Unser Lehrstuhl forscht und lehrt zur Zukunft in Mobilität, Handel und Logistik. Zusammen mit renommierten Praxispartnern werden neue Mobilitätskonzepte und Mobilitätslösungen erforscht. Dabei ist über die letzten Jahre die Künstliche Intelligenz (KI) ein zentraler Forschungsschwerpunkt geworden.
Vor diesem Hintergrund hat sich am Lehrstuhl die Theorie der Institutionellen Rollenmodelle (Institutional Role Models, IRM) als zentraler analytischer Rahmen herausgebildet. Die IRM-Theorie erweitert technologie- und datengetriebene Ansätze der Mobilitäts-, Handels- und Logistikforschung um eine institutionenökonomische Perspektive, indem sie nicht primär Organisationen oder technische Systeme in den Mittelpunkt stellt, sondern die Rollen, die Akteur:innen in komplexen sozio-technischen Systemen einnehmen, sowie die damit verbundenen Handlungserwartungen, Verantwortlichkeiten und Interaktionslogiken.
Gerade im Kontext KI-basierter Mobilitätssysteme – etwa bei automatisierten Verkehrs- und Logistikprozessen, digitalen Plattformen oder datengetriebenen Infrastrukturen – zeigt sich, dass technologische Leistungsfähigkeit allein nicht ausreicht. Entscheidend ist vielmehr, wie institutionelle Rollen ausgestaltet, aufeinander abgestimmt und über Systemgrenzen hinweg koordiniert werden, um robuste, skalierbare und gesellschaftlich akzeptierte Lösungen zu ermöglichen.
Auf dieser theoretischen Grundlage wurde die IRM-Matrix (Institutional Role Model Matrix) entwickelt. Die IRM-Matrix ist ein analytisches und gestaltungsorientiertes Instrument zur systematischen Modellierung institutioneller Rollen, ihrer funktionalen Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Interaktionslogiken in komplexen sozio-technischen Systemen.
Sie dient dazu, Governance-Strukturen, Entscheidungszuständigkeiten und Kooperations-mechanismen in föderierten, plattformbasierten und datengetriebenen Architekturen transparent darzustellen, vergleichbar zu machen und konsistent zu operationalisieren.
Die IRM-Matrix verknüpft institutionenökonomische Rollenlogik mit technischen, organisatorischen und rechtlichen Systemanforderungen und ermöglicht so eine strukturierte Analyse und Gestaltung von Kooperations- und Steuerungsmodellen jenseits klassischer hierarchischer Organisationsformen.
In der Anwendung unterstützt die IRM-Matrix die strukturierte Beschreibung, Bewertung und Priorisierung komplexer Situationen und Prozesse, indem sie diese nicht ausschließlich über technische Objekte, Einzelakteure oder isolierte Ereignisse definiert, sondern über rollen-, akteurs- und interaktionsbezogene Konstellationen.
Dadurch eignet sich die IRM-Matrix insbesondere für Kontexte, in denen Sicherheitsrelevanz, Verantwortlichkeiten, Systemwirkungen oder Nutzungsperspektiven nicht eindeutig einzelnen Komponenten zugeordnet werden können, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer Rollen und Systemzustände entstehen.
Die IRM-Matrix kann zudem als konzeptionelle Grundlage für die strukturierte Ableitung von Kontextinformationen, Metadaten und Klassifikationen dienen und so die Nachvollziehbarkeit, Vergleichbarkeit und langfristige Nutzbarkeit komplexer Datenbestände und Analyseergebnisse unterstützen.
Die IRM-Matrix wurde im Rahmen der Arbeiten von Prof. Dr. Wolfgang H. Schulz entwickelt.
Institutionelles Rollenmodell (IRM)
Ein zentraler Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls ist die Künstliche Intelligenz (KI). KI spielt eine entscheidende Rolle in der Mobilität, im Handel und in der Logistik. Sie ermöglicht es, durch maschinelles Lernen und Deep Learning große Datenmengen zu analysieren und daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, die Effizienz zu steigern und innovative Lösungen zu entwickeln. Der Einsatz von KI im Automotive-Sektor, insbesondere bei Elektrifizierung, autonomem Fahren und der Sharing Economy, ist von herausragender Bedeutung und wird durch zahlreiche Studien und Szenarien unterstützt.
Gerade im Kontext KI-basierter Mobilitätssysteme – etwa bei automatisierten Verkehrs- und Logistikprozessen, digitalen Plattformen oder datengetriebenen Infrastrukturen – zeigt sich, dass technologische Leistungsfähigkeit allein nicht ausreicht. Entscheidend ist vielmehr, wie institutionelle Rollen ausgestaltet, aufeinander abgestimmt und über Systemgrenzen hinweg koordiniert werden, um robuste, skalierbare und gesellschaftlich akzeptierte Lösungen zu ermöglichen.
Auf dieser theoretischen Grundlage wurde die IRM-Matrix (Institutional Role Model Matrix) entwickelt. Die IRM-Matrix ist ein analytisches und gestaltungsorientiertes Instrument zur systematischen Modellierung institutioneller Rollen, ihrer funktionalen Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Interaktionslogiken in komplexen sozio-technischen Systemen.
Sie dient dazu, Governance-Strukturen, Entscheidungszuständigkeiten und Kooperations-mechanismen in föderierten, plattformbasierten und datengetriebenen Architekturen transparent darzustellen, vergleichbar zu machen und konsistent zu operationalisieren.
Die IRM-Matrix verknüpft institutionenökonomische Rollenlogik mit technischen, organisatorischen und rechtlichen Systemanforderungen und ermöglicht so eine strukturierte Analyse und Gestaltung von Kooperations- und Steuerungsmodellen jenseits klassischer hierarchischer Organisationsformen.
In der Anwendung unterstützt die IRM-Matrix die strukturierte Beschreibung, Bewertung und Priorisierung komplexer Situationen und Prozesse, indem sie diese nicht ausschließlich über technische Objekte, Einzelakteure oder isolierte Ereignisse definiert, sondern über rollen-, akteurs- und interaktionsbezogene Konstellationen.
Dadurch eignet sich die IRM-Matrix insbesondere für Kontexte, in denen Sicherheitsrelevanz, Verantwortlichkeiten, Systemwirkungen oder Nutzungsperspektiven nicht eindeutig einzelnen Komponenten zugeordnet werden können, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer Rollen und Systemzustände entstehen.
Die IRM-Matrix kann zudem als konzeptionelle Grundlage für die strukturierte Ableitung von Kontextinformationen, Metadaten und Klassifikationen dienen und so die Nachvollziehbarkeit, Vergleichbarkeit und langfristige Nutzbarkeit komplexer Datenbestände und Analyseergebnisse unterstützen.
Die IRM-Matrix wurde im Rahmen der Arbeiten von Prof. Dr. Wolfgang H. Schulz entwickelt.
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Dank seiner multidisziplinären Forschungsansätze und der breiten Anerkennung sowohl von internationalen als auch nationalen Projektpartnern hat sich der Lehrstuhlstuhl für Mobilität, Handel und Logistik im Bereich der Mobilitätsforschung etabliert und pflegt ein großes Netzwerk mit Partnern aus der Praxis, Forschung und Politik.
Der Lehrstuhl verfügt über multidisziplinäre Forschungsansätze, die in einer Vielzahl von Projekten auch in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Projektpartnern angewandt wurden. Der Lehrstuhl ist als wirtschaftswissenschaftlicher Forschungspartner im Bereich der Mobilitätsforschung weltweit anerkannt.

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