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Thom Barth

Positive Distanz (2010) Thom Barth, Installation am Campus Seemooser Horn


Thom Barth, artist in residence 2010, befasst sich mit Fragen medialer Präsenz sowie der Rezeption von Bildern. Montagefolien, wie sie bis in die 80er Jahre in der Druckindustrie verwendet wurden, sind dabei seine wichtigsten Arbeitsmaterialien. In dem von ihm kreierten Tagesprogramm und seinen raumgreifenden Interventionen zum Thema des Sommerfestes „Positive Distanz“ bringt er Fragmente der alltäglichen Text- und Bilderflut durch schrill-sinnliche Collagen in subjektive Ordnungen, die elementare Bewusstseinsprozesse wie Assoziieren und Synthetisieren initiieren.


Mit dem „Bildungscamp“, einem Kunstprojekt von Thom Barth und Studierenden der Zeppelin Universität, wurde März 2010 auf dem Friedrichshafener Adenauerplatz für den Zeitraum vom 22. bis 25. März 2010 mitten in der Altstadt Friedrichshafens eine Forschungsstation eingerichtet, die öffentlich und am zentralen Platz zwischen Kirche, Rathaus, Handel und Banken, alle Bürger zum gemeinsamen Nachdenken über Bildung einlud. Gekennzeichnet war das Forschungsgebiet „Bildungscamp“ durch die künstlerische Intervention von Thom Barth und überdacht durch eine Bambusstruktur des Ateliers Sanfte Strukturen. Thom Barths Installation, von tibetischen Gebetsfahnen inspiriert, griff die Vielseitigkeit und Bruchstückhaftigkeit, aber auch die Vernetztheit von Bildung auf. An dem so markierten Ort erforschte ein vielfältiges Programm den Bildungsbegriff in seiner Komplexität. Impulsreferate in der „Speakers Corner“, öffentliche Lehrveranstaltungen im Format „Fliegendes Klassenzimmer“, eine öffentliche Chorprobe, sowie verschiedene spontane Beiträge setzten einen vielfältigen Kommunikationsprozess in Gang. 





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