Friedrichshafen. Das artsprogram der Zeppelin Universität (ZU) eröffnet im Rahmen des diesjährigen Kunst-Freitags Friedrichshafen am Freitag, 15. März, die Ausstellung „Blueprints for Studies“ der aus der Bodenseeregion stammenden Szenografin Katharina Pia Schütz. In dem Raum, der sowohl Lernumgebung, Bühne und wachsendes Archiv ist, sind alle Interessierten dazu eingeladen, darüber zu diskutieren, wie die Universität aus den Künsten heraus entworfen, befragt und neu gedacht werden kann. Beginn der Ausstellungseröffnung ist um 19 Uhr in der White Box auf dem ZF Campus der ZU im Fallenbrunnen.
Präsentiert ihre Ausstellung „Blueprints for Studies“ an der Zeppelin Universität: Katharina Pia Schütz. (Foto: Philip Frowein)
Katharina Pia Schütz entwirft Bühnenräume für Musik und Sprechtheater und entwickelt szenische Räume für Filme und Ausstellungsarchitekturen. Ihre Arbeiten führen sie regelmäßig an die Münchner Kammerspiele, an die Staatsoper Stuttgart, an die Schaubühne Berlin, zum Deutschen Schauspielhaus Hamburg und zum Theater Neumarkt Zürich. Die White Box auf dem ZF Campus der ZU verwandelt sie in einen blauen Study Space, der eine Umgebung schafft, in der Lernen zur sinnlichen Erfahrung wird. Materialität, Farbe und Einrichtungsgegenstände erzeugen das Gefühl eines offenen Zeit- und Raumgefüges, das über das Hier und Jetzt hinausweist. „Blueprints for Studies“ ist öffentlich zugänglich und kann von Gästen, Lehrenden, Lernenden diverser Hintergründe und Disziplinen besucht, genutzt und bespielt werden.
Bei der Eröffnung erwarten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in das Projekt sowie überraschende kulinarische Kleinigkeiten. Um 20 Uhr findet eine Begrüßung und Einführung durch Rahel Spöhrer, kuratorische Leiterin des artsprogram, und Professorin Dr. Karen van den Berg, wissenschaftliche Leiterin des artsprogram, in Anwesenheit der Künstlerin statt.
Die Ausstellung „Blueprints for Studies“ ist Teil des gemeinsam vom artsprogram und dem Zentrum für Kulturproduktion an der ZU initiierten Jahresthemas „Academic Cannibalism“. Dabei gehen die daran beteiligten Expertinnen und Experten aus Soziologie, Philosophie und Kunst folgenden und weiteren Fragen nach: Wie könnte eine Universität aussehen, die sich nicht selbst verzehrt, sondern sich entschieden auf eine planetarische Zukunftstauglichkeit hin ausrichtet? Wie viel ordnende Kräfte braucht sie und wie viel gesellschaftsverändernde Energien? Wie könnten sich die Mitglieder in einer solchen Universität einrichten? Und wie radikal demokratisch kann sie verfasst sein?
Die Ausstellung sowie das Begleitprogramm werden gefördert von der Sparkasse Bodensee und der Fränkel Stiftung.
Weitere Informationen unter zu.de/blueprints



