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16.06.2017

ZU und GGS Heilbronn starten gemeinsames Zentrum für Compliance und Integritätsmanagement

Die ZU und die German Graduate School of Management and Law (GGS) in Heilbronn gründen ein gemeinsames Zentrum für Compliance und Integritätsmanagement. Damit reagieren beide Hochschulen auf die starke Zunahme von Haftungsrisiken sowie verschärfte Sorgfalts- und Aufsichtspflichten für Unternehmen und ihre Führungskräfte.


Das Risiko für Rechtsverletzungen ist für diese Gruppen, die Kontakt mit allen Stationen der Wertschöpfungskette haben, hoch. Insbesondere der Schutz vor arglistigen Handlungen wie Korruption und Untreue sowie kartellrechtliche Aspekte, aber auch die Beachtung von Menschenrechten und Sozialstandards sowie die Bekämpfung von Kriminalität stellen große Herausforderungen dar. Jüngere technologische Entwicklungen werfen zudem Fragen nach Digital Compliance, Kritischer Infrastruktur und Datenschutz auf.


Das neue Forschungszentrum „Interdisciplinary Center for Compliance, Integrity and Law“ (CIL) untersucht die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen, Gesellschaft und das Rechtssystem, indem juristische und wirtschaftswissenschaftliche Aspekte zusammengeführt und ganzheitlich betrachtet werden.


Startschuss für das von Ökonom Professor Dr. Josef Wieland von der ZU und Rechtswissenschaftler Professor Dr. Martin Schulz von der GGS initiierte CIL ist ein gemeinsam organisiertes Symposium „Compliance und Integritätsmanagement in globalen Wertschöpfungsketten“ am 6. Juli auf dem Bildungscampus Heilbronn. Unter der Leitung der beiden Gründer diskutieren renommierte Experten aktuelle Entwicklungen in Compliance und Integritätsmanagement und berichten aus der Praxis von den gestiegenen Anforderungen an die Unternehmensführung. Mit den Programmpunkten Reporting von Corporate Social Responsibility, Antikorruptions-Compliance und die Bedeutung des Kartellrechts für Compliance greifen die Veranstalter weitere akute Themen im Programm auf.


Das Symposium „Compliance und Integritätsmanagement in globalen Wertschöpfungsketten“ richtet sich an Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen, Compliance-Beauftragte und Risikomanager. Die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung noch bis zum 27. Juni per E-Mail unter möglich. Das komplette Programm sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ggs.de/symposium-ci