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16.07.2019

Deutschlandweite Medienberichterstattung zur FIT-Public Management-Studie 2019

In der andauernden gesellschaftspolitischen Debatte zur Repräsentation von Frauen in Top-Managementpositionen berichten deutschlandweit viele Medien über die neue "FIT-Public Management-Studie" des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy, die heute erschienen ist.


Die als Langfriststudie konzipierte, vorliegende Untersuchung setzt die FIT-Public Management-Studie 2018 mit dieser Follow-up-Studie fort, um neben städte- und branchenbezogenen Querschnittsvergleichen im jährlichen Abstand auch Repräsentationsentwicklungen abzubilden. Die Analyse der aktuellen Daten aus April und Mai 2019 von 69 Städten und 1.463 öffentlichen Unternehmen zeigt, dass die Besetzung von Top-Managementpositionen mit weiblichen Führungskräften zwar im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte auf 19,3% leicht gestiegen, dabei jedoch weiterhin unter den von der Politik formulierten Zielen liegt ist. Die Erstellung der Studie wurde von der "zfm-Zentrum für Management- und Personalberatung Edmund Mastiaux und Partner" gefördert.


In der Studie der 69 untersuchten Städte belegt von den baden-württembergischen Städten wie im Vorjahr Freiburg mit einem Anteil von 33,3 Prozent einen Platz an der Spitze und Karlsruhe mit 21,2 Prozent einen Platz in der oberen Hälfte. Mannheim (16,7 Prozent), Stuttgart (9,4 Prozent) und Heidelberg (6,3 Prozent) sind mit unterdurchschnittlichen Anteilen im Vergleich deutlich abgeschlagen. Unverändert im Vergleich zum Vorjahr waren Offenbach am Main mit 54,5 Prozent sowie Greifswald mit 40 Prozent die Städte mit dem höchsten Anteil. Neu in der Spitzengruppe sind – durch die Neubesetzung von Top-Managementpositionen mit Frauen – neben Berlin (40,3 Prozent) die Städte Brandenburg a. d. Havel (36,8 Prozent) und Rostock (36,1 Prozent).

„Die Zahlen und Veränderungen der Repräsentation von Frauen im Vorjahresvergleich dokumentieren, dass – abgeleitet von den selbst formulierten Zielen – in vielen Städten nach wie vor großer Handlungsbedarf bei den kommunalen Unternehmen besteht“, resümiert Papenfuß. „Einige Städte mit einer bereits vergleichsweisen hohen Repräsentation von gehen weiter mit Beispiel voran und verzeichnen einen weiteren Anstieg bei Frauen in Top-Managementpositionen. Hingegen ist gerade bei Städten, die bereits im Vorjahr eine vergleichsweise geringe Repräsentation vorzuweisen hatten, teilweise sogar eine rückläufige Anzahl an weiblichen Top-Managementmitgliedern festzustellen. Gerade für öffentliche Unternehmen ist die öffentliche Hand gehalten, durch konkrete Maßnahmen ihre gesellschaftspolitische Vorbildfunktion und ihre Einflussmöglichkeiten als Eigentümerin wahrzunehmen.“


Die vollständige Studie können Sie hier abrufen.

Einen Überblick über die fachbezogenen Medienpräsenz des Lehrstuhls finden Sie  hier.