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Gerda Steiner / Jörg Lenzlinger

Strategien zur Wertvermehrung (2008), Objektkasten


Das Künstlerpaar Gerda Steiner (*1967) und Jörg Lenzlinger (*1964), welches seit 1997 zusammenarbeitet, gehört zu den fantasievollsten und erfolgreichsten Vertretern der Schweizer Kunstszene. Gemeinsam entwickeln Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger meist großräumige, vielteilige Installationen, die ihre Geschichten mit verspieltem Charme und ironischem Augenzwinkern erzählen. Diese entstehen weltweit an Orten wie Helsinki, Brasilia, Aarau, Düsseldorf, Rotterdam, Texas, St. Gallen, Paris, Rom, Sevilla, Dubai, Tel Aviv, Tokio. Sie hinterlassen dort wundersame Werke und bringen neue Geschichten von Wundern und Dinge zum Wundern zurück. Ihre aufwendigen Produktionen berichten vom Werden und Vergehen, von komplexen Kreisläufen und chaotischen Wucherungen, vom Wundersamen und Verwunderlichen, welches sie einer modernistischen Welt lustvoll und mit Witz entgegensetzen.





Brainforest (Tapete, 2005)


Das Motiv der Tapete „Brainforest“ basiert auf einer Fotografie aus einem Environment im Kunstmuseum in Kanazawa, Japan – näheres Hinsehen entlarft das Ornament als zarte Komposition aus Unbedeutendem und Skurrilem: Kunstblüten, Fischskelette, Plastikbänder, Glaskugeln, kleine Gurken und andere Fundstücke, mit vielfältigen, auch ambivalenten Bezügen zu Wachstum, Tod oder kitschiger Schönheit. 





Strategien zur Wertvermehrung (Objektkasten, 2008)


Die Glasvitrine mit ihren kuriosen Objekten wurde eigens für das universitäre Umfeld geschaffen. Die ausgestellten Souvenirs, asiatische Handy-Nachbildungen zur Verwendung als Opfergaben, deutsches Hundespielzeug aus Rinderhaut oder wuchernde Schweizer Harnstoffkristalle, werden durch ihre Kombination mit handgeschriebenen Erläuterungen zu Symbolen für die jeweils nationalen Eigenheiten in den „Strategien zur Wertvermehrung“.





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