Auf dieser Seite
Fragen?
Ihre Frage:
 

Veranstaltungen

Ankündigungen

Smart Government DACHLI Austausch



11. Juli 2019, Karlsruhe


Nach dem letzten gemeinsamen Smart Government DACHLI Austausch im Sommer 2018 in Stuttgart möchten wir Sie im Juli 2019 herzlich zum Treffen in Karlsruhe einladen.
Die Stadt Karlsruhe hat uns eingeladen, unseren Austausch diesmal am Nachmittag des 11. Juli 2019 im kleinen Sitzungssaal im Rathaus am Marktplatz durchzuführen.
Herr Losert und sein Team werden uns zeigen, welche Fortschritte es in den vergangenen Monaten gab und wohin die Stadt Karlsruhe mit ihren Aktivitäten strebt.


Unsere bisher zusammengestellte Agenda sieht aktuell wie folgt aus:

14:00 Begrüßung CIO Losert und Prof. von Lucke
14:15 „Smart City Karlsruhe“ mit einem Rundgang und Vorführungen
15:30 Pause
16:00 Länderbericht Deutschland
16:20 Länderbericht Österreich
16:40 Länderbericht Schweiz
17:00 Länderbericht Liechtenstein
17:20 Bericht zur Gründung der Smart Government Akademie Bodensee und deren erste Aktivitäten
17:40 Verschiedenes & Terminfindung
18:00 Verabschiedung

Gerne dürfen auch Sie mit eigenen Beiträgen im Rahmen der Länderberichte unseren Austausch bereichern.
Über einen kurzen Hinweis zu Ihren Beiträgen würde ich mich im Vorfeld zur Vorbereitung freuen.
Die Anmeldung für Ihre Teilnahme am Smart Government DACHLI Austausch senden Sie bitte an .
Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an.


Veranstaltungsort:
Rathaus am Marktplatz
Karl-Friedrich-Straße 10
76133 Karlsruhe
Kleiner Sitzungssaal (Eingang Marktplatz)
https://www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/anreise.de



Auftaktworkshop Urbaner Datenraum Bodensee

Offenheit und Verfügbarkeit von Datenbeständen werden künftig einen immer relevanteren Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge darstellen. Sowohl für die öffentliche Verwaltung und ihre interkommunale wie internationale Zusammenarbeit als auch für Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind Daten eine elementare Grundlage ihrer Aktivitäten. Kommunen beschäftigen sich zunehmend mit der Etablierung von eigenen urbanen Datenräumen, um Standortvorteile zu realisieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region zu sichern. Realistisch endet der Bedarf an Daten jedoch weder an den kommunalen noch an den Landesgrenzen. Der Aufbau von Datenverbünden ist daher ein wichtiger Schritt, der in der anstehenden Konzeption und Realisierung grenzüberschreitender urbaner Datenräume mitgedacht werden muss. Hierzu soll in den kommenden Jahren rund um den Bodensee ein regelmäßiger wie internationaler Austausch etabliert werden.


Im Rahmen der durch INTERREG geförderten „Smart Government Akademie Bodensee“ verantwortet The Open Government Institute der Zeppelin Universität in Friedrichshafen die wissenschaftliche Begleitung des Themenfelds „Urbaner Datenraum Bodensee“. Gemeinsam mit den beiden Städten Friedrichshafen und Konstanz soll in den kommenden Jahren erarbeitet werden, wie urbane Datenräume in den beiden Städten aussehen und etabliert werden können und wie daraus Mehrwerte für Stadt, Bürger und Unternehmen entstehen. Über die urbanen Datenräume der einzelnen Städte hinaus wird auch eine internationale Vernetzung der urbanen Datenräume zu einem urbanen Datenraum Bodensee anvisiert. Durch eine Verknüpfung von Datenbeständen kann die grenz-überschreitende Zusammenarbeit von Städten, Unternehmen und Zivilgesellschaft zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein erheblich vereinfacht werden.


Zu einem Auftaktworkshop des Themenfelds Urbaner Datenraum Bodensee laden wir daher am 16. Juli 2019 alle interessierten Kommunen, Ministerien und sonstige Ämter und Dienstleister rund um den Bodensee nach Friedrichshafen an die Zeppelin Universität ein. Im Rahmen des Workshops soll mit interessierten Kommunen und Akteuren eine erste Skizzierung eines grenzüberschreitenden urbanen Datenraums vorgenommen werden. Prof. Dr. Jörn von Lucke wird hierzu einen Impuls geben, was unter einem urbanen Datenraum zu verstehen ist, welche Mehrwerte damit realisiert werden können und welche Faktoren bei Planung und Aufbau zu beachten sind. Anschließend sollen die Städte die Möglichkeit erhalten, bestehende Ansätze und Projekte vorzustellen sowie eigene Wünsche, Anregungen und Sichtweisen zu diskutieren. Ziel des Themenfeldes „Urbaner Datenraum Bodensee“ der Smart Government Akademie ist es, eine Plattform zur Vernetzung zu bieten und den Datenraum Bodensee somit bereits bei der Konzipierung der eigenen urbanen Datenräume mitzudenken, aber auch einen neuen digitalpolitischen Impuls für die gesamte Bodenseeregion zu setzen.


Der Auftaktworkshop Urbaner Datenraum Bodensee findet am 16. Juli 2019 von 10 bis 15 Uhr am See Campus der Zeppelin Universität in Friedrichshafen statt (Am Seemooser Horn 20, D-88045 Friedrichshafen). Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Zur Anmeldung senden Sie bitte bis zum 12. Juli eine kurze E-Mail an meinen Mitarbeiter Jan Etscheid ().



Nachberichte

Informationsbesuch des thüringischen Innenministers Georg Maier

Teilnehmer am Smart Government DACHLI Austausch

19.Oktober 2018, Friedrichshafen

Der Minister für Inneres und Kommunales des Freistaates Thüringen Georg Maier (SPD) hat der Zeppelin Universität (ZU) einen Informationsbesuch abgestattet. Sein Augenmerk galt dabei insbesondere dem The Open Government Institute (TOGI) an der ZU, das sich vorrangig mit Fragen des offenen Regierungs- und Verwaltungshandelns, neuartigen Ansätzen zur Transparenz sowie der Bürgerbeteiligung in der digitalen Demokratie befasst.

Begleitet wurde Maier von hochrangigen Vertretern seines Ministeriums, darunter auch dem Staatssekretär für ein „Modernes Thüringen“ im Innenministerium Uwe Höhn (SPD). Im Gespräch mit Professor Dr. Jörn von Lucke, Direktor des TOGI und Inhaber des Lehrstuhls für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik an der ZU, ging es vor allem um die Arbeit des Instituts und um neue Ansätze zur Verwaltungsdigitalisierung. Ausgehend vom Ziel der digitalen Transformation von Staat und Verwaltung zeigte Prof. von Lucke eine mögliche Entwicklung der analogen Verwaltung über E-Government und Open Government hin zum Smart Government in Echtzeit auf, also zur Abwicklung geschäftlicher Prozesse des Regierens und Verwaltens mit Hilfe von intelligent vernetzten Informations- und Kommunikationstechniken und 5G-Netzwerken. Praktische Beispiele aus Asien und Australien wie etwa die automatisierte und auf künstlicher Intelligenz basierte Gesichtserkennung oder Verkehrssteuerung verdeutlichten den deutschen Aufholbedarf. Gleichzeitig wies er aber auch auf die Gefahr eines hoch technologisierten Überwachungsstaats hin.

Der Besuch an der ZU fand statt im Rahmen einer viertägigen Informationsreise des Ministers vor dem Hintergrund der Bestrebungen Thüringens, mit sogenanntem E-Government die Verwaltung im Freistaat moderner, bürger- und wirtschaftsfreundlich zu gestalten. Die Ziele der Reise lagen vorrangig in der Schweiz, so unter anderem bei mit dem Thema Digitalisierung befassten Behörden, Stellen und Initiativen in Bern, Zürich und St. Gallen.

Vierter Smart Government DACHLI Austausch

Teilnehmer am Smart Government DACHLI Austausch

02.Juli.2018, Stuttgart

In dem Räumlichkeiten des Hauptstaatsarchives in Stuttgart fand am 02. Juli 2018 das vierte Treffen der Smart Government DACHLI Arbeitsgruppe statt. Neben Berichten über aktuelle Smart Government Entwicklungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz standen dabei auch der Austausch und die Diskussion zu den Forschungsreisen von Prof. von Lucke nach Asien und Australien im Fokus. Die regelmäßigen Treffen zu Smart Government sollen einen Rahmen bieten, sich im kleinen Fachkreis zu aktuellen Entwicklungen auszutauschen und von Erfahrungen gegenseitig zu profitieren.

Drittes Treffen Smart Government DACHLI und OGD DACHLI

Die Teilnehmer des OGD DACHLI Treffens im Verschwörhaus

09. November 2017, Ulm

Am 09.11.2017 fand im Ulmer Schwörhaus bzw. Verschwörhaus das dritte Treffen im Rahmen der Smart Government DACHLI sowie Open Government Data DACHLI statt.
Neben Präsentationen zu den aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz berichtete Prof. von Lucke auch von seinen Eindrücken aus Korea, Japan und Dubai. Abgerundet wurden die Treffen jeweils durch Brainstorming-Sessions.

Social Media in Kommunen der Bodenseeregion

18. September 2015, Friedrichshafen


Workshop für alle Mitglieder des Internationale Städtebundes Bodensee und Gäste. Zielgruppe waren wohl die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadtpräsidentinnen und Stadtpräsidenten, als auch die Mitarbeitenden in den Verwaltungen und Gremienmitglieder der Stadt- und Gemeindeparlamente.


Zahlreiche Kommunen und Städte im Bodenseeraum arbeiten schon mit modernen Medien oder befinden sich im Überlegungsprozess, welches Medium für die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung sinnvoll sein könnte.


Der Workshop gab Gelegenheit, im grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch der Bodenseeregion diese interessanten Themen zu bearbeiten.


Symposium Smart Government

13. November 2015, Friedrichshafen
Am 13. November 2015 fand an der Zeppelin Universität erstmalig ein Forschungssymposium zu Smart Government statt. Mit seinem Whitepaper zu „Smart Government“ hat das Open Government Institute (TOGI) ein Forschungsfeld und eine Forschungsagenda vorgelegt, mit der das Gestaltungspotential für Staat und Verwaltung im Internet der Dinge und im Internet der Dienste ausgelotet wird.


Weitere Informationen

Abschlussveranstaltung: Offene gesellschaftliche Innovation

eSociety  Bodensee 200

26.-27. November 2014, Vaduz

  • Kann Open Innovation dazu beitragen gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen?
  • Was sind Chancen und Risiken von offener gesellschaftlicher Innovation?
  • Welche Methoden und Werkzeuge stehen zur Verfügung?

Die Veranstaltung war Teil der Abschlusstagung des von der IBH geförderten Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region. In Vorträgen und Diskussionen wurden Lösungsansätze aus Theorie und Praxis von Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Wissenschaft präsentiert.


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Projekt-Website.

Zukunftsforum Open Goverment #ZOG13

Welchen Weg geht Deutschland in Sachen Transparenz, Partizipation und Kollaboration?

ZOG13

Wie werden sich die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern und das Land Baden-Württemberg zum Thema „Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln“ (Open Government) in der kommenden laufenden Legislaturperiode positionieren? Werden Forderungen nach mehr Transparenz aufgegriffen? Wie kann eine umfassende nationale Strategie aussehen, um die Potentiale von offenen Daten in Verwaltungen zu nutzen? Was sind die Erfolgsfaktoren für Bürgerbeteiligung? Wie kann Deutschland sich einer offenen Zusammenarbeit annähern?


Wie können wir offene Innovationskreisläufe aufbauen? Welche Web 2.0- und Social Media-Dienste eignen sich dafür? Welche Rollen dürfen dabei der IT-Planungsrat und die Bürger einnehmen? In wieweit darf schon oder überhaupt noch auf Cloud Computing Angebote zurückgegriffen werden? Torpedieren PRISM, Tempora & Co. den Wunsch nach Offenheit?


Diese Fragen stellten sich rund 50 Teilnehmer am „Zukunftsforum Open Government“. Das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities an der Zeppelin Universität hatte am 08. November 2013 Experten und Interessierten aus Verwaltung und Praxis eingeladen, zusammen mit Juristen, Aktivisten und Studenten über die Zukungt von Open Government in Deutschland nachzudenken.


Die Ergebnisse stellen wir Ihnen gerne hier zur Verfügung:


Keynote von Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt

Zusammenfassende Dokumentation der Veranstaltung

Protokoll der Veranstaltung in Stichpunkten

Verwendung unter CC B: Fotos von Tom Schlansky

Design your Research | Research your Design

- Zwischen Wissen und Zukunft: Research through the lens of Design Science -

Am Montag den 3. Juni 2013 veranstaltete das TICC in Zusammenarbeit mit der Business Informatics Group (BIG) aus Dublin einen eintägigen Workshop an der Zeppelin Universität mit dem Schwerpunktthema: Design orientierte Forschung und Design Science als Forschungsmethodik. Design Science ist ein Forschungsansatz aus der Wirtschaftsinformatik, bei dem es darum geht, in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Experten IT-Lösungen zu entwickeln und zu testen. Im Workshop diskutierten 15 Teilnehmer aus Deutschland, Irland, Italien, Österreich, Libyen, Liechtenstein und Spanien über laufende Forschungsprojekte und arbeiteten daran, Design Science als Methode weiterzuentwickeln. Was sind mögliche Anwendungsgebiete? Wie muss sich Design Science verändern, um in den Sozialwissenschaften Fuß zu fassen? Was kann ich von Design Science für meine Forschung lernen?

5. TICC Round Table "Wissenschaft trifft Politik"

Am 24. Januar 2013 lud das TICC zum 5. TICC Round Table ein – einem Fachgespräch mit mehr als 20 Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft. Zur Begrüßung betonte die Deutsche Telekom AG, welche herausragende Rolle IT-gestützte Zusammenarbeit in der Zukunft spielen wird: „Das Entwicklungspotential, besonders im Bereich der Finanzierung, scheint immens.“ Die Bandbreite der Möglichkeiten von derartiger „Open Government Collaboration“ stellte Prof. von Lucke auf Basis seines Gutachtens zur T-City Friedrichshafen in Stuttgart vor.


Im offenen Gespräch wurde dabei deutlich, dass es essentiell für die zukünftige Entwicklung von Zusammenarbeit sein wird, einen dazugehörigen Werkzeugkasten aufzubauen, der die Auf­bereitung von Rohdaten und Open Data für Durchschnittsnutzer ermöglicht. Wichtig ist auch die Diskussion, wann Partizipation und Öffnung in Politik und Verwaltung sinnvoll sind. Daher ist eine Strategie von Nöten, damit eine Einbindung des Bürgers nicht wahllos geschieht. Ganz klar stellte sich heraus, dass eine Öffnung der Verwaltung nicht ohne einen Kulturwandel funktio­nieren kann, von „geschlossenen?“ zu „offenen“ Ansätzen und bei einer Verflachung der alten hierarchischen Strukturen. Außerdem müssen Lösungen gefunden werden, wie ein acht­stündiger Arbeitstag mit einer durch das Internet angeregten Erwartung verbunden werden kann, dass ein Zugang zu Informationen 24/7 gewährleistet ist. Zudem würde sich eine Fokussierung auf einige wenige Kommunikationskanäle anbieten. Betont wurde auch, dass die nötigen Res­sourcen erforderlich sind, um neben dem Tagesgeschäft Zeit für strategische Überlegungen und Entwicklung zu haben. Nur so kann auch die tatsächliche Verwendung von Bürgerimpulsen gewährleistet werden.


Besonders in den Verwaltungen scheint eine große Unsicherheit bezüglich der rechtlichen Grundlagen zu herrschen: „Was darf ich?“ „Wie viel darf ich?“ Außerdem stellt sich die Frage, wie repräsentativ Ergebnisse von Beteiligungsprojekten sind. Ein weiteres wichtiges Ziel ist eine Standardisierung der Metadaten von Open Data. Hier ist die Wissenschaft mit der Verwaltungspraxis zu gemeinsamen Impulsen aufgerufen.

2. Open Data Barcamp Friedrichshafen

Zum zweiten Mal lud das TICC am 09. November 2012 zum Open Data Barcamp ein, das dies-mal in der brandneuen Container Uni stattfand. Mit Gästen der datalove Hochschulgruppe, die die Ulmer Open Data Initiative verantwortet (http://www.ulmapi.de), und der Piratenpartei Baden-Württemberg wurde über die Potentiale diskutiert, die offenen Daten innewohnen. Die Themen reichten von offenen demokratischen Daten zu offenen Haushaltsdaten. Best Practices aus Ulm und Kenia wurden präsentiert und lieferten wichtige Anregungen. Als essentiell wurde etwa für offene Haushaltsdaten die Rolle eines Haushaltsübersetzers erkannt, der Haushaltsdaten lesen und interpretieren kann. Die Ausbildung in diesen Fähigkeiten sollte eine Aufgabe einer künftigen School of Governance werden.

Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI 2012) und Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI 2012)

Die Öffnung von Staat und Verwaltung nimmt Gestalt an

"Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur": Das war das Thema der "Fachtagung Verwaltungs- und Rechtsinformatik FTVI & FTRI 2012", die am 15. und 16.03.2012 an der Zeppelin Universität (ZU) stattfand. Veranstaltet wurde sie vom Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC). Aus technischer, rechtlicher, ökonomischer, verwaltungswissenschaftlicher und politischer Sicht ging es um drei Themenfelder: Öffnung von Staat und Verwaltung (Open Government und Good Governance), offene, smarte und vernetzte Verwaltung sowie politische und rechtliche Vorgaben für Staat und Verwaltung.

Im Mittelpunkt der Diskussionen der ausgewiesenen Fachexperten standen die neuen Herausforderungen durch soziale Medien, Web 2.0-Technologien und Cloud Computing. Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung sind bei den Teilnehmern aus Berlin, Hamburg oder Stuttgart ebenso in den Mittelpunkt gerückt wie im Bodenseekreis oder Friedrichshafen. Eine Öffnung von staatlichen Datenbeständen kann zu weiteren Innovationen in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung führen.

Die als „Open Government“ bezeichnete Öffnung von Staat und Verwaltung nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem die Landesregierung Baden-Württemberg in den vorangangenen Woche ihren ersten Prototypen für ein gemeinsames Open Data Portal Baden-Württemberg (http://opendata.service-bw.de) präsentierte, stellte Ministerialdirektor Zinell, Amtschef im Innenministerium und CIO der Landesregierung Baden-Württemberg, die Ideen und Strategien zu Open Government am Donnerstag auf der Fachkonferenz einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) fördern einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern, Rechtspraktikern und Beratern.

Weitere Informationen: http://www.ftvi.de