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Veranstaltungen

Ankündigungen

Social Media in Kommunen der Bodenseeregion

18. September, Friedrichshafen


Workshop für alle Mitglieder des Internationale Städtebundes Bodensee und Gäste. Zielgruppe sind sowohl die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Stadtpräsidentinnen und Stadtpräsidenten, als auch die Mitarbeitenden in den Verwaltungen und Gremienmitglieder der Stadt- und Gemeindeparlamente.


Zahlreiche Kommunen und Städte im Bodenseeraum arbeiten schon mit modernen Medien oder befinden sich im Überlegungsprozess, welches Medium für die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung sinnvoll sein könnte.


Der Workshop wird Gelegenheit bieten im grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch der Bodenseeregion diese interessanten Themen zu bearbeiten.


Anmeldung und weitere Informationen: https://de.amiando.com/Web20Bodensee.html

Symposium Smart Government

13. November, Friedrichshafen


Am 13. November 2015 wird es an der Zeppelin Universität erstmalig ein Forschungssymposium zu Smart Government geben. Mit seinem Whitepaper zu „Smart Government“ hat das Open Government Institute (TOGI) ein Forschungsfeld und eine Forschungsagenda vorgelegt, mit der das Gestaltungspotential für Staat und Verwaltung im Internet der Dinge und im Internet der Dienste ausgelotet wird.


Weitere Informationen


Nachberichte

Abschlussveranstaltung: Offene gesellschaftliche Innovation

eSociety  Bodensee 200

26.-27. November 2014, Vaduz

  • Kann Open Innovation dazu beitragen gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen?
  • Was sind Chancen und Risiken von offener gesellschaftlicher Innovation?
  • Welche Methoden und Werkzeuge stehen zur Verfügung?

Die Veranstaltung war Teil der Abschlusstagung des von der IBH geförderten Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region. In Vorträgen und Diskussionen wurden Lösungsansätze aus Theorie und Praxis von Vertretern aus Politik, Verwaltung und der Wissenschaft präsentiert.


Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Projekt-Website.

Zukunftsforum Open Goverment #ZOG13

Welchen Weg geht Deutschland in Sachen Transparenz, Partizipation und Kollaboration?

ZOG13

Wie werden sich die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern und das Land Baden-Württemberg zum Thema „Offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln“ (Open Government) in der kommenden laufenden Legislaturperiode positionieren? Werden Forderungen nach mehr Transparenz aufgegriffen? Wie kann eine umfassende nationale Strategie aussehen, um die Potentiale von offenen Daten in Verwaltungen zu nutzen? Was sind die Erfolgsfaktoren für Bürgerbeteiligung? Wie kann Deutschland sich einer offenen Zusammenarbeit annähern?


Wie können wir offene Innovationskreisläufe aufbauen? Welche Web 2.0- und Social Media-Dienste eignen sich dafür? Welche Rollen dürfen dabei der IT-Planungsrat und die Bürger einnehmen? In wieweit darf schon oder überhaupt noch auf Cloud Computing Angebote zurückgegriffen werden? Torpedieren PRISM, Tempora & Co. den Wunsch nach Offenheit?


Diese Fragen stellten sich rund 50 Teilnehmer am „Zukunftsforum Open Government“. Das Deutsche Telekom Institute for Connected Cities an der Zeppelin Universität hatte am 08. November 2013 Experten und Interessierten aus Verwaltung und Praxis eingeladen, zusammen mit Juristen, Aktivisten und Studenten über die Zukungt von Open Government in Deutschland nachzudenken.


Die Ergebnisse stellen wir Ihnen gerne hier zur Verfügung:


Keynote von Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt

Zusammenfassende Dokumentation der Veranstaltung

Protokoll der Veranstaltung in Stichpunkten

Verwendung unter CC B: Fotos von Tom Schlansky

Design your Research | Research your Design

- Zwischen Wissen und Zukunft: Research through the lens of Design Science -

Am Montag den 3. Juni 2013 veranstaltete das TICC in Zusammenarbeit mit der Business Informatics Group (BIG) aus Dublin einen eintägigen Workshop an der Zeppelin Universität mit dem Schwerpunktthema: Design orientierte Forschung und Design Science als Forschungsmethodik. Design Science ist ein Forschungsansatz aus der Wirtschaftsinformatik, bei dem es darum geht, in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Experten IT-Lösungen zu entwickeln und zu testen. Im Workshop diskutierten 15 Teilnehmer aus Deutschland, Irland, Italien, Österreich, Libyen, Liechtenstein und Spanien über laufende Forschungsprojekte und arbeiteten daran, Design Science als Methode weiterzuentwickeln. Was sind mögliche Anwendungsgebiete? Wie muss sich Design Science verändern, um in den Sozialwissenschaften Fuß zu fassen? Was kann ich von Design Science für meine Forschung lernen?

5. TICC Round Table "Wissenschaft trifft Politik"

Am 24. Januar 2013 lud das TICC zum 5. TICC Round Table ein – einem Fachgespräch mit mehr als 20 Vertretern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft. Zur Begrüßung betonte die Deutsche Telekom AG, welche herausragende Rolle IT-gestützte Zusammenarbeit in der Zukunft spielen wird: „Das Entwicklungspotential, besonders im Bereich der Finanzierung, scheint immens.“ Die Bandbreite der Möglichkeiten von derartiger „Open Government Collaboration“ stellte Prof. von Lucke auf Basis seines Gutachtens zur T-City Friedrichshafen in Stuttgart vor.


Im offenen Gespräch wurde dabei deutlich, dass es essentiell für die zukünftige Entwicklung von Zusammenarbeit sein wird, einen dazugehörigen Werkzeugkasten aufzubauen, der die Auf­bereitung von Rohdaten und Open Data für Durchschnittsnutzer ermöglicht. Wichtig ist auch die Diskussion, wann Partizipation und Öffnung in Politik und Verwaltung sinnvoll sind. Daher ist eine Strategie von Nöten, damit eine Einbindung des Bürgers nicht wahllos geschieht. Ganz klar stellte sich heraus, dass eine Öffnung der Verwaltung nicht ohne einen Kulturwandel funktio­nieren kann, von „geschlossenen?“ zu „offenen“ Ansätzen und bei einer Verflachung der alten hierarchischen Strukturen. Außerdem müssen Lösungen gefunden werden, wie ein acht­stündiger Arbeitstag mit einer durch das Internet angeregten Erwartung verbunden werden kann, dass ein Zugang zu Informationen 24/7 gewährleistet ist. Zudem würde sich eine Fokussierung auf einige wenige Kommunikationskanäle anbieten. Betont wurde auch, dass die nötigen Res­sourcen erforderlich sind, um neben dem Tagesgeschäft Zeit für strategische Überlegungen und Entwicklung zu haben. Nur so kann auch die tatsächliche Verwendung von Bürgerimpulsen gewährleistet werden.


Besonders in den Verwaltungen scheint eine große Unsicherheit bezüglich der rechtlichen Grundlagen zu herrschen: „Was darf ich?“ „Wie viel darf ich?“ Außerdem stellt sich die Frage, wie repräsentativ Ergebnisse von Beteiligungsprojekten sind. Ein weiteres wichtiges Ziel ist eine Standardisierung der Metadaten von Open Data. Hier ist die Wissenschaft mit der Verwaltungspraxis zu gemeinsamen Impulsen aufgerufen.

2. Open Data Barcamp Friedrichshafen

Zum zweiten Mal lud das TICC am 09. November 2012 zum Open Data Barcamp ein, das dies-mal in der brandneuen Container Uni stattfand. Mit Gästen der datalove Hochschulgruppe, die die Ulmer Open Data Initiative verantwortet (http://www.ulmapi.de), und der Piratenpartei Baden-Württemberg wurde über die Potentiale diskutiert, die offenen Daten innewohnen. Die Themen reichten von offenen demokratischen Daten zu offenen Haushaltsdaten. Best Practices aus Ulm und Kenia wurden präsentiert und lieferten wichtige Anregungen. Als essentiell wurde etwa für offene Haushaltsdaten die Rolle eines Haushaltsübersetzers erkannt, der Haushaltsdaten lesen und interpretieren kann. Die Ausbildung in diesen Fähigkeiten sollte eine Aufgabe einer künftigen School of Governance werden.

Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI 2012) und Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI 2012)

Die Öffnung von Staat und Verwaltung nimmt Gestalt an

"Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzten Verwaltungskultur": Das war das Thema der "Fachtagung Verwaltungs- und Rechtsinformatik FTVI & FTRI 2012", die am 15. und 16.03.2012 an der Zeppelin Universität (ZU) stattfand. Veranstaltet wurde sie vom Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC). Aus technischer, rechtlicher, ökonomischer, verwaltungswissenschaftlicher und politischer Sicht ging es um drei Themenfelder: Öffnung von Staat und Verwaltung (Open Government und Good Governance), offene, smarte und vernetzte Verwaltung sowie politische und rechtliche Vorgaben für Staat und Verwaltung.

Im Mittelpunkt der Diskussionen der ausgewiesenen Fachexperten standen die neuen Herausforderungen durch soziale Medien, Web 2.0-Technologien und Cloud Computing. Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung sind bei den Teilnehmern aus Berlin, Hamburg oder Stuttgart ebenso in den Mittelpunkt gerückt wie im Bodenseekreis oder Friedrichshafen. Eine Öffnung von staatlichen Datenbeständen kann zu weiteren Innovationen in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung führen.

Die als „Open Government“ bezeichnete Öffnung von Staat und Verwaltung nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem die Landesregierung Baden-Württemberg in den vorangangenen Woche ihren ersten Prototypen für ein gemeinsames Open Data Portal Baden-Württemberg (http://opendata.service-bw.de) präsentierte, stellte Ministerialdirektor Zinell, Amtschef im Innenministerium und CIO der Landesregierung Baden-Württemberg, die Ideen und Strategien zu Open Government am Donnerstag auf der Fachkonferenz einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) fördern einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern, Rechtspraktikern und Beratern.

Weitere Informationen: http://www.ftvi.de