Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass Dr. Matthias Niedenführ, Senior Research Fellow am Leadership Excellence Institut (LEIZ), einen bedeutenden Beitrag zum kürzlich erschienenen ersten Band des Springer-Handbuchs Wirtschaftsphilosophie geleistet hat.
Der Band mit dem Titel Genealogien der Wirtschaftsphilosophie, herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann und Dr. Klaus Honrath (FernUniversität in Hagen), widmet sich der historischen und kulturellen Genese wirtschaftsphilosophischer Fragestellungen. In interdisziplinärer Perspektive werden ökonomische Theorien und Praktiken von der Antike bis zur frühen Neuzeit beleuchtet und in ihren kulturellen Kontexten verortet.
Dr. Niedenführs Kapitel „Wirtschaftsdenken und Praxis im alten China“ bietet eine fundierte Analyse der ökonomischen Vorstellungen und Praktiken in vormodernen chinesischen Gesellschaften. Dabei werden zentrale philosophische Schulen wie Konfuzianismus, Legalismus und Daoismus hinsichtlich ihrer wirtschaftsethischen Implikationen untersucht. Der Beitrag zeigt, wie sich wirtschaftliches Handeln und moralische Reflexion in der chinesischen Tradition gegenseitig beeinflussten und welche Rolle Kaufleute und Händler in der sozialen Ordnung spielten.
Mit diesem Beitrag leistet Dr. Niedenführ einen wichtigen Beitrag zur globalen Perspektivierung wirtschaftsphilosophischer Diskurse und unterstreicht die Relevanz kultureller Vielfalt in der Reflexion ökonomischer Prinzipien – ein Anliegen, das auch im Zentrum der Arbeit des LEIZ steht.
Weitere Informationen zum Handbuch finden Sie auf der Website des Verlags: Springer.com