Auf dieser Seite
Fragen?
Ihre Frage:
 

Ines Schaber

Diabolic Tenant (2007) Ines Schaber, Politics of Research, Flughafen Tempelhof


Ines Schabers Arbeiten umkreisen Fragen der Sichtbarkeit. Dabei geht es oft gerade um die Rückseite dessen, was sichtbar (gemacht) wird; befragt wird in ihren Arbeiten insbesondere der Status der Dinge, die verborgen bleiben oder unsichtbar gemacht werden. Zentral ist für Schaber hierbei die Rolle der Fotografie. Sie provoziert in ihren vielschichtigen installativen Arrangements einen Blick, der immer auch danach fragt, was wir nicht sehen und inwieweit gerade das gleichermaßen künstlerisch wie massenmedial einsetzbare Instrument Fotografie Dinge und Inhalte definiert, fest schreibt oder sie verschwinden lässt.


Diabolic Tenant (2007)
Für den Ausstellungsraum der Zeppelin Universität im Flughafen Tempelhof entwickelte Ines Schaber Displays, welche die Frage nach dem Zusammenhang von politischer Macht und Design fokussierten. Ausgangspunkt hierbei war eine Arbeit der Gestalterin Lilly Reich, die in den 1920er und 30er mit von Mies van der Rohe zusammenarbeitete.


Politics of Research (2007)
Ein Ausstellungsprojekt, kuratiert von Thomas Locher und Karen van den Berg

In einem temporär eingerichteten Ausstellungs- und Projektraum der Zeppelin Universität direkt im Flughafenfoyer Berlin Tempelhof zeigt die Ausstellungsreihe „Politics of Research“ Arbeiten von Künstlern und Künstlergruppen, die sich mit zeitgenössischen politischen Handlungsformen und den Ausprägungen politischer Institutionen auseinandersetzen: Ein Film über den Staatsbesuch von George Bush in Deutschland mit seiner Landung in Berlin (Korpys/Löffler), Bildtafeln der Human Rights (Thomas Locher), Passantenbefragungen zum Thema Kapitalismus (Katya Sander) und eine Recherche zu Verstrickungen von Politik und Architektur (Ines Schaber); in vier aufeinander folgenden Ausstellungen sind Bilder und Filme zu sehen, die ganz spezifische politische Fragen entwerfen.