
Anna Hochmuth hat 2021 an der ZU ihren Master in Politics, Administration & International Relations gemacht und ist heute Regierungsbeamtin und zuständig für die Koordination von GVFG-Förderung im Verkehrsministerium Baden-Württemberg.
„...mich das interdisziplinäre Konzept und die besondere Studienstruktur von Anfang an überzeugt haben. Besonders spannend fand ich das sogenannte Zeppelin-Jahr, das einen breiten Einblick in verschiedene Fachbereiche ermöglicht und Raum bietet, eigene Interessen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Die Vorlesungen in Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Kommunikationswissenschaft und Kulturwissenschaft haben mir gezeigt, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für das Verständnis gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zusammenhänge sind. Zudem fand ich die Möglichkeit sehr attraktiv, sich im Laufe des Studiums zwischen den Bachelorstudiengängen CCM, SPE und CME zu orientieren beziehungsweise zu wechseln.
Diese Flexibilität sowie die enge Verknüpfung von Wissenschaft, Praxis und gesellschaftlicher Verantwortung machen die Zeppelin Universität für mich zu einem besonders spannenden Studienort.“
„…mich der interdisziplinäre Aufbau aus Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Internationalen Beziehungen besonders angesprochen hat. Für meinen Bachelor wollte ich mich fachlich noch nicht zu stark spezialisieren, sondern unterschiedliche Perspektiven auf politische und gesellschaftliche Fragestellungen kennenlernen und miteinander verbinden.
Besonders überzeugt hat mich zudem das Konzept des vierjährigen Bachelorstudiums mit dem Zeppelin-Jahr und dem Humboldt-Jahr. Diese Struktur bietet ausreichend Zeit für persönliche und fachliche Entwicklung, eröffnet Raum für Auslandsaufenthalte, Praktika und gesellschaftliches Engagement und fördert gleichzeitig den Blick über den eigenen fachlichen Tellerrand hinaus. Gerade diese Möglichkeit, sich intensiv mit unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen und eigene Interessen weiterzuentwickeln, war für mich ein entscheidender Grund für die Wahl des Studiengangs.“
„…denke ich vor allem an die inspirierenden Vorlesungen, die mich fachlich und persönlich geprägt haben. Die engagierten Professor:innen und der intensive Austausch mit meinen Kommiliton:innen haben immer wieder neue Denkanstöße gegeben und meinen Horizont erweitert. Darüber hinaus sind wertvolle Freundschaften entstanden, die bis heute bestehen.
Besonders dankbar bin ich für die Möglichkeit, mein kommunalpolitisches Engagement weiterzuentwickeln sowie internationale Erfahrungen durch ein Auslandssemester in England und ein Auslandspraktikum in Brüssel zu sammeln. Selbst dort begegnete mir die besondere ZU-Verbundenheit, als ich zufällig drei weitere ZUler:innen in meiner Unterkunft kennenlernte.
Vor diesem Hintergrund war für mich schnell klar, auch den Masterstudiengang PAIR an der Zeppelin Universität zu absolvieren. Damit konnte ich an die interdisziplinären Inhalte meines Bachelorstudiums anknüpfen und zugleich mit den Schwerpunkten Verwaltung und Digitalisierung eigene fachliche Interessen gezielt vertiefen.
Schade war lediglich, dass die Universität bereits rund einen Monat nach Beginn meines Masterstudiums im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie schließen musste. Dadurch ging ein wesentlicher Teil dessen verloren, was die Zeppelin Universität für mich ausmacht: der direkte Austausch vor Ort, die Begegnungen mit Studierenden unterschiedlichster Perspektiven und die besondere Campusatmosphäre. Rückblickend habe ich diese Aspekte noch mehr zu schätzen gelernt und erkannt, wie prägend sie für die persönliche und fachliche Entwicklung sind.“
„…ich viele der dort erlernten Methoden und Werkzeuge bis heute in meinem Berufsalltag anwenden kann. Besonders wertvoll ist für mich die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und verschiedene Interessen und Perspektiven in Entscheidungen einzubeziehen.
Heute bin ich als Regierungsbeamtin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg tätig und koordiniere dort die Verfahren nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Das Thema nachhaltige Mobilität und öffentlicher Personennahverkehr begeistert mich dabei weit über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus. Zuvor war ich knapp fünf Jahre beim Landkreis Ravensburg für die Vergabe von Busverkehrsleistungen verantwortlich.
Darüber hinaus engagiere ich mich seit sieben Jahren kommunalpolitisch im Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen. Auch dort kann ich die im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen gewinnbringend einbringen – sei es im Gemeinderat selbst, im Stiftungsrat oder im Aufsichtsrat.
Rückblickend hat mich insbesondere die interdisziplinäre Herangehensweise des Studiums geprägt. Viele Fragestellungen lassen sich weder rein verwaltungswissenschaftlich noch ausschließlich politisch oder wirtschaftlich beantworten. Die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Zusammenhänge kritisch zu hinterfragen, begleitet mich deshalb sowohl in meiner beruflichen Tätigkeit als auch in meinem kommunalpolitischen Engagement bis heute.“