White Box - Project Space

Foto: A. Meichsner
Foto: A. Meichsner

Die White Box ist ein Ausstellungs- und Projektraum für die Künste an der Zeppelin Universität. Er dient als Display und experimentelles Labor, in dem neue künstlerische Formate erprobt werden. Die Veranstaltungsformate der White Box zielen darauf ab, überraschende, streitbare und inspirierende Beziehungen zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zu stiften. Dabei greifen sie Forschungsthemen auf, knüpfen an Lehrveranstaltungen an und behandeln aktuelle gesellschaftliche Fragen, die in der Hochschule einen Resonanzraum haben.


Verantwortlich für das Programm sind:
Prof. Dr. Karen van den Berg, Wissenschaftliche Leitung des artsprogram
Rahel Gloria Spöhrer, Kuratorische Leitung des artsprogram

Dank
Der Ausstellungsraum White Box wird durch die Fränkel-Stiftung in Form einer Raumpatenschaft und eine regelmäßige Unterstützung des Ausstellungsprogramms gefördert.

Telefon: +49 7541 6009 2203 
Email: christina.peterfaj@zu.de


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Nächste Ausstellung in der White Box 

Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Die Zeit danach – Friedrichshafen 1946


In der White Box wird zum Friedrichshafener Kunstfreitag am 27. März die Ausstellung „Die Zeit danach – Friedrichshafen 1946“ eröffnet. Hier soll ein wachsendes partizipatives Archiv entstehen, in dem zu unterschiedlichen Themenbereichen Dokumente, Bilder, Gegenstände und Aussagen von Zeitzeugen gezeigt werden. Die Ausstellung speist sich aus privaten und öffentlichen Archiven und neuen Medienausnahmen. Themenbereiche sind dabei Leben in Trümmern, Architekturen und Infrastrukturen des Übergangs, Erinnern und Scham. Gezeigt werden sollen Fotografien, Architekturentwürfe und Bebauungspläne der Stadt, Dokumente und Erzählungen, die deutlich machen, wie in dieser unmittelbaren Nachkriegszeit Zukunft gedacht wurde und wie sich das Verhältnis zur totalitären NS-Herrschaft entwickelte. Für die Entwicklung des Ausstellungsdisplays konnte die aus Weißrussland stammende Künstlerin Marina Naprushkina gewonnen werden, die seit vielen Jahren durch ihre künstlerische Praxis Menschen zusammenführt, und dazu ermutigt, ihre eigenen sozialen und kulturellen Räume und Infrastrukturen zu schaffen – zuletzt ein vom Land Berlin aufgegebenes Strandbad, das nun als Kulturort wiedereröffnet werden konnte. Ihr Ausstellungsdisplay wird Naprushkina gemeinsam mit Studierenden aus Seilen, Regalbrettern und Bannern erstellen.


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Bisherige Austellungen


Somatic Identities -  Körperlichkeit in realen und digitalen Welten mit Isabell Bullerschen, Martina Menegon und Jess Tucker


Inwiefern verändern immersive Technologien wie Virtual Reality unsere Wahrnehmung, unser Selbstverständnis und unser Körperbewusstsein? Sind Online-Profile in den sozialen Netzwerken bzw. Avatare aus Computerspielen eine neue Möglichkeit, sich von der eigenen physischen Existenz loszusagen und die Identität frei auszuleben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Extended-Reality-Ausstellung „Somatic Identities“, in der sowohl physische Exponate, als auch interaktive und immersive Kunstwerke in Virtual und Augmented Reality (VR/AR) gezeigt werden. Es werden Werke verschiedener Künstlerinnen gezeigt, die die Grenzen virtueller Kunst neu ausloten und neue Perspektiven auf digitale Körperlichkeit entwickeln. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Virtualisierung von zwischenmenschlicher Interaktion soll es in der Ausstellung vor allem um körperliche Erfahrung im digitalen Zeitalter gehen.


4 | 12 | 2025 -  7 | 12 | 2025


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Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Echt Jetzt?


Unmittelbarkeit und „Echtheit“ sind die Stilphänomene der Gegenwart. Deshalb ist #nofilter das Jahresthema von artsprogram, das dieses neue Diktum kritisch hinterfragt. Dies geschieht in einer Ausstellung in der White Box mit Werken von Künstler*innen mit Pflegebedarf, die in Zusammenarbeit mit der Galerie Käsering und dem Goldbach Atelier aus Überlingen, SKID gGmbH, entstanden ist. Die Werke der neurodiversen Künstler*innen verarbeiten Alltagsroutinen und -ordnungen, vertraute Erfahrungen und Phantasmen in Bildwelten und eröffnen durch diese bildliche Vermittlung eine gemeinsame Realität.


28 | 03 | 2025 - 24  | 10  | 2025


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Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Blueprints for Studies

Katharina Pia Schütz


Wie könnte eine Universität oder eine Akademie aussehen, die sich nicht selbst verzehrt, sondern sich entschieden auf eine planetarische Zukunftstauglichkeit hin ausrichtet? Welche Rolle spielt die Kunst bei der Befragung und Neuausrichtung von Bildungsinstitutionen? Wie könnten Räume und Praktiken aussehen, die das Verhältnis zwischen Kunst, Lernen und Leben neu ausloten?

Diesen Fragen widmet sich das artsprogram unter dem Jahresthema „Academic Cannibalism“ im Jahr 2024 mit dem interdisziplinären Veranstaltungsprogramm und dem immersiven Environment „Blueprints for Studies“.


15 | 03 | 2024 - 10 | 12 | 2024


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Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Whiteface 

Candice Breitz


Woraus nährt sich Rassismus? Was bedeutet es in einer weißen Haut zu stecken? Welche Privilegien sind damit verbunden? Und welche Rolle haben Fernsehgrößen, Comedians, und Blogger bei der Mobilisierung von Ressentiments? In ihrer 2022 entstandenen Videoinstallation „Whiteface“, befasst sich Breitz mit rassistischen Klischees, Sprechweisen und Argumentationsmustern wie sie alltäglich in den Massenmedien zirkulieren und so vergiftete Resonanzräume und Identifikationsangebote ausbilden.


16 | 09 | 2023 - 01 | 12 | 2023


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Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Pranayama Typhoon 

Fiona Banner aka The Vanity Press


Wie sieht ein postheroischer Blick auf Kriegsgeräte aus? Welche Rolle spielt Kriegstechnologie für das Weltverhältnis sogenannter ziviler Gesellschaften? Mit ihrer Ausstellung „Pranayama Typhoon“, die im Rahmen des artsprogram Jahresthemas „Being Wrong“ in der White Box gezeigt wird, nähert sich die 1966 in Liverpool geborene Künstlerin Fiona Banner Fragen wie diesen.


17 | 03 | 2023 - 05 | 05 | 2023


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Interdependence is central to a radical restructuring of power, Parachute by Carmen Papalia

Weaving Dreams into Realities 

Jeanne van Heeswijk


Das interdisziplinäre Programm Weaving Dreams into Realities , welches vom 17.09. bis zum 10.12.2022 in der White Box stattfindet, konzentriert sich auf die gesellschaftliche Transformationkraft radikaler Imagination und fragt, unter welchen Bedingungen diese zu einem Katalysator für sozialen und politischen Wandel werden kann.


17 | 09 | - 10 | 12 | 2022


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© Markus Selg
© Markus Selg

Algorithmic Rituals – The Infinite Self 

Susanne Kennedy und Markus Selg


In der Installation Algorithmic Rituals – The Infinite Self von Susanne Kennedy und Markus Selg, führen drei Roboter ein Ritual auf. Als bewegliche Teile in einem maschinellen Tableaux Vivant begegnen sie den Besucher:innen und sich selbst.


10 | 03 | - 27 | 05 | 2022


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Apokalypse und Weltrettung Ausstellung

Fall Term 2020 - Fall Term 2021 | Apokalypse und Weltrettung


Ein Ausstellungsprojekt mit Agnes Denes (USA), Arava Institute (ISR), Orkhan Huseynov (AZE), Michael Pawlyn/Exploration Architecture (GB), Oliver Ressler (A), Kateřina Šedá (CZ), Levi van Veluw (NL) & Pinar Yoldas (T/USA)


26 | 11 | 2020 - 31 | 12 | 2021


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Plakatmotiv Bourdieu

Der verstehende Blick - Fotografien von Pierre Bourdieu 

Pierre Bourdieu


Das artsprogram der Zeppelin Universität hat gemeinsam mit Stiftung Pierre Bourdieu und Camera Austria ein interaktives Archiv mit Fotografien des französischen Soziologen Pierre Bourdieu eingerichtet und bietet ein Veranstaltungsprogramm zur visuellen Soziologie und Fragen der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit.


10 | 10 | 2019 - 10 | 05 | 2020 (Verlängerung auf Fall Term 2020)


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Ausstellung: Yoshiaki Kaihatsu

Yoshiaki Kaihatsu

Yoshiaki Kaihatsu


Zusammen mit Studierenden, Mitarbeitenden und externen Gästen verwandelte Kaihatsu den universitären Ausstellungsraum in eine über zehn Wochen hinweg bespielbare „Insel der Freiheit“. In einem Environment aus künstlichem Eisbärenfell, Poster-Inseln und einer Speakers' Corner fanden Kurzvorträge, Lesungen und Performances statt – frei von Vorgaben über den Inhalt.

08 | 03 - 10 | 05 | 2019


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Martina Mächler - 71% (play)

71% (play)

Martina Mächler


Martina Mächler beschäftigt sich in Form einer Audio - Installation mit einem entscheidenden Rückzugsraum, von dem gerade Kapitalismus-kritiker*innen sagen, er sei der einzige verbliebene Bereich, in dem das Subjekt unzugänglich, verletzlich und widerspenstig bleibt: mit dem Schlaf.


09 | 10 | 2018 - 15 | 02 | 2019


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Forensic Architecture

Archaeology of the Present – Memory, Media, Matter

Forensic Architecture

Das Londoner Kollektiv Forensic Architecture (FA) um den israelischen Architekten Eyal Weizman zeigt im universitären Ausstellungs- und Projektraum „White Box“ drei jüngere Arbeiten.

16 | 02 – 15 | 09 | 2018

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New Eelam

NEW EELAM

Christopher Kulendran Thomas & Annika Kuhlmann

Eine kühl-elegante, modulare Erlebnissuite wirbt für die Vision eines postnationalen und flexiblen Lebens jenseits von festem Wohnsitz und territorial gebundener Staatsbürgerschaft


07 | 09 - 01 | 12 | 2017


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Perjovschi

Dan Perjovschi

Dan Perjovschi

Wandzeichnungen auf den Tafelwänden des ZF Campus & in der White Box des artsprogram

03 | 03 – 30 | 05 | 2017


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Falsnaes

Christian Falsnaes

Christian Falsnaes

Masculine demeanor as a consequence of social power relations between artist and audience

10 | 09 – 30 | 11 | 2016


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Learning Community

Project "Learning Community“


with Gintersdorfer/Klaßen, Margit Czenki, raumlabor berlin and participants
Artistic direction: Caroline Brendel & Luzi Gross
Intendants: Prof. Dr. Karen van den Berg & Curator Ulrike Shepherd


12 | 02 – 30 | 05 | 2016


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Sholette

Gregory Sholette

Marcel Kalbere


with Marcel Kalberer and participants
Imaginary Archive | Zeppelin University Edition


12 | 09 – 26 | 11 | 2015


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Zeit, um zu entscheiden

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