
Sophie Hogrefe hat 2013 ihren Masterabschluss an der ZU gemacht und ist heute als Direktorin der Sommerfestspiele Murten Classics tätig.
Die Interdisziplinarität an der ZU hat definitiv dazu beigetrage, dass es mir heute leichter fällt, Perspektivenwechsel vorzunehmen und so ein Gesamtbild zu schaffen, welches zu abgestimmten und langfristigen Entscheidungen führt.
Ich denke, wichtig ist eine stete Offenheit, Bedachtheit und die Überzeugung, dass man mit Fragen, keine Schwäche zeigt, sondern Interesse äußert und dem Gegenüber die Möglichkeit gibt, zu überzeugen.
Ich denke sehr viele. Wichtig ist, dass man herausfindet welche persönlichen Interessen man hat und welcher Job diese abdeckt. Dann sind natürlich andere Faktoren wichtig wie: möchte ich in einem Team arbeiten, arbeite ich lieber alleine, möchte ich lieber entwickeln oder organisatorisch arbeiten etc.
Die Hands-on Mentalität und Unterstützung eigener Projekte. Ich kam von einer Kunsthochschule und war erst von der vielen Theorie an der ZU überfordert. Doch als ich merkte, dass wir die Theorien in den Seminaren direkt diskutierten und dadurch an unsere Sprachfertigkeit arbeiteten sowie bei Projekten wie der Gründung des Seekult Festivals Theorie in Praxis umwandeln konnten, war ich begeistert.
… vermisse ich manchmal den offenen und einander gut gesonnen Austausch, der Meinungsverschiedenheiten zulässt aber konsensgetrieben ist. Die gemeinsame Energie lösungsorientiert an die Dinge zu gehen und nicht erst jedes Steinchen dreimal umzudrehen.