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Marc Van Dyck

Entwicklungsperspektive für die Digitale Agenda

Ergebnisse einer Expertenbefragung zur Halbzeit der 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestags

Mit der Digitalen Agenda für Deutschland (2014-2017) gestaltet die Bundesregierung ihre Digitalpolitik. Zwei Jahre nach ihrer Vorstellung und Verabschiedung ist aus wissenschaftlicher Perspektive hinterfragt worden, was aus den Vorgaben geworden ist und wie es mit der Digitalisierungspolitik weiter geht. Marc Van Dyck stellt sich mit Experteninterviews im 15. Band der Schriftenreihe des The Open Government Institute | TOGI der Zeppelin Universität insbesondere den Fragen, ob die Erwartungen bisher bereits erfüllt wurden, welche Schwerpunkte es zu stärken gilt, welche neuen Akzente gesetzt werden sollten und welche Barrieren es für eine rasche Umsetzung zu überwinden gilt. Mit seinen Überlegungen reflektiert er den aktuellen Stand der Umsetzung und zeigt Entwicklungsperspektiven bis zur anstehenden Bundestagswahl 2017 und auch darüber hinaus auf. Für die untersuchten Themenfelder lässt sich feststellen, dass die Digitalisierung in weiten Teilen noch am Anfang steht. Erforderlich sind die Konstruktion einer sicheren digitalen Infrastruktur sowie eine Kompetenzbündelung der digitalpolitischen Aktivitäten.


„Die Expertenbefragung zeigt deutlich, dass inhaltlich die Konstruktion einer zukunftsweisenden, digitalen und sicheren Infrastruktur die oberste Priorität haben muss. Staatliche Förderung auf diesem Gebiet wird von allen Experten als notwendig erachtet und lässt sich auch aus der Theorie öffentlicher Güter begründen“, so Van Dyck. „Digitalpolitik in Deutschland ist längst keine Modeerscheinung mehr, sondern elementarer Bestandteil der Politiklandschaft geworden. Die Expertenaussagen konnten zeigen, dass eine chancenorientierte Diskussion im Hinblick auf die Digitalisierung in Deutschland wünschenswert und auch dringend notwendig ist.“


„Ich würde mich sehr freuen, wenn einige der in den Expertengesprächen zusammengetragenen Impulse zur Digitalisierung in den kommenden Monaten bei der Gestaltung der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 und bei der Weiterentwicklung der Digitalen Agenda 2018-2021 aufgegriffen werden und Verbreitung finden“, ergänzt der Herausgeber der Schriftenreihe Professor Dr. Jörn von Lucke.

Marc Van Dyck: „Entwicklungsperspektive für die Digitale Agenda – Ergebnisse einer Expertenbefragung zur Halbzeit der 18. Legislaturperiode des Deutschen Bundestags“, Schriftenreihe des The Open Government Institute | TOGI der Zeppelin Universität, Band 15, ePubli GmbH, Berlin, 139 Seiten, ISBN: 978-3-7418-3507-0


Das Buch kann als elektronisches Dokument direkt heruntergeladen werden. Sie finden es hier


Der Beitrag auf ZU|Daily

Bundeskanzlerin Angela Merkel wagt sich im Internet auf digitales „Neuland“ vor und CDU-Minister Peter Hauck fordert eine Deutschpflicht für Beiträge in Sozialen Netzwerken. Handys und Computer sind Technologien, die unsere Eltern zu hilflosen Kindern machen, moniert die Wochenzeitung ZEIT. Um die Bundesrepublik zumindest rasch in die digitale Pubertät zu schicken, will die Bundesregierung der Digitalpolitik mit einer eigenen Agenda mehr Gewicht verleihen. ZU-Alumnus Marc Van Dyck hat in Experteninterviews eine Halbzeitbillanz der „Digitalen Agenda“ gezogen. Seine Ergebnisse wurden nun in der Schriftenreihe des „The Open Government Institute | TOGI“ veröffentlicht.

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