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Forschung & Projekte

Zentrum für Kulturproduktion

Forschung am Zentrum für Kulturproduktion der Nächsten Gesellschaft
Im Zeitalter digitaler Medien lässt sich eine beispiellose Expansion und Neuordnung der Kunst- und Kulturproduktion beobachten. Das Zentrum für Kulturproduktion vernetzt Forschungsvorhaben, die sich mit aktuellen Produktions-, Rezeptions- und Vermittlungsformen im kulturellen Feld befassen. In disziplinübergreifenden Forschungsprojekten werden neue Formate, aktuelle Professionalisierungsmuster, Grenzverschiebungen, Netzwerke und Ökonomien im Bereich der künstlerischen und kulturellen Praxis untersucht und zugleich neue theoretische Analysemodelle entworfen und erprobt.

Das Zentrum legt besonderen Wert auf die Verbindung von sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie kunst- und kulturwissenschaftlichen Forschungsansätzen mit Strategien künstlerischer Forschung. Es nutzt so bewusst alternative Formen der Beobachtung und Reflexion. Im Rahmen von sechs Forschungslinien wurden eine Reihe von Konferenzen, Kolloquien und Vortragsreihen, aber auch Kunstprojekte veranstaltet und es entstanden einige viel beachtete Monographien, internationale Herausgeberbände und zahlreiche peer-reviewte Zeitschriftenartikel sowie Beiträge zu Anthologien, an denen nicht zuletzt auch forschende Künstler/innen beteiligt waren.

Das Zentrum für Kulturproduktion vernetzt Forschungsvorhaben, die sich mit aktuellen Produktions-, Rezeptions- und Vermittlungsformen im kulturellen Feld befassen und fördert den disziplinübergreifenden Austausch zwischen den beteiligten Lehrstühlen an der Zeppelin Universität und externen Forschern.

Forschungsbereiche des Zentrums sind derzeit:
| Künstlerische Episteme im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen
| Theorien und Semantiken der Kulturproduktion
| Arbeit und Professionalisierung im Kunstfeld
| Aufführen und Zeigen
| Organisation und Netzwerke
| Politiken und Ökonomien der Kultur(industrie)

Für Promovierende, die sich mit ihren Interessen an den Schnittstellen zwischen Kunst, Kulturwissenschaften, Ökonomie und Soziologie bewegen, bietet das Zentrum eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung. Es initiiert Kolloquien an der Graduate School der Zeppelin Universität, die der Präsentation und der Diskussion von Forschungsprojekten dienen. Auch fortgeschrittene Bachelor-Studierende haben im Humboldt-Jahr die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben im Spannungsfeld dieser Disziplinen zu entwickeln. Das Zentrum fördert den Dialog zwischen Studierenden und ProfessorInnen und eröffnet direkte Kontakte zu Kooperationspartnern im universitären Umfeld sowie kooperierenden Kulturinstitutionen.

Forschungsprojekte

In der Forschungsdatenbank finden Sie alle Projekte zum Thema „Kulturproduktion“.

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Ausgewählte Promotionsvorhaben

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Promotionsvorhaben am Zentrum für Kulturproduktion

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Ausgewählte Humboldtprojekte

Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Humboldtprojekte am Zentrum für Kulturproduktion

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ForscherInnen

Adolf, Marian Thomas Prof Dr phil
Tel:+49 7541 6009-1343
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.45
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Baecker, Dirk Prof Dr rer soc
Tel:+49 7541 6009-0
Fax:+49 7541 6009-1399
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Göttlich, Udo Prof Dr
Tel:+49 7541 6009-1381
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.41
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Landkammer, Joachim Dr phil
Tel:+49 7541 6009-1312
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.50
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Lehmann, Maren Prof Dr phil habil
Tel:+49 7541 6009-1362
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.39
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Meynen, Gloria Prof Dr phil habil
Tel:+49 7541 6009-1331
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.49



Opitz, Christian Prof Dr rer pol
Tel:+49 7541 6009-1251
Fax:+49 7541 6009-1299
Raum:Semi 0.09
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Pasero, Ursula Dr
Senior Research Fellow | Soziologische Studien im Kunstfeld
Tel:+49 7541 6009-1303
Fax:+49 7541 6009-1399


Schomacher, Esther
Tel:+49 7541 6009-1367


Shepherd, Ulrike
Kuratorin Bildende Kunst & Koordinatorin des artsprogram
Tel:+49 7541 6009-1821
Fax:+49 7541 6009-1199
Raum:FAB 3 | 1.46


Söffner, Jan Prof Dr
Tel:+49 7541 6009-1361
Raum:FAB 3 | 1.47
   |   Curriculum Vitae

Tröndle, Martin Prof Dr
Tel:+49 7541 6009-1313
Fax:+49 7541 6009-1179
Raum:FAB 3 | 1.37
   |   Veröffentlichungen


van den Berg, Karen Prof Dr phil
Akademische Programmleiterin MA CCM
Lehrstuhl für Kunsttheorie & inszenatorische Praxis
Tel:+49 7541 6009-1311
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.43
   |   Curriculum Vitae   |   Veröffentlichungen

Weiss, Christina Dr
Akademische Mitarbeiterin
Lehrstuhl für Soziologische Theorie
Tel:+49 7541 6009-1366
Fax:+49 7541 6009-1399
Raum:FAB 3 | 1.20
   |   Veröffentlichungen


Kolloquien des Zentrums für Kulturproduktion

Fall Term 2016 | „Die Schönheit des Kaputten – Technisches Versagen als Versprechen“

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Joachim Landkammer

„Die Schönheit des Kaputten – Technisches Versagen als Versprechen“

Dienstag 29.11.2016 | 19.30h

Friedrichshafen | ZF Campus | Raum 2.09

Spring Term 2016 | "Künstlerische Arbeitsprozesse beobachten und analysieren"

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Tasos Zembylas
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Künstlerische Arbeitsprozesse beobachten und analysieren
Mittwoch 09.03.2016 | 16.30 - 18.00 Uhr
Friedrichshafen | ZF Campus | Raum 2.03

Spring Term 2015 | Was weiß meine Hand von den andern? Kollektive Arbeits- und Nichtarbeitsformen

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PD Dr. Kai van Eikels

Kai van Eikels ist Philosoph, Theater- und Literaturwissenschaftler. Er arbeitet am Institut für Theaterwissenschaften der Freien Universität Berlin, war dort sechs Jahre im Sonderforschungsbereich ‚Kulturen des Performativen‘ tätig und leitet derzeit zusammen mit Gabriele Brandstetter das Forschungsprojekt ‚Synchronisierung körperlicher Eigenzeiten und choreographische Ästhetik‘. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bewegungsorganisationen und Kollektivformen wie ‚Schwärme‘ oder ‚Smart Mobs‘, Kunst und Arbeit sowie die Organisation von Zeit.



Vortrag | 20.05.2015 | 9:15 – 10:00 Uhr, LZ 07

Was weiß meine Hand von den andern? Kollektive Arbeits- und Nichtarbeitsformen

Wie viel, wie wenig können, dürfen, sollen oder müssen Menschen wissen, um etwas zusammen zu machen? Welche Festigkeiten und Gelöstheiten von Zusammen gibt es, und inwiefern formt ein Zusammen sich durch das, wofür es in Anspruch genommen wird: durch Arbeit oder Nichtarbeit, politisches Handeln, künstlerische Performance? Und wie erforschen wir überhaupt das Zusammen – ausgehend von den Diskursen und den Imaginationen des Kollektiven, die sie unterhalten, oder von den materiellen Prozessen der Energie- und Informationsübertragung? Wo kommt beides zusammen, wo sind gerade die Ungereimtheiten und Widersprüche zwischen Vorstellungen und Kommunikationswirklichkeiten aufschlussreich? Anknüpfend an seine Forschungen zur „Kunst des Kollektiven“ möchte Kai van Eikels einige Vorschläge für eine Theorie kollektiver Praxis machen, die künstlerische, soziale und ökonomische Praktiken gleichermaßen einbezieht.

Vorbereitende Lektüre:

van Eikels, Kai: Die Kunst des Kollektiven. Performance zwischen Theater, Politik und Sozio-Ökonomie. Paderborn: Fink 2013.

van Eikels, Kai: From ‚Archein‘ to ‚Prattein‘: Suggestions for an Un-creative Collectivity. In: Basteri, Elena/Guidi, Emanuele/Ricci, Elisa: Rehearsing Collectivity. Choreography beyond Dance. Berlin: Argobooks 2012, S. 5-19.

Van Eikels, Kai: Saggers of the world unite and take over: Politik mit schlechter Haltung (Vortragsmanuskript). Online unter: https://kunstdeskollektiven.files.wordpress.com/2014/11/kai_van_eikels-saggers_of_the_world.pdf


Workshop | 20.05.2015 | 10:15 – 11:45 Uhr, LZ 07

In seiner Forschung verbindet van Eikels Organisationstheorie und ästhetische Theorie mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Dabei entwickelt er seine Theorien ausgehend von konkreten (sub-)kulturellen Praktiken wie dem ‚Jamming‘ oder dem ‚Sagging‘, um sie dann in einen künstlerischen, gesellschaftspolitischen oder ökonomischen Gesamtzusammenhang zu stellen und nach Kriterien des Zusammenlebens im 21. Jahrhundert zu befragen. Der Workshop bietet die Gelegenheit van Eikels Arbeitsansatz zu diskutieren und darüber hinaus in performance- und praxistheoretische Diskurse einzusteigen.

Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sind herzlich zu Vortrag und Workshop eingeladen.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung zur Teilnahme an Christina Buck (christina.buck@zu.de).

Spring Term 2015 | Nach der Kaserne | Szenografische Vermittlungsstrategien für Bauen im Bestand

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Dr. Chris­ti­ne Schranz

Dipl. Ge­stal­te­rin und Szeno­gra­fin

Chris­ti­ne Schranz ar­bei­tet als frei­schaf­fen­de Ge­stal­te­rin, Do­zie­ren­de und For­schen­de. Nach einem Erst­stu­di­um in Vi­su­el­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on mit einer Wei­ter­bil­dung in Si­gnaletik und einer lang­jäh­ri­gen Be­rufs­pra­xis als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gne­rin folg­te ein Pro­mo­ti­ons­stu­di­um in Szeno­gra­fie mit einem Dop­pel­ab­schluss Dr. phil. und Mas­ter of Ad­van­ced Stu­dies in Szeno­gra­fie mit Schwer­punkt Raum. Zur Zeit ist sie Fel­low des Schwei­ze­ri­schen Na­tio­nal­fonds (SNF) an der Zep­pe­lin Uni­ver­si­tät. Ihr Ar­beits­schwer­punkt liegt in der Kom­mu­ni­ka­ti­on im Raum – der räum­li­chen Ver­mitt­lung von In­for­ma­tio­nen.

Im For­schungs­pro­jekt “Nach der Ka­ser­ne. Szeno­gra­fi­sche Ver­mitt­lungs­stra­te­gi­en für Bauen im Be­stand” be­glei­tet sie das Bau­vor­ha­ben der ZU und er­forscht dabei räum­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gi­en der Dar­stel­lung und Ver­mitt­lung von Bau- und Nut­zungs­ge­schich­te für das Fal­len­brun­nen Areal (ins­be­son­de­re das Mann­schafts­ge­bäu­de K5). An­ge­sichts der an­hal­ten­den Ent­wick­lung zu räum­li­chen Er­leb­nis­sen und der damit ein­her­ge­hen­den Ab­kehr von text­lich-li­nea­ren Ab­fol­gen kann die Szeno­gra­fie, mit ihrem Ver­ständ­nis von Raum, in­sze­na­to­ri­schen Kon­zep­ten und In­ter- und Trans­dis­zi­pli­na­ri­tät, mass­geb­lich dazu bei­tra­gen. Szeno­gra­fie kann als Stra­te­gie ver­wen­det wer­den, um die oft nicht mehr er­leb­ba­ren oder feh­len­den Er­in­ne­rungs­wer­te von Bau­ten wie­der­her­zu­stel­len und/oder wach zu hal­ten. Bau­ten sol­len nicht nur ihre ma­te­ri­el­len Spu­ren be­wah­ren, son­dern auch als le­ben­di­ge Ge­schichts- und Kul­tur­zeug­nis­se er­fahr­bar sein.

Fall Term 2013 | Was kann die Kunst – und was wird ihr zugemutet?

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Dr. phil. Mo­ni­ka Mokre

wiss. Mit­ar­bei­te­rin am In­sti­tut für Kul­tur­wis­sen­schaf­ten und Thea­ter­ge­schich­te, Ös­ter­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten

Den Küns­ten wird viel zu­ge­mu­tet. So wer­den etwa Al­li­an­zen zwi­schen Kunst­be­trieb und Öko­no­mie be­haup­tet: Kunst als Stand­ort­fak­tor oder als Motor der Krea­ti­v­in­dus­trie. Von an­de­rer Seite wird die Kunst po­li­tisch ver­stan­den, als Teil der Ge­stal­tung öf­fent­li­cher An­ge­le­gen­hei­ten oder als Avant­gar­de po­li­ti­scher Kri­tik. Dem ge­gen­über steht die Be­haup­tung, dass die Küns­te per se ge­sell­schaft­lich wich­tig sind und daher An­spruch auf An­er­ken­nung und Fi­nan­zie­rung haben.
Der Vor­trag geht davon aus, dass eine Funk­tio­na­li­sie­rung der Küns­te ihren spe­zi­fi­schen ge­sell­schaft­li­chen Leis­tun­gen wi­der­spricht, die in Er­war­tungs­trans­gres­si­on be­ste­hen, nicht in der Be­frie­di­gung – wie auch immer de­fi­nier­ter – Er­war­tun­gen.

Fall Term 2013 | Zur Funktion der Kunst in der Gesellschaft

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Prof. Dr. rer. soc. Dirk Ba­ecker

Lehr­stuhl für Kul­tur­theo­rie und -ana­ly­se

Der Vor­trag dis­ku­tiert zwei The­sen. Die erste lau­tet, dass es die Funk­ti­on der Kunst ist, Wahr­neh­mungs­sach­ver­hal­te zu kom­mu­ni­zie­ren, das heißt die Dif­fe­renz von Kom­mu­ni­ka­ti­on und Be­wusst­sein auf eine spe­zi­fi­sche Art und Weise (mit Hilfe von Bil­dern, Tönen, Ges­ten) zu über­brü­cken und so al­ler­erst wahr­nehm­bar und kom­mu­ni­zier­bar zu ma­chen. Und die zwei­te These, dass durch die­sen in­hä­rent pro­ble­ma­ti­schen Bezug auf Kom­mu­ni­ka­ti­on und Wahr­neh­mung fik­ti­ve Wel­ten kon­stru­iert wer­den kön­nen, die auf ihrer Au­ßen­sei­te wirk­li­che Wel­ten nicht er­fahr­bar, aber vor­stell­bar ma­chen.

Fall Term 2012 | Kolloquienreihe „Kulturindustrien der nächsten Gesellschaft“

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Kaum ein Be­griff ist heute so schil­lernd wie jener der „Kul­tur­in­dus­trie“. Er os­zil­liert zwi­schen den Zu­kunfts­ver­spre­chen einer hoch­spe­zia­li­sier­ten Wis­sens­ge­sell­schaft und dem „tri­um­pha­len Un­heil“ einer ka­pi­ta­lis­ti­schen Welt­ord­nung. In ihrer po­le­misch in­ten­dier­ten Schrift Dia­lek­tik der Auf­klä­rung brach­ten Hork­hei­mer und Ador­no 1947 mit dem Wort „Kul­tur­in­dus­trie“ die in ihren Augen per­ver­tier­ten Be­din­gun­gen der Pro­duk­ti­on, Dis­tri­bu­ti­on und Re­zep­ti­on kul­tu­rel­ler Ar­te­fak­te in den In­dus­trie­län­dern auf den Be­griff und rie­fen so eine fol­gen­rei­che Ideo­lo­gie- und Me­di­en­kri­tik ins Leben.

Für eine Kul­tur­ana­ly­se der durch elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­wer­ke be­stimm­ten „nächs­ten Ge­sell­schaft“ scheint es des­halb an der Zeit die epo­che­ma­chen­den Über­le­gun­gen von Ador­no und Hork­hei­mer nutz­bar zu ma­chen und gegen den Strich ihrer po­le­mi­schen Ab­sicht er­neut zu lesen.

Zu fol­gen­den The­men wurde dis­ku­tiert:

21.11.2012
Kol­lo­qui­um „Kul­tur­in­dus­tri­en der nächs­ten Ge­sell­schaft II“

Dr Glo­ria Meynen
Kul­tur und Au­to­ma­ti­on? Eine Frage der Ska­lie­rung

Prof Dr Maren Leh­mann
In­dus­tria­li­sier­bar­keit von Wahr­neh­mung und Kom­mu­ni­ka­ti­on

Prof Dr Karen van den Berg
NION und das Ge­spenst der Kunst­in­dus­tria­li­sie­rung


17.10.2012
Kol­lo­qui­um „Kul­tur­in­dus­tri­en der nächs­ten Ge­sell­schaft I“

Prof Dr Dirk Ba­ecker
Das em­pi­ri­sche Ar­gu­ment in Hork­hei­mers und Ador­nos Kul­tur­in­dus­trie

Prof Dr Udo Gött­lich
‚Face­book’ und die Kul­tur­in­dus­trie der In­di­vi­dua­li­sie­rung

Symposien und Summer Schools

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Symposium "From Social Sculture to Art Related Action". A Symposium on „Socially Engaged Art”


28 | 10 | 2016 - 29 | 10 | 2016


Aktivistische und sozial engagierte Kunst war vor einigen Jahren noch ein eher randständiges Phänomen. Heute ist künstlerischer Aktivismus aus sozialen Bewegungen, politischen Netzwerken und auch dem Kunstfeld selbst kaum mehr wegzudenken. Das Symposium „From Social Sculpture to Art Related Action” befasst sich deshalb mit der Geschichte sozial engagierter Kunst. Es fragt danach, was sich seit der Entwicklung des Begriffs der „Sozialen Plastik“ von Joseph Beuys in den 1970er Jahren gewandelt hat und wie das Konzept im internationalen Kontext diskutiert und weiterentwickelt wurde. Ausgangspunkt des Symposiums ist das seit 2015 an der Zeppelin Universität angesiedelte „Archiv für Soziale Plastik", in dem der Verleger und Kunstvermittler Rainer Rappmann Materialien versammelt hat, die jene Diskurse aus den 1970er Jahren dokumentieren, als sich in Achberg im Allgäu eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern, Aktivisten, Lehrern, Designern und Künstlern (unter ihnen Joseph Beuys) versammelten und unter dem Begriff „Der Dritte Weg“ nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchten. Renommierte Repräsentanten und Kenner sozial engagierter Kunst aus Europa und Amerika werden diese Ansätze aus heutiger Sicht beleuchten. Gefördert wird das Symposium durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln des „Innovationsfonds Kunst 2015“.


Weitere Informationen finden Sie hier

Symposium "Ökologien des Menschlichen"

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23 | 09 | 2016


Abschlußsymposium zur Ausstellung "Möglichkeit Mensch: Körper, Sphären, Apparaturen" des Zeppelin Museums


Das Symposium zu »Ökologien des Menschlichen« versucht zum Abschluss der Ausstellung, die Frage nach den Möglichkeiten des Menschen nochmals zu stellen und dabei über den technischen Kontext hinauszugehen. Renommierte Kulturwissenschaftler und Soziologen diskutieren, was das Menschliche am Menschen ist.

Wie kann der Mensch als Mensch verstanden werden, und wie kann er unter Menschen leben? In welchen Umgebungen ist es möglich, Mensch zu sein? Was also ist das Milieu des Menschen, und was heißt es, wenn dieses Milieu sich erweitert oder wenn es sich einschränkt? Welche Grenzen muss der Mensch akzeptieren? Kann er sich erkennen, und kann er sich ertragen? Welches Bild macht sich der Mensch vom Menschlichen?

Programm:

9.30 – 10 Uhr
Prof. Dr. Maren Lehmann (Zeppelin Universität)
Begrüßung

10 – 11 Uhr
Prof. Dr. Thomas Macho (HU Berlin)
„Vorbilder des Menschlichen“

11 – 12 Uhr
Prof. Dr. Ute Holl (Universität Basel)
„Radiophonie und Klanglabor. Zur Produktion akustischer
Umwelten“

12 – 13 Uhr
Prof. Dr. Stephan Packard (Universität Freiburg)
„Ver-Zeichnungen kybernetischer Körper. Spekulationen
zum nächsten Menschen in Bildmedien“

14 – 15 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Bröckling (Universität Freiburg)
„Vorbeugungsregimes und ihre Menschen. Zur
Anthropologie der Prävention“

15 – 16 Uhr
Prof. Dr. Mirjam Schaub (HAW Hamburg)
„Homo mensura. Der Skandal eines radikal anderen Lebens
in dieser Welt? Michel Foucault, die antiken Kyniker und wir“

16.30 – 17.30 Uhr

PD Dr. Burkhardt Wolf (HU Berlin)
„Space Oddities. Der Mensch in Musils
Möglichkeitsräumen“

17.30 – 18.30 Uhr

Prof. Dr. Natascha Adamowsky (Universität Freiburg)
„Me and My Cloud. Selbsterkenntnis im Datenmeer“

19 – 20 Uhr
Prof. Dr. Armin Nassehi (LMU München)
„Drohende Neurosen und Zwangshandlungen. Die
Umwelt als Schutzraum des Menschen“

Symposium [PLATFORMS] of Urban Imagination

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10 | 10 | 2014 - 12 | 10 | 2014


Eine Veranstaltung des artsprogram der Zeppelin Universität und der Architektenkammer Baden-Württemberg. Kuratiert von Margit Czenki und Christoph Schäfer (Hamburg).


Beginnt das Zeitalter einer möglichen Massenkreativität? Was bedeutet das für Städte? Wie verändert sich die Praxis von Planern, was heißt das für Kunst und Politik? Das Symposium bringt Architekturbüros, Künstler, Stadtplaner, Forscher und Institutionen zusammen, die ihre Praxen radikal in den sozialen Raum erweitern und Plattformen gemeinsamer Imagination, Diskussion und Produktion ausbilden. Alle sind herausragende Pioniere in ihrem Feld.

[PLATFORMS] of Urban Imagination will den Denkrahmen erweitern und das Nachdenken über Stadt provozieren.

Mit Shaina Anand, Künstlerin, pad.ma, CAMP, Mumbai | Teddy Cruz, Architekt und Urbanist, Estudio Teddy Cruz, San Diego | Iris Dressler, Direktorin Württembergischer Kunstverein, Stuttgart | Prof. Axel Kufus, Creative Reaktor Berlin, Universität der Künste Berlin | Michael Lobeck, Geografisches Institut Universität Bonn | Markus Müller, Freier Architekt und Freier Stadtplaner, Friedrichshafen  Prof. Dr. Karen van den Berg, Lehrstuhl für Kunsttheorie, Zeppelin Universität

Symposium "Freiheitsgrade: Mit Kunst an Universitäten forschen"

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05 | 12 | 2013 - 06 | 12 | 2013


Veranstaltet vom artsprogram der Zeppelin Universität Friedrichshafen in Kooperation mit dem Leuphana Arts Program, Leuphana Universität, Lüneburg.

Im Rahmen des Symposiums "Freiheitsgrade: Mit Kunst an Universitäten forschen" soll die Diskussion über die Bedeutung und Möglichkeiten von Kunstprogrammen an Universitäten fortgesetzt werden. Hierbei soll es vor allem um die spezifischen Impulse gehen, die künstlerische Praxen dem universitären Betrieb liefern, wie auch um die Frage, welche Impulse – umgekehrt – für künstlerische Praxen vom universitären Umfeld ausgehen. Anhand von Kurzvorträgen zu unterschiedlichen Programmen (Residenzen, Projekte, Placements, usw.) dient das Symposium dazu herauszufinden, wie sich Schnittstellen zwischen künstlerischen und universitären – insbesondere wissenschaftlichen – Prozessen initiieren und gestalten lassen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei den derzeit viel diskutierten Konzepten der künstlerischen Forschung sowie der Ausbildung künstlerisch-kreativer Wissensformen gelten. Geplant ist, die Möglichkeiten gemeinsamer Forschungsprojekte zu diesen Themen auszuloten.

Vortragende TeilnehmerInnen:

  • Konstantin Adamopoulos, Bronnbacher Stipendium, Universität Mannheim
  • Karen van den Berg, Ulrike Shepherd, artsprogram der Zeppelin Universität, Friedrichshafen
  • Andreas Broeckmann, Alexandra Waligorski, Leuphana Arts Program, Lüneburg
  • Thomas Egelkamp, Alanus Hochschule Alfter
  • Pierre Guillet de Monthoux, Copenhagen Business School
  • Elmar Lampson, Hochschule für Theater und Musik, Hamburg
  • Hannes Loichinger, Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg
  • Sven Sappelt, UniverCity Bochum, C60 Collaboratorium für kulturelle Praxis
  • Stephan Schmidt-Wulffen, New Design University, St. Pölten & LIKWI (Labor für implizites und künstlerisches Wissen), Zeppelin Universität


Weitere TeilnehmerInnen u.a.:

  • Sigrid Adorf, Institute for Cultural Studies in the Arts, ICS/ZHdK, Zürich
  • Christina Buck, Kuratorische Assistenz am LIKWI, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
  • Irène Hediger, Swiss artists-in-labs program, ICS/ZHdK, Zürich
  • Annerose Müller, Kulturkreis des BDI
  • Matthias Rebstock, Universität Hildesheim
  • Beate Soentgen, Leuphana Universität Lüneburg, Kunstgeschichte
  • Ulf Wuggenig, Kunstraum der Leuphana Universität Lüneburg

Symposium "How to Look at Mechanisms of the Art Market?"

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13 | 03 | 2012


Das speziell für PromovendInnen und Masterstudierende ausgerichtete Cluster-Symposium: „How to look at Mechanisms of the Art Market“ stellt unterschiedliche kunst- und kulturökonomische Forschungsperspektiven vor und bietet im Anschluss Promovierenden die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte kurz vorzustellen und mit Experten zu diskutieren.


Vorträge

  • Olav Velthuis, Universität Amsterdam: The Globalization of High Culture. How Markets for Art Develop in the BRIC countries
  • Michael Hutter, WZB Berlin: Modes of Engagement. Five Episodes of Value Transformation from Artworks to Experience Goods
  • Linn Rampl, Inga Wobker (postgraduates): Arts Marketing: Die Kunst des Vermarktens, Friedrichshafen, Zeppelin Universität, Lehrstuhl Kunsttheorie und inszenatorische Praxis

Konferenz "Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes"

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18 | 06 | 2011

Konferenz mit KünstlerInnen und TheoretikerInnen an der Zeppelin University in Friedrichshafen in Kooperation mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung „Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes“ zielt darauf ab, jene nicht kunstmarktkonformen Arbeitspraktiken und Netzwerke im Kunstfeld zu beleuchten, die sich in den Bereichen Stadtentwicklung, Forschung, Internet und Design herausgebildet haben. Diese Praktiken sollen auf ihr jeweiliges Selbstverständnis, ihre Organisationsstrukturen, Netzwerkbildungen und Ökonomien hin befragt werden. So wird diskutiert welche alternativen Märkte und Produktionsverhältnisse sich jenseits des Kunsthandels herausgebildet haben, welchen Logiken diese folgen und welchen Vereinnahmungen sie ausgesetzt sind.

Die Klage darüber, dass der Kunstmarkt zu der alles entscheidenden Bewertungsinstanz von Kunst avanciert sei, erscheint keineswegs neu. Doch trotz einer immer lauter werdenden Kritik am Markt-Imperativ haben sich bislang nur wenige institutionelle Strukturen im Kunstfeld gezielt darauf ausgerichtet, die Entfaltung alternativer künstlerischer Arbeitsweisen und Rollenmodelle zu unterstützen. Dabei ist schon länger von einem Wandel der Produktionsverhältnisse im Kunstfeld die Rede. KünstlerInnen gründen Netzwerke, Projekträume und engagieren sich in sozialen und politischen Initiativen, die nicht mehr den alten Zurechungslogiken des Kunstfeldes entsprechen. Auch werden die Grenzziehungen zu den Kreativ-Industrien zu anderen Formen immaterieller Arbeit und zur wissenschaftlichen Forschung derzeit neu verhandelt. Daneben hat sich das Internet als eine künstlerische Plattform mit einer eigenen Organisationslogik und Ökonomie herausgebildet. Dennoch stecken entsprechende Förderpraktiken und institutionelle Strategien, die eine Passung zu den besagten neuen künstlerischen Produktionsweisen aufweisen, bislang noch in den Anfängen. In ökonomischer Hinsicht gilt der Vertrieb von Exponaten durch private Galerien deshalb für KünstlerInnen nach wie vor als relativ alternativlose Einkommensquelle und Karrierestrategie. Auch Kunstakademien bereiten ihre Studierenden kaum darauf vor alternative Arbeitsprofile und Ökonomien zu entwickeln. Und selbst das Gros öffentlicher Förderprogramme ist nach wie vor darauf ausgerichtet, KünstlerInnen auf Kunstmarktkarrieren und in die entsprechenden Strukturen vorzubereiten. Aus diesem Grunde dient die geplante Veranstaltung einer Bestandsaufnahme und Reflexion alternativer Arbeitsmodelle im Kunstfeld.

Programm

09:30 Uhr Ankunft der Teilnehmer Am Seemooser Horn, ZU

10:00 Begrüßung durch Prof. Dr. Karen van den Berg, Dr. Ursula Pasero,

Zeppelin Universität

10:20 Begrüßung durch Bernd Georg Milla, Kunststiftung Baden-Württemberg und Ramona Dengel, Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg

10:35 Vortrag: Christoph Schäfer & Margit Czenki, KünstlerInnen Hamburg: „Die Rahmung des Ungerahmten“

11:20 Diskussion

11:35 Kaffeepause

12:00 Vortrag: Prof. Dr. Karen van den Berg / Dr. Ursula Pasero, Zeppelin University Friedrichshafen: „Anerkennung, Ansagesysteme und Nachhaltigkeit“

12:45 Diskussion

13:00 Mittagessen

14:00 Kunstpraxis, Design und angewandte Arbeitsformen

Dr. Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien: „Vom Nutzen der Freiheit. Ästhetische Praxis als Produktivkraft der Wissensgesellschaft“

| Apolonija Sustersic, Künstlerin und Architektin Amsterdam/Ljubljana: „1 EURO JOB“

| Oliver Ressler, Künstler und Filmemacher Wien: „From site-specific to fight-specific“,

Anschließende Diskussion

15:30 Kaffeepause

15:50 Kunstpraxis, Stadt und Öffentlichkeit

Einführung: Prof. Dr. Ulf Wuggenig, Leuphana Universität Lüneburg: Öffentliche Kunst in der Stadt jenseits des Marktes?

| Prof. Judith Hopf, Künstlerin Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Frankfurt: "Some Ends of Things"

| Andrea Knobloch, Künstlerin Düsseldorf/Hamburg: "Änderung der Abseitsregeln"

Anschließende Diskussion

17:20 Snackpause

17:30 Artistic Research und Netzkunst

Jun.-Prof. Dr. Martin Tröndle, Zeppelin University: „Connecting and Disconnecting“

|Dr. Anke Haarmann, Künstlerin/Philosophin, Universität Lüneburg: "Künstlerische Forschung auf der Suche nach neuen Allianzen"

|Dr. Birte Kleine-Benne, Gastprofessorin an der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein: „Netz – Kunst – Ökonomien“

Anschließende Diskussion

19:00 Resümee: Moderatoren und Prof. Dr. Karen van den Berg, Dr. Ursula Pasero, Zeppelin University

ab 19:45 Barbecue auf der Terrasse

Konzeption

Prof. Dr. Karen van den Berg und Dr. Ursula Pasero, Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis, Zeppelin University Friedrichshafen in Kooperation mit

Ramona Dengel, Kunstbüro der Kunststiftung Baden Württemberg und

Ulrike Shepherd, Kuratorin am Artsprogram der Zeppelin University

Summer School "Critical Studies in the Art Market"

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15 | 06 - 19 | 06 | 2015


Once a year the Zeppelin University Graduate Schhol offers a Summer School on selected topics essential to culture and society. Renowned international scientists discuss possible solutions to far-reaching questions in and between the fields of economics, politics, and culture with PhD candidates from all over the world. In 2015, the Summer School's issue was "Critical Studies in the Art Market". The art market is often described in terms of its superlatives: the record prices, the „bubbles”. Anecdotes of super-rich collectors dominate the public perceptions of the art market. Yet, despite its ubiquity within the media, only a limited number of art historians, economists and sociologists have dealt specifically with the art market and its history. Recently, however, there has been a realization that the art market is a field of study in itself: one that requires new forms of research. The demand for expertise in this field is rising consistently. New Masters’ programs that promise novel insights into the history of collecting and trading art have emerged and extended worldwide. Students enter these programs seeking a systematic understanding and knowledge beyond those of the anecdotal. The 3rd PhD Summer School will take place from 15 - 19 June 2015 at Lake Constance, Campus Seemooser Horn.

The summer school “Studies in the Art Market” at Zeppelin University brings together established experts from art sociology, art economics and art theory, all of whom have contributed landmark research in this emerging field. Drawing on their expertise, researchers will allow insights into their current research projects. Within a format of workshops, seminars and lectures, participants will have direct access to this high level research and the opportunity to discuss these insights at first-hand. The focus will be on providing students with ideas and methodologies with which to tackle the pressing questions and to examine critically existing approaches within the field. Both Master’s and PhD students will be able to gain new understandings into the range of possibilities for research within this area.

The summer school will be completed by an excursion to Art Basel, generally considered the most important art fair in the world. Here, only a two hour train ride away from Zeppelin University, participants will have a unique and privileged opportunity to engage with some of the most influential individuals in the art market field.

June 15th | Welcome Event and Evening Lecture | Complicity with the Dark Matter of the Art World | Gregory Sholette

June 16th | Workshop 1 | Arts & Economics | Prof. Dr. Bruno Frey & Dr. Jana Gallus
June 17th | Workshop 2 | The Currency of Attention | Prof. Dr. Karen van den Berg & Alexander Wilhelmi
June 18th | Workshop 3 | On the Economy of Symbolic Goods - Ethnographical Explorations at the Art Basel | Prof. Dr. Franz Schultheis
June 19th | Excursion to Art Basel


Further information

Concerto21 – Sommerakademie für Aufführungskultur und Musikmanagement

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Concerto21. ist der Meisterkurs für Musiker und Festivalmacher, die Konzerte neu denken wollen, die künstlerische Visionen haben und ihr Publikum ernst nehmen. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Konzertereignis, das in unsere Zeit passt, das Leute in die Säle lockt, weil es berührt und begeistert, weil es klug ist und einen guten Abend verspricht. Dabei geht es nicht um eine banale ‚Eventisierung‘ des Konzerts, sondern um Änderungen im Detail, die aus dem vertrauten Ritual wieder eine Überraschung machen.

Concerto21. bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, gemeinsam mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus der Musikszene über zeitgemäße Konzertformate nachzudenken, neue Programmdramaturgien zu entwickeln und Stimmung(en) im Konzertsaal zu erzeugen. Die Teilnehmer lernen, ihr Publikum zu verstehen, sie erfahren, wie man Veranstalter überzeugt, wie man die Karriere strategisch plant, wie man die Neuen (und die alten) Medien optimal nutzt – und sie hinterfragen ihre Haltung als Künstler.


Weitere Informantionen

"A Day With... "

'A Day With...' dient dazu, ausgewiesene international renommierte Forscher einen Tag lang dabei beobachten zu können, mit welchen Methoden und Instrumentarien sie arbeiten. Die Seminare und Workshops sind so angelegt, dass Doktorandinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter, Master-Studierende und auch fortgeschrittene Bachelor-Studierende (die sich für die Teilnahme bewerben können) die Möglichkeit haben, direkt mit den Forschern ins Gespräch zu kommen. Es wird ein Seminar, ein Workshop und ein öffentlicher Vortrag angeboten. Das Format „A Day With..." wird auch von einigen anderen herausragenden Universitäten als erweitertes Kolloqiumsformat genutzt und ist ein akademisches Highlight. Die ZU steht dafür, dass wir den Studierenden Wissenschaftler nicht nur über Texte, sondern auch persönlich und dialogisch nahebringen.

A Day With... | Chantal Mouffe

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Mittwoch, 11. November 2015

Seminar und Workshop:

11:00 – 17:00 Uhr

FAB 3 | Forum 1

Die Belgierin Chantal Mouffe ist eine international gefragte Politische Theoretikerin, die an der Westminster University in London lehrt und in Paris lebt. Sie hat sich mit ihrem Konzept der „Agonistik" sowie durch ihre Auseinandersetzungen mit dem Wechselverhältnis von Kunst, Kultur und Politik international einen Namen gemacht. Ihr 2014 in der deutschen Übersetzung bei Suhrkamp erschienenes Buch “Agonistik. Die Welt politisch denken“ ist in der Wissenschaftswelt auf große Resonanz gestoßen. Hierin setzt sich Mouffe kritisch mit den gegenwärtigen Tendenzen der Postpolitik und der Protestbewegungen auseinander.


Einen ZU|Daily Artikel zu "A Day With... | Chantal Mouffe" finden Sie hier.

A Day With... | Eva Illouz

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Eva Illouz, Professorin für Soziologie an der Hebrew University in Jerusalem, wurde 2009 von der Wochenzeitung „Die Zeit“ in der Reihe „Wer denkt für morgen?“ als eine von 12 Intellektuellen ausgemacht, denen man zutraut das Denken der Zukunft zu verändern. Mit ihren Bänden „Der Konsum der Romantik“ (engl. 1997), ihrem Frankfurter Adorno-Vorlesungen „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ (2006) und ihrer Studie „Die Errettung der modernen Seele“ (engl. 2008) legte die 1961 in Marokko geborene Soziologin eine Reihe von erhellenden zeitdiagnostischen Analysen vor, die sich vor allem mit der Frage befassen, in welcher Beziehung Liebe und Gefühle „zur Kultur und den Klassenverhältnissen des Spätkapitalismus“ stehen.

Auf der Basis von Interviews und autobiographischen Erzählungen, der Analyse von Massenmedien, Werbebildern, Kinofilmen und Romanen wie auch im Rückgriff auf Ratgeberliteratur betreibt Illouz eine „Archäologie der Vermarktlichungsprozesse“ (Axel Honneth). Liebe, Emotionen und Konsum erweisen sich dabei nicht als Antagonismen oder zu separierende Sphären, vielmehr wird nachgezeichnet, wie Gefühle und ökonomischer Tausch einen für den spätmodernen Kapitalismus charakteristischen Konnex bilden. Konsum, so Illouz Diagnose, „setzt romantische Gefühle nicht herab, sondern verstärkt sie.“ Das hat Folgen für das Selbstverständnis des Subjekts bis hinein in die intimsten Bereiche. „Der homo oeconomicus hat emotional aufgerüstet, während das emotionale Subjekt ökonomisch verfährt“, sagt sie in einem Interview.

Im Rahmen des Formats „A Day With...", bei dem in den letzten Jahren Bruno Latour und Winfried Menninghaus an der ZU zu Gast waren, haben fortgeschrittene Studierende und Promovierende die Möglichkeit, Einblicke in die Forschungspraxis von herausragenden Wissenschaftlern zu erhalten. Auf der Basis der Lektüre ihres Buchs „Die Errettung der modernen Seele“ stellt Illouz nicht nur ihre Thesen, sondern auch ihre, wie sie es nennt, empirischen Bricolagetechniken zur Diskussion. Der Tag endet mit einem öffentlichen Abendvortrag. Veranstaltungssprache ist Englisch.

PROGRAMM

  • Workshop 1, 10.00h - 12.00 Uhr 

"Saving the Modern Soul - Therapy, Emotions and The Culture of Self-Help"


  • Workshop 2, 14.00 - 16.00 Uhr

"Bricolage as Research Technique"


  • Public Evening Lecture, 19:00 Uhr

"Cultural industries of Emotion"

A Day With... | Thomas Macho

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Mittwoch, den 5. November 2014


Thomas Macho ist seit 1993 Professor für Kulturgeschichte am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin. In seinen Forschungsschwerpunkten beschäftigt er sich mit der Geschichte der Kalender und Zeitrechnungen, mit der Geschichte der Rituale (Tod und Trauer), mit den kulturellen Beziehungen zwischen Menschen und Tieren (Human Animal Studies), sowie mit der Geschichte der Piktogramme.

Thomas Macho war im Wintersemester 2000/01 Senior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien; 2001–2003 Sprecher der DFG-Forschergruppe »Bild – Schrift – Zahl«; 2001 Preisträger der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg; 2004–2006 Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs »Codierung von Gewalt im medialen Wandel«; 2006– 2008 Dekan der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität Berlin; seit 2007 Mitglied und seit 2010 Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Hygiene-Museums Dresden; 2008–2012 assoziierter Ko-Direktor des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin; 2008–2009 Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar; seit 2010 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; seit 2012 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des »Minerva-Center for Interdisciplinary Study of End of Life« an der Universität Tel Aviv; 2013– 2014 Fellow am Internationalen Kolleg »Morphomata – Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen« an der Universität Köln.


Thomas Macho ist am Mittwoch, den 5. November 2014 im Rahmen von »A Day With ...« mit zwei Workshops und einem Abendvortrag an der Zeppelin Universität zu Gast.

PROGRAMM


| Workshop 1, 5.11.2014, 11:30 – 13:00 Uhr
 (SMH | LZ 06)

Befehlen und Beraten: Amplifikation einer Unterscheidung nach Thomas Hobbes

| Workshop 2, 5.11.2014, 15:00 – 16:30 Uhr
 (SMH | LZ 09)

Vorbilder oder Abbilder? Zur Geschichte der Eigennamen und Porträts individueller Tiere

| Öffentlicher Vortrag, 5.11.2014, 19:15 – 21:00 Uhr (SMH | LZ 01)

Von Fall zu Fall: Methodische Überlegungen zu einer konsiliarischen Kasuistik

Der Vortrag diskutiert drei Schwerpunkte: die Geschichte der Beratung als Wissenschaft, die Bedeutung wissenschaftlicher Narrationen sowie die methodologischen Implikationen des neuzeitlichen Aufstiegs der Fallgeschichte – von den »Acta Sanctorum« und Pitavals »Causes célèbres et intéressantes« bis zu den Fallgeschichten der Medizin, Psychologie und Kulturanthropologie.

A Day With... | Winfried Menninghaus

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Mittwoch, 7. März 2012


Winfried Menninghaus ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Literatur und Poetik seit 1750 (mit besonderen Schwerpunkten auf der deutschen Romantik
und der Literatur des 20. Jahrhunderts) sowie die philosophische, evolutionäre und empirische Ästhetik.

Winfried Menninghaus ist seit 2002 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft und war von 2007-2010 Sprecher des Exzellenzclusters „Languages of Emotion“ an der Freien Universität Berlin. Er war Gastprofessor an der Hebrew University of Jerusalem (1978-88), der Princeton University (2004), der Yale University (1994-2002), der University of California, Berkeley (1992) und der Rice University (2007). Vor kurzem erhielt er von der Società italiana d'Estetica den „Premio Internazionale d'Estetica“ für das Jahr 2012 zugesprochen.

Winfried Menninghaus wird am Mittwoch, 7. März 2012 im Rahmen von "A Day With ..." an der Zeppelin Universität sein. Er wird zwei Workshops leiten sowie einen öffentlichen Vortrag halten.

PROGRAMM

Workshop 1, 10.00-12.30 Uhr, LZ 1
Die Künste der Rhetorik im Experiment
Lehrer und Kritiker der Rhetorik stimmen darin überein, sie als eine machtvolle Kunst zu betrachten: Mittels oft geringfügiger Elaborierungen
mache Rhetorik sprachliche Aussagen affektiv eindringlicher, überzeugender und erinnerungsfähiger.
Die Vorlesung präsentiert experimentelle Studien, die ausgewählte rhetorische Devisen auf ihre hypothetischen Effekte getestet haben. Sie
projiziert die Befunde zugleich auf ästhetische und psychologische Theorien.
vorbereitende Lektüre: Aristoteles, Poetik, gr. und dt., reclam 7828.

Reading, 14.00-14.45 Uhr, LZ 1
Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin (S. 57-76, keine Vorbereitung notwendig)

Workshop 2, 15.00-17.30 Uhr, LZ 1
Nackte Haut und die Entstehung der visuellen Künste
Nach Darwin ist die menschliche nackte Haut unser kardinales Aussehens-"Ornament", entstanden aus "kapriziösen" ästhetischen Präferenzen im
Kontext sexueller Wahl. Die Vorlesung präsentiert Argumente und experimentelle Daten zugunsten dieser Hypothese. Die Tendenz der neueren
Evolutionsbiologie, auch ästhetisch bevorzugte Merkmale ganz auf Fitnessvorteile kraft natürlicher Selektion zu reduzieren, wird damit in Frage
gestellt.
Die Vorlesung vertritt des weiteren die Hypothese, dass die Entwicklung zur nackten Haut zugleich die Entstehung ästhetischer "Imagination" und
der visuellen Künste begünstigt hat.
vorbereitende Lektüre: Darwin, Charles, The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex, Teil 2, Kap. 20 (diverse Ausgaben).

Öffentlicher Vortrag, 19.30 Uhr, LZ 1 + 2 / Aula
Ästhetische Lust an negativen Emotionen
Seit der Aristotelischen Tragödientheorie gelten ästhetische Lust und negative Emotionen als vereinbar.
Der Vortrag präsentiert experimentelle Untersuchungen zu einzelnen Faktoren dieses Phänomens und zu ihrer Interaktion. Er skizziert dabei – im
Ausgang von der klassischen Rhetorik und Ästhetik des movere – auch eine linguistisch und emotionspsychologisch fundierte Analyse des Gefühls
des "Bewegtseins".

A Day With… | Bruno Latour

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Wednesday, April 13, 2011

In a first meaning, compositionism could stand as an alternative to critique (I don’t mean a critique of critique but a reuse of critique; not an even more critical critique but rather critique sold second hand —if I dare say— and put to different use).

Even though the word “composition” is a bit too long and windy, what is nice is that it underlines that things have to be put together (Latin componere) while retaining their heterogeneity. Also, it is connected with composure; it has a clear root in art, painting, music, theater, dance, and thus is associated with choreography and scenography; it is not too far from “compromise” and “compromising” retaining with it a certain diplomatic and prudential flavor. (…) Above all, a composition can fail and thus retain what is most important in the notion of constructivism (a label which I could have used as well, had it not been already taken by art history). It thus draws attention away from the irrelevant difference between what is constructed and what is not constructed, toward the composed. What is to be composed may, at any point, be decomposed. In other words, compositionism takes up the task of searching for universality but without believing that this universality is already there, waiting to be unveiled and discovered.

Could Compositionism be another way to establish a connection betweet Art and Politics? Reflexions around the Making Things Public exhibition, the creation of the School of Political Arts at Sciences Po and the Compositionist Manifesto.

Professor Bruno Latour, geb. 1947, ist Anthropologe, Wissenschaftssoziologe , Begründer der soziologischen Actor-Network-Theory und Ausstellungsmacher (Iconoclash, ZKM Karlsruhe, 2002, und Making Things Public: Atmospheres of Democracy, ZKM Karlsruhe, 2005).

Neben einer Fülle von Artikeln zur Wissenschaftssoziologie und zur soziologischen Theorie unter anderem im Anschluss an Gabriel Tarde sind seine wichtigsten Bücher: Science in Action: How to Follow Scientists and Engineers Through Society, Cambridge, Mass., 1987; Wir sind nie modern gewesen: Versuch einer symmetrischen Anthropologie, dt. Frankfurt am Main 1998; Die Hoffnung der Pandora: Untersuchungen zur Wirklichkeit der Wissenschaft, dt. Frankfurt am Main 2000; Das Parlament der Dinge: Für eine politische Ökologie, dt. Frankfurt am Main 2001; und zuletzt Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft: Einführung in die Akteur-Netzwerk-Theorie, dt. Frankfurt am Main 2007.