Wenn Gefühle Politik machen: Iran zwischen Innenkrise und Weltpolitik

Beim Diskussionsabend des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) diskutierten Prof. Dr. Simon Koschut und ZU-Alumnus Manouchehr Shamsrizi über die aktuelle Lage im Iran und die Frage, wie Regime, Opposition und internationale Akteure in einem hochdynamischen Konfliktumfeld handeln. Im Zentrum standen die politischen und sicherheitspolitischen Strukturen der Islamischen Republik, die Rolle der Revolutionsgarden, Formen kognitiver Kriegsführung sowie der Einfluss von Angst, Verunsicherung und konkurrierenden Erzählungen auf politische Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus wurden die Perspektiven der iranischen Diaspora, die Handlungsspielräume der Opposition und die Reaktion westlicher Akteure thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den völkerrechtlichen Kontroversen, die sich aus der aktuellen Entwicklung ergeben und auf der Frage, welche Folgen von Sicherheit, Legitimität und öffentlicher Wahrnehmung miteinander verbunden sind. 

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