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14.07.2020

Deutschlandweite Medienberichterstattung zur FIT-Public Management-Studie 2020

In der andauernden gesellschaftspolitischen Debatte zur Repräsentation von Frauen in Top-Managementpositionen berichten deutschlandweit viele Medien über die neue "FIT-Public Management-Studie" des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy, die heute erschienen ist.


Die als Langfriststudie konzipierte, vorliegende Untersuchung setzt die FIT-Public Management-Studien 2018 und 2019 mit dieser Follow-up-Studie fort, um neben städte- und branchenbezogenen Querschnittsvergleichen im jährlichen Abstand auch Repräsentationsentwicklungen abzubilden. Die Analyse der aktuellen Daten aus 2020 von 69 Städten und 1.469 öffentlichen Unternehmen zeigt, dass die Besetzung von Top-Managementpositionen mit weiblichen Führungskräften zwar im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 19,7% leicht gestiegen, dabei jedoch weiterhin unter den von der Politik formulierten Zielen liegt ist. Die Erstellung der Studie wurde von der "zfm-Zentrum für Management- und Personalberatung Edmund Mastiaux und Partner" gefördert.


„Besonders bemerkenswert ist, dass in einigen Städten Anstiege bei der Repräsentation erreicht wurden, in vielen weiteren die Repräsentation aber stagniert oder sogar zurückgegangen ist“, resümiert Professor Dr. Ulf Papenfuß, Inhaber des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy an der ZU. „Das Bundeskabinett hat am 8. Juli eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie beschlossen, gerade für öffentliche Unternehmen ist die öffentliche Hand gehalten, durch konkrete Maßnahmen ihre gesellschaftspolitische Vorbildfunktion und ihre Einflussmöglichkeiten als Eigentümerin wahrzunehmen“, so Papenfuß.


Der Präsident der Zeppelin Universität, Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, äußert: „Viele Studien haben gezeigt, dass diverse Teams und Unternehmen erfolgreicher agieren. Eine Erhöhung des Frauenanteils im Top-Management ist daher nicht nur wichtig aus Gründen der Fairness, sondern auch für den unternehmerischen Erfolg der Firmen. Vor diesem Hintergrund sind auch die Untersuchungen von Ulf Papenfuß und seinem Team an der ZU zu verstehen. An der ZU sind soziales Engagement und gesellschaftliche Innovation in Forschung, Lehre und im Miteinander Themen von zentraler Bedeutung.“


In der Studie der 69 untersuchten Städte belegt von den baden-württembergischen Städten wie in den Vorjahren Freiburg mit einem Anteil von 33,3 Prozent einen Platz an der Spitze und Karlsruhe mit 21,9 Prozent einen Platz in der oberen Hälfte. Mannheim findet sich mit 18,4 Prozent im Mittelfeld wieder, wohingegen Stuttgart (8,8 Prozent) und Heidelberg (0 Prozent) mit unterdurchschnittlichen Anteilen im Vergleich deutlich abgeschlagen sind. Unverändert im Vergleich zum Vorjahr ist Offenbach am Main mit mehr als 50 Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil. Insgesamt gestaltet sich die Entwicklung der Repräsentation von Frauen in Top-Managementorganen zwischen den Städten sehr unterschiedlich, mit einer zunehmenden Spreizung zwischen Gebietskörperschaften hoher und sehr niedriger Frauenrepräsentationen.


In der Studie der 69 untersuchten Städte belegt von den baden-württembergischen Städten wie in den Vorjahren Freiburg mit einem Anteil von 33,3 Prozent einen Platz an der Spitze und Karlsruhe mit 21,9 Prozent einen Platz in der oberen Hälfte. Mannheim findet sich mit 18,4 Prozent im Mittelfeld wieder, wohingegen Stuttgart (8,8 Prozent) und Heidelberg (0 Prozent) mit unterdurchschnittlichen Anteilen im Vergleich deutlich abgeschlagen sind. Unverändert im Vergleich zum Vorjahr ist Offenbach am Main mit mehr als 50 Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil. Insgesamt gestaltet sich die Entwicklung der Repräsentation von Frauen in Top-Managementorganen zwischen den Städten sehr unterschiedlich, mit einer zunehmenden Spreizung zwischen Gebietskörperschaften hoher und sehr niedriger Frauenrepräsentationen.


„Neben vielen weiteren Maßnahmen sollte in allen Gebietskörperschaften in diesem Kontext auch das Thema Public Corporate Governance Kodex auf die Tagesordnung von allen Stadt- und Gemeinderäten beziehungsweise entsprechenden politischen Organen gesetzt werden“, resümiert Papenfuß. „Wie im Deutschen Public Corporate Governance-Musterkodex der Expertenkommission sollte in allen Public Corporate Governance Kodizes vor Ort formuliert sein, dass das Top-Management auch für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Unternehmensspitze Zielgrößen festlegen und jährlich darüber auf der Unternehmenshomepage berichten soll.“


Die vollständige Studie können Sie hier abrufen. 


Die Pressemitteilung der ZU mit weiteren Zitaten können Sie hier einsehen.


Einen Überblick über die fachbezogenen Medienpräsenz des Lehrstuhls finden Sie  hier.