Am 19. November 2025, von 11:00 bis 12:00 Uhr (EST), findet ein virtuelles Panel mit dem Titel „The Emotional Turn in International Relations: How Emotions Have Shaped the Field“ statt. Unter den Teilnehmenden sind Prof. Dr. Simon Koschut (Zeppelin University, Deutschland), Andrew Ross (Johns Hopkins University, USA) und Erica Resende (ESG/Rio de Janeiro, Brasilien).
In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Emotionen in der Disziplin der Internationalen Beziehungen (IB) einen bemerkenswerten Wandel erfahren: Von einem lange vernachlässigten Randthema sind sie zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden. Was einst als irrational oder rein privat galt, wird heute als entscheidend für das Verständnis globaler Politik angesehen. Der sogenannte „emotional turn“ in den Internationalen Beziehungen hat neue Perspektiven auf internationale Ordnung, Diplomatie, Krieg und Frieden eröffnet und beeinflusst, wie Wissenschaftler*innen über Macht, Identität und Legitimität in der Weltpolitik nachdenken. Die Veranstaltung bringt führende Stimmen des Forschungsfeldes zusammen, um zu reflektieren, wie die Beschäftigung mit Emotionen die Theorie und Praxis der Internationalen Beziehungen verändert hat, welche Erkenntnisse gewonnen wurden und welche Herausforderungen noch bevorstehen. Sie lädt zu einer zukunftsorientierten Diskussion darüber ein, wie die Erforschung von Emotionen die Disziplin der Internationalen Beziehungen geprägt hat – und wohin sie sich in den kommenden Jahren entwickeln könnte.
Unter folgendem Link kommen Sie zur Anmeldung und weiteren Informationen.