21.03.2024

Gemeinschaft ist kein Add-on, sondern Teil der DNA

Wer sich fortbilden möchte, kann Bibliotheken aufsuchen. Dort ist das Wissen der Welt für alle zugänglich. Aber reicht das aus? Was fördert und fordert die Grenzen des eigenen Geistes?

Gemeinschaft ist kein Add-on, sondern Teil der DNA

Wenn wir Hilfe benötigen, an wen wenden wir uns dann? An die Familie und an Freunde natürlich. Menschen, die wir kennen und die uns nahestehen. Menschen, denen wir vertrauen, weil sie uns verstehen. So gut verstehen, dass sie auf Anhieb wissen, wobei und auf welche Weise sie uns helfen können.

Ähnlich ist das in der Ausbildung. Wenn wir Hilfe benötigen, an wen wenden wir uns dann? Eher nicht an Familie und Freunde, weil sie uns fachlich nicht helfen können. Dann wenden wir uns aber auch an diejenigen Menschen, denen wir vertrauen, dass sie uns verstehen und wissen, wobei und auf welche Weise sie uns helfen müssen. Und das in ganz vielfältiger Weise, in unterschiedlichen Disziplinen.

 
Mit anderen Worten: Wir wenden uns an eine Gemeinschaft, die uns auffängt, wenn wir Hilfe benötigen. Eine Gemeinschaft, die uns genau die richtigen Impulse gibt, die wir brauchen, um in Richtung Ziel zu laufen. Wer eine solche Gemeinschaft sucht, findet sie an der Zeppelin Universität.

 
Warum?

"Mein Anspruch ist es, am Ende eines jeden Semesters die Studierenden mit Namen zu kennen", erklärt Prof. Martin Elff, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Soziologie. An der ZU gibt es aktuell etwa 680 Studierende und 36 Professor:innen mit etwa 73 wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen. Auf jede Lehrkraft kommen also gerade mal 8 Studierende. 


Deshalb ist der Anspruch von Prof. Elff durchaus gerechtfertigt. Die Namen der durchschnittlich zehn bis fünfzehn Teilnehmenden kann er sich einprägen. Anders wäre es, wenn er 300 Studierende in einer Vorlesung betreuen müsste. Da wäre das undenkbar.

"Die Gemeinschaft aus Studierenden, Verwaltungsmitarbeiter:innen und Dozierenden ist die Seele der Zeppelin Universität", sagt Anna Moors, die als studentische Senatorin die Interessen von Studierenden im Senat vertritt. "Ohne sie verliert die Uni nicht nur ihr Alleinstellungsmerkmal, sondern auch ihren Sinn. Das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie das gemeinsame Arbeiten an und für eine Universität nach unseren Vorstellungen ist einzigartig."

Lehrkräfte und Studierende kennen sich manchmal sogar beim Vornamen

Man darf ein Genie sein, muss es aber nicht in der Community

"Egal, was ich jetzt sagen würde, man wird es nie richtig nachvollziehen können, wenn man es nicht selbst erlebt hat", sagt Amar Günther, der im Bachelor "Soziologie, Politik und Ökonomie" (SPE) studiert und die Uni ein Jahr lang als studentischer Vizepräsident mitgestaltet hat. 


"Natürlich denkt man zuerst an die Gemeinschaft zwischen den Studierenden, die exzeptionell ist. Das allein macht die Uni aber nicht zu dem Ort, der sie ist. Dazu gehört auch die besondere Zugänglichkeit der verschiedenen Dozierenden." In einer kleinen Gemeinschaft kennt man sich. Nicht selten kommt es an der ZU vor, dass sich Lehrende und Studierende duzen.

Und das gilt nicht nur für die Lehrenden, sondern auch für die Menschen an der ZU, die für alle Formalitäten zuständig sind: "Der enge Kontakt und Austausch der Studierenden mit Dozierenden und anderen Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft bietet eine umfassende Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung junger Menschen", erklärt Angela Kurtz, die Direktorin für studentische Angelegenheiten. An der ZU sind Studierende keine Matrikelnummern, sondern Namen mit Gesichtern, an die man sich erinnert.

"Forschen und Lernen sind natürlich immer individuelle Leistungen", erklärt Prof. Josef Wieland, Vizepräsident Lehre. "Aber sie werden erbracht in einem interagierenden Prozess der wechselseitigen Anregung und Kritik der Forschenden, Lehrenden und Lernenden. Das einsame Genie ist eine eher seltene Spezies." An der ZU darf man ein Genie sein, muss es aber nicht. Die Gemeinschaft ist für alle da.

Für viele ein zweites Zuhause: Die Gemeinschaft der ZU

Zeppelin Universität ist für viele ein zweites Zuhause

Gemeinschaft heißt aber nicht, dass alle dasselbe denken sollen. Oder dass es keinen Raum für Individualität gibt. Im Gegenteil: "Ich wünsche mir an der ZU Neugier, Kooperationsbereitschaft, Lernbereitschaft, aber auch – in der Sache - den Mut zum Dissens", sagt Kommunikationswissenschaftler Prof. Florian Muhle. 


"Sowohl unter den Studierenden als auch zwischen Studierenden und Lehrenden und damit verbunden auch das Aushalten und Wertschätzen von Differenz." Die Fähigkeit, andere Perspektiven einzunehmen, sie zu verstehen, und gleichzeitig eine eigene Meinung zu entwickeln und dafür einzustehen, sind essenzielle Bestandteile in der Ausbildung an der ZU.

Der Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden ist keine graue Theorie an der ZU. Sondern gelebte Praxis. Auch außerhalb der Lehrsäle. "Dazu kommt auch der intensive und durchgehend inspirierende – also zumindest für mich, hoffentlich auch die Studierenden – intellektuelle und soziale Austausch mit Studierenden durch zahlreiche, nicht nur akademische Formate. Das führt zu einer durchgehend einzigartigen Kommunikation und somit auch communitas und Gemeinschaft", sagt Philosophie-Professor Armen Avanessian. "Gemeinschaft ist an der ZU nicht ein Add-on, sondern quasi Teil der DNA."

"Die Gemeinschaft der Studierenden hat einen enorm hohen Stellenwert für mich an der Uni", erklärt Jonathan Rauch, der im Bachelor "Politics, Administration and International Relations" (PAIR) studiert. 


"Wenn ich an den Campus gehe, weiß ich immer, dass jemand da sein wird, auf den ich mich freuen kann. Man ist an der Uni nicht allein – im Gegenteil: Man hilft sich gegenseitig, trinkt einen Kaffee zusammen, geht spazieren und arbeitet gemeinsam für die studentischen Initiativen. Ich verbringe jeden Tag unter der Woche an der Uni, auch wenn ich keine Vorlesungen habe, weil der Ort und die Leute wie ein Zuhause und eine Art Familie geworden sind."

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