Friedrichshafen. Zu einem akademischen Austausch haben sich Vertreter:innen der ZF Friedrichshafen AG und Wissenschaftler:innen der Zeppelin Universität (ZU) getroffen. Bei diesem Symposium stellten Professor:innen und ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen die Forschungsschwerpunkte vor, mit denen sich die vier neuen, von ZF gestifteten Forschungseinheiten beschäftigen werden.
Auch ZF-Vorstandvorsitzende Dr. Holger Klein verfolgte die Präsentationen. „Es ist vielen nicht bewusst, was für eine Perle wir mit der Zeppelin Universität in Friedrichshafen haben“, würdigte er zuvor die Hochschule. Die aktuelle Lage böte wenig Spielraum für Förderungen, weshalb ZF sich fokussieren müsse. „Aber wir investieren weiter in die Zukunft“, erklärte Klein, „und die ZU steht mit ihrer exzellenten Forschung für Zukunft“. Er schloss mit dem Wunsch, dass beide Seiten so viel wie möglich vom wissenschaftlichen Austausch zwischen Unternehmen und ZU profitierten.
ZU-Präsident Prof. Klaus Mühlhahn begrüßte die ZF-Delegation und dankte für das Vertrauen, das ZF der ZU schenke: „Ihre Anwesenheit, Dr. Klein, ist ein Zeichen für die Stärke unserer Partnerschaft.“ Mit den drei neuen Lehrstühlen und dem neuen Institut werde die bereits ausgezeichnete Forschung der ZU mit den Megatrends der Gegenwart verbunden: digitale Kommunikation, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz – und das alles ausgerichtet am Anspruch auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.
„Die intensive Zusammenarbeit zwischen der ZF und der Zeppelin Universität im Rahmen der geförderten Lehrstühle ist ein herausragendes Beispiel für gelungene Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft“, sagte Mühlhahn.
Im Anschluss stellten Prof. Florentina Paraschiv das ZF-Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung, Prof. Florian Muhle den ZF-Stiftungslehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitale Kommunikation, Prof. Raphael Zender den ZF-Stiftungslehrstuhl für Systeme der virtuellen Realität und Prof. Mateusz Dolata den ZF-Stiftungslehrstuhl für Künstliche Intelligenz vor.
Auch die zwei bestehenden Projekte, bei denen ZF und ZU bereits zusammenarbeiten, wurden vorgestellt: Sebastian Grimm, ZF-Head of Innovation Lab, stellte den Move+ Accelerator vor, der Innovationen in der Mobilität und Energienutzung fördern soll. Und Kai Lücke, ZF-Head of External Affairs, stellte die Bodensee Youth Conference vor, die im Oktober bereits zum dritten Mal stattgefunden hatte und bei der junge Menschen – Schüler:innen und Studierende – mit Politgrößen und Unternehmenschefs in Kontakt treten.
https://www.zu.de/forschung-themen/forschungszentren/sustainability/
https://www.zu.de/lehrstuehle/kommunikationswissenschaft/
https://www.zu.de/lehrstuehle/systeme-der-virtuellen-realitaet/
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