
Das Arts & Humanities Lab (ehem. Zentrum für Kulturproduktion) ist ein Arbeitsverbund von Wissenschaftler:innen der Zeppelin Universität, die sich mit gegenwärtigen Ökosystemen, Infrastrukturen und Praktiken ästhetischer, kreativer und künstlerischer Produktion befassen. Diese werden aus unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln beleuchtet. Kultur- und kunsttheoretische Forschung trifft dabei auf kulturpolitische, soziologische und kulturmanageriale Untersuchungsansätze. Hierbei werden bewusst innovative Formate künstlerischer Forschung (z.B. Ausstellungen, Lecture-Performances, Lesungen, Konzerte) genutzt und entwickelt, und kuratorische Strategien mit empirischer Forschung und Theoriearbeit verknüpft. Diese Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem artsprogram und mit dem Labor für künstlerisches und implizites Wissen LIKWI, in welchem experimentelle Lehr- und Veranstaltungsformate entwickelt und umgesetzt werden. Veranstaltungen werden in enger Abstimmung mit dem Bachelorstudiengang CCM und dem Masterstudiengang CPP organisiert.
Die fünf Arbeitslinien im Einzelnen:
Die Zusammenarbeit organisiert sich
Die derzeitigen Entwicklungen im Kulturbereich lassen erkennen, dass traditionelle Konzepte der Kunst- und Kulturproduktion an ihre Grenzen stoßen: Neue Akteure, ein verändertes Nutzugsverhalten und der demografische Wandel sorgen derzeit für tiefgreifende Umbrüche und fordern zum Umdenken heraus. Es gilt daher, die Künste in der gegenwärtigen Gesellschaft neu zu situieren und neue Formate, Praktiken und Distributionskanäle zu entwickeln. Die am Arts & Humanities Lab behandelten aktuellen Fragen betreffen deshalb die Strukturen, Ökonomien und Politiken, in denen zukünftige Kuratoren, Stadtentwickler, Festivalmacher, Intendanten und Entrepreneure im kulturellen Feld agieren. Für die Arbeit am Arts & Humanities Lab ist dabei entscheidend, Kulturproduktion und soziale Innovation nicht als Gegensätze zu denken, sondern als untrennbaren Zusammenhang zu verstehen. Wir bringen deshalb künstlerisches Handeln in einen Dialog mit gesellschaftlich informierter, wissenschaftlicher Analyse und politischen Überlegungen.
Zur Programmatik des Arts & Humanities Lab gehört ein Vorantreiben der Theorieentwicklung des Feldes. Unsere Forschung greift deshalb über die herkömmlichen, disziplinären Forschungsarrangements hinaus und wird durch künstlerische Methoden ergänzt, um neue Perspektiven auf die Gegenwart zu gewinnen. Dies geschieht im Rahmen des artsprogram und des Labors für implizites und künstlerisches Wissen (LIKWI).
Dieses Verständnis von Forschung informiert auch unsere Lehre: Studierende arbeiten in mehrmonatigen Projekten an aktuellen, echten Problemstellungen. Unsere Studienprogramme verstehen wir als „Anregungsarena“, in der eigeninitiatives, gestalterisches Arbeiten zentral ist. Durch neue Lehrformate und forschungsorientierte Lehrinhalte wird eine forcierte, theoretische Reflexion der gegenwärtigen Gesellschaft gefördert. Kleine Gruppen ermöglichen zudem eine enge Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden und eine individuelle Förderung. Der Campus der Zeppelin Universität am Bodensee bietet dazu ein ideales Umfeld und schafft eine konzentrierte Atmosphäre, die zum Denken und Forschen anregt.

| Tel: | +49 7541 6009-1311 |
| Raum: | FAB 3 | 1.43 |

| Tel: | +49 7541 6009-1221 |
| Raum: | FAB 3 | 1.51 |

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| Raum: | FAB 3 | 1.41 |


| Tel: | +49 7541 6009-1251 |
| Raum: | Semi 0.09 |



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| Raum: | FAB 3 | 1.48 |

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| Raum: | FAB 3 | 1.43 |

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| Raum: | FAB 3 | 1.49 |
Adolf, Marian Thomas Prof Dr phil
ehemals Lehrstuhl für Medienkultur