Am 9. April war Prof. Dr. Simon Koschut beim WDR als Experte zu einer Live-Sendung eingeladen, in der Hörerinnen und Hörer ihre Perspektiven zur zweiwöchigen Waffenruhe im Iran einbrachten. Aus den Anrufen entwickelte sich ein vielschichtiges Gespräch, das die Komplexität des Konflikts aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtete.
Zur Sprache kamen unter anderem die Frage, ob zwei Wochen für ernsthafte Friedensverhandlungen überhaupt ausreichen, welche Interessen Trump, Netanyahu und der Iran jeweils verfolgen und ob diese sich wirklich decken. Diskutiert wurde auch, welche strategischen Konsequenzen die Schließung der Straße von Hormus hat, warum sich die Eskalationsdynamik in Richtung Libanon verschoben hat, und wie realistisch ein dauerhafter Frieden in der Region überhaupt ist. Nicht zuletzt wurde die Rolle Chinas und der Umgang mit großen geopolitischen Mächten in solchen Krisen angesprochen.
Das vollständige Gespräch ist unter folgendem Link als Podcast verfügbar.