
Wie könnte eine Universität aussehen, die sich nicht selbst verzehrt, sondern sich entschieden auf eine planetarische Zukunftstauglichkeit hin ausrichtet? Wie viel apollinische Ordnung braucht sie, wieviel dionysische Energie?
Das Jahresthema des artsprogram und des Arts & Humanities Lab 2024 schließt an die vorwiegend pessimistischen Debatten zur Lage der Universitäten an, in denen diese als „darkocracies“ (Peter Fleming), psychische Höllen oder als Orte weißer Unterdrückung beschrieben werden. Im Rahmen der Ringvorlesung wollen wir diesen Selbstbeschreibungen und ihren Effekten nachgehen, die Mechanismen der (Selbst-)Sabotage kritischen Denkens beleuchten, aber auch alternative Bildungsformate diskutieren.
Im universitären Ausstellungs- und Projektraum, der White Box, wird die Bühnenbildnerin Katharina Pia Schütz ein magisch-blaues Studierzimmer einrichten, das ein künstlerisches Archiv von utopischen, gescheiterten, experimentellen und überraschenden Bildungsformaten enthält. Hierzu startet im April unter dem Titel „Blueprints for Studies“ eine Veranstaltungsreihe mit Performances, Lesungen, Film-Screenings, Konzerten, die eine künstlerisch-phänomenologische Reflektion der Strukturen, Wissens- und Sozialformen der Academia betreibt.
Die Podcast aufzeichnungen der Ringvorlesung auf Apple Podcast hier
Blueprints for Studies | Katharina Pia Schütz | 15.03. - 10.12.2024 | WhiteBox ZF-Campus
Freitag 15.03.24 | Eröffnung „Blueprints for Studies“ – ein Study Space von Katharina Pia Schütz Kunst-Freitag | Eröffnung um 19.00 h Einführung ins Archiv ab 20.00 h
Programm & Aktuelles