
Beim 7. Internationalen Workshop zur Hauptuntersuchung (Periodic Technical Inspection, PTI) am 17.–18. September 2025 in Kopenhagen wird Prof. Dr. Wolfgang H. Schulz (Zeppelin Universität) einen Vortrag halten. Eingeladen von der Dänischen Straßenverkehrsbehörde (Færdselsstyrelsen) und der Niederländischen Fahrzeugbehörde RDW in Kooperation mit dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, widmet sich das Symposium aktuellen verkehrspolitischen Fragen: vom neuen EU-Roadworthiness-Package über Emissionstests und Zugang zu Fahrzeugdaten bis zur Zukunft der Elektromobilität. Prof. Schulz spricht am 18. September zum Thema
„Why Societies Resist What Works: Strategic Lessons from PTI Reforms“.
Der Safe System-Ansatz macht deutlich: Alle Verkehrsmittel erfordern technische Sicherheit. Aber es gibt ein Paradox: Obwohl sichere Fahrräder verfügbar sind, entscheiden sich Menschen oft für technisch schlechtere Varianten. Diese Irrationalität spiegelt sich auch bei der Pkw-Hauptuntersuchung (HU) wider. Obwohl sie nachweislich Leben schützt, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten reduziert, stößt sie politisch wie individuell immer wieder auf Widerstand. Die zentrale Frage lautet:
Warum wird das Unsichere gewählt, wenn das Sichere verfügbar ist?
Der Vortrag zeigt: Wer die Ursachen des Widerstands versteht, kann Akzeptanz schaffen – und so Reformen durchsetzen, die Leben retten!