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WÜRTH Chair of Cultural Production

Aktuelles

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    Nicht-Besucherforschung

    Zwar liegen viele Studien zu den Besuchern von Kultureinrichtungen vor, die Selten- oder Nichtbesucher sind jedoch weitgehend unerforscht. Sie aber bilden die ...

  • From Practice to Theory: Understanding Arts Organizations
    From Practice to Theory: Understanding Arts Organizations

    Das Forschungsprojekt erforscht die Handlungsrationalität von Kulturorganisationen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Was bestimmt die Arbeit in Galerien, ...

  • Das Konzert II
    Das Konzert II

    Ein Überblick über den aktuellen Stand der sich formierenden „Concert Studies“: Musik- und Kulturwissenschaftlerinnen, Kultursoziologen, Ökonominnen und ...

ältere Beiträge

Profil

Der WÜRTH Chair of Cultural Production wurde 2015 eingerichtet und wird durch die WÜRTH Stiftung und den Stifterverband der Deutschen Wissenschaft getragen. Martin Tröndle hat den Lehrstuhl inne.

Der Lehrstuhl beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit einem breiten Themenfeld, das sich rund um die Produktion und Rezeption von „Kunst und Kultur“ zentriert: Den Kulturbesuchern und dem ästhetischen Erleben – disziplinär verortet in der Kultursoziologie und der Kunstpsychologie; der Produktion von künstlerischen Angeboten – hier kommen organisationssoziologische, ästhetische und inszenatorische/dramaturgische Aspekte zum Tragen; sowie der Kulturfinanzierung und der Legitimation dieser – also Fragen der Kulturpolitik. Warum fördert der Staat, wie, und welche „Kultur“?

Aufgrund dieser Vielfalt bedient sich der Lehrstuhl des in den jeweiligen Bezugsdisziplinen relevanten Theorieangebotes. Dies ist weniger als Eklektizismus zu verstehen, als vielmehr als Anerkennung der Ausdifferenzierung der Wissenschaften sowie als Interesse an anderen Wissensbeständen und Forschungskulturen. Die Arbeit am Lehrstuhl ist grundsätzlich problem- und nicht disziplinorientiert. Damit geht zwangsläufig eine inter- und transdisziplinäre Ausrichtung einher, die sich in der Einbindung von externen Partnern in Lehre und Forschung zeigt.

Lehre

  • Kulturpolitik
  • Kulturorganisation
  • Project & Field Studies in Culture & Media
  • Audience Studies
  • Management von Kultur: Understanding Arts Organizations
Tröndle, Martin Prof Dr

Curriculum Vitae

Martin Tröndle ist Editor-In-Chief der „Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ und Sprecher des Forschungscluster „Transformation Kulturproduktion“.

 

Forschungsschwerpunkte

Diskurse, in die der Lehrstuhl forschungsbasierte Debattenbeiträge und Theorien liefert, sind:

Kunst- und Kultursoziologie

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Warum sind klassische Konzerte oft so langweilig?


Diese Fragen stellen sich Konzertveranstalter leider selten. Der Lehrstuhl untersucht das Konzert auf seine dramaturgischen, ästhetischen, performativen, sozialen und ökonomischen Parameter hin und fragt danach, wie die klassische Form zeitgemäß erneuert werden kann.


„Man muss das Konzert verändern, um es zu erhalten“ – so die Prämisse. Dazu etabliert der Lehrstuhl in Theorie und Praxis das Forschungsfeld „concert studies“ (analog zu den „museum studies“) und liefert damit einen Beitrag zur Kulturform Konzert.


Zum Forschungsprojekt

Weiterführende Publikationen

2018

Tröndle, Martin (Hrsg.)

Das Konzert II
Beiträge zum Forschungsfeld der Concert Studies

Transcript

2011
Tröndle, Martin (Hrsg.)
Das Konzert
Neue Aufführungskonzepte für eine klassische Form

Transcript

 

Weitere Publikationen des Lehrstuhls:

Zu den Publikationen

Kulturpolitik und das Kulturmanagement

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Was bedeutet Professionalisierung im Kulturbetrieb und wie viel Professionalisierung verträgt ein Bereich, der sich einer ökonomisch getriebenen Managerialisierung qua Eigenlogik entziehen muss? Was unterscheidet Kulturorganisationen von gewinnorientierten Organisationen? Und falls Geld nicht das entscheidende Kriterium ist – wie wird darüber entschieden, was zu entscheiden ist? Kulturmanagement muss intelligenter sein, als uns die how-to Literatur verspricht, denn die Herausforderungen, denen wir bei der Produktion ästhetischer Ereignisse begegnen, sind komplex.

Weiterführende Publikationen

2019

Labaronne, Leticia / Tröndle, Martin

Managing and Evaluating the Performing Arts: Value Creation through Resource Transformation.

Journal Article

2018

Tröndle, Martin/ Stahl, Julian

Toward a practical theory of managing the arts

Transcript

2006

Tröndle, Martin (Hrsg.)

Entscheiden im Kulturbetrieb: 

Taschenbuch

 

Weitere Publikationen des Lehrstuhls:

Zu den Publikationen

Kulturpolitikforschung

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Mit seinen über 60 Opernhäusern, circa 130 Staats- und Stadtorchestern, 4.000 Kunstmuseen, Bibliotheken, Kunst- und Musikschulen gibt es kein anderes Land auf der Welt, das soviel Geld für die öffentlichen Kulturförderung ausgibt wie Deutschland.


Umso mehr erstaunt es, dass Kulturpolitikforschung in Deutschland in einem überschaubaren Rahmen stattfindet. Warum eigentlich? Welche Akteure formieren mit welchen Motivationen das Feld, in dem sich kulturpolitische Diskurse fortschreiben, und welche Wirkung hat dies auf die Kulturproduktion?


Die Frage, welche Funktion Kultur für die Gesellschaft erfüllen soll, wird in politischen Leitformeln, Förderrichtlinien und Positionspapieren verhandelt. Seit den 1970er-Jahren haben sich in Deutschland zudem zeitlich befristete Förderformate, wie Projekte und Programme, entwickelt, die auf klare Ziele und eine theoretische Begründung der Förderung ausgerichtet sind. Dadurch haben sich offizielle Leitformeln der Kulturpolitik, wie „Audience Development“, herausgebildet, die in policy papers und Förderrichtlinien präsent sind. Wie aber entstehen solche Leitformeln und Positionspapiere? Wie werden diese institutionalisiert? Und wie die offiziellen Leitformeln in den Institutionen umgesetzt? Welche organisationalen Veränderungen und Änderungen des Selbstbildes werden hervorgerufen?


Wie könnte Kulturpolitik und Stadtentwicklung jenseits der traditionellen Kulturentwicklungsplanung neu konzipiert werden?

Weiterführende Publikationen

2019

Tröndle, Martin/ Steigerwald, Claudia (Hg.)

Anthologie Kulturpolitik

Transcript

2019

Steigerwald, Claudia (Hg.)

Kulturelle Bildung als politisches Programm

Transcript

2017

Tröndle, Martin (Hrsg.)

Die Kulturkonzeption

Sammelband

 

Weitere Publikationen des Lehrstuhls:

Zu den Publikationen

Künstlerische Forschung und empirische Ästhetik

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Hatten Sie auch schon mal ein „Kunstgefühl“?


Ist es das Kunstwerk selbst oder seine Hängung beziehungsweise Platzierung im Raum die seine Wirkung ausmacht? Welchen Einfluss hat das Vorwissen des Betrachters über das Werk oder sein „Expertenwissen“ auf die Kunstrezeption? Und wie wirkt sich das Verhalten der Besucher auf die Kunstrezeption aus? Mit den Projekten „eMotion – mapping museum experience“ und „ECR – Experimental Concert Research“ wird dazu weltweit erstmalig, experimentell die Wirkung von verschiedenen Ausstellungs- und Aufführungspraktiken auf die Besucher untersucht.

Weiterführende Projekte & Publikationen

Am Lehrstuhl angesiedelt, wird das internationale Forschungsprojekte
eMotion – mapping museum experience“  durch den Schweizerischen Nationalfonds ge­för­dert.

 

Nicht-Besucherforschung

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Wir denken in Begriffen. Daher brachen wir neue Begriffe, um Neues denken zu können.


Begriffe, die der Lehrstuhl erfolgreich entwickelt und in den Diskurs gebracht hat, um bisher ungefragte Fragen zu stellen und neue Forschungsfelder zu begründen, sind „concert studies“, „Aufführungskultur“ „Wirtschaftsästhetik“ „artification“ („Ästhetifizierung“) und „Kunstforschung“.


Weiterführende Publikationen

2019
Tröndle, Martin (Hrsg.)
Nicht-Besucherforschung
Audience Development für Kultureinrichtungen

Publikation

Übersicht Lehrstuhl

Lernen Sie mehr über unsere internationalen Forschungsprojekte, Gastdozenten, die Promotion am Lehrstuhl und Studentische Arbeiten kennen:

Forschungsprojekte

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Am Lehrstuhl angesiedelt sind zwei internationale Forschungsprojekte
eMotion – mapping museum experience“ gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds und „ECR – Experimental Concert Research“ gefördert durch die VolkswagenStiftung und andere. Weitere Forschungsprojekte finden sich in den Bereichen Kulturpolitik und Kulturmanagement.

Studentische Arbeiten

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Abschlussarbeiten BA

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Anna Maria Zepp
Architekturgewordene Automobilhimmel

Carolin Storch
Vom Millionengrab zum Wahrzeichen?! Die Wahrnehmung der Elbphilharmonie auf Grundlage der Analyse von Medien-Frames in der Berichterstattung über Hamburgs neues Konzerthaus

Eva Rhea Elbing
Innovation im klassischen Musikbetrieb.

Kina Julie Deimel
Volkswagen Goes Moma: Chancen und Risiken einer umfassenden Partnerschaft unter besonderer Betrachtung der Autonomie der Kunst.


Lukas Krohn-Grimberghe
A PARADISE FOR GEEKS - Über Besucher und Nichtbesucher von Angeboten klassi-scher Musik im Internet am Beispiel der DIGITAL CONCERT HALL der Berliner Philharmoniker.

Maria Isabel Johanna Reich
Mit Klassik spielt man nicht!” – Zur Improvisation im klassischen Konzert

Miriam Fiona Bornhak
Zwischen Tradition und Aufbruch – eine ethnografische Feldstudie innovativer Formate des klassischen Konzertes.

Abschlussarbeiten MA

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Alexander Keil
Die Zukunft des deutschen Stadttheaters

Asmik Kostandyan
Perspektiven der Filmbranche in Armenien: eine internationale Vergleichsanalyse.

Bertram Rusch
Artists in Business. Untersuchung künstlerischer Interventionen zur Innovationsförderung in Unternehmen

Esther Bishop
Musikhochschule. Konservierung traditioneller Musikkultur oder out of the box?

Eva Theresa Klaus
Kreativität an der Schnittstelle von Kunst und Wirtschaft Arbeitsprozesse bei Meiré und Meiré

Ilya Kompasov
Private öffentliche Kunst: Über das Verhältnis von Privatsammlern und Öffentlichkeit. Eine vergleichende Analyse der Privatsammlungen in Russland und Deutschland

Johanna Christina Schindler
Kooperationen zwischen Kunstmuseen: eine überlebensfähige Zukunftsstrategie?

Forschende Lehre

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  • Kulturkonzeption Ravensburg
    Mar­tin Trönd­le, Die­ter Ha­sel­bach, Mar­git Czen­ki, Chris­toph Schä­fer

    mehr dazu auf Kunstpartner
  • Nicht-Besucherforschung Feldforschungsprojekt in Berlin
    Martin Tröndle

    mehr dazu auf Kunstpartner
  • Festspielhaus Füssen
    Martin Tröndle

    mehr dazu auf Kunstpartner

Promotionen

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Seit 2019: Julian Stahl

  • Zur Organisation von Kulturorganisationen (Arbeitstitel)

Seit 2016: Esther Bishop

Tertiäre Bildung an deutschen Musikhochschulen (Arbeitstitel)


Seit 2015: Leticia Labaronne

  • Measuring the immeasurable: A contextualized empirically-based model for evaluating the performing arts.

2014-18: Steigerwald, Claudia (2019)

  • Kulturelle Bildung als politisches Programm. Zur Entstehung eines Trends in der Kulturförderung, Bielefeld: transcript.

2013-17: Johanna Schindler (2018)

  • Subjectivity and Synchrony in Artistic Research. Ethnographic Insights, Bielefeld: transcript.

Gastdozenten

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  • Alexander Farenholtz, Verwaltungsdirektor der Kulturstiftung des Bundes
  • Andreas Brandis, Geschäftsführer ACT
  • Constance DeVereaux, Prof Dr, University of Connecticut, USA
  • Dieter Haselbach, Prof Dr, Zentrum für Kulturforschung
  • Folkert Uhde, Konzertdesign, Radialsystem V Berlin
  • Jürgen Christ, Prof , Leiter des Studiengangs Musikjournalismus an der Hochschule für Musik in Karlsruhe
  • Katharina Ess, Geschäftsführerin, Bodenseefestival
  • Roland Wäspe, Direktor, Kunstmuseum St. Gallen
  • Tobias Wall, Dr , Kurator und Geschäftsführer, Karin Abt-Straubinger Stiftung
  • u.v.a.


Workshops mit

  • Francesco Tristano
  • Franziska Nentwig, Dr  Geschäftsführerin, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
  • Gabriel Prokoview
  • u.a.

Der Lehrstuhlinhaber

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Von 2009-2014 hatte er die Juniorprofessur für Kulturbetriebslehre und Kunstforschung an der Zeppelin Universität inne. Im September 2014 ist Martin Tröndle auf den WÜRTH Chair of Cultural Production berufen worden.


Seit 2015 gibt er gemeinsam mit Steffen Höhne als Editor-in-Chief die referierte Zeitschrift für Kulturmanagement: Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft (Journal of Cultural Management: Arts, Economics, Policy) heraus.


Martin Tröndle war zuvor unter anderem Manager der ersten Biennale Bern und Referent für Musik am Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Von 2004-2008 war er Dozent am Studiengang design | art & innovation der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel. Seit 2007 leitet er das Schweizerische Nationalforschungsprojekt eMotion – mapping museum experience. 2008-09 war er Post-Doc-Stipendiat der Akademie Schloss Solitude im Programm "arts, science & business".

Seit 2004 ist er zudem ständiger Dozent am Studienzentrum Kulturmanagement der Universität Basel. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter von Concerto21 - Sommerakademie für Aufführungskultur und Musikmanagement, gefördert durch die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Als Fellow der Exzellenzförderung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft verbrachte er Forschungsaufenthalte an folgenden Institutionen: School of Art Institute Chicago, HEC Montreal, MIT Cambridge, Ohio State University, New York University, University of Warwick als auch am Goldsmith College London.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

Tröndle ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Fachverbandes Kulturmanagement, als auch Gründungsmitglied der Society for Artistic Research.
Von 2011-2014 war er gewähltes Mitglied des Begutachtungspanels Künste, Kunstwissenschaften, Design und Architektur beim Schweizerischen Nationalfonds (entspricht der Tätigkeit eines DFG Fachgutachters).

Förderungen und Preise



Internationale Auszeichnungen für Veröffentlichungen

  • Preis für die beste wissenschaftliche Online-Publikation für den Artikel „The Entanglement of Arts and Sciences: On the Transaction Costs of Transdisciplinary Research Settings“, SURFfoundation, 2011.


Die Forschungsarbeit findet zudem hohe mediale Beachtung, so z.B. in DIE ZEIT, FAZ, Süddeutsche Zeitung, New York Times, El País, Neue Zürcher Zeitung u.v.a., siehe http://kunstpartner.com/category/print.

Aktuelle Forschungsprojekte zu den Themen
| experimental concert studies,
| Kulturpolitikforschung,
| kulturbetriebsspezifische Organisationstheorie,
| Besucherforschung und
| künstlerisches Wissen.


Weitere Informationen: www.kunstpartner.com

Weitere Informationen

Lehrstuhlinhaber

Tröndle, Martin Prof Dr
Tel:+49 7541 6009-1313
Fax:+49 7541 6009-1179
Raum:FAB 3 | 1.37
   |   Curriculum Vitae

Team

Hahn, Heidi
Dezentrales Sekretariat des akademischen Lehr- und Forschungsbetriebs
Tel:+49 7541 6009-1302
Raum:FAB 3 | 1.52


Weining, Christian
Projektkoordinator „Experimental Concert Research (ECR)“
WÜRTH Chair of Cultural Production
Tel:+ 49 7541 6009-1313


Der WÜRTH Chair of Cultural Production ist Teil des Zentrums für Kulturproduktion.