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15.11.2017

Vier studentische Start-ups und Projekte sind in den „ZU PioneerPort“ eingezogen

Die ZU hat vier studentische Start-ups und Projekte prämiert und in das neue Gründerzentrum „ZU PioneerPort“ aufgenommen. Dort werden sie ihre Geschäftsideen mit Unterstützung durch ein eigenes Förderprogramm weiterentwickeln und vorantreiben.

Ziehen ein ins Gründerzentrum: Studierende der prämierten Start-ups und Projekte gemeinsam mit Präsidentin Insa Sjurts (vorne r.).


Insgesamt hatten sich zehn Teams um den Einzug in den PioneerPort beworben. Sie spiegeln die große Bandbreite an Gründungen an der ZU wider: Noch in Vorbereitung wie bereits im konkreten Aufbau befindliche Start-ups waren vertreten, solche mit einem klassischen Geschäftsmodell ebenso wie Sozialunternehmen oder Organisationen, die einen überparteilichen und gesellschaftlichen Zweck verfolgen. Am Ende entschied eine Jury aus ZU-Präsidentin Prof. Dr. Insa Sjurts, Mitgliedern des PioneerPort-Beirats und dem Kompetenzteam des PioneerPorts, darunter auch Studierende, über die Bewerbungen. Ausgewählt wurden:


  • Conrad: Das Team aus fünf verschiedenen Studiengängen befindet sich noch in der Aufbauphase und hat sich zum Ziel gesetzt, speziell in Friedrichhafen einen Beitrag zu leisten, Veränderungen im Mobilitätsverhalten zu erreichen und mit Gesundheitsförderung zu verbinden. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf den neuen Veloring und Maßnahmen zu dessen Attraktivitäts- und Akzeptanzsteigerung.
  • Frühlingserwachen: Das Team besteht seit fast einem Jahr und tritt seither mit kreativen und friedlichen Aktionen für ein weltoffenes, tolerantes, buntes und vielfältiges Friedrichshafen ein. Beispiele sind dafür das erstmals im März ausgerichtete Häfler Bürgerfest und der Frühstücksbus, der im September eine Woche lang an verschiedenen Orten zivilgesellschaftliche Akteure bei Kaffee und gemeinsamen Essen zum Gespräch zusammen brachte.
  • Immigreat: Das Team befasst sich mit der Integration, Unterstützung und Beratung von Migrantinnen und Migranten. Mit einem Coaching-Programm werden sie mit Mitarbeitern von lokalen Unternehmen zusammengeführt, welche dann bei Bewerbungen, Kontaktaufbau und sozialer Integration behilflich sind. Dadurch sollen Kontakte hergestellt und letztendlich die langfristige, berufliche Integration Geflüchteter gewährleistet werden.
  • Tirensa: Das zweiköpfige Team entwickelte seine Geschäftsidee vor rund einem Jahr und befindet sich seit Januar konkret im Aufbau. Das sogenannte B2B-Business bringt auf seiner Plattform Anbieter wie potentielle Käufer von Kompletträdern, Reifen oder Felgen, für welche kein Eigenbedarf mehr besteht, zusammen. Das Start-up organisiert so den bisher unorganisierten An- und Verkauf zwischen Autohäusern und vermittelt zugleich den höchst bietenden Käufer.


Alle vier Start-ups und Projekte sind künftig und auf Zeit fester Bestandteil des ZU PioneerPorts. Sie erfahren dort ein umfangreiches Förderprogramm aus Beratungen, Netzwerken, Veranstaltungen sowie Workshops und arbeiten zugleich an ihrer Idee weiter.


Hintergrund
Die ZU hat im Juli auf ihrem SeeCampus das neue Gründerzentrum mit dem besonderen Augenmerk auf mehrwertiges Unternehmertum eingerichtet. Gründer und Forscher finden dort einen gemeinsamen Ort der Ideen für Innovationen für studentische Start-ups und Unternehmen aus der Region mit Impulsen aus Wissenschaft und Praxis. Der offizielle Start erfolgte im September, erster namhafter Partner ist die WAGNER Group aus Markdorf, die innerhalb des ZU-Gründerzentrums mit ihrem innovativen Inkubator „freiraum“ an den Start gegangen ist. Das Gründerzentrum steht grundsätzlich allen studentischen Gründungen an der ZU und Unternehmen in der Region offen. Begleitet wird das Gründerzentrum von einem Beirat mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft Start-up-Szene und Wirtschaftsförderung.


Weitere Informationen unter www.zu.de/pioneerport