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Podcast | Phänomologie des Unscheinbaren

Das Einfache als Aufgabe


In seiner Spätzeit propagiert Heidegger eine "Phänomenologie des Unscheinbaren", des Geringen und dessen, was sich in seinem Aufscheinen auch in sich entzieht. Diese Annäherung an die Dinge ist von Rilke vorgegeben, der das Geheimnis der Dinge in ihrem Da-sein verortet. Von Rilke aus führt ein direkter Weg zu Cézanne, Hier wird für Heidegger das Einfache geradezu zu einer nicht nur ästhetischen, sondern ethischen Aufgabe. Wir haben, so die Diagnose, in der westlichen Welt kein eindeutiges, gemeinsames einfaches Verhältnis zur Wirklichkeit und zu uns selbst mehr. Heidegger hat deshalb verstärkt das Gespräch mit dem ostasiatischen Denken gesucht. Heute finden sich Wiederaufnahmen dieses Themas zum Beispiel bei Dichtern wie Peter Handke, auf den abschließend wenigstens kurz eingegangen werden soll.

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