Das englischsprachige Masterprogramm CPP befähigt zur programmatischen, forschenden und kuratorisch-künstlerischen Arbeit im Kulturbereich. In Zeiten gewaltvoller geopolitischer Umbrüche und Krisen planetarischen Ausmaßes bedeutet Kulturarbeit in hochgradig heterogenen Gesellschaften, Räume und Infrastrukturen für einen kulturübergreifenden Dialog zu schaffen. Ein besonderer Schwerpunkt des Masterprogramms liegt daher auf der Analyse und Gestaltung von Transformationsprozessen und internationalen Kooperationen.
Wer heute transdisziplinäre Kulturveranstaltungen plant, Ausstellungen kuratiert, Festivals leitet, Konzertprogramme oder kulturpolitische Programmlinien für Regionen und Institutionen entwickelt, benötigt nicht nur ein künstlerisches Sensorium und Managementskills, sondern auch ein gesellschaftliches und politisches Verantwortungsbewusstsein sowie die kommunikative Befähigung, Beteiligungsprozesse zu koordinieren.

Abschlussveranstaltung des Workshops "Kreativität & Performanz" Bildnachweis: Immanuel Grosser
Der Master CPP bildet seine Studierenden zur künstlerisch anspruchsvollen, integrativen und theoretisch fundierten Kulturarbeit aus, die sich einer demokratischen Zivilgesellschaft und einer dekolonialen Perspektivierung verpflichtet fühlt. Er bereitet auf einen kompetenten Umgang mit digital und heterogen verfassten Öffentlichkeiten vor und setzt auf ein postheroisches Managementverständnis, für das Kommunikation und relationale Führung zentral sind.
Die Studierenden werden im Masterprogramm fachspezifisch qualifiziert, um als verantwortungsbewusste Expert:innen, Progammentwickler:innen, Forschende und potenzielle Change-Agents im Kultursektor tätig zu werden.
Das Masterprogramm ermöglicht dabei interdisziplinäre Schwerpunktsetzungen und die Durchführung eigener Projekte – je nach den individuellen Forschungs- und Arbeitsinteressen der Studierenden. Studienschwerpunkte liegen dabei auf:
der kuratorischen Programmgestaltung in den Künsten
der internationalen Kulturarbeit im Rahmen von Festivals, Theatern, Museen, Galerien, Konzerten, soziokulturellen Einrichtungen und in der freien Szene
den nationalen und internationalen kulturpolitischen Strategie- und Steuerungsprozessen
sowie auf der Organisationsentwicklung von Kulturbetrieben.
In dem Programm erproben, entwickeln und untersuchen forschungsstarke Lehrende und Studierende gemeinsam innovative Kulturformate. Der Master verknüpft projektförmige Lehrveranstaltungen, in denen Studierende Feldforschung betreiben und eigene Veranstaltungen kuratieren, mit anspruchsvoller Theoriearbeit und empirischer Forschung.
In der Lehre und im universitären artsprogram treffen Studierende auf international bekannte Künstler:innen, Kurator:innen, Festivalleiter:innen und Expert:innen aus dem Kulturbetrieb. In Lehrforschungsprojekten kooperiert das Programm mit innovativen Institutionen im In- und Ausland.
Herausragende Forschung
zum Thema Kulturproduktion findet wird am Arts & Humanities Lab gebündelt.
Gemeinsam mit der Leitung des artsprograms kuratieren Studierende im Rahmen des Studiums Veranstaltungen und eigene international ausgerichtete Festivals (z.B. SEEKULT). Hierfür stehen in der preisgekrönten Campusarchitektur ein eigener Ausstellungsraum, die White Box, und eine Reihe attraktiver Veranstaltungsräume, Werkstätten und Medienlabore zur Verfügung.
In diesem Umfeld werden Studierende befähigt, innovative Formen der Planung, Organisation und der kuratorischen Programmgestaltung zu entwickeln und kontextbezogen kulturpolitische Strategien und Förderstrukturen mitzugestalten. Der Master bietet hierfür umfassende theoretische und analytische Denkwerkzeuge, sodass die Absolvent:innen in der Lage sind, gleichermaßen künstlerisch, kulturmanagerial und kulturpolitisch zu denken und zu handeln.

Ausgewählte Projekte von ZU-Studierenden in Kultur, Medien & Kreativwirtschaft
Beim Master CPP handelt es sich um einen nicht konsekutiven Studiengang. Er richtet sich insbesondere an Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus dem gesamten Spektrum von Kultur-, Geistes- und Sozial-, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie eines Studiums in den unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen einschließlich Design und Architektur.
Das Studium richtet sich auf unterschiedliche Arbeitsfelder im Kulturbereich aus: auf eine Auseinandersetzung mit großen grundsätzlichen kulturellen und gesellschaftspolitischen Umbrüchen, auf die Erforschung etablierter Kulturorganisationen (Museen, Konzert- und Theaterhäuser, soziokulturelle Einrichtungen, Galerien usw.) und der zugehörigen kulturpolitischen Handlungsfelder und auf neue agile Formate im Bereich der freien Kunst- und Kulturproduktion.
Unsere Absolvent:innen werden:
Das kulturelle Feld ist ein Feld im Umbruch, indem sich neue und spezialisierte Berufsprofile erst noch ausdifferenzieren. Auch hierauf bereitet das Studienprogramm seine Absolvent:innen vor.
Nach dem Master-Studium in Cultural Production & Cultural Policy ergreifen unsere Alumni ihre Traumjobs in verschiedensten Bereichen*:
*Erhebung unter den Alumni Herbst 2024
