Angel Miklashevsky ist Doktorand am Lehrstuhl für Public Administration & Public Policy an der Zeppelin Universität.
Er forscht zu Interaktionen zwischen öffentlicher Verwaltung und migrantischer Bevölkerung, zu repräsentativer Bürokratie sowie zum Einfluss von Verwaltungsmitarbeitenden auf die Politikgestaltung.
Aktuell untersucht Angel in seinem Dissertationsprojekt „Administrative Elite und vielfältige Gesellschaft: Werte, Wissen und Politik“ die Mechanismen einer responsiven Ministerialverwaltung.
In seinem Dissertationsprojekt
„Administrative Elite und vielfältige Gesellschaft: Werte, Wissen und Politik“
untersucht Angel die Mechanismen, die
Ministerialverwaltungen
responsiv
gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt machen.
Seine früheren Projekte befassten sich mit partizipativer Governance und migrantischen Selbstorganisationen, mit Koordinations- und Steuerungsproblemen der Migrationsverwaltung während der europäischen Flüchtlingskrise sowie mit Diversitätsmanagement in der öffentlichen Verwaltung.
Angel hat einen Masterabschluss (M. A.) in Verwaltungswissenschaft sowie einen Bachelorabschluss (B. A.) in Politik, Verwaltung und Soziologie – beide von der Universität Potsdam. Während seines Studiums war er zudem Gaststudent an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Frühere Stationen seiner akademischen Tätigkeit umfassen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in der Forschungsgruppe Gender Economics, den Sonderforschungsbereich Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit an der Freien Universität Berlin sowie das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) in Speyer im Forschungsbereich Transformation der Verwaltung.
Während seiner Promotion war Angel im Sommer 2025 Gastwissenschaftler am Exzellenzcluster The Politics of Inequality an der Universität Konstanz. Anschließend arbeitete er im Projekt DivKom – Diversität in Kommunalverwaltungen an der Universität Duisburg-Essen und untersuchte dort, wie Diversität Staat-Bürger:innen-Interaktionen beeinflusst. Seit Januar 2026 ist er zudem Gastwissenschaftler am Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Potsdam.
Angels Studien und Forschung wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert.
