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März 2017

30 Do
artsprogram
artsprogram Das artsprogram etabliert künstlerische Praxis als Bestandteil von Lehre und Forschung an der ZU. Es lädt Künstler, Studierende, Wissenschaftler und Gäste zu Begegnungen zwischen Gegenwartskunst und Wissenschaften ein.
12.30 – 13.30 Uhr
Friedrichshafen | ZF Campus, Whitebox
artsprogram | Lunch-Talk
Susanne Bosch | „Rest-Münz-Aktion“

“Left-over Penny Campaign“, 1998-2002, Susanne Bosch

Die Künstlerin und Kunstforschende Susanne Bosch berichtet von ihrer partizipativen Kunstaktion zur Sammlung von brachliegendem ökonomischen Kapital. Das Projekt findet aktuell im Rahmen der Ausstellung “Who Pays?“ statt und hatte bereits in Berlin, München, Nürnberg, Neapel und Madrid Stationen.

Zwischen 1998 und 2002 sammelte die Künstlerin in ihrer Rest-Münz-Aktion deutschlandweit insgesamt 13 Tonnen Münzen. Die Idee: In öffentlichen und privaten Stellen gesammeltes Kleingeld könnte zur Realisierung unerfüllter Ideen und Wünsche eingesetzt werden. Brachliegendes geistiges Kapital in Form von Wünschen, Ideen und Visionen sollte so durch das ebenso brachliegende ökonomische Kapital nutzbar gemacht werden. Parallel zum Sammeln der Restpfennige gingen 1601 Ideen und Wünsche bei der Künstlerin ein, die allesamt dokumentiert wurden. Teil des Konzeptes war es, dass die Teilnehmenden über den Einsatz des gesammelten Geldes entscheiden. Im Zuge der vierjährigen Laufzeit des Projektes haben sich schätzungsweise 500 Freiwillige aktiv beteiligt. Es zielt auf eine Einbringung des kreativen Potentials aller Beteiligten in den öffentlichen Diskurs als eine Nutzung bisher ungenutzter gesellschaftlicher Ressourcen.
 

Sprache
Deutsch
Veranstaltungsart
Öffentlich
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Susanne Bosch | „Rest-Münz-Aktion“

event_location

Whitebox

event_dates
Do, 30.03.2017, 12:30 Uhr - 13:30 Uhr

“Left-over Penny Campaign“, 1998-2002, Susanne Bosch

Die Künstlerin und Kunstforschende Susanne Bosch berichtet von ihrer partizipativen Kunstaktion zur Sammlung von brachliegendem ökonomischen Kapital. Das Projekt findet aktuell im Rahmen der Ausstellung “Who Pays?“ statt und hatte bereits in Berlin, München, Nürnberg, Neapel und Madrid Stationen.

Zwischen 1998 und 2002 sammelte die Künstlerin in ihrer Rest-Münz-Aktion deutschlandweit insgesamt 13 Tonnen Münzen. Die Idee: In öffentlichen und privaten Stellen gesammeltes Kleingeld könnte zur Realisierung unerfüllter Ideen und Wünsche eingesetzt werden. Brachliegendes geistiges Kapital in Form von Wünschen, Ideen und Visionen sollte so durch das ebenso brachliegende ökonomische Kapital nutzbar gemacht werden. Parallel zum Sammeln der Restpfennige gingen 1601 Ideen und Wünsche bei der Künstlerin ein, die allesamt dokumentiert wurden. Teil des Konzeptes war es, dass die Teilnehmenden über den Einsatz des gesammelten Geldes entscheiden. Im Zuge der vierjährigen Laufzeit des Projektes haben sich schätzungsweise 500 Freiwillige aktiv beteiligt. Es zielt auf eine Einbringung des kreativen Potentials aller Beteiligten in den öffentlichen Diskurs als eine Nutzung bisher ungenutzter gesellschaftlicher Ressourcen.