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Lehrstuhl für Public Management & Public Policy

Forschungsprojekt | Effekte von Public Corporate Governance Kodizes als Policy-Instruments in der Diskussion um nachhaltige öffentliche Aufgabenerfüllung

In den letz­ten 15 Jah­ren wur­den deutsch­land­weit von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen rund 50 Pu­blic Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Ko­di­zes mit dem Ziel einer ef­fek­ti­ven Steue­rung und Kon­trol­le der je­wei­li­gen Be­tei­li­gungs­un­ter­neh­men in Kraft ge­setzt. Ein PCGK ist eine Zusammenstellung von Grundsätzen zur verantwortungsvollen Steuerung, Leitung und Überwachung von und in öffentlichen Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand mit selbständiger Wirtschaftsführung, die sich einschlägig bewährt haben. Trotz der belegten Relevanz liegen national und international jedoch so gut wie keine repräsentativen empirischen Untersuchungen zu den Effekten von Public Corporate Governance Kodizes vor. Das Projekt untersucht die Effekte von Public Corporate Governance Kodizes mit einem Mixed-Method-Ansatz über qualitative Interviews, eine großzahlige quantitative Befragung und Dokumentenanalysen für Bund, Flächenbundesländer und Landeshauptstädte im Vergleich von Gebietskörperschaften mit und ohne Public Corporate Governance Kodex. Die Befunde sollen zum theoretisch-konzeptionellen Verständnis von Public Corporate Governance Kodizes als Selbstregulierungsinstrument beitragen sowie notwendige Reformentwicklungen und den Arbeitsalltag von betroffenen Akteursgruppen unterstützen.

Projektbeginn

  • Januar 2019

Projektpartner

Institut für den öffentlichen Sektor e.V.

Forschungsteam

  • Prof. Dr. Ulf Papenfuß (Projektleitung)
  • M.Sc. Christian Schmidt
  • M.A. Maximilian Haas