
Die Grundfinanzierung der Zeppelin Universität (ZU) seitens der Zeppelin Stiftung ist im Einklang mit dem Turnus des städtischen Haushalts für zwei weitere Jahre gesichert. Mehrheitlich, bei zwei Enthaltungen, hat der Friedrichshafener Gemeinderat am Montag die Finanzierung bis Ende 2026 beschlossen.
Für die ZU ist das ein starkes Signal: Der Gemeinderat der Stadt Friedrichshafen steht zum Universitätsbetrieb und stellt ihm die notwendigen Mittel zur Verfügung, damit die ZU auch weiterhin zum positiven Image der Stadt Friedrichshafen beitragen kann.
Die Häfler Räte haben zudem ausdrücklich die Umstrukturierungspläne der ZU begrüßt. Diese sehen vor, dass Entscheidungsprozesse vereinfacht werden, damit die Organisation agiler wird; dass das Studienangebot zielgerichteter auf die Marktlage angepasst werden und sich das Unternehmen in seiner Größe in Zukunft flexibler auf die Zahl der Studierenden einstellen kann. Die Gemeinderäte zeigten sich von den Reformplänen überzeugt und sprachen der Universitätsleitung das Vertrauen aus.
„Das Ergebnis macht uns sehr glücklich“, sagte ZU-Geschäftsführer und Kanzler Thomas Brandt nach dem Gemeinderat, „und wir danken den Gemeinderäten, dass sie uns vertrauen, die Zeppelin Universität in Friedrichshafen nun auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen.“ Thomas Brandt hatte zusammen mit Peter Gerstmann, Vorsitzender der ZU-Stiftung, im Gemeinderat die Hintergründe zu der Neuausrichtung umfassend erläutert.
Zum Hintergrund: Der Prozess der Partnersuche, der im Jahr 2023 auf ausdrücklichen Wunsch des Gemeinderats der Stadt Friedrichshafen begonnen worden war, kam im Juni zu einem Ende, nachdem der Wunschpartner überraschend aus dem Prozess aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ausgestiegen war. Nun stellte die Universitätsleitung einen umfangreichen Plan vor, wie es für die ZU auch ohne Partner in die Zukunft gehen kann.



