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09.03.2017

ZU beruft neuen dreiköpfigen Wissenschaftlichen Beirat

Die ZU hat einen neuen Wissenschaftlichen Beirat berufen. Ihm gehören künftig der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Professor Dr. Dr. h.c. mult. Dr.-Ing. E.h. Jürgen Mittelstraß von der Universität Konstanz, der Kommunikations- und Medienwissenschaftler und frühere ZU-Vizepräsident Professor Dr. Klaus Schönbach von der Northwestern University in Qatar sowie der Ökonom Professor Dr. Andreas Georg Scherer von der Universität Zürich an.

Der neue Wissenschaftliche Beirat der ZU mit Jürgen Mittelstraß (l.), Andreas Georg Scherer (2. v. r.), Klaus Schönbach (r.) und Präsidentin Insa Sjurts.


ZU-Präsidentin Professorin Dr. Insa Sjurts freut sich über die Berufung durch den Senat auf Vorschlag des Präsidiums und auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Jürgen Mittelstraß, Klaus Schönbach und Andreas Georg Scherer sind nicht nur höchst renommierte Wissenschaftler, sondern verfügen auch über eine hohe internationale Vernetzung und sind mit dem deutschen Bildungssystem umfassend vertraut.“ In dieser Zusammensetzung decke der Beirat die Breite der Fachbereiche ab und ergänze und bereichere vorhandene sowie weiter zu entwickelnde thematische Forschungsschwerpunkte an der ZU. Sjurts: „Der neue Wissenschaftliche Beirat ist somit in außergewöhnlicher Weise qualifiziert, die ZU auch bei der weiteren Etablierung ihres Forschungsprofils zu beraten und zu unterstützen.“


„Die ZU ist eine der bedeutendsten privaten Universitäten in Deutschland und auch im 14. Jahr immer noch unkonventionell, ja waghalsig. Sie hält nämlich ihre Studierenden ganz selbstverständlich für lernbegierig, lebt mit ihnen deshalb das Humboldt’sche Bildungsideal und fordert und fördert sie als mündige Mitglieder der Universität in besonderem Maße. Wir freuen uns darauf, die ZU auf diesem Weg zu begleiten“, erklärten die drei Beiräte Mittelstraß, Schönbach und Scherer in einer gemeinsamen Stellungnahme.


Der Wissenschaftliche Beirat hat die Funktion eines unabhängigen Beratergremiums, dessen Empfehlungen in strategische Entscheidungen der Universitätsleitung Eingang finden. Das Gremium dient durch seine weitreichenden Kontakte auch der weiteren Vernetzung in die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft. Geplant sind zukünftig zwei Zusammenkünfte im Jahr, um die Ausrichtung und strategische Positionierung der ZU in der Forschung aus verschiedenen Perspektiven zu evaluieren und dazu Vorschläge zu entwickeln.


Jürgen Mittelstraß zählt zu den profiliertesten Stimmen in Deutschland zum Thema Reformen in Wissenschaft und an den Hochschulen. Er war von 1970 bis 2005 Ordinarius für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Universität Konstanz. Außerdem war er Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Einrichtungen, darunter die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, der deutsche und der österreichische Wissenschaftsrat, der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie der Rat für Forschung, Technologie und Innovation beim Bundeskanzler. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 1989 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


Klaus Schönbach gehört zu den bekanntesten und renommiertesten deutschen Kommunikations- und Medienwissenschaftlern. Zwischen 1983 und 2010 führten ihn Professuren an die Ludwig-Maximilians-Universität München, an das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie an die Universität von Amsterdam. Von 2005 bis 2008 hatte er den BBDO-Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der ZU inne. 2010 wurde er Professor für Allgemeine Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien und Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Seit 2014 ist er Associate Dean for Research und Professor in Residence an der Northwestern University in Qatar.


Andreas Georg Scherer ist seit 2002 Professor für Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Theorien der Unternehmung am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Zürich und war dort von 2004 bis 2010 auch Direktor des Instituts für Organisation und Unternehmenstheorien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Themen Wirtschaftsethik, Corporate Social Responsibility, Globalisierung und die politische Rolle von Unternehmen, Internationales und Strategisches Management, Organisationstheorie sowie Wissenschaftstheorie.