
Die Absolventinnen und Absolventen der ZU blicken bei ihrer Graduierungsfeier auf vier ereignisreiche Studienjahre zurück. Deutlich wird, wie prägend die Zeit am Bodensee für ihre persönliche und berufliche Entwicklung war.
„Vier Jahre haben wir jetzt an der ZU verbracht, Vier Jahre in denen die meisten von uns 32 Tausend Euro ausgegeben haben“, und das ohne die Kaffeekosten mit einzurechnen, rechnet Joshua Zielbauer, diesjähriger Bachelorabsolvent der Zeppelin Universität, in seiner Rede auf der Graduierungsfeier vor. Zusammen mit seiner Kommilitonin Johanna Freimuth betrat er als Letzte die Bühne, doch trotz des langen Dinners gelang es ihnen mühelos, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Mit einer humorvollen und zugleich rührenden Rede nahmen sie alle Anwesenden mit auf eine Reise durch ihre vier Jahre am Bodensee.
Und was haben sie jetzt für ihr Geld bekommen? – Rund 416 Stunden Vorlesung, viele Seiten geschriebener und noch viel mehr gelesener Texte, doch vor allem: ein Abenteuer.

„Die ZU war ein Abenteuer für mich und in einer Welt, in der wir alles planen, sind Abenteuer sehr selten geworden“, erzählt Joshua. Die beiden haben auch ihre Kommilitonen befragt, was die prägendsten Momente ihres Abenteuers Friedrichshafen waren. Zusammengefasst kann wohl gesagt werden: „Friedrichshafen ist speziell, irgendwo „uneindrucksvoll“, grau und auch ganz nett, aber immer glücklicherweise mit See.“
Und trotzdem scheint das Semester alles andere als negativ auf seine Studienzeit zurückzublicken, denn „mittendrin in diesem Friedrichshafen ist die Zeppelin Uni: zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik oder auch zwischen Gemeinschaft, Vielseitigkeit und Offenheit. Hier herrscht Respekt, Freundschaft und ehrlicher Austausch - eine Wohlfühlbubble, wie sie woanders wohl sehr schwer zu finden ist“, fasst Johanna zusammen.
Bei Prof. Armen Avanessians Rede zum Thema Übergänge und Transformationen mussten einige im Publikum anfänglich wohl erst den Zusammenhang zwischen seiner Erzählung über die Entstehung der Welt und dem Universitätsabschluss finden. Avanessian betonte schlussendlich, dass künstliche Intelligenz und der Klimawandel die großen Themen unserer Zeit seien, die nur vor einem evolutionsgeschichtlichen Hintergrund verstanden werden könnten. „Wir sind heute im Begriff, eine neunte große evolutionäre Transition mitzuerleben“, spekulierte er.
Dabei hofft er, dass die Absolventinnen und Absolventen der ZU etwas Entscheidendes mitgenommen haben: Nicht nur Wissen zu erwerben, sondern es selbst zu produzieren, zu generieren und anzuwenden.

Alumna Prof. Fabiola Gerpott ist mittlerweile Inhaberin des Lehrstuhls Personalführung an der WHU, kam aber an den Ort, an dem sie selbst vor 11 Jahren ihren Masterabschluss gemacht hat, zurück, um den Absolvierenden ein paar Impulse für ihre Zukunft mit auf den Weg zu geben. Ihr Rat lautete: Erstens, macht viel. Zweitens, fangt einfach an – der Anfang ist immer das Schwerste.
Und drittens, habt dabei gute Laune. Als Professorin an der WHU ist sie gut vertraut mit den Euromasters, ein jährlich dort stattfindendes Sport Event, auf dem die ZUler bekannt – oder besser gesagt, legendär – dafür sind, dass sie gute Laune, gegenseitige Unterstützung und Spirit verbreiten. Diese Fähigkeit sei in Anbetracht der vielen Herausforderungen, denen die Welt gegenübersteht, von unschätzbarem Wert. Sie appellierte an die Absolventinnen, diesen „ZU-Spirit“ überallhin mitzunehmen: „Am Ende zählen die persönlichen Verbindungen und die Energie.“
Die jährliche Graduierungsfeier der Zeppelin Universität wird traditionell mit einem Gala-Dinner im Dornier Museum abgeschlossen. Während des Dinners, das von Studierenden moderiert wird, teilen Alumni, frische Absolventinnen und Professoren in verschiedenen Reden ihre Erfahrungen und Erinnerungen an die ZU.

Besonderes Highlight war außerdem wieder die Verleihung der zahlreichen Auszeichnungen:
Die Best Thesis Awards werden ab sofort großzügig gestiftet von Vindelici Advisors.



