09.12.2021

Neue Studie zu kommunaler Beteiligungssteuerung in digitaler Transformation

Heute ist die Studie „Kommunale Beteiligungssteuerung in der digitalen Transformation für nachhaltige Daseinsvorsorge – Befunde zur Informationsnutzung und Perspektiven für die Softwaregestaltung (K-BIT)“ des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy erschienen.


Kommunen sind ein maßgeblicher Ort für die Gestaltung der Demokratie und besitzen zentrale Bedeutung in der internationalen Diskussion um nachhaltige Entwicklung. Nachhaltige Städte und Regionen, integrierte Stadtentwicklung und „Smart City“ sind aufgrund der vermehrten Aufgabenübertragung auf kommunale Unternehmen ohne deren leistungsstarke Steuerung und Aufsicht nicht anforderungsgerecht möglich. Aktuell ist die zentrale Wichtigkeit von Verwaltungsreformen für Staat und Demokratie durch Schwachstellen bei der Digitalisierung rund um die COVID-19-Pandemie auch in Politik und Öffentlichkeit zusätzlich ins Bewusstsein gerückt.


Die Studie liefert wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wahrnehmung und Nutzung von Informationen zu Nachhaltigkeit und Performance bei der Steuerung und Aufsicht von kommunalen Unternehmen und leitet hieraus Perspektiven für die Gestaltung einer Fachsoftware für die kommunale Beteiligungssteuerung ab. Übergreifend zeigen die Befunde, dass vorliegende Informationen noch nicht ausreichend als Unterstützung empfunden werden. Weiterhin werden trotz des in Gesetzen und Konzepten betonten öffentlichen Auftrags kommunaler Unternehmen mehr finanzielle als nicht-finanzielle Kennzahlen genutzt. Zudem werden Kennzahlen in den einzelnen Dimensionen von Nachhaltigkeit – ökonomisch, ökologisch und sozial – sehr unterschiedlich stark genutzt, was u.a. in der Diskussion um nachhaltige Stadtentwicklung bedeutsam ist.


Für die Gestaltung der digitalen Transformation im Kontext der Beteiligungssteuerung nimmt eine Fachsoftware Beteiligungssteuerung eine Schlüsselrolle ein. Zudem hat das Thema das Potenzial, die Informations- und Entscheidungskultur in der kommunalen Demokratie grundlegend weiterzuentwickeln.


Professor Dr. Ulf Papenfuß und das Lehrstuhlteam danken der Saxess AG für das Zusammenwirken und die Förderung der K-BIT Studie und die Begleitung der Diskussion in der Praxis.


Die vollständige Studie können Sie hier auf der Internetseite des Lehrstuhls abrufen.

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