Die Initiative für Nachrichtenaufklärung macht auf Themen aufmerksam, die zwar äußerst relevant sind - medial aber vernachlässigt werden. Judith Reinbold ist Teil der Jury, die heute ihre Top Ten vorstellte.
Jedes Jahr kürt die Initative für Nachrichtenaufklärung e.
V. die Top Ten der „Vergessenen Nachrichten“, Themen also, die hoch relevant
sind, aber unter dem Radar deutscher Nachrichtenredaktionen bleiben. Jede:r
kann Vorschläge einbringen, aus denen die Jury die zehn relevantesten
auswählt. Sie setzt sich zusammen aus Forschenden im Bereich Journalistik und Medien(-kommunikation) sowie Journalist:innen und Redakteur:innen. Unsere
Mitarbeiterin Judith Reinbold ist ebenfalls Mitglied und betreute dieses Jahr Platz 4 und 6 redaktionell mit: Zum einen die „Law-Clincis“ (Top 6), in denen sich all jene, die sich keine kostenpflichtige anwaltliche Beratung leisten können, juristischen Rat einholen können und Jurastudierende zugleich ihre praktischen Fähigkeiten schulen. Und zum anderen der Hinweis auf die Schlupflöcher, die Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn sie die Beschäftigungspflicht für Menschen mit Behinderung zu umgehen (Top 4). Das wirkt nicht nur der Inklusion am Arbeitsmarkt entgegen, sondern trägt zugleich dazu bei, die prekären Arbeitsverhältnisse in den Behindertenwerkstätten zuzementieren.
Die vollständige Liste der Top Ten finden Sie unter anderem
auf der Homepage des Deutschlandfunks, der die Arbeit der INA seit vielen Jahren
begeleitet.
Mehr Infos zu den Vergessenen Nachrichten und der Initiative für Nachrichtenaufklärung finden Sie hier.



