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Richard Münch

Der bildungsindustrielle Komplex

Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat

„Bildung“ ist das Mantra der „Wissensgesellschaft“ unserer Gegenwart. Durch bessere Bildung sollen die großen Probleme unserer Zeit gelöst werden. Die Schule soll alle aus wachsender Heterogenität folgenden Verwerfungen, Ungleichheiten und Konflikte der Gesellschaft auflösen. Das ist die zentrale Agenda der Ablösung des Wohlfahrtsstaates durch den Wettbewerbsstaat. Richard Münch unterzieht diese Reformagenda einer kritischen Analyse mit Fokus auf der Pionierrolle der USA. Im Mittelpunkt steht dabei die Ablösung des pädagogischen Establishments in den Schaltzentralen der Kultusbürokratie durch einen bildungsindustriellen Komplex, in dem internationale Organisationen, Think Tanks, Beratungsunternehmen, missionarische Milliardärsstiftungen, Bildungsreformer und Bildungsforscher mit der Bildungs- und Testindustrie zusammenwirken, um den schulischen Bildungsprozess einer minutiösen externen Kontrolle zu unterwerfen.


Richard Münch: „Der bildungsindustrielle Komplex – Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat“, Verlagsgruppe Beltz, Weinheim, 392 Seiten, ISBN-10: 3779939509, ISBN-13: 978-3779939504


Der Beitrag auf ZU|Daily

„Bildung“ ist das Mantra der „Wissensgesellschaft“ unserer Gegenwart: Durch bessere Bildung sollen die großen Probleme unserer Zeit gelöst werden, die Schule soll alle Verwerfungen, Ungleichheiten und Konflikte der Gesellschaft auflösen. Das ist die zentrale Agenda der Ablösung des Wohlfahrtsstaates durch den Wettbewerbsstaat. In seinem aktuellen Buch „Der bildungsindustrielle Komplex – Schule und Unterricht im Wettbewerbsstaat“ unterzieht ZU-Seniorprofessor Richard Münch diese Reformagenda einer kritischen Analyse. Ein Interview.


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