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28.11.2017

Kongress an der ZU beleuchtete die Bedeutung kultureller Gemeinsamkeiten

Unterschiedliche Kulturen stellen für weltweit agierende Unternehmen kein Hindernis dar, sondern sind vielmehr ein Ausgangspunkt für globale Wertschöpfung und Kooperation. Das zeigte der zweitägige Kongress „Transcultural Leadership Summit“ an der ZU. Rund 200 Teilnehmer, darunter renommierte Führungskräfte, Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Doktoranden und Studierende aus ganz Deutschland und dem Ausland, tauschten dabei ihre Erfahrungen und Vorstellungen von der Führung weltweit agierender Unternehmen und zivilgesellschaftlicher Organisationen aus. Der Fokus lag dabei auf Afrika südlich der Sahara.

Transcultural Leadership Summit an der ZU: LEIZ-Direktor Prof. Dr. Josef Wieland (5. v. r.) mit den Referenten (v. l. n. r.) Sunil Geness, Victoria Quaye, Dr. Bolaji Omitola, Prof. Thaddeus Metz, Prof. Derick de Jongh, Dr. Agnes Atim Apea, Andrea Nono, Prof. Stephen Adei und Dr. Lars Satow. (Foto: ZU/Maurice Schönen)


Eröffnet wurde die Konferenz von Professor Dr. Josef Wieland, Direktor des von der Karl Schlecht Stiftung geförderten Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) an der ZU, der das Projekt mit ZU-Studierenden initiiert hatte. „In Zeiten weltweiter Vernetzung und Wertschöpfung hängt der nachhaltige Erfolg global agierender Organisationen unter anderem davon ab, inwiefern kulturübergreifende Gemeinsamkeiten und Kooperationsmöglichkeiten genutzt und aufgebaut werden können. In diesem Zusammenhang gewinnt die Auseinandersetzung mit Fragen und Herausforderungen transkultureller Führung zunehmend an Bedeutung“, erklärte er. Ziel der Konferenz war es deshalb, den Teilnehmern ein Verständnis für neue Anforderungen an Führungsstrategien zu vermitteln, denen sie gerecht werden müssen, um in der globalisierten Welt zukunftsfähig zu bleiben.


In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops ging es beispielsweise um afrikanische transkulturelle Werte, um Kooperation und Führung, um Ausbildung künftiger Führungskräfte, um politische Rahmenbedingungen, um Start-ups und Geschäftsstrategien. So stellten Vertreter der Großunternehmen SAP und Google ihr Vorgehen und ihre Projekte zu Digitalisierung und sozialem Lernen für den Halbkontinent vor. In einer Podiumsdiskussion vermittelten außerdem Erfolgsgeschichten aus der Perspektive europäischer Investoren, afrikanischer Start-ups und zivilgesellschaftlicher Organisationen ein vielfältiges Bild von Potentialen für ein unternehmerisches Engagement in der Region. Im Zentrum des Kongresses stand dabei die Auseinandersetzung mit den Zukunftsmärkten Subsahara-Afrikas. Diese Region bietet mit ihren dynamischen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten und Anwendungsfelder für transkulturelle Führungsverantwortung.


Hauptförderer des Kongresses war erneut die Rolls-Royce Power Systems AG, die den Kongress bereits bei seiner Premiere im Vorjahr maßgeblich unterstützt hatte. Damals richtete sich der Blick nach China. In seiner Ansprache betonte Marcus A. Wassenberg, Finanzvorstand der Rolls-Royce Power Systems AG, die Notwendigkeit, sich anderen Kulturen zu öffnen, und in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von Strukturen, um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen und diesen eine Form zu geben.


Nach dem erfolgreichen Kongress freuen sich die Organisatoren bereits auf die nächste Auflage 2018. Dann wird sich das LEIZ, wieder in Zusammenarbeit mit einem Team engagierter ZU-Studierender, mit transkultureller Führung und Kooperation in dem Zukunftsland Brasilien beschäftigen.


Weitere Informationen unter www.transcultural-leadershipsummit.com