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BürgerUniversität auf Achse: Die Zauberflöte | Machwerk, Märchenoper, Mysterienspiel

Anlässlich der Neuinszenierung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele in der Spielzeit 2013/14 diskutiert der Intendant und Regisseur David Pountney mit dem Kulturwissenschaftler Prof. Jan Assmann über die kultur- und geistesgeschichtlichen Hintergründe des „vielgespielten Mozartschen Revue Machwerks“ (E. Büning, FAZ). David Pountney (1947* Oxford), arbeitete nach frühen Musikerfahrungen als Chorknabe und Trompeter an der Scottish Opera mit Peter Hemmings und Alexander Gibson, danach 10 Jahre bei der English National Opera. Seit 2003 (und noch bis Ende 2013) ist Pountney Intendant der Bregenzer Festspiele, und seit September 2011 Künstlerischer Leiter der Welsh National Opera. Ab 2014 wird er dann die künstlerische Leitung des Bregenzer Festivals als Kurator innehaben. Der Ägyptologe und Religionswissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Jan Assmann (1938* Langelsheim) ist einer der bekanntesten Kulturwissenschaftler Deutschlands und hat heute eine Honorarprofessur für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz inne. Er arbeitete zur Theorie des Kulturellen Gedächtnisses, zur Geschichte des Monotheismus, zur Ägyptologie und, neben vielen weiteren Themen, eben auch zur Mozartoper „Die Zauberflöte“, zu der er 2005 mit seinem Buch "Die Zauberflöte. Oper und Mysterium" (Carl Hanser Verlag, München) eine "frappierende Entschlüsselung" (FAZ) vorgelegt hat. 2012 hat er in dem Buch "Die Zauberflöte“. Ein literarischer Opernbegleiter" (Manesse Verlag, München) das Original-Libretto von Emanuel Schikaneder und mit der Zauberflöte verwandte Märchendichtungen herausgegeben und neue Überlegungen zu vier Bedeutungsschichten der Oper vorgestellt (Volkstheater, Einweihungsritus, Orpheus-Sage und die Spiegelung der letzten beiden Dimensionen in der Figur des Papageno).

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