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28.10.2020

Konferenz an der ZU beschäftigt sich mit europäischen Perspektiven auf die neuen Seidenstraßen

Das Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) an der ZU veranstaltet am 5. und 6. November den inzwischen fünften Transcultural Leadership Summit. Bei dem zweitägigen, von einem studentischen Team organisierten Kongress kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie Studierende, Praktikerinnen und Praktiker sowie junge Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um sich in Zeiten der Globalisierung zu Fragen der transkulturellen Führung und Kooperation auszutauschen. Thema ist in diesem Jahr die europäische Perspektive auf die „Belt and Road Initiative“, auch bekannt unter dem Begriff der „Neuen Seidenstraße“, als ein großangelegtes Investment- und Infrastrukturprojekt, das durch China im Jahr 2013 initiiert wurde.


„Bei der neuen Seidenstraße handelt es sich um ein globales wirtschaftliches, politisches, soziales und kulturelles Experiment mit potentiell wohlfahrtssteigernden, aber auch potentiell riskanten Konsequenzen für alle Beteiligten“, erklärt ZU-Professor Josef Wieland, der als Direktor des LEIZ erneut Gastgeber der jährlichen Konferenz ist. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren internationalen Expertinnen und Experten und mit unseren Teilnehmenden darüber nachzudenken, was es bedeuten kann, in einem solchen Wirtschaftsraum erfolgreich und zum gegenseitigen Nutzen zusammenzuarbeiten.“


Seit 2016 hat sich der Transcultural Leadership Summit als eine Veranstaltung etabliert, die sich mit wichtigen Fragen und Herausforderungen der Führung in Zeiten der Globalisierung befasst und Menschen aus aller Welt nach Friedrichshafen einlädt. Intensiver Austausch, Interaktion und „Über-den-Tellerrand-blicken“ stehen dabei im Zentrum – dies soll auch in diesem Jahr gelingen, wenn die Konferenz erstmals in einem Hybrid-Format von Präsenz und Online stattfindet. Die Organisatoren sehen die Vorteile dieses neuen Formats: „Es ist eine tolle Chance für die Konferenz, dass man sich online zuschalten kann, ohne anreisen zu müssen. Wir wollen dadurch unsere Reichweite zusätzlich erhöhen und im besten Sinne grenzenlos sein“, freut sich Yasemin Efiloglu vom studentischen Leitungsteam. Gemeinsam mit der Bewegtbildwerft werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um auch in diesem Rahmen eine aktive Teilnahme, spannende Diskussionen und einen angeregten Austausch zu ermöglichen.


Ein Blick in das Konferenzprogramm lässt wieder eine hochkarätige Veranstaltung erwarten. Eröffnet wird die Konferenz von Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems, und Professor Dr. Klaus Mühlhahn, seit Juni 2020 Präsident der ZU und ausgewiesener China-Experte. Im Verlauf der beiden Veranstaltungstage werden dann unter anderem Professor Dr. Li Ma von der Universität Peking, Professor Dr. Michele Acciaro, Direktor des Hapag-Lloyd Center for Shipping and Global Logistics, Patricja Pendrakowska von der Universität Warschau, Polyxeni Ntavarinou von der griechischen Association of SA & Limited Liability Companies, Bernhard Bartsch, Senior Experte für China und Asia Pacific der Bertelsmann Stiftung, und Jacob Mardell, Analyst des Mercator Institute for China Studies, in ihren Beiträgen facettenreiche Denkanstöße zum Konferenzthema liefern. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops werden Fragen zu den Hintergründen sowie zu den wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen der „Belt and Road Initiative“ behandelt. Dabei sollen insbesondere die europäischen Perspektiven sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen transkultureller Kooperation entlang der neuen Seidenstraßen reflektiert werden. Ein Kunstprojekt, geleitet von dem Singener Künstler Harald F. Müller, bietet dabei weitere, kreative Zugänge zu diesem Thema.


Unterstützt wird der Transcultural Leadership Summit wieder durch zahlreiche Sponsoren. Allen voran engagiert sich die Rolls-Royce Power Systems AG zum fünften Mal in Folge als Hauptsponsor. Weitere Sponsoren sind die Zeppelin UniversitätsGesellschaft, das Café Gessler 1862 sowie die Student Lounge der ZU.


Weitere Informationen zum Transcultural Leadership Summit sowie Impressionen der vergangenen Summits finden sich unter transcultural-leadershipsummit.com