Lob für Good Governance: Expertenkommission vergibt auf Tagung Preise für gute und verantwortungsvolle Organisationsführung öffentlicher Unternehmen

09.09.2025
© ZU/Jim Papke

Friedrichshafen. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, öffentlichen Unternehmen und Wissenschaft sind an der Zeppelin Universität (ZU) zum nunmehr siebten ZU|kunftssalon Public Corporate Governance zusammengekommen. Gemeinsam haben sie sich über effizientes Zusammendenken und Zusammenwirken von Verwaltung und öffentlichen Unternehmen sowie Smart Government ausgetauscht. Dabei wurden auch Preise für gute und verantwortungsvolle Organisationsführung vergeben. Organisiert und ausgerichtet wurde die Veranstaltung von einem Team um Professor Dr. Ulf Papenfuß vom Lehrstuhl für Public Management & Public Policy.


Beim ZU|kunftssalon behandelten die rund 80 Teilnehmenden in Vorträgen, Diskussionsrunden und parallelen Workshops Themen aus dem Bereich der integrierten Gestaltung mit Verwaltung und öffentlichen Unternehmen und Smart Government. Dabei gab die anderthalbtägige Veranstaltung Gelegenheit, mit hochkarätigen Expertinnen und Experten über Public Corporate Governance als zukunftskritischem Thema für Staat und Gesellschaft zu diskutieren. Unter den Teilnehmenden befanden sich auch die ZU-Alumni und Bürgermeister Wolfram Bernhardt (Adelsheim) und Felix Cramer von Clausbruch (Rietheim-Weilheim).


Im Zuge des ZU|kunftssalons verlieh die Expertenkommission Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex (D-PCGM) unter dem wissenschaftlichen Vorsitz von Professor Dr. Ulf Papenfuß erneut den von PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) gestifteten „Preis für reflektierte Governance-Praxis“ und den „Preis für Good Governance-Standards“. Mit den Preisen möchte die Expertenkommission positiven Ansätzen zu bundesweiter Sichtbarkeit verhelfen und wichtige Anknüpfungspunkte für Reformentwicklungen aufzeigen. „Wir wollen nicht nur in gebotener Form Kritik und Druck ausüben, sondern in berechtigen Fällen explizit auch loben und Positivbeispiele würdigen. Wir möchten durch die Preisverleihung auch weiter Good Governance zu einem positiven Gestaltungsthema machen“, sagt Papenfuß.


Mit dem „Preis für reflektierte Governance-Praxis“ werden Entsprechenserklärungen mit beispielgebenden Ansätzen für Abweichungsbegründungen zu den Kodizes oder zur Struktur und Gestaltung ausgezeichnet. In diesem Jahr ging der Preis an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Mit dem „Preis für Good Governance-Standards“ werden Kodizes prämiert, die für Gebietskörperschaften beispielgebende Regelungen enthalten. Ausdrücklich auszeichnungsfähig sind dabei auch einzelne positive Ansätze. Den Preis erhielten in diesem Jahr die Stadt Köln und die Freie Hansestadt Bremen.


Alle mit der Public Corporate Governance befassten Akteurinnen und Akteure sind eingeladen, Entsprechenserklärungen und Kodizes bei der Expertenkommission einzureichen. Der nächste ZU|kunftssalon findet im September 2026 statt.


Weitere Informationen unter puma.zu.de


Bild:

Preisträger des „Preises für reflektierte Governance-Praxis“ und des „Preises für Good Governance-Standards“, PwC-Vertreter Marco Galioto (r.) und Björn Blischke (l.) sowie Mitglieder der Expertenkommission mit ZU-Professor Ulf Papenfuß (2. v. r.). (Foto: ZU/Jim Papke)

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