Der WÜRTH Chair of Cultural Production wurde 2015 als Stiftungslehrstuhl und mit Hilfe der Stiftung WÜRTH und des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft eingerichtet. Martin Tröndle hat den Lehrstuhl seitdem inne.
Der Lehrstuhl beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Kulturorganisationen und ihren Besuchern und Nicht-Besuchern, den Kulturpolitiken und der Kulturfinanzierung, sowie der Wirkung bestimmter Aufführungs- und Ausstellungsformate. Die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxistransfer ist in dieser Arbeit zentral. Martin Tröndle führt dazu nationale und internationale Forschungsprojekte mit unterschiedlichen Teams und Praxispartnern durch. Dies sind unter anderem:

Der Lehrstuhl konzentriert sich auf folgende Themenfelder: Concert- und Museum Studies, Besucherforschung und Nicht-Besucherforschung, Kulturmanagement- und Kulturpolitikforschung sowie künstlerische Forschung.
Am Lehrstuhl angesiedelt sind Promotionsarbeiten und Post-Doc Projekte, die sich mit den verschiedenen Themenfeldern des Lehrstuhls beschäftigen. Der Lehrstuhl ist außerdem Teil des Promotionsprogramms „FEINART.“
Im Rahmen der Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls soll bei den Studierenden durch den Ansatz des forschenden Lernens Eigenständigkeit im Denken und Begeisterung für wissenschaftliches Problemlösen geweckt werden.
Mit dem Konzept der forschenden Lehre wird die Lehre hybridisiert, mit dem Stichwort ‚Transfer‘ die Forschung. Um Wissenschaft wirksam zu machen müssen Forschungsdesigns und Forschungsergebnisse näher an die Gesellschaft rücken.
Der WÜRTH Chair of Cultural Production ist Teil des Zentrums für Kulturproduktion der Zeppelin Universität, zu dem auch das artsprogram und dem Labor für implizites und künstlerisches Wissen (LIKWI) der Zeppelin Universität gehören.
Seit 2019 fungiert Martin Tröndle als Sprecher des Forschungsclusters „Arts Production and Cultural Policy in Transformation (ACPT)“, das sich mit Transformation der Kulturproduktion im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen befasst.
Martin Tröndle ist ein Beneficiary von „FEINART – The Future of European Independent Art Spaces in a Period of Socially Engaged Art“, gefördert durch das Marie Skłodowska-Curie Programm im Rahmen von Horizon 2020.
Weden, Victoria BA | Studentische Mitarbeiterin