
Foto: Andy Lamb (CC BY 2.0)
Konkurrenz und Kooperation in transnationalen Netzwerken treiben globales Regieren zentral voran. Globale Netzwerke initiieren Innovationsprozesse in Wirtschaft, Politik und Recht, die zunehmend die Schaffung, Umsetzung und Fortentwicklung internationaler Regeln, Normen und Standards beeinflussen.
Mit dem wachsenden Einfluss globaler Netzwerke stellt sich zugleich die Frage nach ihrer Regulierung, Legitimität und Rückkopplung an demokratische Verfahren.
Das Forschungscluster „Governance globaler Kooperationsnetzwerke“ erforscht die Funktionsweisen, den Einfluss und die normative Ausgestaltung solcher Netzwerke anhand von fünf Leitfragen:
Das Forschungscluster verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Wirtschaftswissenschaften, (Organisations-) Soziologie und Politikwissenschaft miteinander verbindet.
Derzeit sind am Forschungscluster vier Lehrstühle der Zeppelin Universität beteiligt: Der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen, der Lehrstuhl für Institutional Economics & Transcultural Leadership, der Lehrstuhl für Internationale Sicherheitspolitik und der Lehrstuhl für Public Administration & Public Policy. Das Forschungscluster hat sich zum Ziel gesetzt, die Expertise zu den Fragestellungen und Arbeitsbereichen in der Region zu bündeln.

19.-20. September 2024 I Relational Governance Workshop
In dem interdisziplinären Workshop waren Beiträge aus den Bereichen Politikwissenschaft, Ökonomie, öffentliche Verwaltung, Recht sowie Kultur- und Sozialwissenschaften eingeladen. Junior- und Senior-Teilnehmende mit unterschiedlichen methodischen und theoretischen Hintergründen nahmen teil. Der Workshop wurde gemeinsam von Maria Debre, Steffen Eckhard, Simon Koschut und Josef Wieland organisiert. In vier Panels diskutierten die Teilnehmenden das Auftreten neuer Akteure in der globalen Gesellschaft, mögliche neue Formen der Global Governance, theoretische Konzepte der Relationalität in den Internationalen Beziehungen und verschiedene methodologische Ansätze zur Relationalität.
11. April 2024 I InnoLok-Workshop Innovationen
im Krisenmanagement: Chancen und Herausforderungen für Verwaltung und
Gesellschaft nach der Corona Pandemie
Der Workshop befasst sich mit dem Krisenmanagement während und nach der Covid-19 Pandemie. Gemeinsam mit Expertinnen aus der Wissenschaft und Praxis werden Chancen und Herausforderungen für die Gesellschaft und die Verwaltungen beleuchtet und Lehren für künftige Krisen diskutiert.
Der Workshop wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „InnoLoK“ ausgerichtet. Das InnoLoK-Projekt ist ein Verbundprojekt zwischen der Zeppelin Universität Friedrichshafen, dem Fraunhofer ISI in Karlsruhe und der Hochschule Kehl.