Die internationale Arbeitstagung „Cultural Policy Transformations: The Rise of Illiberalism“, die am 5. bis 6. März 2020 an der Zeppelin Universität stattfand, markierte den Auftakt zur Entwicklung eines internationalen Forschungsprojekts. Die Tagung adressierte aktuelle Themen der internationalen Kulturpolitik, insbesondere die verstärkte Präsenz illiberaler, populistischer Regierungen, Parteien und Bewegungen. Gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern aus Dänemark, Deutschland, Israel, Norwegen, Österreich, Polen, Spanien, Serbien, der Türkei und den USA wurden nationale Situationen beleuchtet und vergleichend diskutiert.

ACPT-Clusterteam und internationale Gäste
Die Diskussionen zeigten, dass die Forschung gefordert ist, ein differenzierteres Verständnis von Liberalismus und Illiberalismus, den jeweiligen Prägungen, Bedingungen und Zielen, wie auch den damit verbundenen expliziten wie impliziten kulturpolitischen Maßnahmen zu entwickeln. Traditionelle Verständnisse von staatlicher Kulturpolitik – mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und finanziellen Zuwendungen, die die Autonomie der Künste eher unterstützten (in liberalen, wohlfahrtsstaatlichen, identitätspolitischen Varianten, mit Fokus auf Markt, Staat bzw. Zivilgesellschaft) – sind dabei zunehmend umstritten bzw. formieren sich als hybride Konzepte neu. Ebenso variieren die Reaktionen der Zivilgesellschaft zwischen Apathie, Kooperation, Opposition, Pragmatismus und Aktivismus. Welche Konsequenzen hat dies unter anderem für das Verhältnis von Kultur- und Demokratiepolitik und Governance?
Eine zweite internationale Arbeitstagung mit zusätzlichen Gästen ist für Herbst 2020 an der Zeppelin Universität geplant.
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