wirklich dran an den regelmäßig wiederkehrenden Vorwürfen gegenüber der Deutschen Bahn? „ZDFzeit“ macht den Test. Als wissenschaftlicher Experte kommt dabei ZU-Professor Alexander Eisenkopf zu Wort.

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  • Deutschlandfunk „Information und Musik“ | 16.10.2016

    „Rückgang des Welthandels ist ein Warnschuss“

    Protektionistische und nationalistische Tendenzen und Großdemonstrationen gegen TTIP und CETA zeigen: In weiten Teilen der europäischen Öffentlichkeit herrscht ein negatives Bild der Globalisierung vor. Über den gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen von Freihandel müsste in der Öffentlichkeit mehr und offener diskutiert werden, mahnt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Interview. So habe die Globalisierung und insbesondere die Liberalisierung des Handels unter anderem für einen drastischen Rückgang des Anteils der Weltbevölkerung gesorgt, der in absoluter Armut lebt.

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  • Süddeutsche Zeitung Online | 11.10.2016

    Darum sind wir beim Umweltschutz so träge

    Für viele Konsumenten ist es inzwischen selbstverständlich geworden, beim Kauf von Lebensmitteln und Kleidung auf nachhaltige und umweltfreundliche Erzeugnisse zu achten. Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn es um den Wechsel des Stromanbieters oder den Umstieg auf Elektromobilität geht. Abhilfe schaffen könnte dabei eine Methode namens „Nudging“, sagt ZU-Gastprofessorin Lucia A. Reisch. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wo potentielle Anwendungsmöglichkeiten liegen, das erklärt die Konsumforscherin in einem Interview.

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  • Donaukurier Online | 27.09.2016

    Ihr Kinderlein kommet

    Wenn man sich unter das Publikum eines klassischen Konzertes mischt, dann sucht man sie vergeblich: junge Menschen, die sich für klassische Musik begeistern. Unbestritten ist daher, dass derlei Konzertformate in naher Zukunft um ihre Existenz bangen müssen, sollten keinerlei neue Wege eingeschlagen werden. „Das Konzert ist heute weniger wegen der Musik, sondern wegen der Art und Weise, wie und in welchem sozialen Rahmen sie aufgeführt wird, unattraktiv geworden. Klassische Musik ist nicht mehr sozialisationsrelevant für Jugendliche“, diagnostiziert ZU-Professor Martin Tröndle.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 13.09.2016

    „Das sind irrationale Ängste“

    An der Zeppelin Universität findet in diesem Herbstsemester eine öffentliche Ringvorlesung über „Flüchtlinge, Migration und Integration“ statt. Dabei wird das Themenfeld aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. ZU-Professor Joachim Behnke hat die Veranstaltungsreihe mitorganisiert. In einem Vorab-Interview spricht er über die moralische Pflicht, Geflüchteten zu helfen, die aktuelle deutsche Flüchtlingspolitik und die zwar ernstzunehmenden, aber auch irrationalen Ängste in Teilen der Bevölkerung.

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  • Deutsche Welle Online | 05.09.2016

    „G20 nicht besonders handlungsfähig“

    Einmal im Jahr kommen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammen – so auch wieder beim jüngsten G20-Treffen im südostchinesischen Hangzhou. Eigentlich geschaffen, um über Fragen des Weltwirtschaftswachstums und der Finanzmarktregulierung zu diskutieren, rücken zusehends geopolitische Krisen und Konflikte in den Fokus der Gespräche. „Es gibt eigentlich einiges zu bereden, aber aufgrund der Überlagerung mit nicht-ökonomischen Themen und der Selbstbeschränkungen in Bezug auf die Geldpolitik werden ganz wichtige Bereiche bei den G20-Treffen leider ausgespart“, sagt denn auch ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Interview.

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  • Deutschlandradio Kultur Tacheles | 16.07.2016

    Mehr Macht für Experten?

    ZU-Professor Helmut Willke redet „Tacheles“ und plädiert für eine dezentrierte Demokratie und eine Revision der politischen Steuerung. Dem Politikwissenschaftler zufolge gewinnen viele politische Fragen an Komplexität und sind zu wissensintensiv, als dass sie allein von Parlamenten vernünftig gelöst werden können. Um künftig Probleme besser zu bewältigen, fordert Willke die Einbindung von neuen Spielern wie NGOs, Stiftungen und Forschungsinstituten in die politischen Entscheidungsprozesse. In einem Interview spricht er zudem über Chancen und Risiken der repräsentativen Demokratie und zeigt Wege auf, wie diese überlebensfähig bleibt.

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  • WirtschaftsWoche Online | 12.07.2016

    Die Airline-Vertreter wirbeln viel heiße Luft auf

    Die heimische Luftverkehrsbranche kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass der Bund zumindest einen Teil der Luftsicherheitsgebühr übernimmt. Wichtigstes Argument der deutschen Fluglinien dabei: Sollten sie die Sicherheitskosten weiter selbst tragen, würde sich daraus ein gravierender Wettbewerbsnachteil im internationalen Geschäft ergeben. ZU-Professor Alexander Eisenkopf hält dagegen: „Die Gebühr an sich stellt keine Wettbewerbsverzerrung dar. Es riecht eher nach Klientelwirtschaft.“

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  • Deutschlandfunk | 05.07.2016

    Abgeordnete auf Zeit?

    Der Linken-Politiker Jan van Aken spricht sich für eine Begrenzung der Amtsdauer von Bundestagsabgeordneten auf acht Jahre aus. Seiner Meinung nach führe die langjährige Parlamentsarbeit häufig zu Bequemlichkeit und Trägheit, dazu, dass viele Politiker ihre Aufgaben nicht mehr ernstnehmen. Auch ZU-Professor Joachim Behnke bescheinigt vielen Abgeordneten im Deutschen Bundestag „nicht konfliktfreudiges“ und stattdessen „konformes“ Verhalten, kann den bestehenden Regelungen aber auch positive Seiten abgewinnen. Was der Politikwissenschaftler dagegen für bedenklicher hält: die Unbegrenztheit der Amtsdauer für deutsche Regierungschefs.

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  • Reutlinger General-Anzeiger | 30.06.2016

    Vom Smartphone gesteuerte Flotten

    ZU-Professor Alexander Eisenkopf befasst sich in seinen Forschungen mit Fragen rund um Mobilität und Transport und dabei auch mit möglichen Zukunftsszenarien. Wie gestaltet sich die Zukunft des Verkehrs auf den deutschen Straßen? Wie wirkt sich der demographische Wandel auf den öffentlichen Personennahverkehr aus? Und was hat es mit der These vom „konstanten Mobilitätszeitbudget“ auf sich? Bei der Beantwortung dieser Fragen gewährt der Verkehrswissenschaftler interessante Einblicke.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 21.06.2016

    EM-Feeling: „Funke springt nicht über“

    Die Gruppenphase der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich ist fast beendet. Dabei ist zu beobachten, dass sich die Begeisterungsfähigkeit in der deutschen Bevölkerung in Grenzen hält. Warum das so ist, erklärt ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht in einem Interview. Er ist sich jedenfalls sicher: „Die objektive Qualität der Spiele, vor allem ihre Dramatik wird sich gewiss steigern, sobald die K.o.-Phase des Turniers erreicht ist, weil unter dieser – veränderten – Voraussetzung keine Mannschaft mehr auf Unentschieden spielen kann.“ Darüber hinaus verrät der Literaturwissenschaftler, wer seiner Ansicht nach größter Favorit auf den Europameistertitel ist.

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  • SWR Pro & Contra | 01.06.2016

    Tempolimit 120 auf allen Autobahnen?

    Ist die Einführung eines generellen Tempolimits von 120 km/h auf allen deutschen Autobahnen sinnvoll? Darum ging es in der SWR-Sendung „Pro & Contra“. Während der Grünenpolitiker Matthias Gastel (MdB) und die Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Rheinland-Pfalz Dr. Helga Schmadel eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung befürworten, lehnen der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) und ZU-Professor Alexander Eisenkopf eine solche Maßnahme kategorisch ab. In 45 Minuten müssen die Gäste der Sendung versuchen, die 45-köpfige Jury im Studio und die Zuschauer am Fernseher und im Internet von ihrer Haltung zu überzeugen.

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  • SPIEGEL ONLINE | 21.05.2016

    Ist mir nicht egal!

    Viele Wissenschaftler und Politiker sind der Meinung, dass sich unter jungen Menschen zunehmend Politikverdrossenheit ausbreitet. Dabei ist nicht einmal klar definiert, was politisches Interesse überhaupt ausmacht. So lässt sich etwa beobachten, dass die jüngere Gneration mitreden, mitgestalten und etwas bewegen möchte, ohne sich dabei an eine Partei zu binden oder auf ein Parteiprogramm festzulegen. Das hat auch Auswirkungen auf die Hochschulpolitik: So ist die Zahl der Urnengänger bei Hochschulwahlen in den vergangenen Jahren stark gesunken. Dass es auch anders geht, zeigt die ZU und ihr Studierendenparlament, das Student Council.

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  • Deutschlandradio Wissen Hörsaal | 14.05.2016

    Ein Update für die Demokratie

    Im Zuge der Globalisierung und des allmählichen Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft haben Herausforderungen und Problemstellungen an Komplexität gewonnen und damit eine neue Qualität erreicht. Bei der Bewältigung dieser Aufgaben offenbart sich die mangelnde Strategie- und Lernfähigkeit der Demokratie, sagt ZU-Professor Helmut Willke in einem Interview. Der Politikwissenschaftler schlägt vor, vom Parlament beauftragte und kontrollierte Expertengremien einzusetzen, die nicht nur eine beratende Funktion ausüben, sondern auch an den Entscheidungsprozessen direkt beteiligt sind.

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  • Der Tagesspiegel Online | 05.04.2016

    2017 kann es eng werden im Parlament

    Quillt der Bundestag nach der Bundestagswahl 2017 vor lauter Abgeordneten über? Das ergeben zumindest Berechnungen von ZU-Professor Joachim Behnke. Schuld daran sind das voraussichtlich schwächere Abschneiden der beiden stärksten Parteien CDU/CSU und SPD und der höchstwahrscheinliche Einzug der AfD und der FDP – denn dadurch vergrößert sich die Anzahl der Überhang- und Ausgleichsmandate. Mögliche Lösungen sieht der Politikwissenschaftler in der Reduzierung der Wahlkreise oder der Einführung von Zweierwahlkreisen.

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  • The Huffington Post Online | 04.04.2016

    „Das ist brandgefährlich für unsere Demokratie“

    Die Offenlegung der sogenannten „Panama Papers“ hat für mächtig Wirbel in Politik, Wirtschaft wie Medien gesorgt. Darin enthalten sind brisante Informationen über dubiose Finanzgeschäfte von Spitzenpolitikern und Unternehmern über Sportstars und andere Prominente bis hin zu Kriminellen und Kriegstreibern. Dass die Enthüllungen eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sogar für die Demokratie in Deutschland darstellen, davon ist ZU-Professor Helmut Willke überzeugt.

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  • 3sat „makro“ | 18.03.2016

    „Im Korruptionssumpf versackt“

    Südamerikanische Länder wie Argentinien, Brasilien und Venezuela stecken in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise, vor allem, weil die weltweite Nachfrage nach Bodenschätzen und Agrarprodukten zuletzt eingebrochen ist. In einem Interview spricht ZU-Professor Wolfgang Muno über die aktuellen Verhältnisse in Lateinamerika. So analysiert er: „Enttäuschend ist, dass sich die linken Regierungen ausschließlich auf die Einnahmen aus den Rohstoffexporten verlassen und damit in guten Zeiten ihre Sozialpolitik bezahlt haben. Doch nun herrschen schlechte Zeiten mit niedrigen Rohstoffpreisen, und es besteht die Gefahr, dass die sozialpolitischen Errungenschaften recht schnell wieder verschwinden.“

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  • SPIEGEL ONLINE | 12.03.2016

    Plan ohne Sinn und Verstand

    Es ist ein überraschender, aber auch weitreichender Vorschlag, den die türkische Regierung am 7. März auf dem EU-Flüchtlingsgipfel auf den Tisch legte: Ankara erklärt sich dazu bereit, alle Flüchtlinge, die illegal über die Ägäis nach Griechenland und damit in die EU reisen, zurückzunehmen. Im Gegenzug sollen die EU-Staaten für jeden zurückgenommenen Syrer ihrerseits einen der rund 2,7 Millionen schutzberechtigten, bereits in der Türkei registrierten Syrer aufnehmen. „Der Vorschlag kann nicht funktionieren und er wird nicht funktionieren“, sagt ZU-Professor Joachim Behnke. In einem Gastbeitrag erklärt er, warum das türkische Angebot nicht mehr als eine Mogelpackung ist.

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  • Schwarzwälder Bote Online | 15.02.2016

    Daheim gewählt – geheim gewählt?

    In gut einem Monat findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt: Am 13. März entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Zusammensetzung des neuen Landtags. Dabei greifen immer mehr Stimmberechtigte auf die Möglichkeit der Briefwahl zurück. Doch viele Wahlexperten weisen auf die Gefahren hin, die damit verbunden sind: So werde unter anderem der Grundsatz der geheimen Abstimmung bei Wahlen gefährdet. Tücken der Briefwahl sieht auch ZU-Professor Joachim Behnke, denn „man kann nicht genau sagen, wer dann wirklich den Zettel ausfüllt“.

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  • Mittelbayerische Zeitung Online | 03.02.2016

    Stipendien nicht nur für Überflieger

    Viele Studieninteressierte oder Studierende bewerben sich erst gar nicht um ein Stipendium, weil sie denken, dass mit einer Aufnahme in ein Stipendienprogramm überdurchschnittlich gute Noten oder herausragendes gesellschaftliches Engagement verbunden ist. Dass es auch auf anderem Wege möglich ist, an ein Stipendium zu gelangen, zeigt unter anderem die ZU: Sie vergibt jedes Semester zwölf Diversitätsstipendien, mit denen sie junge Menschen unterstützt, deren Biografien nicht geradlinig sind – darunter Studien- und Ausbildungsabbrecher oder Gründungspleitiers. Ziel ist es, die Diversität in den Studiengängen und an der Universität zu fördern. Denn diese Menschen haben „die tiefgreifende Erfahrung des Scheiterns“ gemacht und „sofern diese Erfahrung reflektiert wird, setzt sie Ressourcen frei, die einen persönlich, aber auch die akademische Gemeinschaft bereichern können“, erläutert Dr. Thorsten Philipp von der Abteilung Bewerberberatung & Auswahlverfahren.

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  • Kaum ist die Erstauflage der wissenschaftlich kommentierten Edition von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ auf dem Buchmarkt erschienen, so ist sie auch schon wieder vergriffen. Doch worin liegt die ungebrochene Faszination an der politisch-ideologischen Programmschrift? Eine Erklärung bietet ZU-Wissenschaftler Alexander Ruser: „Vielleicht sind die Leute einfach neugierig darauf, in der kritischen Edition in verständlicher Art und Weise aufgezeigt zu bekommen, worum es hier wirklich geht.“

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  • Die Bundesregierung hat mit dem Sachverständigenrat für Verbraucherfragen ein unabhängiges Expertengremium ins Leben gerufen, das unter anderem Vorschläge für Ziele und Grundsätze der Verbraucherpolitik erarbeitet und verbraucherpolitische Instrumente und Maßnahmen überprüft und neue angeregt. Der Sachverständigenrat hat nun zwölf Empfehlungen veröffentlicht, die den Verbraucher in der digitalen Welt besser schützen sollen. Denn: „Die bisherige Verbraucherpolitik wurde noch für die analoge Welt entwickelt“, kommentiert ZU-Gastprofessorin Lucia Reisch, Vorsitzende des Gremiums.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 26.12.2015

    11. September prägt Heimwerker-TV

    ZU-Wissenschaftler Martin R. Herbers setzt sich in seinen Forschungen mit Fernsehformaten aller Couleur auseinander: Von Koch- und Heimwerkersendungen über Talk- und Comedyshows bis hin zum Krimi-Klassiker „Tatort“ und der Doku-Soap „Bauer sucht Frau“. In einem Interview gewährt Herbers einen Einblick in die Zukunft dieses klassischen Mediums, und er erläutert, was das Fernsehprogramm über die Gesellschaft aussagt und warum der Begriff „Unterschichtenfernsehen“ irreführend ist.

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  • Deutschlandfunk Information und Musik | 20.12.2015

    Ein unerwarteter Erfolg

    Die Welthandelsorganisation WTO hat sich zum Ziel gesetzt, die Liberalisierung des Welthandels voranzutreiben und dabei insbesondere die Wirtschaft der Entwicklungsländer zu fördern. Doch bislang erwies es sich als unlösbare Aufgabe, die Einzelinteressen der Industrie- wie Entwicklungsländer unter einen Hut zu bekommen – seit nunmehr 14 Jahren ringt die nach dem ersten Tagungsort benannte Doha-Runde in zähen Verhandlungen über ein globales Welthandelsabkommen. Erst jüngst kamen die Minister der 160 WTO-Mitgliedstaaten in Nairobi zusammen – zur inzwischen 10. Welthandelskonferenz. Dabei sind neben wichtigen Teilerfolgen viele Fragen offen geblieben. Unter anderem die Kernfrage: Wie soll es mit der WTO weitergehen? Die Ergebnisse der Konferenz kommentiert ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Interview.

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  • LEAD digital Online | 09.12.2015

    Frauen müssen lernen ihre Federn zu putzen

    ZU-Präsidentin und Medienwissenschaftlerin Insa Sjurts hat für ihr Buch „Frauenkarrieren in der Medienbranche“ 37 Gespräche mit renommierten Führungsfrauen geführt. Dabei hat sie versucht zu ergründen, welchen beruflichen Weg diese Frauen genommen haben, welche Erfolgsfaktoren entscheidend waren, wo Stolpersteine lagen, wie sie den Alltag zwischen beruflicher Herausforderung und privatem Leben gestalten und wie sie mit Schwierigkeiten auf ihrem Weg umgegangen sind. In einem Interview geht Sjurts auf die Inhalte ihres Buches näher ein und erklärt, warum es für Frauen, die eine Karriere in der Medienbranche anstreben, wichtig ist, sichtbar zu sein, ein klares Profil zu haben und dabei immer authentisch zu bleiben.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 01.12.2015

    Prima Klima ohne Demokratie

    „The Climate Change and the Failure of Democracy“: Das ist nicht nur der Titel eines vielbeachteten Buches, sondern entwickelt sich allmählich zur gängigen Meinung unter Klimaforschern. Sie sprechen der Demokratie die Fähigkeit ab, komplexe Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen. ZU-Professor Nico Stehr erläutert in einem Gastbeitrag, welche gefährlichen Trugschlüsse damit verbunden sind und warum ein Mehr an Demokratie zur Lösung der Folgen der Erderwärmung erforderlich ist.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 28.11.2015

    Die Tricks der Händler zur Weihnachtszeit

    In der Vorweihnachtszeit verbringen Menschen viel Zeit damit, in Geschäften und Warenhäusern Geschenke für die Familie und Freunde zu besorgen. Welche Strategien Händler einsetzen, um die Kaufentscheidungen von Kunden zu beeinflussen und welche Sinne sie dabei gezielt ansprechen, das verrät ZU-Professor Oliver Büttner in einem Interview. Darüber hinaus gibt der Konsumforscher einen Einblick in sein persönliches Kaufverhalten.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 04.11.2015

    Familien mit Unternehmer-Gen

    Das „Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF“ an der ZU hat nach 2010 und 2012 zum dritten Mal die bundesweit umfassendste Studie zu „Deutschlands nächster Unternehmergeneration“ durchgeführt. Dabei ging es erneut darum, die Werte, Einstellungen und Zukunftspläne der Generation abzubilden, die in den nächsten Jahren die deutschen Familienunternehmen als Gesellschafter und/oder Geschäftsführer übernehmen und damit die deutsche Wirtschaftslandschaft prägen wird. Überraschendstes Ergebnis für ZU-Professor Reinhard Prügl: „Während der Generationenübergang von außen oft nur als Risiko wahrgenommen wird, halten die Nachfolger die Phase des gemeinsamen Arbeitens für besonders geeignet, um Innovationen und Wachstum voranzubringen.“

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  • NDR Info Mittagsecho | 29.10.2015

    „Kein Grund, sich China anzubiedern“

    Trotz des geringeren Wirtschaftswachstums bleibt der chinesische Markt ein von westlichen Industrienationen begehrter und umworbener. Darunter fällt auch der derzeitige Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation in Peking, bei dem es um die Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit geht. Dabei wird von Merkel erwartet, dass sie zum einen den Weg für die deutsche Wirtschaft ebnet, zum anderen aber auch die Menschenrechtsverletzungen thematisiert. Doch welche Rolle spielen Menschenrechte tatsächlich bei den zukünftigen Handels- und Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen? Und sind Geschäft und Moral überhaupt vereinbar? Zu diesen und weiteren Fragen bezieht ZU-Professor Josef Wieland Stellung.

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  • 3sat Kulturzeit | 23.10.2015

    Politik der Gefühle

    Angst, Wut und Empörung: Gerade die Pegida-Bewegung zeigt, dass starke Emotionen in der Öffentlichkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen. Im politischen Diskurs hingegen herrscht oftmals Sachlichkeit und Rationalität: Gefühle als Bestandteil politischer Strategien werden gemieden, stehen sie doch seit der nationalsozialistischen Zeit unter Generalverdacht. ZU-Gastprofessorin Eva Illouz kritisiert diese Haltung, denn besonders in der digitalen Welt seien Empfindungen Triebfedern politischer Auseinandersetzungen.

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  • SPIEGEL ONLINE | 16.10.2015

    Ernte des Hasses

    Der Nahostkonflikt verschärft sich zunehmend – fast täglich kommt es zu tödlichen Messerattacken und gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Israelis und Palästinensern. In den sozialen Medien kursieren Bilder und Videos von getöteten, verletzten und misshandelten Zivilisten, was noch mehr Hass schürt und noch mehr Gewaltbereitschaft erzeugt. Viele Israelis reagieren mit Angst und Verunsicherung und bewaffnen sich. „Die israelische Gesellschaft ist eine sehr ängstliche. Die Menschen leben unter dem immer währenden Schatten der Bedrohung, des Genozids, der Auslöschung und des Terrors“, sagt ZU-Gastprofessorin Eva Illouz. Was den Nahostkonflikt anbelangt, so stellt sie zusehends fest: „Wir haben es mit der Konfrontation zweier Gesellschaften zu tun und nicht mehr mit der Konfrontation zwischen Militär und organisiertem Terror.“

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  • detektor.fm | 16.10.2015

    Bröckelt das Recht auf Bleifuß?

    Deutschland ist eines der wenigen Länder in der Welt, in denen kein generelles Tempolimit auf Autobahnen gilt. Eine neueste YouGov-Umfrage zeigt indes, dass sich die Mehrheit der Bundesbürger für eine Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h ausspricht. Doch wie sinnvoll ist ein solches Tempolimit? Eine Einschätzung von ZU-Professor Alexander Eisenkopf.

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  • SPIEGEL ONLINE | 25.09.2015

    Scheitern Demokratien am Klimawandel?

    Das wiederholte Scheitern internationaler Klimaverhandlungen lässt Zweifel daran aufkommen, ob die Entscheidungsprozeduren in der Demokratie überhaupt noch geeignet sind, um komplexe Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen. Warum Autokratien dennoch keine ernsthafte Alternative darstellen und weshalb ein bestimmter Grad an Unwissenheit und damit Unvollkommenheit bei Entscheidungsfindungen gewisse Vorteile mit sich bringt, das erläutert ZU-Professor Nico Stehr in einem Interview.

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  • SWR2 Kulturgespräch | 24.09.2015

    Der Abgas-Skandal von VW

    Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen könnte den größten europäischen Automobilkonzern Volkswagen in eine tiefe Krise stürzen: Der Börsenkurs des Unternehmens fiel um mehr als 20 Prozent, es droht eine zweistellige Milliardenstrafe in den Vereinigten Staaten. Nicht nur das Vertrauen der Aktionäre, sondern auch der Kunden ist erschüttert. Damit es erst gar nicht so weit kommt, müssten Unternehmen ihr Integritäts- und Compliance-Management regelmäßig auf den Prüfstand stellen und die richtigen Anreize setzen, meint ZU-Professor Josef Wieland in einem Interview. „Das sind wichtige Dinge. Und ich glaube, darüber wird sich dann auch die Vertrauenswürdigkeit wieder einstellen oder eben nicht.“

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  • Zwei gegensätzliche Entwicklungen sind derzeit in der Weltwirtschaft zu beobachten: Während die Wirtschaft in den Industrienationen stärker wächst als erwartet, schwächelt das Wirtschaftswachstum der sogenannten BRICS-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Dies führt auf absehbare Zeit zwangsläufig zu einem Rückgang der Aufträge, was sich früher oder später negativ auf die Wirtschaft anderer Regionen der Welt auswirken wird. „Wir gleiten in einen Zustand der Perpetuierung von Krisenmanagement und das ist etwas, das mit dem normalen Funktionieren von Marktwirtschaft nichts zu tun hat. Wir sind ständig am Löschen irgendwelcher Brände“, beschreibt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter die aus seiner Sicht mehr als kritische Lage.

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  • Deutschlandradio Kultur Kompressor | 03.08.2015

    „Als wären sie in verschiedenen Ausstellungen gewesen“

    In seinen Forschungen untersucht ZU-Professor Martin Tröndle das Rezeptionsverhalten von Museumsbesuchern mit quantitativen Methoden. Seine neueste Studie hat ergeben, dass es signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Betrachtung von Kunst und Kultur gibt. Welche Methoden dabei zum Einsatz kamen, auf welchen theoretischen Ansätzen die Studie fußt und wie Museumsmacher und Kuratoren von den Forschungsergebnissen profitieren können, darüber spricht der Kulturwissenschaftler in einem Interview.

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  • Der Tagesspiegel Online | 03.08.2015

    Lammert will Wahlrecht bis 2017 ändern

    Bundestagspräsident Norbert Lammert fordert eine Vereinfachung des Wahlrechts und eine Verlängerung der Legislaturperiode von derzeit vier auf fünf Jahre – und das noch vor der nächsten Bundestagswahl 2017. Mit den Reformmaßnahmen möchte der CDU-Politiker der Aufblähung des Bundestages durch Überhang- und Ausgleichsmandate begegnen, die Gestaltungsmöglichkeiten des Parlaments stärken und die Wahlbeteiligung fördern. Auch für ZU-Professor Joachim Behnke steht fest: „Das Wahlsystem ist reformbedürftig.“

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  • Der Tagesspiegel Online | 21.07.2015

    Europa braucht einen Europäischen Medienfonds

    Die Griechenland-Krise ist längst keine rein ökonomische Krise mehr. Sie hat vielmehr zu einer schweren Krise der europäischen Identität geführt, bemerken ZU-Professor Markus Rhomberg und ZU-Programmbeirat Andre Wilkens in einem Gastbeitrag. Um dem entgegenzuwirken, müssten die Medien ein funktionierendes Geschäftsmodell für den Journalismus im digitalen Zeitalter entwickeln. „Denn eine wunderbare Eigenschaft von Digital ist es eben, nationale Schranken spielerisch zu ignorieren und damit eine ideale Basis für eine transnationale Öffentlichkeit zu schaffen.“ Die Autoren plädieren daher für die Einsetzung eines Europäischen Medienfonds durch die Europäische Kommission, um innovative und zukunftsfähige Medienprojekte in Europa zu fördern und damit eine europäische öffentliche Debatte zu etablieren.

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  • The Washington Post Online | 19.07.2015

    How Greece’s David fought the Goliath of Europe – and lost

    Griechenland ist aus dem Verhandlungsmarathon mit der Euro-Gruppe trotz eines klaren Votums der Bevölkerung, den Vorschlag abzulehnen, als „zweiter“ Sieger hervorgegangen. Warum die Strategie der Griechen trotz spieltheoretischer Expertise scheiterte, ist eine spannende Frage. ZU-Professor Marcel Tyrell meint: „Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras glaubte wirklich, dass das Nein im Referendum seine Verhandlungsposition in Brüssel stärken würde.“ Das Gegenteil ist aber eingetreten.

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  • 3sat Kulturpalast | 18.07.2015

    Die Zukunft der Klassik

    Wie sieht die Zukunft der klassischen Musik aus? Oder anders gefragt: Hat klassische Musik überhaupt noch eine Zukunft? Fest steht, dass der Klassikmarkt vor einer gewaltigen Herausforderung steht. Denn in wenigen Jahrzehnten wird er knapp die Hälfte seines Publikums einbüßen, wenn die demografische Entwicklung so weiter verläuft wie bisher. Erschwerend kommt hinzu, dass sich junge Menschen nicht mehr mit den starren Ritualen des klassischen Konzertes identifizieren können, die sich seit dem 19. Jahrhundert kaum verändert haben. In der 3sat-Sendung „Kulturpalast“ fordert ZU-Professor Martin Tröndle deshalb einen Kulturwandel und eine zeitgemäße Codierung für die Klassik.

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  • Kaum sind die Verhandlungen zwischen Athen und Brüssel über ein drittes Hilfsprogramm erfolgreich abgeschlossen, plädiert der Internationale Währungsfonds (IWF) im Rahmen seiner Analyse zur Schuldtragfähigkeit Griechenlands unter anderem für einen massiven Schuldenschnitt. Wie die Empfehlung des IWF zu interpretieren und zu bewerten ist, erläutert ZU-Gastprofessor Heribert Dieter.

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  • Musik beim Einkaufen im Supermarkt oder in der Drogerie, daran haben sich die Kunden längst gewöhnt. Dass sich dahinter aber ein ausgeklügeltes Marketinginstrument verbirgt, das wissen nur wenige. So gelten beispielsweise 72 Beats pro Minute als optimal, um eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu erzeugen. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Konsument länger im Geschäft verweilt und etwas kauft. „Die Musik hat auf jeden Fall einen Effekt auf den Umsatz“, konstatiert auch ZU-Professor Oliver Büttner.

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  • Deutschlandradio Kultur Interview | 29.06.2015

    Die Fallstricke der Share Economy

    Das Konzept der Share Economy bietet unbegrenzte Möglichkeiten, denn vieles lässt sich teilen: von Autos und Arbeitsplätzen über Zimmer und Wohnungen bis hin zu Softwares und Werkzeugen. Darüber hinaus hat die Idee des Teilens unzählige Vorteile. Sie bringt Verbraucher zusammen, schont Umwelt und Geldbeutel zugleich. Was die (soziale) Attraktivität der Share Economy ausmacht, wie sie zu einer Veränderung des Konsumverhaltens und zu einem Wertewandel führt und welche Fallstricke damit verbunden sind, das erläutert ZU-Professorin Lucia Reisch in einem Interview.

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  • ZEIT ONLINE | 25.06.2015

    Club der falschen Erwartungen

    Mit der Einführung des Euro waren viele Hoffnungen verbunden. Das zeigen insbesondere die Reden des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl und seines Finanzministers Theo Waigel in der Bundestagsdebatte vom 23. April 1998, bei der die Abgeordneten schließlich für die europäische Gemeinschaftswährung stimmten. Abgesehen von wirtschaftlichen Vorteilen versprach man sich vom Euro eine Stärkung der Europäischen Union und damit eine Annäherung der Mitgliedstaaten. ZU-Gastprofessor Heribert Dieter hält dem entgegen: „Das Miteinander hat sich, anders als erwartet, überhaupt nicht eingestellt. Aus Kooperation hat sich eine heftige Konfrontation entwickelt.“

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  • Die von der Bundesregierung geplante Reform des Kulturgutschutzgesetzes soll dafür sorgen, dass als „nationales Kulturgut“ deklarierte Kunst nicht mehr ins Ausland verkauft werden darf. ZU-Professor Bruno S. Frey erläutert ausführlich in einem Interview, wie sich das Gesetz auf den deutschen Kunstmarkt auswirkt. Darüber hinaus erklärt der Ökonom und Glücksforscher, warum Kunstwerke als Wertanlage wenig Rendite abwerfen, weshalb Kultur eng mit der Lebenszufriedenheit der Menschen verbunden ist und wie die gegen antike Kulturschätze gerichtete Zerstörungswut der IS-Terroristen eingedämmt werden kann.

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  • SWR2 Journal am Morgen | 11.06.2015

    Beratung der Ratlosen

    Es war nicht der erste und wohl auch nicht der letzte Griechenland-Gipfel: Erneut kamen Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zusammen, um über das Schicksal Griechenlands zu debattieren. ZU-Gastprofessor Heribert Dieter spricht in einem Interview über die Resultate des neuerlichen Treffens, die griechische Verhandlungsstrategie und die finanziellen Konsequenzen eines „Grexit“. Dabei kritisiert der Politikwissenschaftler und Ökonom den Ausschluss der anderen Eurogruppen-Länder von den Gesprächen.

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  • Die Globalisierung hat internationale Gremien wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Welthandelsorganisation (WTO) oder das Weltfinanzsystem hervorgebracht. Eine entsprechende Entscheidungsinstanz auf politischer Ebene fehlt bislang. Warum das so ist und weshalb weltweit agierende Organisationen ein Demokratiedefizit aufweisen, das erklärt ZU-Professor Helmut Willke in einem Interview.

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  • Deutschlandfunk Information und Musik | 25.05.2015

    Religion als Auslaufmodell?

    Die Relevanz christlicher und jüdischer Feiertage besteht für die meisten Menschen darin, dass sie die freien Tage als willkommene Gelegenheit sehen, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. ZU-Professor Dirk Baecker spricht in einem Interview über die Bedeutung religiöser Feiertage und gemeinsamer christlicher Werte in unserer Gesellschaft und wie Rituale unseren Alltag bestimmen. Darüber hinaus verrät er, was es mit dem neu formatierten Mensch auf sich hat und wie Religionen darauf reagieren.

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  • MDR FIGARO „MeinFIGARO – Das interaktive Magazin“ | 23.05.2015

    Auf dem Weg zu einer Weltgesellschaft

    Welche Bedeutung spielt Politik in einem Gefüge wie der EU, wenn gesellschaftliche Bereiche wie Ökonomie, Bildung und Wissenschaft relevanter werden und im Gegenzug die Kompetenzen der Nationalstaaten geringer? Befinden wir uns umgekehrt auf dem Weg zu einer Weltgesellschaft? Welchen Sinn vermittelt dann noch das Gemeinschaftsprojekt EU? Und was hat ein Wettbewerb wie der Eurovision Song Contest mit der europäischen Idee gemein? Diese und weitere Fragen beantwortet ZU-Professor Helmut Willke in einem Interview.

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  • Bayern 2 radioWelt | 12.05.2015

    „Der Imageverlust ist das größte Problem“

    Es war der bisher längste Streik der Lokführergewerkschaft GDL: Sechs Tage kam der Güter- und Personenverkehr auf Deutschlands Schienen nahezu zum Erliegen. Doch welche wirtschaftlichen Folgen hat ein solcher Bahnstreik? Welche Industriezweige sind besonders davon betroffen, welche weniger? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ZU-Professor Alexander Eisenkopf in einem Interview. Für den Verkehrswissenschaftler steht jedenfalls außer Zweifel, dass der Imageschaden für die Deutsche Bahn und den Exportweltmeister Deutschland schwerer wiegt als die ökonomischen Verluste.

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  • Medien sind heutzutage einem ständigen Veränderungs- und Wandlungsprozess unterworfen, der vor allem durch das Vorrücken digitaler Angebote weiter vorangetrieben wird. Um diesem Strukturwandel zu begegnen, reagieren viele Medienhäuser mit rigiden Sparmaßnahmen. Dadurch aber werden innovative Projekte und Formate in ihrer Entwicklung gehemmt. Notwendige positive Impulse versprechen sich ZU-Professor Markus Rhomberg und der Bildungsberater Josef Krieg dagegen von der Einrichtung einer Medienstiftung. Wo die Vorteile dieser Organisationsform liegen, wie die Finanzierung der Stiftung gestaltet werden könnte und worauf sich die Fördertätigkeit konzentrieren sollte, das erläutern Rhomberg und Krieg in einem Gastbeitrag.

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  • WirtschaftsWoche Online | 25.04.2015

    Eine erfolgreiche Flüchtlingspolitik beginnt in Afrika

    Seit Tagen kursieren in den Medien Nachrichten von Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer. Nach einer Tagung von Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel steht nun fest: Mit mehr Geld und mehr Schiffen für die Seenotrettung soll das Sterben auf dem Mittelmeer gestoppt werden. Was hingegen bislang fehlt, ist eine wirtschaftlich orientierte neue Afrikapolitik. Denn die Ursachen von Flucht und Vertreibung können nur an der Quelle bekämpft werden. Diese Meinung vertritt auch ZU-Gastprofessor Heribert Dieter. Dabei sieht der Politikwissenschaftler und Ökonom vor allem den Ausschluss der afrikanischen Länder aus einem Großprojekt wie dem Freihandelsabkommen TTIP äußerst kritisch.

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  • Deutschlandradio Kultur „Breitband“ | 28.03.2015

    Kommt in den Stream

    Mit den Live-Streaming-Apps „Meerkat“ und „Periscope“ lassen sich neuerdings Videos ganz einfach mit einem Klick vom Smartphone übertragen, versenden und teilen. Damit ist das nächste Level der Selbstdarstellung und des Voyeurismus im Internet erreicht. Doch was macht die Faszination der neuen Social Media-Anwendungen aus? Und wie verändern sie die Gesellschaft und unsere Wahrnehmung (von Raum und Zeit)? Aus soziologischer und kulturwissenschaftlicher Sicht beantwortet ZU-Professor Dirk Baecker diese und weitere Fragen in einem Interview.

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  • SWR2 Journal am Morgen | 23.03.2015

    Der lange Weg vom Medien-Theater zurück zur Politik

    Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ist nach Berlin gereist, um mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammenzutreffen. Auf dem Programm steht dabei die Situation in Griechenland, die Arbeitsweise der Europäischen Union und die Zukunft der deutsch-griechischen Beziehungen. In einem Interview spricht ZU-Gastprofessor Heribert Dieter über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in Griechenland, über die Versuche der griechischen Regierung, der Erwartungshaltung der eigenen Bevölkerung gerecht zu werden, und über die künftige Rolle des griechischen Ölvorkommens. Für den Wirtschaftswissenschaftler steht jedenfalls fest: „Es ist ein schmaler Grat, auf dem die griechische Regierung sich bewegt.“

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  • DIE WELT Online | 22.03.2015

    Das Vermächtnis der Patriarchen

    Der demografische Wandel macht auch vor dem deutschen Unternehmertum keinen Halt: Eine aktuelle Studie der KfW Economic Research zeigt, dass das Durchschnittsalter von mittelständischen Unternehmern im Zeitraum von 2002 bis 2013 von 45 auf 51 Jahre gestiegen ist. Das Problem: Je stärker die Unternehmerschaft altert, desto größer wird die Investitionslücke in Deutschland. Denn ältere Firmeninhaber halten zu lange an Altbewährtem fest, scheuen zumeist das Risiko und schaden damit der deutschen Wirtschaftskraft. Mit den sich daraus ergebenden Konfliktlinien zwischen zögerlichen Inhabern und forschen Nachfolgern befasst sich ZU-Professor Reinhard Prügl, der im Studiengang „Executive Master for Familiy Entrepreneurship“ Nachfolger von Familienunternehmen ausbildet.

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  • Augsburger Allgemeine Online | 14.03.2015

    Beim Einkaufen mal kurz die Welt retten?

    Mit der wachsenden Globalisierung der Märkte gewinnt auch der Verbraucher zusehends an Macht. So haben Lebensmittelskandale und Kenntnisse über teils unmenschliche Arbeitsbedingungen in den produzierenden Ländern dazu geführt, dass der Konsument vermehrt zu fairen und nachhaltigen Produkten greift. Das wiederum versetzt ihn in die Lage, Druck auf global agierende Konzerne auszuüben. ZU-Professor Nico Stehr spricht in diesem Zusammenhang von einer „Moralisierung der Märkte“, das heißt Kaufentscheidungen basieren zunehmend auch auf moralischen Erwägungen. Dabei spielt vor allem der Wohl- und Wissensstand der Verbraucher eine entscheidende Rolle.

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  • Der Tagesspiegel Online | 18.02.2015

    Erst Werbebremse, dann Fusion?

    Wie sieht die Zukunft von ARD und ZDF aus? Während in der internen Debatte häufig die Aufteilung der Werbeeinnahmen im Zentrum steht, gehen ZU-Professor Markus Rhomberg und der Bildungsberater Josef Krieg einen Schritt weiter. Sie schlagen eine Fusion der beiden Rundfunkprogramme vor und fordern: „Der neue Sender muss zwingend politischer werden: investigativ und aufklärend und nicht skandalisierend.“ Umgekehrt soll weniger Sport gesendet und auf Werbung ganz verzichtet werden. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, plädieren Rhomberg und Krieg für die Einrichtung einer Medienstiftung: „Eine Medienstiftung wäre ein Modell, das zur Kultur, das zur sozialen Marktwirtschaft dieses Landes passt, die eben nicht alles dem Markt überlässt, insbesondere dann, wenn es um Freiheit und Informationen geht.“

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  • Lebensmittel in Bioqualität stehen bei Verbrauchern hoch im Kurs. Allein in Deutschland werden jährlich mehrere Milliarden Euro für Produkte mit Biosiegel ausgegeben. Dabei finden sich diese längst nicht mehr nur in speziellen Supermärkten, sondern auch in Discountern. In einem Interview spricht ZU-Professorin Lucia Reisch über die wachsende Beliebtheit von Biolebensmitteln und die unterschiedlichen Qualitätsstufen von Biosiegeln. Und sie verrät, weshalb Konsumenten trotz mancher Skandale und Täuschungen auf Bioprodukte vertrauen können.

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  • Im Zusammenhang mit der europäischen Wirtschaftspolitik ist in den Medien häufig die Rede von Begriffen wie „Deflation“, „Schuldenschnitt“, „Staatsbankrott“ und „Grexit“. Doch deren Bedeutung ist den meisten Bürgern nicht immer klar. Verständliche Erklärungen liefert ZU-Professor Marcel Tyrell.

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  • Es ist ein historischer Moment in Griechenland: Das Linksbündnis Syriza um Alexis Tsipras hat erstmals die Parlamentswahl gewonnen. Dies könnte richtungsweisend für den politischen Kurs der Griechen sein: Denn Tsipras will die strengen Sparmaßnahmen entschärfen und mit den internationalen Gläubigern über einen Schuldenschnitt verhandeln. In einem Interview spricht ZU-Gastprofessor Heribert Dieter über die Auswirkungen des Wahlausgangs auf die Sparpolitik anderer europäischer Länder, die Unwägbarkeiten eines weiteren Schuldenschnitts Griechenlands und die künftige Rolle Deutschlands in der EU.

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  • Deutschlandfunk Büchermarkt | 16.01.2015

    Das Gehirn mal aus neuer Perspektive erforschen

    Das Aufkommen der Neurowissenschaften hat dazu geführt, dass in vielen auflagenstarken Büchern verstärkt kulturkritische Aussagen getroffen werden, die auf den Erkenntnissen der Hirnforscher beruhen. Um dem entgegenzuwirken, unternimmt ZU-Professor Dirk Baecker in seinem Werk „Neurosoziologie“ einen Versuch der Beschreibung des Gehirns aus soziologischer Perspektive – immer „hart an der Grenze der Kompetenzüberschreitung“. Dabei bringt seine Idee der Neurosoziologie die eine oder andere überraschende Einsicht zutage.

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  • Gemeinsam mit Sissi Hajtmanek, ARD-Börsenkorrespondentin, Henning Krumrey, stellvertretender Chefredakteur des Magazins „WirtschaftsWoche“, und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer und Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Dr. Volker Treier diskutierte ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in der „phoenix Runde“ über das Thema „Ölpreis, Euro, Deflation – Wirtschaft auf Schlingerkurs“. Aufgrund globaler Krisenherde wie in der Ukraine, der aggressiven saudi-arabischen Ölpolitik und der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) steht für den Politikwissenschaftler und Ökonom eines jedenfalls fest: „Die Weltwirtschaft wird auch im Jahr 2015 einigermaßen turbulent bleiben.“

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  • Deutschlandfunk Kultur heute | 13.01.2015

    Zumutungen an die moderne Identität

    Die Suche nach Identität ist ein Bedürfnis, das alle Menschen gleichermaßen beschäftigt. Doch gerade in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft überfordert diese Aufgabe viele. Was Identität heutzutage ausmacht, welche Beziehungen bei der Suche nach Identität eine Rolle spielen und wie identitäre Bewegungen den Sehnsuchtsbegriff für ihre Zwecke missbrauchen: Das erläutert ZU-Professor Dirk Baecker in einem Interview.

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  • Deutschlandfunk Interview | 08.01.2015

    „EZB muss ihre Politik überdenken“

    Die Europäische Zentralbank (EZB) plant mit dem massiven Ankauf von Staatsanleihen eine Deflation zu verhindern. Dabei sind Sinn und Risiken dieser Maßnahme nicht nur innerhalb der Währungsunion, sondern auch unter Ökonomen höchst umstritten. ZU-Gastprofessor Heribert Dieter sieht in den derzeit fallenden Preisen eine ganz normale Entwicklung und warnt die EZB davor, in ein derart risikobehaftetes und gewagtes Programm einzusteigen. Denn damit wird das eigentliche Problem, die geringe Bereitschaft von Unternehmen, in wirtschaftlich angeschlagene europäische Länder wie Italien zu investieren, nicht gelöst. Was die EZB im Gegenzug tun sollte, verrät der Wirtschaftswissenschaftler in einem Interview.

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  • Bayern 2 kulturWelt | 05.01.2015

    Dirk Baecker zum Tode des Soziologen Ulrich Beck

    Zum Zeitpunkt des Reaktorunglücks im damals noch sowjetischen Tschernobyl publizierte der deutsche Soziologe Ulrich Beck sein wohl bedeutendstes Buch „Risikogesellschaft“, das den Nerv der Zeit traf und zum Bestseller wurde. Nun ist er im Alter von 70 Jahren gestorben. Was ist die von Beck skizzierte Risikogesellschaft? Wie hat es Beck geschafft, in der Öffentlichkeit so präsent zu sein? Und wie prägte er Politik wie Soziologie? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt ZU-Professor Dirk Baecker in einem Interview.

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  • Im neuen Jahr wird alles anders: Mehr Zeit für Familie und Freunde, weniger Stress, mit dem Rauchen aufhören, öfter Sport treiben, eine gesündere Ernährung. So vielfältig die Liste der guten Vorsätze auch ist, sie haben doch alle eines gemein: geringe Erfolgsaussichten. Wieso wir immer wieder versuchen, zum Jahresanfang neue Pläne zu schmieden und wie es uns gelingen kann, die gefassten Ziele auch umzusetzen, erklärt ZU-Professorin Anja Achtziger in einem Interview.

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  • 20 Minuten Online | 25.12.2014

    Je mehr Geschenke, desto weniger Besinnlichkeit

    Der übermäßige Konsum und die stark anwachsende Zahl an Geschenken drängen den eigentlichen Sinn vom christlichen Weihnachtsfest immer mehr in den Hintergrund. ZU-Professor Bruno S. Frey geht einen anderen Weg: Der Ökonom und Glücksforscher verzichtet ganz auf materielle Geschenke und spendet lieber für einen guten Zweck. Denn: „Spenden macht glücklich, das haben Studien erwiesen.“

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  • Finanz und Wirtschaft Online | 16.12.2014

    Auszeichnungen statt Geld

    Auszeichnungen erleben in jüngster Zeit einen regelrechten Boom. Ob in Politik, Kultur, Sport oder Wissenschaft: In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens werden Menschen für besondere Leistungen geehrt. Doch welchen Stellenwert besitzen Auszeichnungen in der Wirtschaft? Welche Eigenschaften und Auswirkungen haben sie im Vergleich zu Geldleistungen? Und wie beurteilen Vorgesetzte und Beschäftigte die Vergabe von Auszeichnungen? Antworten auf diese Fragen gibt ZU-Professor Bruno S. Frey in einem Gastbeitrag.

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  • Süddeutsche Zeitung Online | 12.12.2014

    „Wir wünschen uns...“ – Die Liste der Wunsch-Klassiker

    Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch des Konsums und des Überflusses. Doch neben den materiellen Dingen, die auf einem Wunschzettel stehen, gibt es auch eine Liste von ideellen, nicht bezahlbaren Wunsch-Klassikern. Dazu gehört sowohl die Hoffnung auf ein weißes Weihnachtsfest als auch auf ein friedliches Beisammensein im Kreis der Familie. Vielen ist es auch ein Anliegen, die Feiertage schuldenfrei zu überstehen. Wie das gelingen kann, verrät ZU-Professorin Lucia Reisch.

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  • Neue Zürcher Zeitung Online | 29.11.2014

    Stereotype verbauen Frauen den Weg

    Nicht nur in der deutschen Politik und Öffentlichkeit wird über die Einführung der gesetzlichen Frauenquote debattiert, sondern auch in der Schweiz. So fordert der Bundesrat einen Frauenanteil in Führungspositionen von 30 Prozent. Warum aber sind Frauen in den Geschäftsleitungen von Unternehmen so schwach vertreten? ZU-Professorin Margit Osterloh ist davon überzeugt, dass dabei geschlechtsspezifische Stereotype entscheidend sind. Daher schlägt die Ökonomin eine flexible Ausgestaltung der Frauenquote vor: In bestimmten Zeitabständen sollte die Beteiligung von Frauen in einflussreichen Posten schrittweise angehoben werden.

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  • Tages-Anzeiger Online | 21.11.2014

    „Die Schweizer Demokratie ist überfordert“

    ZU-Professor Helmut Willke befasst sich in seinen Forschungen mit der Beschreibung und Steuerung globaler Funktionssysteme wie Finanzkrise, Klimawandel und Terrorismus. Für den Politikwissenschaftler steht fest, dass die systemische Bedrohung zunehmend komplexer wird, was nicht nur die Schweizer, sondern auch andere westliche Demokratien überfordert. Um dem entgegenzuwirken, müssten die Staaten permanent neu diskutieren und bestimmen, welche Interpretation von Demokratie zu welchem Zeitpunkt die richtige ist. Welche Rolle dabei die Übernahme von Elementen des chinesischen Modells und die politische Integration wissenschaftlicher Expertisen spielen, verrät Willke in einem Interview.

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  • 3sat nano | 20.11.2014

    Eine zweite Chance

    Die ZU vergibt jährlich 24 Stipendien an junge Menschen, die keinen geradlinigen Lebenslauf haben, darunter an Studien- und Ausbildungsabbrecher, Sitzenbleiber, Gründungspleitiers und Legastheniker. Damit leistet die Universität in Friedrichshafen gewissermaßen Pionierarbeit. Ziel ist es, die Diversität in den Studiengängen und an der Universität zu fördern. Denn diese Menschen haben Erfahrungen jenseits des Erfolges gemacht und diese reflektiert und stellen so einen akademischen Mehrwert für Lernende, Lehrende und die Universität als Ganzes dar, sagt ZU-Vizepräsident Tim Göbel, Initiator der Anti-Streber-Stipendien.

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  • Südkurier Online | 14.11.2014

    Das bedeutet der neue Mindestlohn für uns

    Die Meinungen zum flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn gehen in der Politik wie in der Gesellschaft weit auseinander: Für die einen sorgt der Mindestlohn für würdigere Arbeitsbedingungen und verhindert Lohnarmut, für die anderen hingegen verschlechtert er die Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose und vernichtet Arbeitsplätze. Letzterem widerspricht ZU-Professor Christian Opitz. Denn der Anreiz, für die geleistete Arbeit einen besseren Lohn zu erhalten, dürfte generell zu einer höheren Bereitschaft unter Arbeitslosen führen, einen Job anzunehmen. Der Wirtschaftswissenschaftler konstatiert: „Dass unter dem Strich die Arbeitslosigkeit zunimmt, ist nicht zwingend.“

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  • Seitdem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt seinen Gesetzentwurf für die Pkw-Maut vorgestellt hat, reißen die Diskussionen nicht ab. Vor allem in den Grenzregionen regt sich Widerstand, befürchten sie doch, dass die Pkw-Maut zu wirtschaftlichen Einbußen in den Bereichen Tourismus und Handel führt. Eine entsprechende Abänderung des Gesetzentwurfs sieht deshalb vor, dass lediglich für die Nutzung von Autobahnen bezahlt werden soll. Damit seien die Nachteile für Grenzregionen weitgehend entschärft, befindet ZU-Professor Alexander Eisenkopf. Für den Wirtschaftswissenschaftler mache allerdings nur eine Pkw-Maut Sinn, die sowohl für Autobahnen als auch für Bundesstraßen erhoben wird. Denn dadurch würden die Einnahmen, die für die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur dringend benötigt werden, deutlich steigen.

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  • Südwest Presse Online | 11.11.2014

    Exot unter den Chefs

    Für viele Familienunternehmen stellt es eine Herausforderung dar, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Auch wenn der Wunsch nach Internationalisierung durchaus vorhanden ist, so scheuen es Familienunternehmen offenbar, die Geschicke des Betriebes in die Hände eines Nicht-Deutschen zu legen. Dabei können gerade sie mit ihrer internationalen Erfahrung und ihrer objektiven Sicht frischen Wind in ein Unternehmen bringen. Und es gibt bereits erste Beispiele wie die Weinheimer Unternehmensgruppe Freudenberg zeigt. Für ZU-Professor Reinhard Prügl steht fest, dass es bei einzelnen Ausnahmen nicht bleiben wird: „Die nachfolgende Generation ist tendenziell offener, auch weil sie viel Wert legt auf Innovation, Wachstum und Internationalisierung.“

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  • Neue Zürcher Zeitung Online | 31.10.2014

    Den jungen Nachwuchswissenschaftern eine Chance

    Nachwuchswissenschaftler, die eine Professur anstreben, erliegen einem enormen Publikationsdruck. Dabei müssen sie stets zwei Barrieren überwinden: Zum einen ist von der Einreichung eines Aufsatzes bis zur Rückmeldung der Redakteure mit einer langen Wartezeit zu rechnen. Zum anderen versuchen viele Nachwuchsforscher in wenigen führenden Fachzeitschriften zu publizieren. Die ZU-Professoren Margit Osterloh und Bruno S. Frey wünschen sich eine offene und lebendige Diskussion über Alternativen und bieten hierzu einen Königsweg an: Die Einführung eines transparenten „Post-Publication-Peer-Review“-Verfahrens. Was damit gemeint ist, verraten die beiden Ökonomen in einem Gastbeitrag.

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  • Deutschlandradio Kultur Zeitfragen | 22.10.2014

    Wenn Helden nicht mehr nötig sind

    Postheroismus bezeichnet einen Zustand ziviler demokratischer Gesellschaften, die sich zunehmend von heroischen Wertvorstellungen wie „Ehre“ und „Opferbereitschaft“ distanzieren. Damit verbunden ist gleichsam ein Funktionsverlust der heroischen Figur in der Moderne, das Heroische wird nach und nach abgeschafft. ZU-Professor Dirk Baecker hingegen hat beobachtet, dass diese Gesellschaften zwischen dem heroischen und postheroischen Zustand hin- und herswitchen. Darüber hinaus erklärt der Soziologe, was unter „postheroischem Management“ zu verstehen ist, welche Rolle Frauen im postheroischen Diskurs einnehmen und warum das Militär „zu den innovativsten Bereichen der Einführung von Postheroismen gehört hat“.

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  • The Economist Online | 18.10.2014

    Another cost of bigotry

    Welche verheerenden Folgen Antisemitismus gesellschaftlich und politisch haben kann, zeigt die (insbesondere deutsche) Geschichte. Dass antijüdische Ressentiments auch wirtschaftlichen Schaden anrichten, das haben ZU-Professor Marcel Prokopczuk und seine Kollegen Francesco D´Acunto und Michael Weber von der University of California at Berkeley in einer Studie belegen können. So wirkt sich Diskriminierung nicht nur negativ auf den Wohlstand der Diskriminierten, sondern auch der Diskriminierenden aus.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 14.10.2014

    „Tiroles Erkenntnisse sind grundlegend“

    Für seine Analysen zu Marktmacht und Regulierung ist der Franzose Jean Tirole mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2014 ausgezeichnet worden. Der 61-Jährige Ökonom befasst sich in seiner Forschung vorzugsweise mit Oligopolen, also Branchen, die von wenigen Unternehmen beherrscht und kontrolliert werden. Das Besondere daran ist, dass Tirole Rahmenbedingungen für die Gestaltung einer Regulierungspolitik präsentiert. ZU-Professor Marcel Tyrell spricht in einem Interview über seine Begegnungen mit dem Nobelpreisträger und das Verhältnis von dessen Forschungen zur französischen Wirtschaftspolitik. Und er kommentiert, wie sich Tiroles Erkenntnisse auf die Wettbewerbspolitik und Marktregulierung der EU auswirken.

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  • SWR2 Journal am Morgen | 14.10.2014

    Zeit für neuartige Zusammenschlüsse

    Der Ruf der EU und seiner Institutionen ist lädiert: Viele Experten und Bürger halten das politische Gebilde mit Sitz in Brüssel für ein Fehlkonstrukt, für ein Bürokratiemonster, das lokale wie regionale Bedürfnisse und Interessen ignoriert. Was sind die eigentlichen Probleme der EU? Wie lässt sich eine weniger bürokratisch-zentralistische Politik gestalten, die sich am Wohl der Bürger orientiert? Gibt es überhaupt einen anderen Weg für Europa, gemeinsam Herausforderungen anzugehen ohne dabei die Vielfalt der europäischen Staaten zu vernachlässigen? Und wenn ja, wer kann diese neue politische Richtung der EU einleiten? Auf diese und weitere Fragen geht ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey in einem Interview ein.

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  • Finanz und Wirtschaft Online | 25.09.2014

    Auswirkungen des Glücks

    ZU-Professor Bruno S. Frey spricht in seinem Gastkommentar über Studien, welche die lebensverlängernde Wirkung des Glücks belegen, und welchen Nutzen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für Unternehmen haben. Darüber hinaus erklärt der Ökonom und Glücksforscher, weshalb intrinsisch motivierte Mitarbeiter bessere Leistungen abrufen als solche, bei denen Geldanreize im Vordergrund stehen. Für Frey steht jedenfalls fest: „Glück lässt sich nicht erhaschen. Wer dem Glück nachrennt, wird es nicht erreichen. Vielmehr müssen die Voraussetzungen für das Glücklichsein gepflegt werden. Dazu gehören allem voran demokratische und dezentralisierte politische Institutionen und ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Management und Belegschaft.“

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  • 3sat scobel | 25.09.2014

    Was ist Zeit?

    Wie lässt sich das Phänomen Zeit physikalisch beschreiben? Warum ist das Zeitgefühl so stark an Körperwahrnehmung und Prozesse im Gehirn gebunden? Und wie fügt sich das Medium Zeit in die auf Niklas Luhmann zurückgehende Systemtheorie ein? Darüber diskutierte Gerd Scobel in der nach ihm benannten 3sat-Sendung „scobel“ mit dem Psychologen Marc Wittmann, dem Philosophen und Physiker Norman Sieroka und dem Soziologen und ZU-Professor Dirk Baecker.

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  • Deutschlandfunk Lebenszeit | 29.08.2014

    Wer bestimmt, worüber berichtet wird?

    Gemeinsam mit Lutz Büge, Blogger und Leserbriefredakteur der Frankfurter Rundschau, und dem Fernsehsatiriker Philipp Walulis diskutierte ZU-Professor Markus Rhomberg in der Sendung „Lebenszeit“ des Deutschlandfunks über die Zukunft des Journalismus, Qualität und Quoten im deutschen Fernsehen, digitale Entwicklungen und darüber „Wer bestimmt, worüber Medien berichten?“. „Bei allen Diskussionen um die Zukunft der klassischen Massenmedien müssen wir einerseits immer mitdenken, wie Massenmedien und soziale Medien interagieren, und andererseits beachten, dass das Publikum sich noch nicht an diese Entwicklungen gewöhnt hat“, erklärt Rhomberg.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 16.08.2014

    „Unsere Modelle waren im Grunde unterbelichtet“

    Die 2007 einsetzende Finanz- und Wirtschaftskrise hat in aller Deutlichkeit gezeigt, dass die herkömmlichen Theorien und Modelle der Wirtschaftswissenschaften an ihre Grenzen stoßen. So waren es denn auch nicht die Ökonomen, die den Kollaps der Weltwirtschaft abgewendet haben, sondern die von Politikern beschlossenen Regulierungen der Finanzmärkte. „Unsere Modelle waren im Grunde unterbelichtet“, befindet ZU-Professor Marcel Tyrell in einem Interview. Selbst wenn sich inzwischen ein Wandel in den Wirtschaftswissenschaften vollzogen und sich ein neues methodisches Instrumentarium entwickelt hat, so plädiert Tyrell auch weiterhin für eine stärkere Berücksichtigung des Finanzsektors.

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  • Deuschlandradio Kultur Zeitfragen | 14.08.2014

    Was ist Bewusstsein?

    Was ist Bewusstsein? Mit dieser Frage haben sich Generationen von Wissenschaftlern und Philosophen beschäftigt, eine Antwort bisher jedoch nicht gefunden. Dabei bleibt die Enträtselung des Bewusstseins für Wissenschaft und Gesellschaft von eminenter Bedeutung. Warum das so ist, erklärt ZU-Professor Dirk Baecker. Zugleich vermisst er in der Forschung, die sich vorzugsweise auf die Erste-Person-Perspektive und die Dritte-Person-Perspektive konzentriert, die Beachtung der entscheidenden Du-Perspektive: „Der springende Punkt ist ja bei allem menschlichen Verhalten, an dem sich Bewusstsein und Gehirn jeweils beteiligen, dass dort mehrere Bewusstseine und mehrere Gehirne untereinander in einem mal konfliktreichen, mal friedlichen Austausch stehen.“

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  • Gegen Zahlung einer Geldauflage von 100 Millionen Dollar wurde der Bestechungsprozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone eingestellt. Ein Prozess-Ausgang, der das Ergebnis einer Absprache war. In der Öffentlichkeit hagelte es Kritik: Von „Freikauf“ war die Rede, die Justiz fand sich am medialen Pranger. Jedoch: „Von einem Freikaufen kann nicht die Rede sein“, findet ZU-Professor Georg Jochum in einem Interview.

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  • Südkurier Online | 23.07.2014

    Jubel über Fecht-Gold in Kasan und am Bodensee

    Es ist ein historischer Moment für die deutschen Säbelfechter: Nach dem 45:41-Finalsieg gegen Olympiasieger Südkorea im russischen Kasan hat das Herrenteam zum ersten Mal in der Geschichte WM-Gold geholt. Neben Nicolas Limbach, Matyas Szabo und Benedikt Wagner hat auch ZU-Student Max Hartung einen maßgeblichen Anteil am Erfolg. Entsprechend groß ist die Freude nicht nur bei der Fechtabteilung des VfB Friedrichshafen, wo Hartung regelmäßig mittrainiert, sondern auch an der ZU: „Zu dem historischen Sieg gratuliert die ZU unserem Studierenden Max Hartung und seinem Team – ohne Visier – aus vollem Herzen. Wir werden ihn zum Semesterauftakt, wenn er noch seine letzten Prüfungen akademisch ausfechten wird, gebührend empfangen“, sagt denn auch ZU-Präsident Stephan A. Jansen.

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  • ZEIT ONLINE | 13.07.2014

    Sind wir ein Volk von Wegwerfern?

    Telefone, Drucker, Kameras und viele weitere Konsumartikel landen auf dem Müll, obwohl sie noch funktionieren. Die Verbraucher, behauptet ZU-Professorin Lucia Reisch, achten immer weniger auf die Langlebigkeit von Produkten. Und sie erklärt im Interview, warum dies so ist und was sich ändern müsste.

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  • Umstritten ist sie, seit sie auf die politische Agenda gekommen ist: die Pkw-Maut für Ausländer. Nun liegen konkrete Pläne des Bundesverkehrsministeriums auf dem Tisch. Sie sollen 600 Millionen Euro im Jahr in die Steuerkasse spülen. ZU-Professor Alexander Eisenkopf hat nachgerechnet und erwartet hingegen weit weniger Einnahmen: gerade einmal einen Gewinn von 100 Millionen Euro.

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  • Finanz und Wirtschaft Online | 11.07.2014

    New Public Management ist out

    New Public Management bezeichnet die Modernisierung des öffentlichen Sektors durch Anwendung betriebswirtschaftlicher Managementkonzepte. Dazu gehört auch die variable Leistungsentlohnung: Finanzielle Anreize sollen die Motivation der Mitarbeiter und deren Einsatz für das Unternehmen verstärken. Soweit die Theorie. In der Praxis ist das Prinzip der variablen Leistungsentlohnung weitgehend gescheitert, sagt ZU-Professor Bruno S. Frey. Warum das so ist und mit welchen wirksamen Instrumenten die Effizienz im privaten wie öffentlichen Sektor gesteigert werden kann, erklärt der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler in einem Gastkommentar.

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  • Deutschlandfunk Information und Musik | 29.06.2014

    „Dieser Weg ist nur der zweitbeste“

    Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA wird in der öffentlichen Debatte zumeist kritisch gesehen. Dabei zählt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter zu den schärfsten Kritikern. Für ihn steht aber der Verbraucherschutz zu sehr im Mittelpunkt der Diskussion, andere wichtige Aspekte wie die Zukunft der multilateralen Handelsordnung fielen dagegen unter den Tisch. So habe die Vielzahl an bilateralen Handelsabkommen dazu geführt, dass die internationalen Wirtschaftsbeziehungen immer mehr von einem regulatorischen Flickenteppich geprägt werden – mit negativen Konsequenzen für weltweit operierende Unternehmen. Den Königsweg sieht Dieter in einer einheitlichen multilateralen Regulierung der Handelsbeziehungen. Denn so hätten es Unternehmen leichter, sich in die Weltwirtschaft zu integrieren.

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  • Tages-Anzeiger Online | 25.06.2014

    Macht Geld Shaqiri und Co. besser?

    Die Prämien, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ausgeschüttet werden, sind horrend. Ein Beispiel: Bei einem WM-Sieg der Schweizer erhalten die Spieler nicht nur einen Anteil an der Rekordsumme von insgesamt 35 Millionen Dollar, die der Weltverband FIFA auszahlt. Zusätzlich winken jedem Akteur noch 500 000 Franken vom Schweizerischen Fussballverband. Doch wie entscheidend sind solche Prämien für den Erfolg einer Mannschaft? Und welche Auswirkungen ergeben sich dadurch auf die Motivation eines Spielers? ZU-Professor Bruno S. Frey glaubt, dass Spieler auch ohne Prämien 100 Prozent Einsatz geben würden. Denn es gehe ihnen vordergründig um den Erfolg, um Ruhm und Ehre. Dennoch hält er Erfolgsprämien im Fußball für sinnvoll, fair und motivationsfördernd.

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  • Bayern 2 Nachtstudio | 24.06.2014

    Systemtheorie für den Haushaltsputz

    ZU-Professor Dirk Baecker befasst sich in seinen Forschungen mit der nächsten Gesellschaft, die vor der Herausforderung steht, die Folgen der Digitalisierung zu bewältigen. Die damit einhergehenden Veränderungen in Politik und Wirtschaft, Recht und Wissenschaft sowie Kunst und Religion erfordern gleichsam weitgehende Umstellungen in der soziologischen Theorie der Gesellschaft. Ein Grundgerüst bildet dabei die Systemtheorie von Niklas Luhmann. In einem Interview erläutert Baecker die Eckpunkte dieser Theorie an einem ungewöhnlichen Beispiel: dem Haushaltsputz.

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  • Tages-Anzeiger Online | 17.06.2014

    Der schöne Spielzug

    Es gibt fast nichts, was Menschen auf der ganzen Welt so sehr fasziniert wie der Sport. Das zeigt sich auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien: Weltweit verfolgen Millionen von Zuschauern die Spiele ihrer Nationalmannschaft, ob daheim vor dem Fernsehbildschirm oder beim Public Viewing. Warum Sport eine solche Anziehungskraft ausübt und was die aus der griechischen Antike stammenden Begriffe Kampf und Tugend und Immanuel Kants Beschreibung des ästhetischen Urteils damit zu tun haben, erklärt ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht in einem Gastbeitrag. Für ihn steht jedenfalls fest, „dass viele Matches – mindestens langfristig gesehen – vor allem wegen ihrer schönen Spielzüge im Gedächtnis bleiben.“

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  • ZEIT ONLINE | 12.06.2014

    Auf die harte Tour

    Daimler, Siemens und Deutsche Bank haben eines gemein: Nach Korruptionsaffären und Verstößen gegen US-Recht verurteilten amerikanische Gerichte die Unternehmen zu hohen Geldstrafen. So musste Daimler rund 130 Millionen Euro zahlen, Siemens 600 Millionen und die Deutsche Bank gar 1,4 Milliarden. Schon werden erste Stimmen laut, die USA spiele nicht nur Weltpolizei, sondern auch Weltgericht und die Kapitulation des europäischen Rechtsstaats sei nicht mehr weit. Umgekehrt dient das amerikanische Recht beispielsweise der deutschen Justiz in Bezug auf Compliance und Korruptionsstrafrecht als Vorbild. „Ohne das massive Vorgehen der Amerikaner wären wir sicherlich nicht so weit bei der Korruptionsbekämpfung“, meint denn auch ZU-Professor Josef Wieland.

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  • Was bedeutet eigentlich Konzentration in unserer modernen, schnelllebigen Zeit? In einem Interview versucht ZU-Präsident und -Professor Stephan A. Jansen eine Antwort auf diese Frage zu geben. Dabei spricht er auch über die ursprüngliche Idee der „universitas“, die Folgen der Bologna-Reform und die Vorzüge verhaltensauffälliger Wissenschaftler und Studierender.

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  • Die Einflussmöglichkeiten der Studierendenvertreter gestalten sich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Während es an bayerischen Universitäten wenig Spielraum gibt, sich konstruktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen, geht die ZU einen anderen Weg, hat gar ein mit vielen Rechten ausgestattetes Amt ins Leben gerufen: die studentische Vizepräsidentin als Schnittstelle zwischen Präsidium und studentischen Vertretern. „Bewirken kann ich in diesem Amt sehr viel, da ich unmittelbar in Entscheidungsprozesse eingebunden bin und aus dem Präsidium heraus eigene Projekte anstoßen und umsetzen kann“, erläutert die amtierende studentische Vizepräsidentin Michelle Mallwitz. Und sie ist überzeugt, dass auch andere Hochschulleitungen von der Expertise der Studierenden nur profitieren können.

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  • Der Standard Online | 22.05.2014

    „Natürlich funktioniert Werbung, permanent“

    Werbung ist in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig und wichtiger Bestandteil jeder Unternehmensstrategie: So geben Unternehmen weltweit etwa 500 Milliarden US-Dollar dafür aus. Dabei sind zuverlässige Informationen über das Kundenverhalten notwendig, um richtige Entscheidungen treffen zu können. Die Forschungsrichtung Consumer Neuroscience liefert diese Informationen: Denn bildgebende Verfahren ermöglichen einen Einblick in das zentrale Kaufentscheidungsorgan des Verbrauchers und bieten so neue Erkenntnisse, sagt ZU-Professor Peter Kenning in einem Interview. Und er erklärt, warum selbst bei Themen wie Innovation, Digitalisierung und sogar Kaufsucht neurowissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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  • Das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Bankensystem ist seit der Finanzkrise stark gesunken. Besonders die Investmentsparten sind mächtig in Verruf geraten, weil sie lukrative Gewinne mit nicht immer unumstrittenen Geschäften einfahren. Mit einem „Kulturwandel“ versucht die Deutsche Bank nun ihr schlechtes Image abzulegen, und das mit einem neuen Verhaltenskodex für ihre Mitarbeiter. Dabei geht es um Stichworte wie Kundenfokus, Qualität und Integrität. Doch viele Kritiker nehmen der Führung den Kurswechsel nicht ab. So auch ZU-Professorin Margit Osterloh, die die gängigen Bonussysteme scharf kritisiert. Diese seien nicht nur anfällig für Manipulationen, sondern würden die Mitarbeiter auch dazu ermutigen, nur ihre eigenen Interessen zu verfolgen.

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  • ZEIT ONLINE | 17.05.2014

    Und was studierst du? KuMuMe!

    Seit der Bologna-Reform haben interdisziplinäre Studiengänge an deutschen Universitäten Hochkonjunktur. An der ZU ist der interdisziplinäre Ansatz ausdrücklich gewollt, gilt sogar als Grundsatz ihrer Mission. Ziel ist es, dass die Studierenden nach ihrem Abschluss breiter aufgestellt sind und so in unterschiedlichen Berufsfeldern arbeiten können. „Es ist unsere Überzeugung, dass die Kernprobleme, auf die unsere Studenten nach ihrem Abschluss in ihrem beruflichen Alltag treffen werden, nur mithilfe von interdisziplinären Ansätzen gelöst werden können“, sagt ZU-Professor Eckhard Schröter.

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  • Auch wenn 80 Prozent der Verbraucherentscheidungen unbewusst und damit intuitiv getroffen werden, spielen neurobiologische Faktoren im Marketing eine immer wichtigere Rolle: Consumer Neuroscience nennt sich die Forschungsrichtung, mit der sich unter anderem ZU-Professor Peter Kenning intensiv beschäftigt. Dabei werden mittels bildgebender Verfahren die Reaktionen im Gehirn von Probanden analysiert, während diese eine Werbung oder Anzeige betrachten. So kann beispielsweise eine Stimulierung des Belohnungszentrums dazu führen, dass wir eine Marke einer anderen vorziehen.

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  • Kommune21 Online | 12.05.2014

    Ausbau der Aktivitäten

    Das Jahr 2014 lässt einen Ausbau der deutschen Open Government-Aktitivitäten erwarten. Denn bisher hat sich nicht viel getan. Obwohl es vielfältige Ansätze zur Öffnung von Staat und Verwaltung gibt, hat sich Deutschlands Open Government-Strategie lediglich mit der Entwicklung von Open Data befasst. Doch die Bundesregierung bewegt sich. So hat Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung vom 29. Januar 2014 den hohen Stellenwert der Digitalisierung hervorgehoben, deren Chancen es zu erkennen und zu nutzen gelte. „Open Government muss dabei ein wesentlicher Eckpfeiler für Bund, Länder und Kommunen sein, denn verfassungsrechtlich und politisch ist offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln geboten“, mahnt ZU-Professor Jörn von Lucke in einem Gastbeitrag.

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  • Capital Online | 08.05.2014

    Schatten der Asienkrise

    Das Krisenmanagement des Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte unterschiedlicher nicht sein: Während in der Asienkrise 1997/98 eine harte Auflagenpolitik betrieben wurde, zeigt sich der IWF gegenüber europäischen Krisenökonomien wie Griechenland nachsichtig. Warum der IWF mit zweierlei Maß misst, erklärt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Gastkommentar. Und er zeigt auf, dass dadurch auch die Glaubwürdigkeit der USA und der großen europäischen Staaten – welche die Politik des IWF prägen – in asiatischen Ländern zunehmend schwindet.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 30.04.2014

    Unwichtige E-Mails kosten das Doppelte

    Immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich von der täglichen E-Mail-Flut überlastet. Von „digitalem Stress“ ist die Rede, und damit sehen sich inzwischen viele Unternehmen konfrontiert. ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey analysiert in seinem Gastbeitrag das Problem und schlägt ein System vor, das Anreize setzt, weniger E-Mails zu verschicken.

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  • Auf Einladung des studentischen Club of International Politics hielt der frühere Bundesumweltminister, langjährige Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige Spitzenkandidat seiner Partei, Jürgen Trittin, einen Vortrag an der ZU. Sein Thema: „ Deutschlands Rolle in Europa – Visionen und Wirklichkeit der deutschen Europapolitik“. Bei der anschließenden Diskussion sprach er sich für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts aus und plädierte dafür, dass nur ein geeintes und damit starkes Europa die Herausforderungen der Globalisierung bewältigen kann.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 22.04.2014

    Plötzlich macht es Klick

    Freundschaften im Internet zu schließen geht ganz einfach: Auf Facebook etwa reicht ein Klick, um eine Freundschaftsanfrage zu bestätigen. ZU-Promovendin Isabella Kopton analysiert in ihrer Forschung das menschliche Verhalten in sozialen Netzwerken. Dabei geht sie folgenden Fragen nach: Welche Aspekte beeinflussen die Entscheidung, ob man sich für oder gegen einen digitalen Freund entscheidet? Wie kann Vertrauen in sozialen Netzwerken aufgebaut werden? Und welche Vor- und Nachteile bringt das Teilen von privaten Daten und Gütern im Internet mit sich?

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  • DIE WELT Online | 09.04.2014

    Die neuen Windbürger

    Das deutsche Landschaftsbild wird sich nach der Industrialisierung im 19. und dem Autobahnbau im 20. Jahrhundert mit der Energiewende ein weiteres Mal drastisch verändern. Gerade bei der Planung von Windparks arbeiten Verwaltungen zwar äußerst sorgfältig, erstellen zuweilen komplizierte Kriterienkataloge, welche die Wahl von „Vorrangflächen“ erleichtern sollen. Doch dabei wird eine Frage außer Acht gelassen: Wie passen die Windparks ins Landschaftsbild? Denn es ist für viele Bewohner nicht nur identitätsstiftend, sondern auch ein Raum, in dem „Erinnerungen, Sehnsüchte, symbolische Territorien, Abgründe und Ängste Gestalt annehmen“, sagt ZU-Professorin Karen van den Berg.

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  • In Teilen Afrikas sind die Zeiten vorbei, da Krisen, Kriege und Korruption den Kontinent beherrschten. Vor allem rohstoffreiche Staaten verzeichnen seit Jahren ein hohes Wirtschaftswachstum. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf die Gesundheitsmärkte, die einen regelrechten Boom erleben. Doch es fehlen (Sozial-)Unternehmen und Investoren, die ihr sektorales Silodenken überwinden und damit bleibende kooperative Lösungen schaffen, welche auch die ärmsten Teile der Bevölkerung nicht vergessen, meint ZU-Wissenschaftlerin Aline Wachner in einem Gastbeitrag.

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  • Deutsche Welle Online | 08.04.2014

    Vorratsdatenspeicherung bleibt Zankapfel

    Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Die Vorratsdatenspeicherung verletzt die Grundrechte der EU-Bürger. Das Urteil löst indes nicht nur Diskussionen in der Öffentlichkeit aus, sondern auch innerhalb der Regierungskoalition. So gehen die Standpunkte zu den Inhalten der gesetzlichen Neuerung weit auseinander. ZU-Professor Georg Jochum fordert von den Politikern, dass sie dabei wesentliche Fragen klären müssen: „Nämlich wer zu welchem Anlass wie kontrolliert Zugriff auf diese Daten habe.“

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  • Finanz und Wirtschaft Online | 08.04.2014

    Kommerzialisierung – grenzenlos?

    Die Kommerzialisierung ist bereits in gesellschaftliche Bereiche vorgedrungen, die bisher dem Markt entzogen waren. So ist nicht nur eine Staatsbürgerschaft in Portugal oder in den USA käuflich zu erwerben, sondern es werden auch Wetten darüber abgeschlossen, wie lange eine prominente Person noch leben wird. Welche ökonomischen Entwicklungen und moralischen Bedenken damit verbunden sind, erklärt ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey in einem Gastkommentar.

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  • Der Standard Online | 08.04.2014

    „Ich will nicht an die Nordsee!“

    ZU-Juniorprofessor Marian Adolf über die Anfänge seiner Wissenschaftskarriere in Österreich, seine Vorstellungen von einem funktionierenden Wissenschaftssystem und seine Beweggründe, die ihn an die Friedrichshafener Universität geführt haben.

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  • Wiener Zeitung Online | 31.03.2014

    Die transatlantische Sackgasse

    Mit dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sollen die wirtschaftlichen Beziehungen der mächtigen Wirtschaftspartner neu geordnet werden. Warum das transatlantische Abkommen negative Auswirkungen auf die Lebensmittelqualität in Europa und die Gerichtsbarkeit der nationalen Staaten hat, also geradezu schädlich ist, erklärt ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Gastkommentar. Im Gegensatz dazu plädiert er für eine Weiterentwicklung der Welthandelsorganisation WTO.

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  • Südwest Presse Online | 29.03.2014

    Anleitung zum Glücklichsein

    ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey hat in weltweiten Umfragen wissenschaftlich ermittelt, was für Menschen eigentlich Glück bedeutet. Dabei hat er mehrere Kriterien herausgearbeitet, welche die subjektiv gemessene Lebenszufriedenheit beeinflussen. Und er ist zu teils erstaunlichen Ergebnissen gekommen.

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  • Badische Zeitung Online | 24.03.2014

    Kritik an der Macht der Kritiker

    ZU-Professor Marcel Tyrell ist nicht nur Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch gelernter Winzer, studierter Weinbauingenieur und Mitinhaber eines Familienweinguts. Beim Badischen Weinbautag 2014 hat er nun einen Vortrag zum Thema „Der Einfluss von Weinkritikern auf die Preisbildung im Weinmarkt“ gehalten. Darin kritisiert er die zumeist fehlende Objektivität der Weinkritiker, die oftmals diverse Geschäftsbeziehungen zu Weingütern haben. Daher fordert er mehr Transparenz von den Kritikern und weniger blindes Vertrauen in Wein-Ratings von den Winzern.

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  • Südkurier Online | 21.03.2014

    „Ansehen der Politiker hat abgenommen“

    Die Arbeitsbelastung und der zeitliche Aufwand sind für Gemeinderatsmitglieder in den letzten Jahren enorm gestiegen. So gestaltet sich auch die Suche nach potentiellen Kandidaten als äußerst schwierig, die Fraktionen haben Probleme, ihre Listen für die Gemeinderatswahlen zu komplettieren. In einem Interview spricht ZU-Professor Joachim Behnke über weitere Gründe, warum Menschen die Kandidatur für einen Gemeinderatsposten scheuen, über den Wandel des Ansehens der Politiker und über die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in der Kommunalpolitik.

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  • Neue Zürcher Zeitung Online | 20.03.2014

    Wie vertragen sich direkte Demokratie und Wirtschaft?

    Die Annahme der Initiative gegen Masseneinwanderung hat dazu geführt, dass viele Schweizer und vor allem Schweizer Wirtschaftsverbände der direkten Demokratie einen negativen Einfluss auf die Wirtschaft nachsagen. Dass dem nicht so ist, betont ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey in einem Gastbeitrag. Anhand von Studien zeigt er vielmehr, dass Länder mit relativ stark ausgeprägten politischen Mitwirkungsrechten der Bürger beträchtliche wirtschaftliche Vorteile gegenüber repräsentativen Demokratien haben. Und er hat in eigenen Umfragen festgestellt, dass sich ein Mehr an politischem Mitspracherecht positiv auf das subjektive Glücksempfinden der Menschen auswirkt.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 20.03.2014

    Unter dem Strich: Morast

    Die politische und kulturelle Krise in der Ukraine im Allgemeinen und auf der Krim im Speziellen erweist sich als äußerst komplex. Genauso komplex scheint laut ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht der Anti-Amerikanismus zu sein, den er neben einem existierenden Vorbehalt gegen die EU als Motiv für die in der deutschen Öffentlichkeit herrschende Sympathie für die Position Russlands und den politischen Stil Wladimir Putins sieht. In einem Gastbeitrag nennt er die möglichen Gründe für die anti-amerikanische Haltung und erläutert in diesem Zusammenhang, warum das Vertrauen in Begriffe wie „Volkssouveränität“ und „Völkerrecht“ gesunken ist.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 12.03.2014

    Das Denken muss nun auch den Daten folgen

    Die Digitalisierung und mir ihr die technischen Innovationen verändern „das Denken und über das Denken die Grundlagen der menschlichen Existenz“, behauptet ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht in einem Gastbeitrag. Damit entziehen sie sich auch der wissenschaftlichen Analyse. Doch wie reagieren die Geisteswissenschaften auf diese Herausforderung? „In geradezu peinlich harmloser Weise“, stellt Gumbrecht fest. Um einer Unabhängigkeit und Eigengesetzlichkeit dieser neuen Welt entgegenzuwirken, müssten die Geisteswissenschaften neue Instrumente der Analyse und neue Begriffe des Denkens erfinden.

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  • Neue Zürcher Zeitung Online | 11.03.2014

    Die scheinheilige EU

    Das Bild der westlichen Berichterstattung vom Konflikt zwischen Kiew und Moskau ist ein einseitiges: Der Beginn der Krise in der Ukraine wird einem internen Zerfallsprozess zugeschrieben, der russische Präsident Wladimir Putin als Bösewicht mit Größenwahn dargestellt. Doch welchen Beitrag leistete die Europäische Union zur Eskalation der Situation? Einen ganz entscheidenden, meint ZU-Gastprofessor Heribert Dieter in einem Gastbeitrag. Denn mit dem Angebot eines Assoziierungsabkommens an die Ukraine habe die EU das osteuropäische Land gezwungen, zwischen West und Ost zu wählen.

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  • Die Digitalisierung unserer Lebenswelt vollzieht sich mit rasanter Geschwindigkeit und verändert das gesellschaftliche Miteinander radikal. Auch wenn das Internet viel Positives hervorgebracht hat, so bleiben doch die Ängste der Menschen vor grundlegenden Veränderungen bestehen. Veränderungen hat es schon immer gegeben und an der Bewältigung solcher Herausforderungen ist die Gesellschaft gewachsen, meint ZU-Professor Dirk Baecker in einem Interview. Eine Gefahr bleibt jedoch: die Gefahr, in der Online-Welt zu versinken. Daher sei es heutzutage wichtig, das eigene Leben zu reflektieren und die Offline-Welt wieder zu entdecken, sagt Baecker.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 24.02.2014

    Verrat in Berlin

    Der Fall des Ex-Abgeordneten Sebastian Edathy (SPD) ist komplexer als gedacht. Denn offenbar wusste die SPD-Spitze seit Oktober von einem möglichen Ermittlungsverfahren gegen Edathy wegen Besitzes kinderpornografischer Inhalte. Die Informationen kamen vom damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), der nun seinen Rücktritt als Agrarminister der Großen Koalition verkündete. Vom Umgang der Politik mit geheimen Daten ist vor allem die Wirtschaft empört, da sie seit Jahren immer strengere Vorschriften auferlegt bekommt. Für ZU-Professor Josef Wieland steht fest, dass die Regeln von Politik wie Wirtschaft eingehalten werden müssen. Denn davon lebt die Gemeinschaft.

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  • SWR2 Journal am Morgen | 19.02.2014

    Die Untiefen des Freihandelabkommens

    Europäische Union und USA verhandeln über ein Freihandelsabkommen. ZU-Gastprofessor Heribert Dieter spricht in einem Interview über fragwürdige Job-Wunder-Zahlen, die PR-Kampagne der EU und den Lobbyismus.

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  • ZEIT ONLINE | 13.02.2014

    Ende der Kameradschaft

    Erst Skandale, dann Rücktritte und zerstrittene Funktionsträger: Der ADAC ist in Verruf geraten. Er muss sich nun wandeln – und das wird schmerzhaft. "Das Wichtigste ist der Wille zur grundsätzlichen Änderung der Führungskultur in der gesamten Organisation", befindet ZU-Professor Josef Wieland.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 13.02.2014

    Nachfolgeprobleme bei Familienunternehmen haben ihre Ursachen

    Viele Familienbetriebe haben mit Nachfolgeproblemen zu kämpfen: Allein in den nächsten Jahren müssen sich rund 110 000 Unternehmen bundesweit mit dem Thema der Übernahme und Weiterführung beschäftigen. Und selbst wenn ein Nachfolger gefunden ist, tritt häufig das Problem auf, dass sich der Übergebende von seiner Rolle als Geschäftsführer schwer lösen kann. Das führt nicht nur zu Konflikten mit dem Nachfolger, sondern kann auch dessen Autorität in Frage stellen, mahnt ZU-Professor Reinhard Prügl. Daher sollten Unternehmer frühzeitig den Übergang in die Wege leiten.

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  • Human Resources Manager Online | 06.02.2014

    Was ist „gute Führung“?

    Gute Führung ist die Grundlage für Mitarbeitermotivation und damit ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Zu den Aufgaben einer qualifizierten Führungskraft gehört es, die Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst zu führen, anzuerkennen und ihnen die Orientierung zu geben, die sie für die Bewältigung ihrer Arbeit benötigen, sagt ZU-Professor Dirk Baecker.

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  • Schwäbische Zeitung Online | 03.02.2014

    „Ich glaube nicht an den Untergang von Facebook“

    Facebook hat 1,23 Milliarden Nutzer und machte im vergangenen Jahr 7,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Nun feiert das soziale Netzwerk sein zehnjähriges Bestehen. ZU-Juniorprofessor Marian Adolf spricht in einem Interview über die Erfolgsgründe des sozialen Netzwerkes, die Grenzen der Privatsphäre, den richtigen Umgang mit den eigenen Daten, die Aufgaben und Ziele der Medienerziehung und die Zukunft von Facebook.

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  • absatzwirtschaft Online | 31.01.2014

    Von branchenfremden Lösungen profitieren

    Immer mehr Unternehmen versuchen, potenzialträchtige Erkenntnisse und Technologien aus fremden Bereichen auf das eigene Geschäftsmodell zu übertragen. ZU-Professorin Ellen Enkel geht diesem als Cross-Industry-Innovation bekannten Ansatz in ihren Forschungen nach. Und sie hat herausgestellt, dass für Betriebe das Praktizieren von Cross-Industry-Innovation im Gegensatz zu Produkterweiterungen und -anpassungen deutlich profitabler ist.

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  • eGovernment Computing Online | 29.01.2014

    Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit Open Data und GovData

    Open Data, also der offene Zugang zu Datenbeständen der öffentlichen Verwaltung, ist in anderen europäischen Ländern bereits weiter verbreitet als in Deutschland. Dabei bilden offen zugängliche Verwaltungsdaten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Wissensgesellschaft. Denn sie fördern das Potenzial von Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen. In einem Gastbeitrag fordert ZU-Professor Jörn von Lucke daher, dass der entsprechende im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ansatz vorangetrieben und das Konzept einer nationalen Open-Data-Infrastruktur ausgebaut wird.

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  • DIE WELT Online | 26.01.2014

    Sozialministerin sieht Chancen schwinden

    Bei Landtagswahlen haben Wähler in Baden-Württemberg nur eine Stimme. Das ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Nun gibt es Überlegungen, das Wahlrecht zu reformieren, nicht zuletzt weil Kritiker meinen, es benachteilige Frauen. ZU-Professor Joachim Behnke hingegen hält das bisherige Wahlrecht für sehr demokratisch.

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  • Er beschäftigt sich seit Jahren mit der ökonomischen Glücksforschung: ZU-Gastprofessor Bruno S. Frey. Doch was ist überhaupt Glück? Welche politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen machen uns besonders glücklich? Wieso empfinden Menschen Glück auf so unterschiedliche Weise? Und warum sind Erwerbstätige glücklicher als Arbeitslose? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler in einem Interview.

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  • Stuttgarter Zeitung Online | 24.01.2014

    Die Kirche überlebt – als Sekte

    Der Wandel der Gesellschaft, der in den letzten Jahrzehnten durch die Digitalisierung deutlich an Dynamik gewonnen hat, beschäftigt die Wissenschaft ebenso wie die Kirche. ZU-Professor Dirk Baecker hat in seinem Vortrag „Kirche in der nächsten Gesellschaft“ an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg einen Einblick in die Grundzüge dieses Wandels gegeben. Und er hat gezeigt, was die Veränderungen für die Kirche bedeuten – und wie sich umgekehrt die Kirche in der globalisierten und vernetzten Welt verorten muss.

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  • Südkurier Online | 21.01.2014

    „Der Finanzsektor ist reformbedürftig“

    Chinas Wirtschaft ist 2013 um 7,7 Prozent gewachsen, die Zeiten irrsinniger Wachstumszahlen sind vorerst vorbei. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge, meint ZU-Professor Marcel Tyrell in einem Interview. Denn zum einen gleicht das anziehende Wirtschaftswachstum der USA das Schwächeln der zweitgrößten Volkswirtschaft China aller Voraussicht nach aus. Zum anderen ist der Prozess eines sich verlangsamenden ökonomischen Wachstums kein ungewöhnlicher Vorgang.

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  • SPIEGEL ONLINE | 21.01.2014

    Grabenkampf um Klimawandel-Kriege

    Wissenschaftler streiten seit Jahren darüber, ob der Klimawandel die Gefahr von Kriegen steigert oder nicht. Mit ihrer 2013 erschienenen Studie wollten die amerikanischen Forscher Hsiang und Meng für ein Ende der Diskussionen in ihrem Sinne sorgen. Doch mit der These, dass die Erderwärmung sogar Konflikte zwischen einzelnen Menschen befeuert, erreichten sie das Gegenteil. ZU-Professor Nico Stehr kann die gesamte Debatte nicht nachvollziehen und hält die Ergebnisse der bisher veröffentlichten Studien schlichtweg für sinnlos. Denn sie werden der Komplexität des untersuchten Gegenstands nicht gerecht.

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  • Die Bewertung von Produkten und Dienstleistungen hat Hochkonjunktur. Doch selbst gut informierte Verbraucher verlieren bei der Vielzahl von Öko-, Bio-, Qualitäts- und Fair-Trade-Siegeln allmählich die Übersicht. Ein Grund für den Bewertungswahn? Menschen haben permanent das Gefühl, dass sie von irgendetwas unangenehm überrascht werden könnten. Und sie sind froh darüber, dass es unabhängige professionelle Beobachter gibt, die dort hinschauen, wo sie es nicht können, meint ZU-Professor Dirk Baecker in einem Interview. Und er fordert: Öfter mal sich selbst eine Meinung bilden und scheinbare Selbstverständlichkeiten hinterfragen.

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  • Frankfurter Allgemeine Zeitung Online | 03.01.2014

    Als reife Männer neu geboren

    Der französische Dichter Guillaume Apollinaire reiste im Sommer 1914 von der Normandie nach Paris, wo gerade die Mobilmachung für den Ersten Weltkrieg vorbereitet wurde. Vier Jahre später veröffentlichte Apollinaire ein Gedicht, in dem er über die Erfahrungen und Erlebnisse jener Fahrt berichtet. Einen Einblick in den Text dieser epochalen Zeitenwende und das Leben des Dichters gibt ZU-Gastprofessor Hans Ulrich Gumbrecht in einem Gastbeitrag.

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  • Der neue HauptCampus der ZU im Fallenbrunnen nimmt Form an – die Rohbauarbeiten sollen bis zum 13. Mai 2014 abgeschlossen sein, dann wird das Richtfest gefeiert. Im Herbstsemester 2015 dann soll das Universitätsgebäude mit Leben gefüllt werden. Ein Artikel über den derzeitigen Stand des Bauprojekts, die zukünftige Nutzung der Räume und die Herausforderungen, die sich aus der Kombination von Alt- und Neubau ergeben. Übrigens: Der von der ZU eigens eingerichtete BauBlog unter www.hauptcampus.de informiert über die Entwicklung des Baugeschehens und bietet Hintergrundberichte, Interviews und Live-Bilder von der Baustelle.

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